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Filmtechniker

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Über Filmtechniker

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  1. Selbstgedrehte Filme vorstellen

    Hab ich noch nie gekonnt, reiner Narzissmus
  2. Bauer RE 7 TS 16mm zerstört Vorspann, frisst alles

    Und die Moral von der Geschicht, trau niemals kein Verkäufer nicht
  3. Mord im Orient-Expreß

    Es hat das Kino sein Schönstes, sein Heiligstes verloren, das lebendige, feurige und ultravioletthaltige Licht des offenen Flammenbogens. Xenon-Hochdruck-Entladelampen geben ein ruhiges, aber auch fades Licht ab und stecken meistens in tiefen Ellipsoidspiegeln. Geometrie der Ausleuchtung und Qualität der Strahlung selbst, beim offenen Bogen auch in weiteren Grenzen einstellbar, bestimmen über das Bild. Meine Meinung
  4. Bauer RE 7 TS 16mm zerstört Vorspann, frisst alles

    Kamera-Originale, meist Umkehrfilm, laufen mit der Schicht zum Objektiv durch den Projektor.
  5. Bauer RE 7 TS 16mm zerstört Vorspann, frisst alles

    Filmlauf prüfen: Vor- und Nachwickler, Zähne in Ordnung? Müssen glatt sein, Brauen wären ganz schlecht. Führungen um die Zahnrollen geschlossen, nichts eingeklemmt? Greifer von Hand bewegen, Handrad an Projektorvorderseite; mit Fingernagel Unterseite der Greiferzähne nach Kerben abfühlen. Man weiß nie Filmkanal muß frei und sauber sein, Seitenführungsschiene muß federn Einfädelmechanik muß richtig funktionieren, Druck auf grüne Taste, Einrasten Wenn der Film hinten unten herauskommt, Projektor anhalten und am Film ziehen, damit die Einfädelgeschichte aufgeht; man kann auch bei laufendem Film zupfen Vorspann sollte nicht zu stark geschrumpft sein und nur wenig Drall haben Film prüfen, zu viel Schrumpfung macht Probleme. Polyester müßte sauber laufen. Polyesterblankfilm auf zu prüfenden Film legen, von einem Lochpaar weg zählen, bei wie vielen Löchern eine Lochhöhe Unterschied zu sehen ist, damit können wir etwas anfangen.
  6. Nizo Elecrtric - vergessener Doppel 8 Film

    KM bedeutet Kodachrome. Ob er belichtet ist, kann man nur vermuten. Entwickelt wird Kodachrome seit Jahren nicht mehr. Man kann noch ein Schwwarzweißbild herausholen und ein Spezialist, ich weiß jetzt grade nicht mehr, wie er heißt, entwickelt von Hand zu einigermaßen ansehnlichen Farben. Auf jeden Fall ist alles, was frei dem Licht ausgesetzt gewesen ist, totbelichtet, da kommt nur noch Blank.
  7. Interview von Gerhard Fromm "100 Jahre ARRI"

    Gerhard Fromm und ich kennen uns auch, er hat mich schon besucht und wir kommen bestens miteinander aus. Mit meiner Kritik ziele ich doch nicht auf ihn, sondern auf die Interview-Macher. Das Video ist ja auf der Webseite von ARRI zu sehen und unten steht ja die Jahrzahl 1937 bei einem Bild von Erich Kästner mit der Kamera. Das ganz Offenbare, nämlich die Arriflex II vor dem Krieg, dürfte man wenigstens mit einer Texteinblendung oder am Ende richtig stellen. Als ich ein Mal die Vermutung äußerte, die Arriflex wäre möglicherweise 1936 bei den olympischen Spielen schon verwendet worden, brach eine Welle der Entrüstung über mich herein. Also gemach, Bayern. Klar waren da ein Haufen anderer Kameras und Hans Albrecht Lusznat berichtet aus ARRI-Quellen, daß die Verkäufe anfangs schleppend gingen. Die erste Arriflex wurde erst 1938 verkauft und geliefert. Ich sauge mir nichts aus den Fingern. Es sind Leute bei ARRI selbst, die verschiedene Dinge glorifizieren. Ich schaue auch bei Paillard ganz genau hin, wenn es bei Arnold & Richter etwas zu sagen gibt, dann tue ich das. Mit der Geschäftsleitung war ich übrigens schon in Verhandllung und ein Detail der Filmbühne beim ARRISCAN stammt von mir. Aber das nur nebenbei, es ist auch über 25 Jahre her.
  8. Interview von Gerhard Fromm "100 Jahre ARRI"

    Fromm sagt, man hört allerdings, daß der Ton zusammengesetzt ist, ich sage nicht geschnittten: „Die ARRIFLEX 35 II wurde ja 1936 auf der Leipziger Messe vorgestellt und da kam dann eben auch das Militär . . . “ Echt, jetzt? Vier Falschaussagen in einem Satz. Erstens hieß die Kamera einfach ARRIFLEX. Zweitens kam das Modell II nach dem Krieg. Drittens wurde die ARRIFLEX 1937 vorgestellt. Viertens kam dann nicht auch das Militär mal so locker vorbei. Unglaublich, was er sonst noch erzählt, zum Beispiel daß der Filmvorrat beim Bell & Howell (Eyemo) begrenzt war. Bei der Arriflex war er es nicht? „Eine ganz andere Kapazität“? Die Arriflex-Magazine faßten nicht mehr als das Doppelte. Wenn ein US-Kameramann nach einer Minute Aufnahmezeit die Spule wechselte, drehte der deutsche zwei Minuten und dreizehn Sekunden. Fromm vergißt, daß es zum Eyemo 200- und 400-Fuß-Magazine gab und neben der Arriflex noch andere Kameras, z. B. amerikanische.
  9. Warum nicht mit 16mm filmen ?

