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Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Hallo!

 

Es kommt ja gelegentlich vor, daß man eine komplette Vorstellung an irgendwen verkauft...

 

Wie handhabt ihr das gewöhnlich!?

 

Bezahlung als Vorkasse? Danach?

Geschrieben

Wenn es eine regulÀre Vorstellung ist: Cashncarry zur Vorstellung, von wegen der eingespielten AblÀufe.

Negativen Erfahrungen gemacht hab ich da noch keine.

Meist waren das Firmenanfragen, wo sich die PR-Abteilung ĂŒber die unkomplizierte Abwicklung gefreut hat.

Und wenn es der KarnickelzĂŒchterverein ist, hast du es eh' mit Leuten zu tun, die einem so schnell nichts schuldig bleiben.

 

Bei Vorstellungen außerhalb des Programms auch gegen Rechnung, wenn der Kunde bekannt ist.

Sonst Vorkasse zu Beginn der Vorstellung, quasi wie oben.

Geschrieben

ich meine nicht nur ne kleine privatvorstellung fĂŒr 20 leute...

 

sondern von nem ausverkauftem haus... was dann durchaus grĂ¶ĂŸen jenseits von 1000 euro ergibt, was ich auch keinem zumuten wĂŒrde bar abzuliefern...

Geschrieben

... ausverkauftem haus... was dann durchaus grĂ¶ĂŸen jenseits von 1000 euro ergibt, ...

ok, in DER GrĂ¶ĂŸenordnung natĂŒrlich auf Rechnung.

Unsere Dimensionen kommen an deine noch nicht ran :grin:

Geschrieben

@b12:

naja bei 5 euro eintritt reichen schon 200 plÀtze, um auf 1000 zu kommen;)

 

aber das beantwortet immer noch nich meine frage nach dem "vorher" oder "nachher" ;))))

Geschrieben

Rechnung ist Rechnung, egal ob das Zahlungsziel vor dem Ereignis liegt oder danach^^

 

Da hast Du natĂŒrlich recht.

Wollte damit sagen das wir das Zahlungsziel nach dem Vorstellungstermin haben.

 

Gruß

HAPAHE

Geschrieben

Ehrlich gesagt: Nur Bares ist Wahres. Außer es sind große Firmen oder Institutionen.

Geschrieben

1) was hat das eine mit dem anderen zu tun?

2) das betrifft dann allenfalls rechnungsstellung NACH dem Ereignis...

 

Kino, Theater, Konzerte... eigentlich alles fĂŒr das man Eintrittskarten kauft, wird VORHER bezahlt...

Geschrieben

1) was hat das eine mit dem anderen zu tun?

2) das betrifft dann allenfalls rechnungsstellung NACH dem Ereignis...

 

Kino, Theater, Konzerte... eigentlich alles fĂŒr das man Eintrittskarten kauft, wird VORHER bezahlt...

 

Hatte ich ein einzige Mal gemacht, daß ich nicht vorher kassiert habe: 50 Mann buchten eine Sondervorstellung - gekommen sind dann 23, die anderen waren verhindert...FĂŒr 50 Personen bin ich mit dem Preis entsprechend runter, war durchkalkuliert, letztendlich konnte ich nur 23 kassieren, eigene Dummheit. Jetzt handhabe ich es so, SondervorfĂŒhrung mit 50 Personen, wird durchkalkuliert, der Preis mitgeteilt, und vorher kassiert - egal wieviele dann kommen. Mit hinterher kassieren ist immer mit Problemen behaftet - entweder drei Wochen aufs Geld warten, oder dem Geld hinterherlaufen etc. Eintrittskarten werden vorher bezahlt, war schon immer so.

Geschrieben

Wieviel muß man denn minimum zahlen, um eine komplette Sondervorstellung buchen zu können, damit es sich fĂŒr den Betreiber lohnt? Sagen wir mal ein VogelzĂŒchterverein will Hitchcocks "Die Vögel" buchen.

Geschrieben

VernĂŒnftige Antwort:

Da kommen mehrere Komponenten zusammen. ganz wichtig, die Verleihpreise. MG etc zzgl. Versandt etc.

