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Oliver Christoph Kochs

Telecine Projektor

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@ fcr:

 

Das wäre mir neu. Was ich bisher über den flashscan gelesen habe, hörte sich deutlich anders an, sprich: Einzelbildabtastung in einer bestimmten Geschwindigkeit (die ja auch total egal ist). Zur Anpassung von Filmen, die mit 18 B / s aufgenommen wurden und bei der Umwandlung in einen gängigen Video-Standard (25 B / s) nicht zu schnell laufen sollen, bestünde dann im Nachhinein die Möglichkeit, durch Hinzufügen oder Überblenden von Bildern, die ursprüngliche Abspielgeschwindigkeit in einer 25 B / s-Datei (z.B. DVD) zu erreichen.

 

Das habe ich zumindest so verstanden. Denn was sollte den flashscan davon abhalten, die Filmbilder 1:1 aufzunehmen? Werden die Bilder nicht beim kontinuierlichen Vorbeilaufen kurzzeitig durchleuchtet (um nicht zu verwischen) und von der Kamera aufgenommen?

 

Auf der Daan Müller-Seite, die hier im Forum diskutiert wurde (http://www.smalfilmtest.nl/FlashScan_8.html), steht, dass der Flashscan nicht bildsynchron abtastet. ("Vaak wordt verondersteld dat ieder beeldje wordt geflitst en waarmee ieder beeldje afzonderlijk zou worden opgenomen. Dit is niet zo! De flashscan8 maakt van uw films een videofilm waarbij gebruik wordt gemaakt van z.g. pull-down techniek waarbij de 18 beelden per seconde worden ondergebracht in 50 frames." - "Oft wird unterstellt, dass jedes Einzelbild geblitzt und für sich separat aufgenommen wird. Das ist nicht der Fall! Der Flashscan8 macht aus Ihren Filmen einen Videofilm und gebraucht dabei die sog. pull-down-Technik, wobei die 18 Bilder/Sek. in 50 Frames untergebracht werden.")

 

Nun ist Daan hier alles andere als neutral, aber niemand hat von ihm bisher eine Korrektur dieser Aussage verlangt. Wenn man sich auf www.mwa-nova.com die Beschreibungen und Datenblätter des Flashscans durchliest, steht da auch nichts von Einzelbild-synchroner Abtastung.

 

 

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Hm, da möchte ich jetzt weder die eine, noch die andere Quelle anzweifeln, kann ich also nichts weiter zu sagen. Ich frage mich dann nur, wie der flashscan das sonst macht. Irgendwie muss er ja aus einem kontinuierlich laufenden Film stehende Bilder gewinnen. Weiß das jemand?

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Hm, da möchte ich jetzt weder die eine, noch die andere Quelle anzweifeln, kann ich also nichts weiter zu sagen. Ich frage mich dann nur, wie der flashscan das sonst macht. Irgendwie muss er ja aus einem kontinuierlich laufenden Film stehende Bilder gewinnen. Weiß das jemand?

ich denke in diesem Artikel stehen m.E. alle notwendigen Informationen.

 

http://www.filmvorfuehrer.de/topic/9722-telecine-maschinenvergleich/

 

Im Flashscan werkelt eine Video-Kamera und es wird eine Echtzeit Videoaufzeichnung des in Echtzeit laufenden Films gemacht... also mit 25 FPS, ...was eben die Kamera hergibt. Die LED's flashen offenbar in Relation mit der fehlenden Umlaufblende usw...

 

Das Prinzip des HM73 ist eine Einzelbildabtastung, wo jedes einzelne Photobild nach Vorschub eines Filmbildes ge-captured wird... also ne ganz andere Kameratechnik und ein Resultat von Einzelbildsequenzen, die nachträglich in der Postpro zu einem Video zusammengefügt werden müssen. Man arbeitet also definitiv länger an einem solchen Transfer - Video.

 

Für Dienstleister, die Super8 Homemovies zu günstigen Preisen anbieten ist der Flashscan sicher ein gutes "Arbeitspferd", mit mit grossem Output (man kann schnell viele Filme abarbeiten) und einem "professionellen" Preis.

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Wie es technisch genau darin aussieht und dort vorgegangen wird, kann ich natürlich nicht sagen, nur, dass mir LEDs, die mit 54 Hz blitzen und eine Kamera, die das mit 25 B / s flimmerfrei aufnehmen kann, komisch vorkommt, eben weil kein Flimmern bei Videos, die ich vom flashscanHD habe, zu sehen ist. Das wäre ja vergleichbar, als wenn man mit ner Videokamera von einem normalen Projektor 18 B / s mit 3-Flügelblende aufnimmt und so sieht das Ergebnis nicht aus. Letztendlich ist es ja auch egal, ob die abtastende Kamera Einzelbilder oder ein Video mit 25 B / s aufnimmt, solange jedes Videobild einem Super 8-Bild entspricht, das ist bei mir definitiv der Fall, ich komme also grundsätzlich zum gleichen Ergebnis, nur das dieses als Video vorliegt, anstatt als einzelne Bilddateien. Die Kompression im Video ist dann ja eine andere Baustelle.

