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albertk

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Alle erstellten Inhalte von albertk

  1. Ein kleiner Tip: In Bologna auf dem Festival "Cinema Ritrovato" lief dieses Jahr der Western THE BIG TRAIL von Raoul Walsh, einst in 70mm ("FOX GRANDEUR"). Lief vor Jahren auch schon mal in Bradford, ging dort leider im kleinen Kino aufgrund von Doppelprogrammierung unter. In Bradford handelte es sich um eine anamorphotische 35mm-Kopie, was in Bologna lief konnte ich dem Programm online leider nicht entnehmen.
  2. Diese Gershwin-Erben agieren willkürlich und launisch. Wer sind eigentlich diese Erben? George und Ira waren beide kinderlos. In Amsterdam (Filmmuseum, Saal: Bellevue-Cinerama) war vor einigen Jahren Premingers PORGY AND BESS in Scope zu sehen (leider gefadet und stellenweise kürzer). In London (National Film Theatre) wurde er 2003 kurzerhand aus dem Programm genommen. Es war auch nicht zu erfahren (weder im Programmheft noch vor Ort) ob der Film in Todd-AO gezeigt werden sollte. Kurios: Auf der Webseite des Gershwin-Estate wird auf diese nicht stattgefundene Veranstaltung immer noch hingewiesen! Irritierenderweise gibt es auch eine DVD und eine VHS-Kopie, beide von der optischen Qualität allerdings umstritten - und auch noch vergleichsweise teuer. Während die Gershwin-Erben Premingers Film anlasten, daß er nicht die Oper sondern eine Art Broadway-Fassung (ohne durchgesungene Rezitative) sei, gibt es durchaus Bühnen, die das Werk völlig verstümmelt aufführen. In London sah ich 2006 eine grauenhafte Bühnen-Inszenierung von Trevor Nunn im Savoy-Theatre. Daß die Rezitative fehlten, wusste ich vorher, aber was man da ahnungslosen Touristen als PORGY AND BESS präsentierte, war ein Schweinsgalopp einiger Melodien aus der Oper. Immerhin kannte ich einige Platten und die Fernsehfassung der Oper von 1993. Entsprechend floppte die En-Suite-Aufführung und wurde nach wenigen Monaten abgesetzt. Mit der Verwurstung anderer Musicals und hybriden Neufassungen scheinen die "Gershwin-Erben" es durchaus weniger ernst zu nehmen. Seit den 80er Jahren gibt es mindestens 7 "neue" Gershwin-Musicals (vgl. Internet Broadway Database), die sich reichlich beliebig aus George Gershwins Lieder-Fundus bedienen. Michael Feinstein, Sänger, Barpianist und Spezialist für das "Great American Songbook", der mit dem betagten Ira Gershwin dessen Nachlass aufarbeitet, machte sich nach eigenen Angaben den Spaß, wann immer er in seiner Gegenwart bei einer Party Klavier spielte, dessen wenig gelungenes Lied I'M A POACHED EGG aus KISS Me, STUPID zu spielen. Im Film erfüllte es freilich die Funktion einer Parodie auf einen schlechten Schlager, auch wenn Text und Musik von George und Ira Gershwin sind (die Melodie stammte aus George Gershwins nachgelassenen Notizbüchern). Folgte man der rigoriosen Verbotspraxis der Gershwin-Erben, müsste auch KISS ME, STUPID aus dem Verkehr gezogen werden.
  3. Die Datierung auf 20er Jahre machte mich mißtrauisch. Die Front wirkt typisch für 10er-Jahre-Kinos. Nach der Webseite "AlleKinos" gab/gibt es in Barby/Sachsen-Anhalt ein Lichtspielhaus in der Schulstraße 22 mit 260 Plätzen - das seit 1912 betrieben wurde! Es taucht auch noch 1987 nach DDR-Kinoadressen auf. Kurz: Das Kino ist ca. 100 Jahre alt! Leider von außen interessanter als die Innenansichten. Hier gab es wohl eine Teilung in zwei Säle. Kurios sind auch die Holzsitze. Der Ort Barby in Sachsen-Anhalt hat ca. 9000 Einwohner, wenig Industrie, aber eine Rehaklinik (=mögliche Kinogänger). Die nächste größere Stadt Zerbst hat kein Kino mehr, die nächste Großstadt ist Magdeburg. Also wenig Konkurrenz, aber vermutlich enorme Renovierungskosten. Bei dem Alter des Gebäudes gibt es vielleicht Zuschüsse.