 

Mitarbeiter, Strom, Heizung, Was wĂŒrde sonst ausfallen, etc. Anteilig Raumkosten einfach.

 

HĂ€ngt individuell von Deinem Betrieb ab.

 

Aus meiner Sicht fÀngt ein Film sich ab 50 Besuchern zu lohnen an.

Geschrieben

Wieviel Euronen muss bei dir dann jeder Besucher hinterlegen? ;)

 

Zu deinen Kriterien kommt bei mir allerdings noch die Uhrzeit hinzu. Es hat schonmal jemand eine Abendvorstellung von Quantum Trost in der 2. Spielwoche gebucht, das war natĂŒrlich nicht sonderlich gĂŒnstig :shock1:

 

 

Zum Thread selbst:

Bei uns ist normalerweise immer Vorkasse angesagt, nur wenn wir die Firmen oder Personen kennen, bzw schon öfters Vorstellungen an diese verkauft haben, können sie auch spĂ€ter per Überweisung zahlen.

Geschrieben

Naja jeder fĂŒhrt BĂŒcher. Die einen Bilanzieren, die anderen haben nur eine EinnahmenĂŒberschussrechnung.

Wenn das aber halbwegs ordentlich gemacht wird, kann man da sehr einfach die Kosten aus der BWA zusammenrechnen und auf Besucher oder Tage umlegen.

Ich denke, so kann man sehr schnell rausbekommen, wieviel man im Schnitt nehmen sollte. Etwas spannender wird die Rechnung, wenn dadurch sonstiges ausfĂ€llt. Aber das lĂ€ĂŸt sich auch noch einbeziehen...

 

Handwerker werden generell NACH der Arbeit bezahlt (was sicherlich auch daraus resultiert, daß die Kosten unklar sind vor Beginn)

Einkaufen im Laden: Zug um Zug.

Einkaufen im Internet: alles ist möglich, ich wĂŒrde aber meinen Vorkasse, Kreditkarte oder Nachnahme sind die gĂ€ngigsten.

Kulturelle Veranstaltungen, Freizeit: Im Voraus.

 

Ich wĂŒĂŸte nicht, daß man auf ein Konzert gehen kann, ins Theater oder die Philharmonie ohne die Karten vorher bezahlt zu haben.

Geschrieben

Nur bares ist wahres, da ist was dran. Andrerseits ist es auch so, dass ein geschlossener Vertrag bindend ist. Wir handhaben Sonderveranstaltungen so, dass ein Komplettpreis vereinbart wird. Der lÀsst sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit, Ulli hat es ja auch geschrieben, den "Bilanzierungen" ermitteln.

Manchmal reicht auch einfach nur ein Deckungsbeitrag, der immer noch besser ist, als gar keine Einnahme.

Dieser Preis wird vereinbart, mitgeteilt und bestÀtigt. In Deutschland gilt auch: Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch, selbst dann, wenn die Heirat geplatzt ist.

 

Meist werden dieses ja nicht irgendwelche Fremden sein, die da kommen, sondern Vereine, Schulgruppen, KindergĂ€rten oder Betriebe aus dem direkten Umfeld. Diese brauchen eine verwertbare Rechnung, unsere Rollenkarten mit dem Aufdruck "Eintrittspreis laut Aushang" reichen dafĂŒr nicht aus.

Wer will kann auch den Besteller in gesamtschuldnerische Haftung fĂŒr die ErfĂŒllung nehmen, dann gibt es immer jemand, wo das Geld herkommt.

Bei Unbekannten wĂŒrde ich eine Vorauszahlung in Höhe der zu erwartenden Festkosten der Filmbeschaffung verlangen. Machte mein Maler auch, um sicherzugehen, nicht noch das Material zu verlieren.

 

Das bĂŒrgerliche Recht sieht eigentlich eine Zug um Zug ErfĂŒllung vor, also Bezahlung direkt nach Erhalt der Leistungen.

 

Im ĂŒbrigen beliefern dich die Verleihfirmen ja auch auf offene Rechnung, Vorkasse kenne ich nur bei jenen, die ihre Rechnungen nur unpĂŒnktlich bezahlt haben.