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...Das wäre ja vergleichbar, als wenn man mit ner Videokamera von einem normalen Projektor 18 B / s mit 3-Flügelblende aufnimmt und so sieht das Ergebnis nicht aus. Letztendlich ist es ja auch egal, ob die abtastende Kamera Einzelbilder oder ein Video mit 25 B / s aufnimmt, solange jedes Videobild einem Super 8-Bild entspricht, das ist bei mir definitiv der Fall, ich komme also grundsätzlich zum gleichen Ergebnis, nur das dieses als Video vorliegt, anstatt als einzelne Bilddateien. Die Kompression im Video ist dann ja eine andere Baustelle.

flimmerfrei geht in Echtzeit wenn der Projektor (oder das Laufwerk) mit 16.666 Bilder/sek zu Video synchronisiert ist. Andere Methoden sind wie bereits geschrieben nur entweder 25 fps Echtzeit zu Video und dann runterrechnen (PullDOWN)... Pull Down kann mit digitalen Echtzeit Geräten geschehen oder mit Software in der Nachbearbeitung.

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Im Flashscan werkelt eine Video-Kamera und es wird eine Echtzeit Videoaufzeichnung des in Echtzeit laufenden Films gemacht... also mit 25 FPS, ...was eben die Kamera hergibt. Die LED's flashen offenbar in Relation mit der fehlenden Umlaufblende usw...

 

Die LEDs können zwar die Umlaufblende ersetzen, aber nicht das "Stehen" des Bildes während der "Hellzeit". Entweder blitzen die LEDs so kurz, dass die durch den kontinuierlichen Filmtransport fehlende Standzeit auf minimale Bewegungsunschärfe runtergedrückt wird*, oder der Transport ist doch intermittierend.

 

* Um zu verhindern, dass der Film während der Hellzeit um mehr als eine halbe Bildzeile (bei 720P) verrutscht, dürfte die Belichtungszeit bei 25 B/s bei nicht mehr als einer 36.000stel Sekunde liegen. Nachleuchten etc. unberücksichtigt.

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Hallo zusammen,

 

hier werden zwei Maschinen von MWA vermischt.

Ich beschreibe jetzt nur das Prinzip des flashscanHD.

Dort wird definitiv einzelbildweise abgetastet. Im Gerät steckt eine p50 Kamera. Läuft die Maschine mit 50fps, wird jedes Filmbild genau 1x geblitzt und entspricht genau einem Videobild im HD-SDI-Datenstrom.

Dieser ist 10bit, unkomprimiert, 4:2:2.

Fährt man langsamer, werden Bilder dupliziert. Im Gerät wird durchgehend HD-SDI übertragen.

Man erhält also mit 50fps eine Einzelbildabtastung, die per HD-SDI übertragen wird. Keine Kompression, bis auf 4:2:2.

 

Was der Nutzer danach mit den Bildern anstellt, ist ihm überlassen. Ich bevorzuge ein Pulldown ohne Frameblending, andere mögen Frameblending, richtig wissenschaftlich wird es dann mit Zwischenbildberechnung a la Twixtor und co.

 

Hier wird einiges vermischt:

Eine interframe-Kompression kommt bei Video generell erst bei hochkomprimierten Formaten wie Mpeg-2 / Mpeg-4 / VC-1 etc. zum Einsatz. Mir ist keine Maschine bekannt, die so was direkt erzeugt. Das wäre auch völlig sinnlos, weil man das nur schlecht bearbeiten kann und eine Hardwarekompression von körnigem Filmmaterial wirklich schwierig ist.

 

Ich habe die Platte mit den Rohdaten gerade nicht an diesem Rechner, aber die Datenmenge ist schon immens. Ich glaube, als unkomprimiertes avi (also die Raw-Bilder schon in kleinere 8-Bit gewandelt) hatte der Hamburg Film da etwas über 130 GB. Ich habe den FIlm nicht mehr kleiner skaliert, nur ein paar Pixel sind noch fürs deshake

RAW-Daten einer Kamera mit Bayer-Mosaik sind bei gleicher Bittiefe KLEINER als die fertigen RGB-Daten, i.A. nur ein Drittel.

 

Zum Verschleiss einer DSLR: Den Spiegel kann man bei meiner D90 einfach oben blockieren. Das stört sie nicht. Bei Liveview allerdings klappt er bei jeder Auslösung ohnehin herunter.

Es gibt durchaus modifizierte DSLRs, bei denen der Verschlussvorhang entfernt wurde und die so deutlich länger halten sollen - vor allem in der Astrofotografie.

Sonst sind mir keine komplett mechanikfreien Kameras mit RAW / Tethering / Wechseloptik und akzeptablem Sensor bekannt. Mal abgesehen von Industriekameras.

