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Soweit ich mich erinnere, um 10 m. Ist ja nicht meine Anlage, ich war nur Gast. Aber 4k, wie es sich heute gehört.
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Da stimme ich zu, die wollen nur Geld für ihren Beamtenapparat. Nicht mal für die K(W)ünstler. Nur bedenke, historisch schon zu STAGMA Zeiten und dann ab 1947 als GEMA, war ausschließlich das Filmprogramm und die damit in Zusammenhang stehenden Programmteile (Vorfilme/ Wochenschau/ Vormusiken) mit dem Tarif T-F abgegolten. Externe Inhalte, daran hatte noch niemand gedacht. Ältere mögen sich auch noch an die Berechnung als Festpreis pro Platz und Monat erinnern. (1951 z.B. 1,40 DM pro Sitzplatz und Monat, rechne das mal hoch/ Unterschiedlich nach Vorstellungszahl und Kinogröße/ Typ) Die Stagma wollte schon immer die 1,25% Regelung durchdrücken, aber das gelang erst, als den Kinos die Sitzplatzkosten durch sinkende Zuschauerzahlen zu teuer wurden. Und damals hatte das Modell der Theaterabgabe seine Berechtigung, war ja der überwiegende Programmbestandteil deutscher Herkunft, wo im Gegensatz zu Amerika, Musikrechte nicht vom Produzenten abgegolten werden. Sicher, heute kann man viel interpretieren, diskutieren. Ob die Göbbelssche Verleihungsurkunde denn noch zeitgemäß ist, den Tarif usw. Letztendlich hat der Verein Macht, die zwar zunehmend sinkt, aber immer noch auf der Stagma Verleihungsurkunde aus 1934 basiert. Online Musikportale rechnen direkt im Ausland mit den Urhebern ab. (O-Ton Warner Music: Seit es Spotify gibt haben wir zum Ersten Mal Geld bekommen, bei BIEM/TONA blieb dort bei vielen Stücken alles hängen...) (BIEM Internationales Büro der mechanischen Verfieltigungsrechte für Musik oder so/ europ. "GEMA" Dachorganisation) Es bleiben nur noch wenige Bereiche, in denen die ihr Geld kassieren können, und da ist nun mal Kino einer davon. Irgendwie müssen deren Beamtengehälter und Pensionslasten bezahlt werden, trotz sinkender Einnahmen. Also bot such an, beim Auslaufen des T-F Vertrages mit der SPIO mal genauer hinzusehen, um so Einnahmen aus bisher geduldeten Bereichen zu generieren. Irgendwie nachvollziehbar, da das woanders nicht mehr klappt. Im Zeitalter von Streaming und Download kann man nicht mehr pro Schallplatte oder pro CD Rohling kassieren, da die Portale und Server im Ausland stehen. Die SPIO Verhandlungspartner sind sich oder wollen sich dieser Tatsachen nicht bewußt sein, sie hätten mehr Macht, als sie glauben. -St
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Auch Karlsruhe ist vom Ton nicht das, was möglich ist. Höhen fehlen total, ca 1,5 Oktaven, und im Tiefbass geht noch erheblich mehr. Auch da fehlen 1 - 2 Oktaven und Druck Die alten IMAX Sonics Systeme waren eine andere Welt. Die verbauten 12 Kanal/ Surround Systeme sind ja auch für die Raumgröße entscheidend zu klein. Wenn das "state of the art" sein soll, schade. Denn das Bild kommt auch nicht an die 15/70 heran, trotz Laser. Die von fikmempire angesprochenen Artefakte habe ich auch wahrgenommen. Sicher, vom DKP Bild her, mit das beste, was geht, aber noch nicht gut genug. -St
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Den Schrott in die Entsorgung. Wenn es um Mehr Wissen [ber die M;glichkeiten geht, fragt Sam Chavez. Der wei- am besten Bescheid, als Entwicklerteammitglied.
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KLasse Teil, hast ja auch "den Richtigen" als Lieferant ausgesucht. Gruß aus Tiergarten Stefan
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16 für 16 mm Film. C oder D bezeichnet die Baugröße. M.W. hieß aber wie bei Schläuchen je höher der Buchstabe, je kleiner die Eintrittslinse. Zumindest bei Proskar, Sankor usw.
