-
Gesamte Inhalte
436 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
4
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Florian
-
Paul Rosdys Doku "Kino Wien Film" ist ein absolut sehenswerter Langfilm, kein Beiprogramm nötig (im Sinne der österr. Filmbezugsbedingungen :-)) Es wird die beeindruckende Geschichte der Kinos in Wien, von den Anfängen bis heute, erzählt. Unbedingt buchen!
-
Hoi, 80/81 sind die Anschlüsse der Tonlampenspannungsquelle, 105, 106, 106X ist die Überblendung (Kreuzschaltung mit zweiter Maschine), Betriebsspannung 6 Volt (alte Philips-FP 20), später 12 Volt Gleichspannung! 50/52 sollte m.E. der Bildklappenmagnet sein, gleiche Betriebsspannung wie Überblendung.
-
Hoi, frag mal bei Dietmar Zingl/Leokino/Cinematograph in Innsbruck nach...
- 3 Antworten
-
- kinorechte
- fellini
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
...viel besser, bitte noch den Überblender in Mittelstellung bringen, da sonst die Tonlampe eingeschaltet ist... ?
-
Das FAA hat einiges aus Hoppegartens Gerätepark eingelagert, allein unserer Regierung ist das derzeit ziemlich unwichtig...
-
Gratulation aus Wien! Gustav Friedl und Karl Chaloupka vergaben als erste Baunummer 736, nach dem mechanischen Wärmeäquivalent. Davor gab es einen prototypischen Bau für das Kino Loosdorf bei Melk, unnummeriert, benannt „Werkstatttyp“, an dem im Laufe der späten Zwanziger/frühen Dreissigerjahre einige Komponenten (Aufwickelfriktion, Bildfenster-Türverschluß) verbessert wurden. Die erste Wiener Installation war das Audimax der Uni, ca. 1932. Diese Maschinen sind (hoffentlich noch) in der Slg.FAA erhalten, wobei ein Kopf in den Siebzigern erneuert wurde. Marchegg hatte m.E. sehr niedrige Nummern... (die Schalter tun weh...) Der FC-Konstrukteur Ing. Mewes erzählte mir, daß Zeiss im Krieg unbedingt die patentierte Bildbühnen/Objektivträgerkonstruktion abluchsen wollte und es auch bei der von ihm erdachten 16/35 Kombimaschine (FC1c/ZP16) Streitereien mit Kiel gab. Ursprung der Filmtürenkonstruktion sind MG-Verschlüsse des 1.WK. Laut Mewes diente Friedl mit Porsche an der Gebirgsfront. Ein Grund mehr für eine Reise!
-
Max. Vorführdauer mit Kohle/Lichtbogen-Betrieb
Florian antwortete auf RexamRathaus's Thema in Nostalgie
Bei Reinkohle sollten schon drei Akte aus einem Paar machbar sein, im Überblendbetrieb wohlgemerkt. Mehr als 1200 Meter am Stück wär mir zu riskant, man weiß ja nie... Das längste, was ich erlebt hab waren 1200 Meter 16mm auf Hortsonarc HI...mit gerade noch akzeptabler Lichtfarbe wegen des herabgeregelten Gleichrichters...trotzdem sehr nervenaufreibend! -
...abgesehen davon (Bastelkiste - wobei das Zündgerät wohl eher sowieso auszutauschen wäre) ist die Filmführung des 16mm-Tonteils im Betrieb problematisch, ältere Kopien neigen da sehr zum "Aussteigen"...als stationäres Sammler-/Ausstellungsstück aber interessant. ..
-
Vmtl. Spannungskonstanthalter, um die früher häufigen Spannungsunterschiede im Netz für die Röhrentonanlage ausgleichen zu können...
-
Wenn schon, dann sollte Nitratfilm mit genügend Sauerstoffzufuhr brennen können - löschen ist unmöglich! Beim Löschversuch stirbt zwar u.U. die offene Flamme, dafür reagiert das Zeug aber weiter und erzeugt unter Sauerstoffmangel hochgiftiges Schwefeldioxid. Die Feuerschutztrommeln der nitrotauglichen Maschinen haben deswegen genügend große, mit Drahtgaze abgedeckte Luftöffnungen, die nach dem Prinzip der Davy´schen Sicherheitslampe in Bergwerken zwar Luft hinein, die Flammen aber nicht herauslassen. Der Film sollte innerhalb der Trommel ausbrennen, diese bei Filmbrand keinesfalls geöffnet werden. Wenn man sich auf youtube unter dem Stichwort "nitrate film fire" ein paar clips zu Gemüte führt, weiß man, warum die alten Kabinen derartig massiv gebaut waren und mit Explosions- und Brandschutzklappen versehen wurden. Sonolux II, aber auch Philips FP3, hatten nach der Nachwickelrolle, bevor der Film in die Aufwickeltrommel läuft, eine Schneidevorrichtung, um ein Durchziehen des brennenden Films zu verhindern (sowie mehrere weitere Sicherheitseinrichtungen wie Flammexklappe, Kühlkondensor etc.).
