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Florian

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Alle erstellten Inhalte von Florian

  1. Anläßlich eines mehrtägigen Aufenthalts in Hamburg besuchte ich vor zwei Wochen auch die H8-"Roadshow" des Savoy, um selbst vergleichen zu können... (eigentlich wollte ich wegen akuter Kleinkrämereigefahr nichts anmerken, daher nur das Wesentliche): der Saal ist ein architektonisches Kleinod und real viel größer als erwartet, die Fauteuils sind bequem, die Klos waren sauber, der Kaffee gut, der Saal voll, der Flokati im Saal weich. Aber: die dort tätigen Einlegepersonen haben eine super Lichtorgelmöglichkeit und nutzen sie nicht? (bzw. völlig unkoordiniert und ohne Nutzung der dramaturgischen Möglichkeiten), wenn in einer "Roadshow" schon Reklamepixel sein müssen, warum können die den Seitenkasch bei offensichtlich hochgehängter Unterkantenblende nicht so einstellen, daß das Bild seitlich begrenzt wird? (und nicht beidseits ein halber Meter Abstand zwischen Bildkante und Seitenblende bleibt = 1:1,85 bei voller Bildhöhe), QT lieferte sekundengenaue Cuesheets für Saallicht und Vorhang, wieso befolgen die EP diese Anweisungen nicht? (v.a. Vorhangtiming)... etc., etc., etc.,..... Antwort (auf gut wienerisch): weil's wurscht is'! Voll ist voll! Und wenn wir Feinspitze, die wissen wie es richtig geht, es nicht schaffen, unser Wissen an die Öffentlichkeit zu bringen (dieses Forum zähle ich nicht dazu), dann bleibt es auch so. Umso mehr begeistern mich die Anstrengungen von @batesman und seinen Getreuen im Wiener Gartenbau (das ich früher, als es noch andere Breitsäle in Wien gab, eher gemieden habe, anderes Kapitel)! Wer also wissen will, wie sich "Schaumannsarbeit" (entsetzliche Reklameeindeutschung) anfühlt, reise nach Wien oder Karlsruhe! PS: mich hat die Flachbildwand nicht gestört, kann mir aber den ehemaligen Eindruck gut vorstellen. Sehr gestört hat mich aber der Kopienzustand nach erst wenigen Wochen (nicht einmal Vollprogramms).... siehe oben: Einlegepersonen, desinteressiert, gestresst. PPS: wackelt/wandert der Ouverturetitel in anderen Filmspielstätten auch so extrem (wesentlich stärker als die echten Titel)?
  2. OT: Das "1. Rundum-Raumtonkino Wimpassing" (ehem. offizielle Firma) ist ein wunderbarer Zweckbau aus 1958, den sich ein kinofanatischer Ingenieur der dort ansässigen Semperit-Werke bauen hat lassen. Architekt: Leo Kammel. Ben Hur lief dort 13 Meter breit in 35mm-"Raumton": die Mono-Lichttonspur wurde manuell über ein im Saal situiertes, eigens von WSW-Klangfilm gebautes Mischpult auf vier Röhrenverstärker verteilt. Das Kino stand 1988 zum Verkauf, ich habe dort Kinomachen auf die "harte Tour" gelernt. Der Einbau der Dolbyanlage hat mir wirtschaftlich noch lange, nachdem ich den Betrieb weitergeben konnte, zu schaffen gemacht... Die Fotos entstanden zu meiner Zeit, die Bestuhlung wurde durch den Vater des heutigen Betreibers mit den Fauteuils aus dem Taborkino ergänzt. Das Kino ist ein verstecktes Kleinod und noch in Betrieb. Das Operateursfoto sollte ein Pannendia werden, Film am Boden geht bei mir gar nicht! Bei den Saalfotos: bunt angestrahlte Plastikblumen an der Bühnenrampe! Programmanzeige (ab Montag, ab Dienstag etc, sowie Bitte Ruhe!) rechts neben der Bühne! OT Ende
  3. ...die stehen ja, Rudi Picalek schau oba, nunmehr im "Raumtonkino Wimpassing"...
  4. Herrlich...am Gartenbau vorbeigehen und endlich wieder Menschentrauben wie vor dreissig Jahren erblicken, das ist schön. Ins Gartenbau hineingehen und den letzten Wiener Kinopalast "full house" geniessen, das ist noch schöner. Als Verfechter der "kulinarischen" Art, Filme vorzuführen, eine perfekt ablaufende und perfekt erscheinende Vorstellung erleben zu dürfen, ist grenzgenial. Allerhöchste Empfehlung!!! Ätzmodus ein: trotzdem wär der Film im Tabor besser "gekommen"...ausse mim Billa! Ätzmodus aus.
  5. Florian