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DCPOMATIC erstellte DCP Trailer läuft nicht im 3D Modus
stefan2 antwortete auf Filmverrueckter's Thema in Technik
Vllt. auch off topic. Es gibt Leute, die ihren Lebensunterhalt durch DCP Erstellung verdienen. Diese brauchen laufende Projekte, um zu überleben. Sicher kann man hier Hilfe anbieten, da aber die Sache am Ende ein vollgewerbliches Projekt darstellt, sollte dieses auch mit Verweis an die entsprechenden Fachleute erfolgen. Ein Rechtsanwalt oder auch mein Arzt bietet mir auch keine kostenlose Beratung in Problemfällen an. Ins Kino zu gehen, heißt die Bedingungen zu kennen. Und das ist nun mal 24 Bps, Kanal 3 in jedem Fall, alle anderen optional. Auch in den USA liegt die gleiche Norm zu Grunde. Eine Trailorvorlage mit 30 Bildern halte ich für Quatsch, bestenfalls Audiovision mit 30 drop-frame, wenn gesendet werden soll, aber kein Kino gewünscht wäre... Und noch was, wenn das in Uktra HD vorliegt, kommt das auch so in die Kinos. Kino ist seit Beginn der Digitalen Ära als 4k gedacht, mit der Übergangsphase 2k, bis die Industrie 4k als Regel liefern kann, was seit 2007 der Fall ist. Für das Kino muß nichts skaliert werden, die 4k Filme laufen auf 2k Maschinen und umgekehrt. Nur Framerate und Ton sollten kinotypisch sein. -St -
Nicht unbedingt, Sebastian! Die Kinoverbände schicken ja zur Zeit auch die entsprechenden Infos an Ihre Mitglieder, ich zitiere hier mal die Kino-Gilde: Also: Raus mit Musik und Videos aus den Foyers und keine tönenden Trailer auf der HP, dann bedarf es auch keiner Extra Zahlung. Einfach das "Angebot" an die STAGMA (pardon heute Gema) zurücksenden. -St
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Carsten, das ist nicht rihtig. Diese Dinger werden durchaus fest benutzt, z.B. bei den Berliner Auzokinos (Nähe Flugplatz Tegel und Flugplatz Schönefeld). Dafür gibt es gute Gründe. Eine Bildwand ist immer ein baugenehmigungspflichtiges Bauwerk, auch im Traversenrahmen. Dazu bedarf es Statik, Fundamenten, Standsicherheitsbeweise bei Windboen bis 180 km/h. Und letztendlich einer Baugenehmigung. Sowie während des ganzen Prozesses der Bauüberwachung und Abnahme durch ein Ing-Büro im Auftrage des Landkreises. Das kostet sehr viel Geld in Ingenieuerbüroleistung, Ausführung und vor allem es kostet Zeit. (Was im gewerbl. Bereich der entscheidende Faktor ist.) Übrigens an jedem Ort, auch wenn man das mobil macht. Gut, die Berechnung fällt nur 1x an, die Abnahme (eigentlich) jedes Mal. Airscreen besitzt, sofern von einem Markenanbieter bezogen (kein China Import) eine anerkannte Typen- Musterprüfung, und darf idR nach Bauanzeige einfach aufgestellt werden. Zudem kann die Airscreen bei Wingdgefahr sehr schnell abgebaut werden. Das sind nicht zu unterschätzende Vorteile, die dieses Prinzip untermauern. Die Insgesamt-Kosten einesr solchen Anlage mit Projektor, Ton und Bildfläche sind nicht zum Fielmannschen Nulltarif zu bekommen, aber die möglichen Einnahmen sind ja ebenfalls hoch genug. Professionelle Veranstaltungstechnik kostet, und verdient idR gut. -St
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Warum keine Freudensprünge auslösen? An Sich sind das ganz solide Geräte, die mir immer gut gedient haben. Ich selber habe noch eine EX 4000P und 1SL 2 und 1 RT mit Glühlampen. Die 4000P als Wohnstubenprojektor, wird aber nur noch seltenst benutzt, weil Schmalfilm halt kaum noch in der Wohnung benutzt wird. Die Selecton mit ihren 2kW Brenner im Kino frisst nur Strom, und bringt weniger Licht, als der Eishaki 4000. Ich mag die Dinger, auch weil der nur einen 600 Ohm symm. Tonausgang hat. Eiki = solide Dauerläufer, wenn man etwas in Pflege und Wartung investiert. Grüße -St.