Wir haben eigentlich nie Probleme gehabt, unser Geld im Nachherein zu bekommen. Wenn wirklich weniger Besucher kamen, als vereinbart, dann liess sich das immer mit dem Besteller gĂŒtlich regeln.

 

GrĂŒsse

 

Lorenz

Geschrieben

VernĂŒnftige Antwort:

Da kommen mehrere Komponenten zusammen. ganz wichtig, die Verleihpreise. MG etc zzgl. Versandt etc.

 

Mitarbeiter, Strom, Heizung, Was wĂŒrde sonst ausfallen, etc. Anteilig Raumkosten einfach.

 

HĂ€ngt individuell von Deinem Betrieb ab.

 

Aus meiner Sicht fÀngt ein Film sich ab 50 Besuchern zu lohnen an.

 

 

Also wĂŒrdest du, sagen wir mal fĂŒr 350,- eine Vorstellung an einem Sonntag Vormittag von beispielsweise "Die Vögel" geben?

Könnte man ja auch als Geschenk anbieten: "Zum 60. Geburtstag eine private Kinovorstellung Des Lieblingsfilms aus Deiner Jugendzeit "Flammendes Inferno".

Geschrieben

Wir machen sowas eigentlich immer auf Rechnung danach und hatten noch nie Probleme damit. Das betrifft alles mögliche inklusive Weihnachtsfeiern, verkaufte Komplettvorstellungen, Geburtstage. Die einzige Veranstaltungsform, die ich im Vorraus kassiere sind No-Budget-Filmemacher-Premieren und selbst da (je nach dem wer es ist) manchmal danach.

Wenn es ein wirklich großer Betrag wĂ€re und ich ein schlechtes GefĂŒhl bei demjenigen hĂ€tte, wĂŒrde ich eine Anzahlung nehmen im Vorraus.

  • 2 Wochen spĂ€ter...
Geschrieben

Ich denke, die Antwort hĂ€ngt vom individuellen Fall ab und ist relativ unproblematisch. In den wenigsten FĂ€llen werden wir hier ĂŒber ein ausverkauftes 1.000 Platz Haus reden wo wirklich hohe Summen an Bargeld von Nöten wĂ€ren.

Meistens sind die Leute/Firmen welche Sondervorstellungen anfragen ja angetan wie problemlos und auch preiswert das alles von statten geht und machen dann auch keinen Ärger.

 

HÀufig lÀuft es, ob Geburtstag, Firma oder Verein ja darauf hinaus, dass zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht feststeht wie viele GÀste tatsÀchlich erscheinen. Hierbei bietet sich eine Kombination, vor allem wenn Eintrittskarten abzurechnen sind, an aus Preis pro Besucher und Mindestpreis. Letzterer lÀsst sich im Zwifelsfall auch im Voraus gegen Quittung oder Rechnung kassieren.

 

Die Praxis hat mir gezeigt: Wer ein Kino - egal ob fĂŒr den Geburtstag oder eine Firmen- Vereinsfeier bucht macht noch mehr aus dem Abend. Geht danach noch etwas Essen oder Trinken. Sprich: Irgendjemand ist fĂŒr die Bezahlung des ganzen Programms verantwortlich und trĂ€gt das Bargeld bei sich.

 

Etwas problematisch können da allenfalls Schulvorstellungen werden in welchen das Ganze nicht komplett sondern von jedem SchĂŒler einzeln bezahlt werden soll. Da hatte ich mich tatsĂ€chlich schon ĂŒber mwine GutmĂŒtigkeit geĂ€rgert angebote gemacht zu haben Ă  la "mindestens 20 SchĂŒler = EUR 6,-- pro Person; ab 50 EUR 5,--". Dann wurden 90 zugesagt und als nach 25 die Schlange fertig war meinte die Lehrerin "Tja, 2 Klassen sind doch nicht gekommen". Ärgerlich, aber wer bei Schulvorstellungen VorvertrĂ€ge vorlegt hat glaube ich die Vorstellung schon gesehen.

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