- 16 Antworten
-
- wert
- wiederinstandsetzung
- (und 6 weitere)
-
Tri Ergon, griech. "Werk der Drei"...
-
Kurzbericht aus Innsbruck: die Gelegenheit, "West Side Story" noch einmal zu sehen, wollte ich mir nach der Brummpanne im Wiener Gartenbau nicht entgehen lassen. Es hat sich mehr als ausgezahlt...auch wenn die Kopie offensichtlich dem Ende ihrer Laufbahn entgegengeht. Ich habe Hochachtung vor allen Kinobetreibern, die sich den finanziellen und arbeitsmäßigen Kraftakt "70mm" heutzutage noch antun, im Leokino merkt man halt, daß zum Breitfilm-Magnettonbetrieb jahrelange Erfahrung und stetiges Weitertüfteln nötig ist. Für mich hat hier, bis auf ein paar Schärfeatmer, alles gestimmt. Mehrfache Gänsehaut, angesichts der Bild- und v.a. Tonqualität! Danke, Dietmar, Danke Jean-Pierre, und ganz besonders Danke, Norman für die Wiener Bemühungen...ich nehme an, die Brummschleife ist schon gefunden worden...
-
Ernemann II gabs oft in Links, auch Nietzsche baute linke, unsere Wiener Friedl-Chaloupka sowieso.
-
Auch im Depot des Technischen Museums Wien ruht einer...(schon in der Hand gehabt ;-) )
-
DOKU - Wie das Kino erwachsen wurde Meilensteine der Filmtechnik
Florian antwortete auf RexamRathaus's Thema in Nostalgie
hmmm...das "Chaos" um Buster Keaton ist immer genau getimte Choreographie... Trotz der angesprochenen fachlichen Fehler eine gut gemachte Doku, finde ich. -
FP38D mit kleinem Kinoton Lampenhaus
Florian antwortete auf Michael Schaffer's Thema in Allgemeines Board
Das kann schon original sein, gerade bei den Zweiformatmaschinen gab es zahlreiche (sagen wir einmal) "Bastellösungen" aus dem Hause KT. Wenn ich da an die alte 28 denke, mit ihrer (motorischen) Spiegelumlenkung... -
Die U2 ist zwar von der Ausführung sicher besser als die DP70, das Handling u.v.a. viele Kleinigkeiten (z.B. Lichttongerät, motorische Friktion) erfordern aber EXAKTE Pflege und Wartung, sonst hast Du schnell einen Schnipselproduzenten...
-
Auch die Motorkohlen können abgefahren sein (mittlerer Teller ist der durchs Auf- und Abbauen am meisten gefahrene).
-
...als ob dies irgendwie von Belang wäre! Erziehung hat nichts mit Geburtsort, Glauben oder Kleidung zu tun. Auch die sonstigen einschlägigen Äußerungen in diesem Thread sind schärfstens zurückzuweisen. Als derzeit leidgeprüfter Österreicher kann ich nur sagen: Denkt nach, bevor Ihr Euch äußert! Wehret den Anfängen! (Dramamodus aus)
-
Continental FO-Z 6/Y 560 Li LR, wobei sowohl Breite (6) als auch Länge variieren könnnen, da hab ich schon viel gesehen. Wichtig ist der Zusatz LR (L auf R uhig).