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(Verleih-)Vertrag für Filmvorführung
stefan2 antwortete auf breathtakingcinemascope's Thema in Allgemeines Board
Das Filmwesen in Deutschland war geregelt durch die Bedingungen der Reichsfilmkammer und des Reichskulturministeriums. Mit dem Aufbau der Bundesrepublik hat der SPIO eV in Wiesbaden die Aufgaben 1:1 übernommen, eine bundeseinheitliche Koordinierung aller im Filmwesen Beteiligten zu übernehmen, um der Zerfall in Kleinstaaterei zu verhindern. Dort dürfte qualifizierte Hilfe am schnellsten zu bekommen sein. -St -
700 W 100 W und 1600 / 2000 W haben alle die gleichen Katodenabstände zum Sockel, und das gleiche Gewinde, also problemlos. 500 W ist eine andere Lampe, und der Praxis für Filmprojektion auch im Heim unbrauchbar, weil zu geringer Wirkungsgrad. (12 eV Auslösung an der Katode, bei 18V Brennspannung... kaum Licht) Sinnvoll wirds ab 1600 W, zuhause min. 1kW. Solche Dokumente findet man nicht im Netz, weil damit mal Leute Ihr Geld verdient haben, solange diese Technik noch aktuell war. Und das hat Sinn gemacht. Ist nur heute schade. -st
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Sicher ein interessantes Filmprojekt. Doch aus dem Soendenaufruf geht hervor, was Schuld an der Situation überhaupt hat. Auch dieser Produzent wird nie ins eigene Risiko gehen. Er arbeitet erst, wenn ihm kinofeindliche Sender oder staatliche Gremien das Geld schenken. Statt selber etwas Publikumswirksames mit garantiertem Erfolg zu machen, ruft er dazu auf, dass Andere sas Risiko tragen sollen, ohne aber an einem eventuellen Erfolg beteiligt zu werden. Pfui, danke nein. Von mir gibt's da keinen Cent. Tod dem Deutschen Filmproduktionswesen der Subventionsbarone. -St
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Hast Recht. Ist dieses Museum in Dortmund. Ich habe ja den Kontakt nicht hergestellt, daher der vermutete Ort. Wird sicher interessant. Interessant fand ich auch den "Vorhang". Dieses war eine metallisierte, perforierte Bildwand, die kunstvoll mit Blumenmotiven verziert wurde. Offensichtlich ein Relikt der Raumbildzeit der frühen 50er. Beleuchtet mit verschiedenen Farbstrahlern wurden so effektvolle Farblichtspiele geboten. Daher der unter dem eigentlichen Kinonamen nachgesetzten Buchstabenschriftzug. "EDEN", Lichtspiele. -St
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Martin, der BWR wird gerettet. Nachdem zwar von privaten Interessenten keine Rückmeldung kam, was eine zeitnahe Rettung ermöglichte, ist es stattdessen gelungen, einen kompletten Wiederaufbau in einem Arbeitsschutzmuseum der DGUV bei Euch in der Nähe (Duisburg?) zu realisieren. Die ungewöhnliche Komplettheit der 1951er Installation ermöglicht es, den Arbeitsplatz Filmvorführer relativ realitätsnäh wieder erstehen zu lassen. Und das fand ich eine gute Lösung, die ich gerne unterstützen werde. 30 Jahre des Nicht-Investierens und 30 Jahre Stillstand mit div. Feuchteschäden machen es unmöglich, das Kino wiederzubeleben. Die letzte Schliessung stand 1950 aus brandschutzrechtl. Gründen an, was überhaupt zum Renovieren führte. Davor sollte schon 1941 endgültig Schluß sein, aus gleichen Gründen, was aber fallende Bomben und Zerstörung der anderen Kinos verhinderte. Das Gebäude wird entkernt, der Saal soll aber zusammen mit einem schönen Kaffeehaus in der Tanzbar wieder erstehen, allerdings nicht nur für Film, sondern mit Lesungen, Vorträgen, Musikabenden und Anderen kulturellen Veranstaltungen. Kino allein hat heute keine Chance mehr, erst Recht nicht als 200m² Einzelsaalkino in nicht barrierefreien Obergeschoß ohne Fluchtwege außer durch brennede Haus zur Straße. Um das zu erreichen sind Spenden erforderlich, denn die Kosten der denkmalgerechten Herstellung sind exorbitant. Wer will, kann gerne geben, Millionen bevorzugt, damit es schnell geht... -St.