  4. Paul Bodes Kinos Kaskade und Gloria sind auch Veranstaltungsorte für Kunstaktionen der 13. Documenta: http://www.fr-online.de/kunst/documenta-kasseler-kaskaden,1473354,8622772.html Wann was stattfindet, habe ich leider immer noch nicht herauskriegen können. Die Webseite der Documenta gibt das nicht her. Ich hätte eigentlich meinen diesjährigen Documentabesuch gern so gelegt, daß ich dabei auch die Kaskade besuchen kann.
  5. Das neue Amsterdamer Filmmuseum ("EYE Film Institute Netherlands")zeigt am Samstag den 30. Juni um 19.00 Stanley Kubricks SPARTACUS in 70mm (Originalfassung mit niederländischen Untertiteln) Vgl. http://www.eyefilm.nl/en/spartacus?show_id=492289
  6. Der Neubau des Museums für Weltkulturen ist ein Musterbeispiel politischer Anmesie. Schon vor Jahrzehnten gab es Pläne, den Park am Schaumainkai neben dem früheren Völkerkundemuseum für einen Museumsneubau zu zerstören. Freilich war die Villa, die das Museum beherbergte zu klein. Nicht einzusehen war, warum man die ohnehin raren Grünflächen opfern sollte. Einst wurde das Projekt von den Grünen bekämpft und scheiterte an Finanzierungsproblemen. Nun ist das Projekt wieder da wie ein Stehaufmännchen und wird von Schwarz-Grünen Koalitionären befürwortet. Eine besondere Lachnummer stellt die frühere Kulturdezernentin Linda Reisch dar. Nicht nur, daß sie in den 90er Jahren das Kommunale Kino schließen wollte, sie war auch vehemente Befürworterin des Museumsbaus samt Parkzerstörung. Jetzt, da sie nicht mehr im Amt ist und in der Nähe des Parks wohnt, lehnt sie den Neubau ab! Soviel zum Niveau von kulturlosen Frankfurter Kulturpolitikern. Es rede mir keiner von knappen Kassen, in Zeiten, wo mehr abgerissen und neu gebaut wird als in meiner Kindheit: Filmmuseum, Historisches Museum, Altstadt-Bebauung etc.
  7. Stadt Frankfurt nickt Abriß ab und verzichtet völlig auf kulturelle Nutzung: http://www.fr-online.de/frankfurt/turmpalast-in-frankfurt-kein-raum-fuer-kultur-im-turm-carree,1472798,16100018.html Fazit: Ein gesichtsloser Klotz mehr in der Innenstadt.
  8. Der erste westdeutsche Farbfilm (Agfacolor) "Schwarzwaldmädel" lief ab 4.2.1955 auch in der DDR. Ob das Plakat dort auch braune Stellen hatte, entzieht sich meiner Kenntnis. Hier ist übrigens das Heft der Progress-Filmillustrierten (das ist übrigens Sepia"braun"): http://www.google.de/imgres?q=schwarzwaldm%C3%A4del+filmillustrierte&hl=de&client=firefox-a&hs=iMO&sa=X&rls=org.mozilla:de:official&biw=1024&bih=612&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=G63xvAwVlLpzvM:&imgrefurl=http://www.auvito.de/progress-filmillustrierte-schwarzwaldmaedel-nr-7-55/artnr26361008/details.html&docid=wKrY9oxQ5S5wIM&itg=1&imgurl=http://media.auvito.de/images/cache/f7/2b/b4/f72bb49131d9811feac991708bbf19b1.jpg%253Fuplimg%25252F91%25252Fmb392690_87dc82027e51dc0bb84239cfee4936bd3168_mainpic.jpg,400,400,,,,-1,-1,-1,-1,-1,-1,0,0,0&w=400&h=400&ei=oXSxT-GCFYrEsgaUzcmHBA&zoom=1
  9. Nochmal zum "Schwarzwaldmädel": Der durchaus konservative Komponist Leon Jessel des "Schwarzwaldmädel" wurde 1942 von den Nazis ermordet. Seine überaus beliebte Operette war wegen seiner jüdischen Herkunft in der Nazizeit übrigens verboten. Der Film von 1950 ist eine sehr freie Bearbeitung dieses Stoffes, der insgesamt sechsmal verfilmt wurde.
  10. Warnstreik im Frankfurter Metropolis: http://www.fr-online.de/frankfurt/arbeitskampf-im-kino-streik-im-metropolis,1472798,15196164.html
  11. Der Schweizer Künstler David Weiss, bekannt aus dem Künstler-Duo Fischli/Weiss, ist Freitag den 27.4.2012 im Alter von 65 Jahren gestorben. Sein bekanntestes Werk war das Video "DER LAUF DER DINGE", hergestellt zur DOCUMENTA 1987, heute u.a. in Köln im Museum Ludwig zu sehen. Das Video ist eine halbstündige Dokumentation einer Performance von zahlreichen Kettenreaktionen. Eine faszinierende Kette von herumrollenden, fallenden, rutschenden Gegenständen, die sich entzünden, explodieren und immer wieder neue Kettenreaktionen auslösen. http://bazonline.ch/kultur/diverses/David-Weiss-von-FischliWeiss-ist-tot-/story/27305972 Ein Teil des Videos vom "DER LAUF DER DINGE" http://http://www.youtube.com/watch?v=RTobV-Gnv-8&feature=relmfu
  12. albertk

