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Friedl-Chaloupka FC Ib, zweite Serie, aus den späten Fünfzigerjahren . Reinkohlen-Lampenhaus FC IV, Tongerät Klangfilm-Europa. Folgende Fehlteile mindern den ohnehin nur theoretischen Liebhaberwert der Maschine: Abdeckung oberer Feuerschutzkanal fehlt, Lampenhaus-Abchlußklappe fehlt, Lichtschutztubus zum Blendengehäuse nicht original. Die etwas "verbastelte" Situation des Bedienfelds war bei diesen (oft in kleinen, sparsamen Kinos eingesetzten) Maschinen auch im Betrieb zu finden. Wenn Du die Maschine sehr günstig bekommst, nimm sie, in Deutschland ein Exote - war vor allem im östösterreichischen Raum verbreitet. Unverwüstliche Traktortechnik, läuft wahrscheinlich auch unter Wasser. Sehr genügsam, frißt auch fast unspielbare Kopien. Mit Luftkühlung und Flammex dank geschlossener Filmbahn DER Nitro-Projektor. lG, Flo
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Die schlechtesten 35-mm-Film-»Projektoren«
Florian antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Technik
...ich glaube, Du solltest einmal ordentlich einlegen lernen... :lol: lG, Flo -
Ich kenne zwar den CM-Endlosteller nicht, kann aber zum mir gut bekannten KT-Endlosteller in punkto Filmschonung nur soviel sagen, daß nach 5 Monaten Dauerbetrieb m.W. noch immer die original eingelegte Kopie läuft - ohne für Normalpublikum sichtbare Verschrammung. Allerdings ist auch das bekannte Ionisierungs-Kohlefaserbürsten-Reinigungsgerät planmäßig angebaut und im Betrieb wichtig. Nach meiner Erfahrung im Endlosbetrieb kommt es weniger auf die Kontruktion des Tellers an, eher auf die Sauberkeit der Raumluft und den guten (friktions- und schleifstellenfreien) Aufbau des Filmlaufs. Auch ein primitiver, antriebsloser Schleifenteller für 5 Minuten Laufzeit kann so erstaunlich lange Kopienstandzeiten hervorbringen. lG, Flo
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In Wien läuft eine Kinoton Endlosanlage im Museum für Angewandte Kunst (Installation Dorit Margreiter) im täglichen, problemlosen Dauerbetrieb. Störungen sind ausschließlich auf Schaltfehler beim Ein- oder Ausschalten der Anlage durch die (in der Materie unbedarften) Aufseher aufgetreten. Ich kann den Kinotonteller nur empfehlen - eine teure, aber sichere Sache. (Ich habs am Anfang ja selbst nicht glauben wollen...) lG, Flo
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Meiner Anschauung nach trennt sich da schon Spreu vom Weizen - es ist ein Riesenunterschied, eine "normale" Festivalvorstellung, meist zumindest teilautomatisiert zu fahren, oder "roadshowmäßig" mit Pomp und Gloria (=überlegte Lichtregie, Curtain Call etc.) zum Gelingen des 70mm-Erlebnisses seinen Teil beizutragen. Wenn der Hauptfilm einmal läuft, dann muß er nurmehr brav überblenden können. Spätestens bei der Entr'acte-Musik und dem zweiten Vorhangeinsatz gibt es dann wieder einige Möglichkeiten, die Vorstellung ordentlich zu verhauen. Eine "gelungene", runde Vorstellung merkt das Publikum nur unterbewußt, Fehler und Unstimmigkeiten werden aber bewußt wahrgenommen. Für mich einer der Hauptsätze unserer Kunst (gleich nach "Schicht zum Licht..."). lG, Flo
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Das gilt doch generell für den Festivalbetrieb, natürlich auch und erst recht im Archivbereich. Ich persönlich klopfe meinen Vorführern auch auf die Finger, wenn sie zum Beginn des Hauptfilms nicht bei der Maschine sind - das geht bei unserem Viersaalhaus locker und bringt sehr viel! lG, flo
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...genau meine Worte: Erfahrung! Drei bis vier tägliche Vorstellungen im (matrixgestützten) Spulen-Überblendbetrieb mit tlw. studentischen Hilfkräften haben mir siche ein paar graue Haare gebracht. Ich bin geheilt! lG, Flo