    Rätsel zum Sonntag

    Anlaufschalter Bauer-motor?
  6. Mit einer Kombination von Kaltlichtspiegel, Hitzeschutzfilter und Filmbahn-Kühlgebläse sind auch größte Lampen möglich...selbst mit HI-Kohlen (auf Hortson noch selbst genossen...80 A)
  7. ...Hateful 8 Backup auf 16? ;-) FP18 wäre erste Wahl (gebogene Filmbahn, sehr gute Lichttonabtastung, Möglichkeit moderner Lampenhäuser, gabs in der UNO-City m.E. nach mit 4kW !) Von den Oldies habe ich die große Hortson als lichtstärkste erlebt, Zeiss-Favorit und v.a. Bauer bringen wesentlich weniger Licht durchs winzige Loch. Kofferprojektoren (Eiki ...) sind eines Hauses am Ring wohl nicht würdig.
  8. Ditmar hatte auch ein Stiftschaltwerk, und nicht vergessen darf man auf die französischen Hortson-Projektoren, Malteserkreuz, die letzten Theaterapparate auch mit beschleunigtem Kreuz (ähnlich Philips FP 56).
  9. Florian

    Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Im südwestlichen Niederösterreich liegt der Ort Rohrbach an der Gölsen. Im Gasthaus Linsbichler gab es noch die alte Kabine, die ich wohlfeil ablösen konnte. Hier Dokumente eines Abbaunachmittags, irgendwann 1989.
  10. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Billy zupft mit Andacht und Würde den letzten Nagel, um ebendieses Fadenkreuz zu bergen. Die Projektoren konnte ich wunderbarerweise in liebevolle Hände weitergeben. Danke, Emiel!
  11. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Ein wichtiges Detail jeder "Kohlenkabine": die Fadenkreuze zum Justieren der Brennlage der Kohlen, hier interessanterweise an der Decke. (Ausspiegelung aus dem Lampenhaus)
  12. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    ...die waren wirklich feuersicher eingemauert, ganz unüblich, eigentlich.
  13. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Original FC-Fenster läßt man nicht über, sei der Aufwand noch so hoch!
  14. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Wei´s so schön ist - nochmal, nochmal!
  15. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Rechts oben die Hand des Operateurs an der Lh.-Abschlußklappe. Vor dem Lampenhaustubus steckt die zugerüstete Überblendeinrichtung von FC, eine Klappe, die über Bowdenzug mit der gleichen Klappe der anderen Maschine verbunden ist (samt Tonlampenumschaltung, versteht sich)
  16. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Noch einmal ein Blick auf die Diaeinrichtung, den Fallklappenzug usw.
  17. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Während wir uns lang mit P1 beschäftigt haben, ist P2 schon am Boden.
  18. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    Die wirklich sensationell gut konstruierte Chalouka-Reinkohlenlampe war die ursprüngliche "cash-cow" der kleinen Wiener Manufaktur. 80% der Kinos in Ostösterreich hatten diese Lampe (oder auch nur den Einsatz) in Betrieb. Gut zu sehen: der Lohfix-Kohlennachschub (Magnetratsche) mit dem dazugehörigen Schaltkästchen (links vom eigentlichen Bedienfeld). Das Bedienfeld folgt dem Motto: was nicht da ist, kann nicht kaputt gehen!
  19. Vom Album Rohrbach an der Gölsen - Ende einer Kabine

    FC hatte die Projektoren generalüberholt und mit eigenen Teilen aufgemotzt, erkennbar an der unterschiedlichen Lackstruktur.
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