    Scopitone

    Ist das Scopitone in der Dauerausstellung vom Potsdamer Filmmuseum zu sehen? War dort nur einmal vor 10 Jahren, klein, aber sympathisch und originell - im Gegensatz zu anderen Lokalitäten auf dem Niveau von Schaufensterdekoration à la Protzdamer Platz. Im Eingangsbereich stand übrigens damals eine DEFA-70-Kamera.
  13. albertk

    Scopitone

    Fehlt leider in allen Filmmuseen und technischen Museen, die ich je sah: Bradford, London, Paris, Potsdam, Berlin und Frankfurt. Den Pariser Neubau habe ich allerdings nicht gesehen; ich kannte nur das alte Museum im Palais du Trocadero gegenüber vom Eiffelturm. Das Scopitone, das einmal in Frankfurt war, könnte aus Werner Nekes' Sammlung gewesen sein. Ich kann mich zwar an seinen Film über seine filmhistorische Sammlung erinnern, aber ein Scopitone war nicht dabei. In Büdingen gibt es übrigens das kleine 50er-Jahre-Museum mit Nierentischen, Salzstangenhaltern und einigen sehr schrägen Jukeboxen: http://www.50er-jahre-museum.de/
  14. albertk

    CINERAMA

    Ich war nicht nur bei der Trauerfeier sondern auch noch später dort. Ich sah mir auch die Leinwand und das Gestell dahinter an. Das war keine Leinwand wie in Bradford, die aus mehreren hundert einzelnen Streifen besteht. Thomas Hauerslev schreibt auf seiner Webseite im Zusammenhang mit der Neuinstallation von Cinerama von 1360 Streifen. In Bradford sind die 2cm großen Lamellen auf die drei Projektoren ausgerichtet, wie ich dies auch in der Fachliteratur wiederholt las. Daher handelt es sich genaugenommen auch um keine halbkreisförmige Anordnung. Folglich sieht die Projektion mit drei Projektoren auf dieser Leinwand exzellent aus, die Projektion eines 70mm-Films aber nicht. Auf den Seiten sieht das aus wie Laufstreifen. In den im Internet auffindbaren Corrections von des Buchs Widescreen Movies von Carr und Hayes finden sich übrigens mehrere Erklärungen, warum man später auf solche Lamellenleinwände verzichteten und daß die Durchbiegungen geringer waren. Man muß es nur lesen! http://www.filmvorfuehrer.de/topic/13678-cinerama/page__st__40 Kleiner Tip: Suche nach dem Begriff "louvered".
  15. albertk