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Zur Projektorendiskussion: ich habe vor einigen Jahren, während meiner Zeit beim Filmarchiv, ein Kino von FP20 auf von mir selbst überholte Bauer U2 umgebaut (Ziel war 70mm, was aber an Differenzen mit dem Kinoeigentümer scheiterte und im Auszug des Filmarchivs endete). Meine leidvolle Erfahrung ist die, daß die Qualität des vorführenden Personals, selbst in Institutionen wo es darauf ankommt, einfach nicht gut genug ist. Ohne jahrelange Erfahrung und technischen Background sind gerade Maschinen wie die U2 im täglichen Normalbetrieb nicht zu beherrschen. DP70 sind da weitaus simpler gestrickt, von moderneren Kunststoffschuhapparaten nicht zu reden. Ich kann die IFB verstehen, wenn sie für das klaglose Funktionieren einer aufwendigen Retro auf Projektoren umsteigen, die "jeder" bedienen und die "jeder" servicieren kann. So toll die U2 sind (für mein Heimkino kämen auch nur solche in Frage) - dieser seinerzeitige Umbau war sicher einer der größten Fehler meiner Laufbahn. Allerdings sind sowohl Standort als auch Maschinen heute Geschichte. lG, Flo
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Wegen des Herstellungspreises frag doch bitte direkt bei Kinoton nach, vor ein paar Jahren lag er jedenfalls bei etwa 4500,-. Kinoton München: 089/89 44 46 - 0 lG, Flo
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Es gibt/gab noch das etwas kleinere LH von der alten FP23 (1000 W max.). Laut Bergbauer/Kinoton ist aber von dieser Type nichts mehr auf Lager, wird aber noch angefertigt (bei 4 T€).
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...Gemecker aus dem Süden: da wird in diesem Thread (wie in so vielen anderen cinerama vs. Preston-Infights) um jede Silbe gestritten, und dann DAS! :lol: liebe Grüße aus dem (noch?) breitfilmfreien Wien, Flo
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Im Gartenbau war die Entwicklung genau umgekehrt: Der Höhenkasch ist in der (offenen) 70mm-Stellung fixiert, die 35mm-Objektive wurden ausgetauscht zwecks Vergrößerung des Bildes. In der "35mm-Kommerz-Ära" des Gartenbaus war dies eine nicht unvernünftige Maßnahme, heute, wo fast ausschließlich Arthouseprogramm läuft, wäre ein Rückbau/Reaktivierung der maroden Züge vernünftig, da die Untertitel im Großbild von den Köpfen der Vorsitzenden verdeckt werden. lG, Flo
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Odeon Leicestersquare ist zwar nur mehr ein Schatten seiner selbst, aber trotzdem noch WOW - hat auch regelmäßige Kinoorgelvorführungen. Die Kabine (Parkettboden, 2 Victoria 35/70, 1 Digitalkraxn) ist nach freundlichem Fragen zu besichtigen. Auch die großen Säle von Odeon West End und Empire sind m.E. Pflicht, Electric (mit Faltbildwand, die bei Breitbild und CO aus dem Stummfilmbühnenportal ausgefahren wird) extrem geil, Prince Charles als führendes Programmkino und Heimat der "SingAlong"-Movies besuchenswert. National Filmtheatre, wenn Du historisches Interesse hast (auch fallweise Nitrovorführungen!). lG, Flo
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In Österreich war es eindeutig die sendermäßige Aufrüstung seitens des ORF (staatl. Monopolsender), die den zweiten Fernsehkanal FS2 auch in die Landregionen brachte und damit 1971/72 schätzungsweise gut 50% der Gemeinde- und Dorfkinos die wirtschaftliche Basis entzog.
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Objektiv aus Objektivtube entfernen - aber wie?
Florian antwortete auf showmanship's Thema in Tips und Tricks
Mein Tipp: das Objektiv ist mit einer zweiteiligen Spannhülse eingeklemmt, die mit zwei oder drei zur optischen Achse parallel liegenden Schrauben fixiert wird. Schau mal von vorne oder hinten in den Tubus rein... lG, Flo -
Auch bei uns: endlich ein Lichtblick! Mit "Mamma Mia" und "So ist Paris" werden wir diesen Sommer schon überstehen...