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Noch ein paar Bilder... Tanzparkett Kinosaal Kasse/Foyer Notlicht Closetts Interessant an diesem "kleinen Theater" mit 300 Plätzen war das Philips-Verstärkergestell, seinerzeit (1951) das größte, was ELA und Tonfilm liefern konnte, für Säle bis 2500 Plätze waren hier 2 röhrenbestückte 40 Watt Verstärker mit aktiver, elektrischer Weiche verbaut. Biamp in 1951, irgendwie toll.
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Gestern war der letzte Spieltag der "Eden-Lichtspiele" in Lübeck, einem Kino in einem denkmalgeschützten Haus aus dem 13. Jahrhundert in der Lübecker Altstadt. Das Kino datiert auf die 10er Jahre, und ist um die 100 Jahre alt. Als Abschiedsveranstaltung wurde "Il nuovo cinema Paradisio" gegeben. Der Saal war noch mal gut gefüllt. Nach dem Ende des Films rief der neue Eigentümer zum "letzten Walzer" in der historischen Hanseaten-Diele, einem bekannten Tanzlokal der vergangenen Jahrzehnte, auf. Eines jener Etablissements, bei dem sich früher die Dame ihren gewünschten Herren per Tischtelephon zum Tanz auffordern konnte, eine entsprechende Telephonanlage gab es noch, 25 NSt... Wie mir ein älterer Gast erzählte, sind Er und seine Abiturkameraden dort nach dem Abitur hingegangen, um sich von einer der reichlich vorhandenen "reiferen Damen" in die Liebe einführen zu lassen. Ab heute wird dann das Objekt beräumt und entkernt. Wer will, kann Devotionalien bei einem Auktionator vor Ort erwerben, zu einem "Schätzpreis". Was keinen Liebhaber findet, geht in den Container.
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Das Problem war nicht die Rechnung, die war für 1962 zeitgemäß auf der Höhe, heute zwar nicht mehr. Das Problem war die Fertigung. Die Betriebe (Zeiss und Rathenow) hatten internationale Geltung im Bereich von Industrie- und Militäroptik, wären in der Lage gewesen bessere Güte zu liefern. Kino hatte wenig Prestige zu bieten, und die Objektive wurden nur als "kg im sozialistischen Wettbewerb" gefertigt, mit der wohl einzigen Endkontrolle "Kommt Licht durch, geht"... ... daher lohnt es nicht diese zu kaufen. Wenn Du sie mitnehmen konntest, war das oK und die unbrauchbaren gleich in die Tonne zu befördern richtig. Nur ganz wenige Exemplare trugen das 1Q Siegel, also Qualität, die eventuell weltmarktfähig wäre. 1 im Dreieck hieße ja schon "unter Weltmarktgüte, aber oK verwendbar", ggf. noch exportierbar; und 2 im Dreieck. Funktioniert irgendwie, erhebliche Abweichung zum Weltmarktstandard. Nicht Exportfähig, u.U. im Inland zu verwenden bei unkritischer Anforderung. Viele tragen gar kein Gütezeichen... -St
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Freiluftkino Kinomuseum Vollbüttel 2016 - Zurück in die Zukunft
stefan2 antwortete auf kinomuseum.de's Thema in Links
So komisch finde ich meinen Kommentar nicht. Denn schliesslich ist das ja böse, etwas kostenlos zu veranstalten, das schädigt ja Gewerbler im Umkreis maximal, so wie es bei Amazon und Netflix und deren Gratis OAK ja auch isr. Die besitzen sogar eigene Studios und eigene Filme und Klasse Serien, die sich dafür eignen. Aber der Aufruf der Kinoverbände (Reichsfilmkammer-Verbände) war so gehalten, kostenlose OAK zu melden. Es könnte ja dem Nachbarkino ne Karte fehlen...Und entwertet die Leistung Kino anzubieten. ...ich finde eher, all diese Aktivitäten fördern die Lust auf mehr, Und werben eher, als sie schaden. Bei Unilevers Gratis Eis und Kino draussen wars ja auch oK, ist wohl Langnese ein Teill des KInoerlebnisses, schon immer gewesen. (Letzteres ist falsch, vor 30 Jahren gabs die noch nicht im Kino.) Aber die RFK(=SPIO) Verbände brauchen ja jede Karte, denn z.Zt. "Kann man wieder vor Hunger kaum Brot sagen". Viel Erfolg für Euren schönen Abend, da bin ich leider nicht in GF/ BS unterwegs, um vorbeizuschauen. Grüße -St -
Realität ist aber ganz profan gesagt, der Staat wird da nichts unternehmen, schließlich würden die teuren Folgen (Knast= 185 EUR/Tag) zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Und solange kein Schaden für den "Staat" vorliegt, oder im Straffall keine Gelder zu bekommen wären, passiert bei derartigem Treiben nichts, wie ich selber mehrfach im persönlichen Umfeld erfahren mußte. Bestraft wird derjenige, wo es Geld abzupressen gibt, mit allen Folgen, auch für KLeine Vergehen, ob gerechtfertigt oder nicht. Oder im Fall kapitaler Verbrechen (Mord, ...), da gehts nicht Anders. ... Es ist praktisch eine Art "Klassenjustitz"... Führt jetzt zu weit. -St.