    CINERAMA

    Jetzt wissen wir, wer sie hat!
  16. Eine Rarität! Am Sonntag den 20.5.2012 um 11 Uhr werden im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt 9,5mm-Kopien projiziert. Das Programm besteht aus selten gezeigten Kurzfilm-Komödien u.a. mit Komikern wie Max Linder, Buster Keaton, Charley Chase. Die Firma Pathé entwickelte 1922 den ersten 9,5mm-Projektor für das Heimkino. Mehr als 2500 Stummfilme wurden auf dieses Format kopiert und viele sind nur in diesem Format erhalten. Der Sammler Wolf-Hermann Otte wird die Raritäten mit einem speziell für Kinos gebauten lichtstarken 9,5mm-Projektor vorführen. Die Filme werden am Klavier von Ulrich Rügner begleitet. Vgl. http://deutsches-filminstitut.de/blog/stummfilmmatinee-komiker-auf-95mm/
  17. albertk

    Scopitone

    Gefunden! Da kriegt man ja Zahnweh! Die SOUNDIES der 40er Jahre sind übrigens anders als die oft trashigen SCOPITONES. Hier ist ein Bild von dem Gerät für Soundies, genannt PANORAM: http://millspanoram.com/millspanoram.net Auf der folgenden Webseite fand ich schmissige Jazz-Nummern mit Anita O'Day, Gene Krupa, Cab Calloway: http://www.soundies.net/Sample.htm
  18. albertk

    CINERAMA

    War fünfmal in Bradford. In den früheren Jahren projizierte man aus Prinzip fast alles auf die Cinerama-Leinwand. Egal ob Cinerama, Todd-AO oder flaues 70mm-Blowup. Detaillierte Beschreibungen der Grabenkämpfe erspare ich mir hier. Später gab es die Tendenz nur noch Cinerama und in 70mm gedrehte Filme dort auf die Cinerama-Leinwand zu projizieren. Ich beschrieb es eigentlich schon vor Jahren: Bei einer Sichtung von "2001" fielen mir zum ersten Mal die "Laufstreifen" auf den Seiten auf. Es waren keine Laufstreifen auf dem Film sondern die Struktur der Lamellen-Leinwand. Die Lamellen sind nämlich direkt auf die drei Projektionsräume ausgerichtet. Bei 3-Streifen-Cinerama sah man das nicht! In einem Lexikon zu Kino- und Filmtechnik sah ich einmal einen Idealentwurf eines Kinos mit 3 gewölbten Leinwänden: Eine für Cinerama, eine für Todd-AO und eine für CinemaScope. Ob es so etwas je gebaut wurde entzieht sich meiner Kenntnis. Laut Frankfurter Zeitungsartikeln hatte das MGM ab 1968 eine Lamellenleinwand. @Preston Sturges kennt das Kino und hat sie 1972 schon nicht mehr gesehen. Das ist in etwa das Jahr als ich dort auch das erste Mal war - und auch keine Lamellenleinwand sah.
  19. albertk