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...darf ich auch ein wenig Senf beisteuern: eine VORHANDENE, gut funktionierende und gewartete Bauer-Anlage würde ich NIE durch FP's ersetzen, v.a. bei Überblendbetrieb, wie offensichtlich in unserem Fall. Als kommerzielle (sprich nicht-archivmäßige) Neuinstallation kämen für mich freilich NUR FP's in Frage - schon allein wegen der gebogenen Filmbahn - wobei ich Anhänger der "je weniger drin, desto weniger kann kaputtgehen"-Ideologie bin, also nur analoge Modelle zum Zug kämen. lG, Flo
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Hallo, Rene, wir verwenden die Kelmar-Reiniger in Verbindung mit Filmguard - beide Produkte kann ich nur empfehlen! lG, Flo
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...bei den Friesekes dreht man die Kurbel GEGEN den Uhrzeigersinn, wenn ich mich richtig erinnere. Unter der Schwungbahn ist ein Doppelausgleich, vor der Schwungbahn ist eine Bremsrolle mit Andruckrolle. Vielleicht gehts jetzt? lG, Flo
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"Wo ein Wille ist, da ist ein Weg" - das Gartenbau ist ein mit aller politischen Macht künstlich am Leben erhaltener Kinoleichnam, der nun, nach den Versäumnissen der Wiener Kulturpolitik (Stichworte Overscreening, Devastierung der Kinolandschaft etc.) gewissermaßen als politisches Feigenblatt dient. 14 Tage im Jahr Festivalkino der Viennale (weil sonst kein großer Solitärsaal mehr da ist), siecht der Koloss die restliche Zeit dahin (kurze Ausnahmen bei gewissen Filmen bestätigen die Regel). Allein Miete und Betriebskosten verschlingen pro Monat an die 10000,-, perverserweise DARF aber aus Fördergründen kein "kommerzielles" Programm gespielt werden. Investitionen in die Infrastruktur des Betriebs werden nur im unbedingt notwendigen Ausmaß getätigt (d.h., kurz bevor die Behörde einschreitet). Angesichts derartiger Bedingungen besteht dort definfitv KEIN Interesse an einer Revitalisierung der Breitfilmanlage - Du brauchst nicht glauben, wir hätten nichts probiert!!! Und wenn gerade Du über lange Reden über Gott und die Welt lästern willst...
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Wenn mich mein Erinnerungsvermögen nicht täuscht, wurde das Gartenbau unmittelbar nach der "Spartacus"-Reprise, die noch auf 70mm gezeigt werden konnte, für die Premiere von "Jurassic Park" auf dts umgebaut, was dazu führte, daß Siemens den vorhandenen CP200 größtenteils abklemmte und einen CP65 parallel dazu in die Anlage einbaute. Wie so vieles in der damaligen "Politik" der KIBA (des gemeindeeigenen Kinobetreibers) nicht nachvollziehbar, eine kartenmäßige Aufrüstung des CP200 wäre sicher billiger gewesen... Ja, das Gartenbau ist das einzige Kino in Wien, das noch 70 spielen könnte, wenn die finanzielle Situation etwas besser wäre. (Das GB erhält ungefähr soviel öffentliche Förderung wie alle anderen geförderten Kinos Österreich zusammen - aber das ist eine GANZ andere Geschichte). Das Apollo hatte m.W. nur einen CP50 mit SRA5, die 70mm-Röhren-Tonanlage war bis zur baulichen Zerstörung der Kabine noch vorhanden - ich hatte einfach keinen Platz dafür, sonst hätte ich sie genommen. Zur Baustellenzeit ist viel zu viel verkommen - der kompletten Klangfilm-Tonanlage aus den Dreissigerjahren, die auf einmal in der Mulde lag, bin ich sogar erfolglos nachgefahren... Ein bißchen stolz bin ich darauf, daß die Decke des alten Apollo-Theaters nicht zuletzt durch mein Einschreiten beim Denkmalamt heute noch erhalten ist (wenn auch wieder durch Abhängungen verdeckt, nur die Rosette ist sichtbar). Das Tabor hatte die gleiche Röhrentonanlage (die steht vielleicht, neben den Kühlmaschinen des BILLAs, immer noch in der Kabine), statt des CP50 einen 55er. UND: einen HI-Kohlen-Diaprojektor (bis zum letzten Tag in Betrieb). Teile der legendären Bestuhlung (Kamphöner-Loverchairs der ersten Generation) stehen heute im Kino Wimpassing. Nach der Schließung des Park hatten wir für das Votivkino einen Teil der Bestuhlung (Schröder & Henzelmann) erworben, die wir für teures Geld renovieren ließen - um sie nach eineinhalb Jahren doch gegen Quinette auszutauschen. Die Sitzgewohnheiten und Ansprüche haben sich wirklich verändert - architektonische Schönheit spielt da kaum eine Rolle. Im Apollo A waren zum Schluß wirklich gute Quinette-Hochpolsterstühle verbaut, nur die kleinen Säle hatten die Kamphöner-Einfachbestuhlung. ad. Auge - Sensurround: Das Auge war doch damals DER Paradebetrieb der Familie Langhammer. Von Constantin oder Cineplexx war ja noch keine Rede, Herr Langhammer bemühte sich um die amerikanischen Verleihe, die ja eher bei der KIBA buchten - wahrscheinlich deswegen diese Investition.
