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TomCat

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Everything posted by TomCat

  1. Auch ich hatte dauernd Aussetzer. Seitdem ich jedoch DVD- Laufwerke einbaute, lief es bestens. Daher der Frust wg. der nicht gelieferten Scheiben.
  2. Seinerzeit war gerade Quadrophonie in Mode. Und die ersten (nachrüstbaren) Surround- Huckepack- Karten im CP hatten gerade diese Chips aus dem Consumerbereich an Bord.
  3. Wobei es DATASAT eigentlich egal sein dürfte, wie die Dinger ins Kino kommen. Hauptsache, die Lizenzgebühren fließen.(Sorry, Kann ich mir nicht verkneifen: "Nicht nur bei Hertas's Currywurst, jetzt auch beim Plural: Das Apostroph")
  4. 1) "Politischer Ruck" war vielleicht etwas zu komplex formuliert. Ich hoffe, die anderen Leser erfassen, was ich gemeint habe.2) Ich meinte natürlich, dass Scheiben für die existierenden Kopien mit Timecode ausgeliefert werden sollten. Das für nicht vorhandene 35mm Kopien keine DTS Disks ausgeliefert werden müssen, hielt ich für selbstverständlich. Trotzdem, danke REBELLLL für die Erläuterung.
  5. Angeblich sollen in Deutschland keine DTS - Scheiben mehr ausgeliefert werden, wohl aber im deutschsprachigen Ausland. Wenn dem tatsächlich so ist: Vielleicht sollten wir einmal eine Umfrage starten, wie viel tatsächlich genutzte DTS-Anlage noch existieren. Vielleicht könnte man mit bemerkbaren Zahlen etwas "politischen" Druck machen. Oder aber aus den Ländern wo es noch Scheiben gibt, werden ISOs in die Cloud gestellt. Ist vermutlich illegal, aber eine Maßnahme, welche letztendlich die Qualität im Kino verbessert, kann doch nicht bestraft werden :blush: .
  6. Wobei in diesem Beispiel die Probleme am unteren Bildrand im Wesentlichen dadurch entstehen, dass von oben projiziert wird.
  7. Vielleicht bin ich beim Fußball auch etwas überempfindlich :rolleyes: . Als ich in den Raum kam, lief (gefühlt mehr als 4 Minuten) Fußball. Dann kurz etwas anderes und sofort wieder der Ball- Clip. Und da dieses als alternativer Content mehr was für Kneipen ist (wird dort mehr, als im Kino eingesetzt), blieb mir nur die Flucht.
  8. Die Geisterbilder sind mir auch aufgefallen.Irgendwie seltsam. Auf mich machte es den Eindruck, als ob die metallisierte Kalotte eines Lautsprechers hinter der Bildwand irritierte. Allerdings habe ich nur kurz gekuckt, da ich nicht so der Fußballfan bin. Inhaltlich eine seltsame Demo für eine Filmtheater- Fachmesse.
  9. Eine Frage an jene, welche analog spielen: Wurde zu einzelnen Kopien DTS - Scheiben ausgeliefert?
  10. Das Raster der MW - Kanäle liegt bei 9.000 Hz, d.h. theoretisch lassen sich höchstens 4.500 Hz übertragen.
  11. Bildwände werden aus den verschiedensten Materialien angeboten. Leinwände haben im Open Air Bereich den Vorteil, dass sie sich bei feuchter Witterung auf Grund der Schrumpfung von alleine glatt ziehen.
  12. Mehrfach sprachen bei mir Zuschauer nach der Vorstellung darüber, dass davon angetan waren, den Film im Kino und nicht als runtergeladene Kopie ihrer Kinder gesehen zu haben. Dabei beeindruckten besonders die effektvollen Autoszenen, welche mit großem Bild und sattem Ton im Kontrast zu den doch mehr Kammerspiel-artigen Rest des Films beeindruckten.
  13. War da nicht irgendwas, dass Gershwins Erben die Aufführung des Films generell untersagen?
  14. Wenn man die Rechnung für die gesamte Abspielkette erweitert: Bei den Nachspielern fallen bei 35mm keine Kopienkosten an, die Kopie ist ja bereits bezahlt. Die Kosten im digitalen Bereich sind jedoch gleich, egal ob Start- oder Nachspiel.
  15. Völlig richtig. Alle Häuser, die keine Gewinne erwirtschaften, sollten sofort geschlossen werden. Dann erübrigt sich auch ein Streik und alle sind zufrieden.
  16. Die Normen sind (noch) gültig, aber nicht rechtsverbindlich.
  17. Das hat sich so ergeben: Für den Einzelverbrauch die Tüte klein / mittel / groß und für die Familie gibt es den Eimer.