    Scopitone

    Leider sah ich nur einmal in meinem Leben ein Scopitone. Im Frankfurter Filmmuseum gab es eine Ausstellung zum Thema Videoclips. Da war auch ein Scopitone eines Sammlers ausgestellt, allerdings nie in Funktion. Truffaut rümpfte in einem seiner Texte die Nase über solchen Kulturverfall. Auch das ist Film! Das Prinzip ist eine Art Musicbox mit Projektionsschirm, basierend auf 16mm-Film und Magnetton. Die Scopitone-Filme wurden vorwiegend mit französischen Sängern hergestellt, schnell und billig abgedreht - aber mit jeder Menge schräger Einfälle. Vor Scopitone gab es übrigens in den USA schon in den 40ern die "Soundies", wohl nach ähnlichem Prinzip gestaltet. Hier findet man durchaus bekannte Jazzsänger, häufig auch Schwarze. Hier ein Soundie von 1942 mit Dorothy Dandridge mit "Zoot Suit" Ein Scopitone mit den Kessler-Zwillingen, leider nicht auf 70mm: http://www.youtube.com/watch?v=-m3P7oBUb4g Und hier der Gipfel an Merkwürdigkeiten: Sonny King rächt sich an den Frauen mit "I CRIED FOR YOU": http://www.youtube.com/watch?v=NUjN-VNODfQ
  20. 60 Jahre und kein Ende! Das Frankfurter STUDENTENKINO PUPILLE zeigt auch dieses Semester wieder 35mm-Filme. Kein Filmpalast, aber originelles Programm, häufig untertitelte Fassungen und günstiger Eintritt! Anfang jeweils um 20:30 Uhr: Do. 12.4. POPULÄRMUSIK AUS VITTULA, Schweden/Finnland 2004, Reza Bagher, OmU Di. 17.4. 19:30 (früher wg. Überlänge!) O THIASSOS/DIE WANDERSCHAUSPIELER, Griechenland 1975, Theo Angelopoulos, Omu (selten zu sehender Klassiker, gerühmt wegen Schnitt und langen Kamerafahrten) Mi. 18.4. Z - ANATOMIE EINES POLITISCHEN MORDES, Frankreich/Algerien 1969, Constantin Costa-Gavras, OmU (Klassiker zur griechischen Militärdiktatur) Do. 19.4. MAD CIRCUS - EINE BALLADE VON LIEBE UND TOD, ES/FR, Alex de la Iglesia, OmU Di. 24.4. MENSCHEN IM HOTEL (GRAND HOTEL), USA 1932, Edmund Goulding, DF, mit Greta Garbo, John Barrymore, Joan Crawford, Lionel Barrymore u.a. Do. 26.4. POLITIST, ADJECTIV, RO 2009, Corneliu Porumboiu, OmU Di. 8.5. 20. Todestag von Marlene Dietrich: Vortrag von Christian Setzepfand mit raren Musikbeispielen, anschließend: THE DEVIL IS A WOMAN, USA 1935, Josef von Sternberg, OF Do. 10.5. W.R. - MYSTERIEN DES ORGANISMUS, YU/DE 1971, Dusan Makavejev, OmU Mi. 16.5. TAMBIEN LA LLUVA/UND DANN DER REGEN, MX/ES/FR 2010, Iciar Bollain, OmU Di. 22.5. SANS TOIT NI LOI/VOGELFREI, FR 1985, Agnes Varda, OmeU Mi. 23.5. LA QUESTION HUMAINE/HEARTBEAT DETECTOR, FR 2007, Nicolas Klotz Do. LE VOYAGE DU BALLON ROUGE, FR/TW 2007, Hou Hsiao-Hsien, OmU. Im Vorprogramm in 16mm: LE BALLON ROUGE, FR 1956, Albert Lamorisse Di. 29.5. MARGIN CALL/DER GROSSE CRASH, USA 2011, J.C. Chandor, OmU Do. 31.5. CARNAGE/DER GOTT DES GEMETZELS, FR/DE/PL 2011, Roman Polanski, OmU Di. 5.6. TRUE GRIT, USA 2010, Joel & Ethan Coen, OmU Mi. 6.6. ZIEMLICH BESTE FREUNDE (INTOUCHABLES), FR 2011, Olivier Nakache, Eric Toledano, DF Di. 19.6. STRAIGHT SHOOTER, D 1999, Thomas Bohn Do. 21.6. ESSENTIAL KILLING, PL/NO/IE/HU 2010, Jerzy Skolimowski, Omu Di. 26.6. BLUE VALENTINE, USA 2010, Derek Cianfrance, OmU Do. 28.6. DRIVE, USA 2011, Nicolas Winding Refn, OmU Di. 3.7. HALT AUF FREIER STRECKE, D 2011, Andreas Dreesen Do. 5.7. SOMMER VORM BALKON, D 2005, Andreas Dreesen, Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase (Schnoddrige Dialogkomödie: "Heißt er jetzt eigentlich Ronald oder Roland?" Frage der Heldin in einer Kneipe nachdem sie mehrfach mit einem neuen Typen geschlafen hat.) Di. 10.7 DIE UNERZOGENEN, D 2007, Pia Marais Do. 12.7. TINKER TAILOR SOLDIER SPY/DAME, KÖNIG, AS, SPION, GB/FR/D 2011, Thomas Alfredson, OmU Genaueres im Programm der Pupille: http://www.pupille.org/index.php
  21. @Toddy schrieb: "Er (=der TURM-PALAST) hat jedenfalls nicht Mangels Besucher dichtgemacht, sondern eher um sich nicht gegenseitig Konkurrenz und das nur wenige Meter entfernt liegende Metropolis besser auszulasten.........." Die Folge davon ist, daß man jetzt dort die Originalfassungen mit der Lupe suchen muß. Und am Eschenheimer Turm wird wieder ein öder Büro-Klotz mehr hochgezogen.
  22. albertk