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Ich hab in alten Almanachen geblättert - weil es so schön off topic ist: im Jahrbuch der öster. Filmwirtschaft 1956 hat das Apollo 1386 Plätze. Es gab damals an Großkinos (über 1000 Plätze): 1., Forum (1147), 2., Lustspieltheater (1092), Tabor (1048), 6., Apollo (1386), 12., Schloßkino (1024). Im Österr. Filmalmanach von 1972 sieht es dann unter diesen Kinos so aus: 1., Forum (1051), [Gartenbau-Cinerama (900)], 2., Lustspieltheater (873), Tabor (774), 6., Apollo (908), 12., Schloßkino (619). 1986 hat sich wieder laut der Liste im Buch "90 Jahre Kinos in Wien" alles verändert: 1., Forum abgerissen, Gartenbau (760), 2., Lustspieltheater abgebrannt, Tabor (328), 6., Apollo A (681) B (86), C (86), 12., Schloßkino (Komet-Möbelhaus). Ich muß Dir also in Bezug auf die Sitzplätze recht geben...eine Diskussion über Kinoarchitektur bzw. was vom alten Apollo im neuen noch übrig ist, werde ich aber nicht mitmachen.
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@bernd: Du warst nie im alten Apollo, oder?
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Das stimmt so bitte nicht. Beim Umbau 62 wurde die Sitzplatzzahl von knapp 1400 auf unter 700 verringert. Natürlich, denn da wurden ja die Ränge abgetragen und aus dem seit 1929 bestehenden Kinotheater (Kino mit komplettem Bühnenhaus) durch Drehung des Saals um 180 Grad ein hochmodernes Roadshowkino. Das Apollo A hatte bis zum Schluß 760 Plätze!!! Zwischendecken wurden doch schon beim Umbau 62 eingezogen... Die Eingänge waren im Premierensaal des Apollo immer schon an den selben Stellen wie heute. Der Saal schon seit 62 so abschüssig wie er es heute ist. 1962 wurden definitv keine Zwischendecken eingezogen, allerdings die alte Decke des Theatersaals (mit Stuck und Freskomalerei) abgedeckt. Die Kabine stand als freistehender Bau im Bühnenhaus, der Bühnenluftraum konnte über die alten Beleuchtertreppen erklommen werden. Das alte Apollo hatte die Eingänge links und rechts der Kassa, die zentral im Foyer stand (ungefähr dort, wo heute die Rolltreppe ist). Man betrat den Saal hinter der Bildwand seitlich (man mußte um die Bildwand herumgehen), was architektonisch-inszenatorisch sehr schlau war: zunächst betrat man ein großzügiges, hohes Foyer mit Freitreppen zum Balkon etc, dann kam ein dunkler Schlauch als Saaleingang, man bog um die Bildwandecke und AAAHHH - der weite, überhohe Saal tat sich auf. Es gab drei Bereiche: Parkett vorne (gerade), Parkett hinten (leicht geneigt) und Estrade (treppenförmig, auf der ehemaligen Bühne). Da der Saal ja heute wieder um 180 Grad zurückgedreht ist, die Kabine unter der Rolltreppe, kann die Neigung nicht dieselbe sein wie 1962-1992.
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Verzeihung, wenn ich zu widersprechen wage, aber m.W. hing die größte Bildwand im Apollo (1962-1992), wobei zwischen dem Grazer Girardi (heute Royal) und dem Apollo ein Wettstreit um die größte Wand Österreichs entbrannt war. Wo sind die zahlreichen Kinos ? Ich weiß nur vom Gartenbau als einziger noch mit vertretbarem Aufwand zu reaktivierende Anlage. Meines Wissens steht eine DP75 im Artis 1 (35mm only), . Die DP70 im Studiokino Rosenhügel ist auch schon Geschichte, das Imperial, in dem ich 2 Bauer U2 aufgestellt hatte, ist bereits restlos abgetragen. Im Apollo 1 (aktuell) standen zur Eröffnung 2 DP70 (die alten von 1962), davon soll eine noch stehen, allerdings kein 70mm-Equipment. Im Opernkino (cinemagic) steht eine DP75 (ex Kosmos), allerdings detto nur 35mm.