-
Ganz einfach: der Andruckschuh der VWR/NWR ist aus Kunststoff, daher nicht leitend. Man nehme ein beliebiges Universalmeßgerät, schalte auf Widerstandsmessung oder Durchgangspiepser, ein Pol auf das Gehäuse, ein Pol auf die Stoppschraube. Zwei Lagen Film in die Rolle einlegen, Stoppschraube soweit herausdrehen, daß der Schuh komplett anliegt, dann langsam solange reindrehen, bis Durchgang vorhanden ist. Voilà! (Ich hab auch Bauklötze gestaunt, als ich Tonka das erste Mal dabei über die Schulter blicken durfte...lang ists her!) ...alte Schule halt... :-)
-
Zum Thema Lautstärke kann ich aus meiner Erfahrung folgende Tipps beitragen: 1. Einstellung der Friktionen - Zustand der VWR/NWR: oftmals sind die Friktionen (bei Spulenbetrieb) viel zu streng eingestellt, was zu verstärktem Verschleiß der Zahnkränze führt. Die obere Schleife wird durch eingefahrene Zähne sehr unruhig und laut. V.a. der Filz der unteren Friktion sollte regelmäßig gereinigt und frisch geölt werden (Kardanöl). Die Stoppschrauben der Andruckkufen VWR und NWR werden mit dem Ohmmeter justiert! 2. Richtige Justage der Andruckkufe zur Kreuzrolle: ein Hauptlärmfaktor! Grundeinstellung: zwei Lagen Film übereinander in die Filmbahn einlegen, Stellschraube so justieren, daß zwischen Kreuzrolle, Film und Kufe kein Spiel mehr ist (ohne daß die Kufe oben abhebt). Dann (meine Methode) im Lauf (mit Film) auf leiseste Stellung feinjustieren. Es sollten Klebestellenüberlappungen aber ohne Springen durchlaufen! 3. Stellung der Beruhigungsrollen nach dem Kreuz: die jungen KT-Techniker haben hier immer "falsch" aufgebaut, indem die Rollen senkrecht übereinander montiert wurden. Unsere alten Wiener Siemens-Klangfilmleute haben die Wippe stets eher horizontal montiert (die vier Rollen bis zur Schwungbahn in einem großen Bogen angeordnet), was wesentlich leiser läuft. Bei idealer Einstellung flattert der Film im Lauf überhaupt nicht, sondern liegt total ruhig in der Führung. 4. Gummilager der Motoraufhängung regelmäßig erneuern! Auch die Gummischeiben der Stellschraube oben! 5. Nur selektierte, laufruhige Keilriemen verwenden (oder als Luxusvariante auf "D" umbauen) 6. Der Antrieb der Blendenwelle (Novotex-Großrad) sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt und frisch geschmiert werden (mit dem schwarzen "Leitbahnfett" aus der Philipstube :smile: ) Das waren jetzt die einfachen Maßnahmen...Drucklager, Blendenwellenspiel, Tonwellenlager fallen eher unter "advanced practice".... Ah ja: man kann die ober Schleife sehr klein laufen lassen (wenn die Kopie bekannt ist und keine Bildversetzer korrigiert werden müssen)!
-
User tonka hat vielleicht noch einen Originaltisch im Schuppen...als Tipp :-)
-
Wegen der Vibrationen auf jeden Fall! Besorg Dir entweder zwei Formrohrwinkel oder stärkere Winkel aus dem Baumarkt (kannst Du auch passend lackieren).
-
Anläßlich eines mehrtägigen Aufenthalts in Hamburg besuchte ich vor zwei Wochen auch die H8-"Roadshow" des Savoy, um selbst vergleichen zu können... (eigentlich wollte ich wegen akuter Kleinkrämereigefahr nichts anmerken, daher nur das Wesentliche): der Saal ist ein architektonisches Kleinod und real viel größer als erwartet, die Fauteuils sind bequem, die Klos waren sauber, der Kaffee gut, der Saal voll, der Flokati im Saal weich. Aber: die dort tätigen Einlegepersonen haben eine super Lichtorgelmöglichkeit und nutzen sie nicht? (bzw. völlig unkoordiniert und ohne Nutzung der dramaturgischen Möglichkeiten), wenn in einer "Roadshow" schon Reklamepixel sein müssen, warum können die den Seitenkasch bei offensichtlich hochgehängter Unterkantenblende nicht so einstellen, daß das Bild seitlich begrenzt wird? (und nicht beidseits ein halber Meter Abstand zwischen Bildkante und Seitenblende bleibt = 1:1,85 bei voller Bildhöhe), QT lieferte sekundengenaue Cuesheets für Saallicht und Vorhang, wieso befolgen die EP diese Anweisungen nicht? (v.a. Vorhangtiming)... etc., etc., etc.,..... Antwort (auf gut wienerisch): weil's wurscht is'! Voll ist voll! Und wenn wir Feinspitze, die wissen wie es richtig geht, es nicht schaffen, unser Wissen an die Öffentlichkeit zu bringen (dieses Forum zähle ich nicht dazu), dann bleibt es auch so. Umso mehr begeistern mich die Anstrengungen von @batesman und seinen Getreuen im Wiener Gartenbau (das ich früher, als es noch andere Breitsäle in Wien gab, eher gemieden habe, anderes Kapitel)! Wer also wissen will, wie sich "Schaumannsarbeit" (entsetzliche Reklameeindeutschung) anfühlt, reise nach Wien oder Karlsruhe! PS: mich hat die Flachbildwand nicht gestört, kann mir aber den ehemaligen Eindruck gut vorstellen. Sehr gestört hat mich aber der Kopienzustand nach erst wenigen Wochen (nicht einmal Vollprogramms).... siehe oben: Einlegepersonen, desinteressiert, gestresst. PPS: wackelt/wandert der Ouverturetitel in anderen Filmspielstätten auch so extrem (wesentlich stärker als die echten Titel)?