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Hallo zusammen,

 

hier werden zwei Maschinen von MWA vermischt.

Ich beschreibe jetzt nur das Prinzip des flashscanHD.

Dort wird definitiv einzelbildweise abgetastet. Im Gerät steckt eine p50 Kamera. Läuft die Maschine mit 50fps, wird jedes Filmbild genau 1x geblitzt und entspricht genau einem Videobild im HD-SDI-Datenstrom.

 

Hallo,

 

Ich habe das an einem eigenen Film ueberprueft, der von Screenshot in Berlin mit dem MWA Flashscan (in SD-Aufloesung) digitalisiert und als PAL-DVCpro angeliefert wurde. In der Videodatei kommen regelmaessig doppelte Frames vor, wohl bedingt durch das Abtasten des 24fps-Films mit 25fps. Es findet also keine 1:1-Abtastung statt.

 

 

 

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Zum Verschleiss einer DSLR: Den Spiegel kann man bei meiner D90 einfach oben blockieren. Das stört sie nicht. Bei Liveview allerdings klappt er bei jeder Auslösung ohnehin herunter.

Es gibt durchaus modifizierte DSLRs, bei denen der Verschlussvorhang entfernt wurde und die so deutlich länger halten sollen - vor allem in der Astrofotografie.

Sonst sind mir keine komplett mechanikfreien Kameras mit RAW / Tethering / Wechseloptik und akzeptablem Sensor bekannt. Mal abgesehen von Industriekameras.

Hallo weisseruebe, danke für die Ausführungen - völlig richtig. Apropos Industriekameras: Kennst Du Dich mit diesen aus? Ich verwende für die Abtastung von Super8 mit dem System Fälker aktuell eine Frame Grabber Kamera, die aufgrund der IEEE1394 bei nativer Auflösung (1024 x 768) allerdings nur 15 fps liefern kann. Ich suche für 16mm Transfer eine erschwingliche Kamera, die zwischen 1440x1080 und 2k in Echtzeit abtasten kann. Ich würde YCbCr 4:2:2 akzeptieren, um noch bei Single Link HD-SDI bleiben zu können. Das benötigte RAID 1 wird schon teuer genug...

 

Gruß,

 

Peter

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Man erhält also mit 50fps eine Einzelbildabtastung, die per HD-SDI übertragen wird

 

Wie lang ist denn die Blitzdauer des fsHD, weisseruebe?

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Es findet also keine 1:1-Abtastung statt.

 

Hallo,

 

Abtastung und Endprodukt haben nicht unbedingt etwas mit einander zu tun! Soweit ich weiß, wird bei Bedarf durch die Software gewandelt, Abtastung mit 25 B / s. Man kann also von der Datei nicht auf die zugrunde liegende Technik schließen.

Wenn man natürlich unbedingt möchte, dass sich die Spieldauer des Films nicht ändert, kann man natürlich die Geschwindigkeit zurück wandeln lassen. Aber wenn man unbedingt diese korrekte Geschwindigkeit möchte, wird man ja auch bei Einzelbildabtastung später eine Wandlung vornehmen müssen (mit Überblendung der Bilder). Möchte man aber Vollbilder, ist doch eine Abtastung als 25 B / s mit entsprechendem Bildinhalt (Vollbilder) sinnvoller. Normalerweise ist es hier aber üblich, ein Filmbild auf ein Videobild zu übertragen und die Geschwindigkeitsänderung hinzunehmen, das wird schließlich mit jedem Spielfilm, der fürs Kino (24 B / s) gedreht wurde und im Fernsehen gezeigt wird (25 B / s), so gemacht.

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Ich benutze zwei Setups (bisher nur für Einzelbild-Repros):

- Sehr gutes Vergrösserungsobjektiv (M39) mit Adapterring auf M42 am Balgen, auf dessen anderer Seite die Kamera hängt

- Century Optics DUplikin II Vorsatz mit internem C-Mount Objektiv in Retrostellung

 

Beides jeweils förderlich abgeblendet. Oliver benutzt vorne in seinen Eiki rein glaube ich das Canon EF 100mm Makro.

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Ich benutze zwei Setups (bisher nur für Einzelbild-Repros):

- Sehr gutes Vergrösserungsobjektiv (M39) mit Adapterring auf M42 am Balgen, auf dessen anderer Seite die Kamera hängt

- Century Optics DUplikin II Vorsatz mit internem C-Mount Objektiv in Retrostellung

 

Beides jeweils förderlich abgeblendet. Oliver benutzt vorne in seinen Eiki rein glaube ich das Canon EF 100mm Makro.

 

ich hätte auch noch mal eine Frage bezüglich Setup #1:

ich würde gerne eine Lumix G3 für eine Home Made Telecine benutzen, und wenn ich jetzt hier alles richtig verstanden habe, dann wäre das mit der Lösung Vergrösserungsobjektiv-Adapter-Balgen-Adapter-Kamera zu machen? Welche Brennweite bräuchte man denn für Super-8?

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