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Freiluftkino Kinomuseum Vollbüttel 2016 - Zurück in die Zukunft
stefan2 antwortete auf kinomuseum.de's Thema in Links
"Eintritt ist Frei." So etwas sollen wir doch den Theaterverbänden melden, und bei der Gemeinde um Unterlassung ersuchen. Denn alles habe seinen Wert, Oder etwa nur Amazon/ Netflix= böse. Der Rest = Gut?? -St. -
Doch, die gab es und waren bestellbar. Auch bei Ultra Star HD teilweise im 70,6er eingeschraubt. Aber Objektivhalter 62,5 waren da ja schon lange veraltet, als die in den Handel kamen. Und alle, die Du kennst, entstammen meis Plexen mit modernen Maschinen. Gruß -St
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Vielleicht auch hier mal etwas historischen Hintergrund zu der Tarifgestaltung. Quelle Der Neue Film, Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (ehem. Reichsfilmkammer), einschl. der zugrundeliegenden Gesetzgebung zur STAGMA (ab 1947 GEMA). SCAN1126_000.pdf SCAN1127_000.pdf
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Brennw eitenberechnung braucht kein Programm, das ist einfache Dreisatzrechnung. F/B = f/b F Projektionsdistanz, B Bildbreite, f Brennweite, b Bildfensterbreite (20,9 mm). b/B*F=f. Bei Scope dann Brennweite *2 nehmen. Oder das Philips Nomogramm, was ich mal gepostet hatte. Du gibst 3m aus 10 -15m an: 12m/3m * 21 mm= 84 mm bei voller Breite. (Also 85mm Objektiv) Finger weg von den Visionaren. Die gibt es zwar auch in funktionierend (gerade noch), meist aber unbrauchbar. Das war schon vor 30 Jahren bekannt, und die Forderung der Kinotechnik an Erich H.: Isco Objektive importieren! Ging aus Devisengründen nur für Prestigeobjekte (Erichs Privatkino, Palast der Republik, Stasi Zentrale, ...). Ja, die theoretische Lichtstärke ist 1:1,6, doch für den tatsächlichen Lichtverlust sind dann doch Glassorte, Dicke und Vergütung die maßgeblichen Parameter. Und da sind schon die Isco Ultra Star der 80er heller. Zudem bezieht sich die Entwicklung der Visionare auf 356 mm Kohlespiegel mit Spiegellampe ala Magnasol 3 von Zeiß-Ikon, einem Konstrukt aus 1937. Zu Xenon Lichtquellen passen erstmals die Isco Ultra Star, nämlich für Vertikal Xenon entwickelte Abbildungsparameter, was sich auch im Schneider Verkaufsnamen "Cine-Xenon" wiederspiegelt, doppeldeutig, weil deren 6 linsige Doppelgauß Objektive immer Xenon hießen. Für den Glühbirnenprojektor mit Kondensor gelten noch ganz andere Bedingungen, weil das Abbildungsprinzip ein anderes ist. Doch das führt zu weit. Wie schon geschrieben, seit der ersten "Ultra Star" Objektivserie Ende der 70er, die zum ersten Mal zeigte, was im Bild drinsteckt, hat sich sehr viel getan. Nicht umsonst hat der dahintersteckende Optikentwickler 3 Oscars erhalten. Bei den Isco steckt idR eine 62,5 mm Optik der roten Typen in einem drumherumgeschraubten Adaptergehäuse auf 70,65 mm Durchmesser. Es muß ja nicht sofort sein, aber es gab genug von dem Kram im Angebot für wenig Geld, auch in der Versenkbay. Also Augen auf. Für die Visionare würde ich selber, wenn ich noch welche hätte, gegen nen paar Flaschen Bier besserer polnischer oder tcheschischer Braukunst tauschen, keinesfalls echte Euros. -St