    Titanic 3D

    Auch das Münchener Filmmuseum zeigt eine Titanic-Filmreihe: http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/titanic.pdf Natürlich wieder mal das ausführlichere Programm! Ich saß gestern drei Filme (von 1912, 1943, 1958) im Frankfurter Filmmuseum durch; übrigens waren alle gut besucht. Selpins TITANIC wurde beim zweiten Sehen nicht besser: Zu sehr dominiert die antibritische Tendenz à la Britische geldgierige Spekulanten jagen den Kahn durchs Eismeer ohne Rücksicht auf Verluste. Interessanter Vortrag zum frühen semidokumentarischen TITANIC - IN NACHT UND EIS von 1912. Das eigentliche Ereignis war aber A NIGHT TO REMEMBER - trotz Blueray! Visuell solider, gelungener, unkitschiger, unterhaltsamer als Camerons Film. In vielen Details genau und gut recherchiert. Und attraktivere Frauen als Kate Winslet! Angeblich soll A NIGHT TO REMEMBER von 1958 Aufnahmen mit Special Effects aus Selpins antibritischem Propagandafilm TITANIC von 1943 benutzen. So zumindest ein immer wieder kolportiertes Gerücht, auch in Reclams (mäßigem) Filmführer abgedruckt. Die Special Effects sind in beiden weniger gelungen, aber bei Selpin eindeutig schlechter. Kopierten Szenen aus Selpins Film konnte ich in A NIGHT TO REMEMBER nicht erkennen; der Freund mit dem ich die Filme sah, auch nicht. In Deutschland gibt es wohl kaum IMAX-3D-Aufführungen von Camerons TITANIC. Dafür müßte man nach London fahren. Zumindest läuft er dort im IMAX-Kino an der Waterloo-Station - übrigens mit 25 Minuten Pause: http://www.bfi.org.uk/whatson/bfi_imax/coming_soon/now_booking/titanic_an_imax_3d_experience_12a Wie sieht denn die 3-D-Digital-Fassung aus? Erinnere mich an eine in Karlsruhe gesehene 70mm-Kopie, wo die computergenerierten Special Effects auch nicht immer gelungen wirkten: Da sahen die wimmelnden Menschenmassen auf dem Schiff bei Totalen aus wie Playmobil-Figuren.
  23. Vielleicht sollte man noch einen Thread für Dux-Kino-Vorführungen einführen! Cinerama sagte am 25 March 2012 - 11:35: "Jetzt wird gegen 70mm Front gemacht?"
  24. Danke @SALVATORE DI VITA für die Bilder! Hier schrieb ich schon mal vor 2 Jahren zum TURM-PALAST: (vgl. Posting Nr. #587-#589 http://www.filmvorfuehrer.de/topic/1680-das-kinosterben-geht-weiter/page__st__580 Zum Foto BWR 6: Jetzt verstehe ich übrigens endlich den Begriff "Riech-Kino"! Hier ist übrigens eine Webseite zum TURM-PALAST mit ausführlichen Links, Fotos und Aufnahmen aus der Nachkriegszeit des Fotografen Kurt Liese ("HARALD") gut recherchiert: http://www.harald-reportagen.de/Turmpalast/Turmpalast.php
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