  18. Nach dieser Argumentation müssten sich die Nutzer von 35mm Geräten keine Sorgen machen......
  19. Zum Popcorn: Fast jeder dritte Käufer möchte "eine mittlere" Portion. Bei vier Größen zur Auswahl.
  20. Vermutlich gibt es verschiedene Ursachen. Für die häufig anzutreffenden Schrammen, welche diagonal im linken Drittel auf der Bildwand zu sehen sind, habe ich die Ursache gefunden. Vorausgegangen war längeres Suchen, lief doch eine Kopie wochenlang einwandfrei und zeigte dann urplötzlich diese Schäden. Damit die Schädigung auftritt, müssen mehrere Faktoren zusammen kommen: - Die Kopie muss auf den untern Kinoton - Teller aufgewickelt werden, - die Schicht muss zur Umlenkrolle zeigen, - der Filmzug muss kurzzeitig erschlafft sein, so dass der Film aus der Führung rutscht. Kommen diese Faktoren zusammen, wird die Schicht konstant während des ganzen Durchlaufs über eine Flanke gezogen. Da hinterhältige dabei ist, dass bei flüchtiger Betrachtung alles in Ordnung zu sein scheint. Falls diese Beschreibung nicht ausreicht, könnte ich ja mal ein paar Fotos machen.
  21. Also, bei dem Titel des Threads dachte ich, es handelt sich um eine Home- Story. :grin:
  22. Auf den Fotos oben ist der Einschub des Motoranlassers zu sehen. Die drei Widerstände werden in beim Hochfahren in den Motorstromkreis geschaltet. Dabei zieht erst ein Relais an. Das zweite schließt dann mit zeitlicher Verzögerung die Rs kurz. (Zumindest aus meiner Erinnerung.) Für heutige Verhältnisse exotisch wurde die Zeitverzögerung gelöst: Links oben auf dem Bild ist ein Glaskörper zu sehen. In diesem befindet sich Quecksilber. Der Glaskörper besteht aus zwei Kammern, welche durch eine sehr kleine Öffnung miteinander verbunden sind. Dieser Glaskörper ist mit dem Relais mechanisch verbunden. Zieht jetzt beim Starten das erste Relais an, kippt der Glaskörper und das enthaltene Quecksilber "tröpfelt" in die andere Kammer, in der zwei Kontaktdrähte angebracht sind. Sobald das Quecksilber die zwei Kontaktdrähte überbrückt wird das zweite Relais angezogen.Also unbedingt darauf achten, dass dieser Quecksilberverzögerungsschalter nicht beschädigt wird. Ist ziemlich giftig.
  23. Hier handelt es sich um den Umbau von Hochvolt- auf Solarzelle, von einer Fachfirma ausgeführt. Unter denkmalpflegerischen Aspekten ist das der Originalzustand und dokumentiert eben diese Umrüstung. Dabei stellt sich die Frage, ob hier die Denkmalbehörde eigentlich zuständig ist. Vor längerer Zeit sprach ich mit dem Archivar vom Archiv der Deutschen Kinemathek zur Geschichte der Filmtechnik über diese Anlage in der Zinnowaldschule. Er war der Meinung, dass die Denkmalbehörde in diesem Fall der falsche Ansprechpartner sei. Leider habe ich die Sache damals nicht weiter verfolgt. Zum Verstärker: Aus der Ferne sieht es so aus, als ob es sich um einen Vollverstärker handelt. Rechts das Netzteil und links die Kühlkörper der Endstufe. Augenscheinlich wurden noch zur Ankopplung der Zellen auf einer Extraplatine Trenntrafos verbaut, schließlich war zu Dioden (DIN) Steckerzeiten die Mikroeingänge nicht zwingend symmetrisch. Der aus heutiger Sicht wilde Kabelverhau ist für damalige Amps typisch. Allerdings von Klein und Hummel habe ich seinerzeit etliche dieser "Vollvertärker" im Zuge der Umrüstung in W-Berliner Kinos installiert. Die sahen ganz ähnlich aus.
  24. Natürlich war es eine Lizenz zum Geld drucken. Aber aus Propagandagründen toleriert. Schließlich gingen die "gefakten" Ostkartenverkäufe in die Statistik ein. Und in der Zeit des kalten Krieges war es ein Politikum, wenn man berichten konnte, dass eine große Anzahl von Besuchern aus der "sogenannten DDR" ins freie Westberlin zum Kinobesuch kamen. Ein Aspekt, der bei der Zeitzeugenbefragung der diesjährigen Grenzkino Ausstellung leider nicht berücksichtigt wurde.
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