    Zwei 200-W-Glühlampen ½ m vom Papier entfernt, Kamera wieder ½ m vom Papier oder der Wand entfernt, 170 Grad Öffnungswinkel im Verschluß, Tempo 12 oder eine 100-W-Glühlampe ½ m vor der Kamera auf diese gerichtet aufstellen, anstelle eines Objektives eine dünne Mattscheibe befestigen, der Rest gleich Das Resultat hängt natürlich vom Ausgangsmaterial ab. Negative haben leicht unterschiedlich dichte Träger. Kodak-Filme, wie 7222 oder 7266 haben log 0,23 Trägerdichte, d. h. er schluckt 35 Prozent vom einfallenden Licht. Wenn man auf Positivmaterial dreht, das farblosen Träger hat, kann man das Tempo um ein Drittel erhöhen, also von 12 auf 16 B./s gehen. Je besser die Aufnahmen belichtet sind, um so leichter findet man die Werte für ein schönes Positiv. Es ist nicht ganz jedermanns Sache, doch wer sich ein Mal eingerichtet hat, kann in kürzester Zeit zu unvergleichlichem Preis kopieren. Noch ein Wort an Olaf: Beim Berufsfilm stellt man aus den Mustern Tag für Tag die Szenen zusammen. Produzent, Regisseur und andere Beteiligte können so jederzeit den Stand der Dinge einsehen. Weil Bild und Ton noch getrennt sind, wird mit Zweibandanlage vorgeführt. Das Material kann strapaziert werden, manchmal ist es voll von Beschriftungen, Marken, Staub und Fingerabdrücken. Wenn man mit kleinem Budget ans Negativ-Positiv-Verfahren geht, benötigt man möglicherweise nichts Weiteres mehr. Man kann den ganzen Film aus den ersten Positiven schneiden und montieren, es ist einfach Sorgfalt vonnöten.
  10. Warum nicht mit 16mm filmen ?

    Die Krasnogorsk kenne ich alle nur oberflächlich. Kannst du die Feder während des Laufs nachspannen? Bei der K-3 ist das so, glaube ich.
  11. Warum nicht mit 16mm filmen ?

    Aber natürlich, das ist richtiges Amateurfilmen. Selber machen! Du wickelst je 15 Meter zusammen auf eine 30-Meter-Spule, den zu duplizierenden Film und Rohmaterial. Bei den Filmschleifen je mit einem Bild Unterschied einspannen, damit das alles ohne Klemmen durchrutscht. Ohne Objektiv vor einer weißen Fläche aufstellen, diese beleuchten und mit Tempo 12 laufen lassen. Wenn man sich alles aufschreibt, kann man später leicht die gleichen Verhältnisse wieder einrichten. Ein Titelgerät ist sehr nützlich. Ein Michael Carter kopiert selber 16 und 8 mm, seht selbst.
  12. Warum nicht mit 16mm filmen ?

    Du brauchst auch nicht alles zu wissen. Wenn dir grundsätzlich klar ist, daß so genannte Negativfilme nach Belichtung und Entwicklung eben ein verkehrtes Bild aufweisen, dann weißt du schon mehr über Fotografie als geschätzt 96 Prozent der Menschheit. Während von einem Fotonegativ Kontaktabzüge oder Vergrößerungen auf Fotopapier gemacht werden, wird fürs bewegte Bild in erster Linie im Kontakt wieder auf einen Film dupliziert und kopiert. Duplizieren heißt einen Streifen herstellen, Kopieren ist Menge herstellen. Lateinisch und Italienisch copia heißt Haufen, Menge, Masse. Im Englischen ist copy eine Abschrift, auch im Sinne von Vervielfältigung. Der Rest ist nicht so wichtig.
  13. Kodak Tri X in div . Kameras

    Das stimmt bei manchen Kameras, nicht bei allen. Bei einigen Modellen stellt man von Hand um, bei anderen wird beim Aufstecken einer Filmleuchte oder eines Kunstlichtschlüssels das Konversionsfilter ausgeschwenkt. Man kann nicht verallgemeinern.
  14. Warum nicht mit 16mm filmen ?

    Eine Vorführkopie ist ausgeglichen in Dichte, Kontrast, Farben und Ton, fertig eben für Vorführungen. Der letzte Abzug vor einer Serie ist die so genannte Nullkopie, Nummer 0. Sie sollte vorführfertig sein, doch manchmal werden doch noch Änderungen gemacht, dann kommt es zu (einer) Korrekturkopie(n). Ein bißchen Begriffestapeln, ist schon so. Man kann bereits die ersten Muster projizieren, genau dazu sind sie da. Man will möglichst schnell möglichst aufschlußreich sehen und hören, was man aufgenommen hat. Nicht selten finden, nun ja, fanden Mustervorführungen im Kino statt, auf großer Bildwand. Ich erinnere mich, wie ich ein Mal Muster einer laufenden Produktion vormittags im Kino Sputnik spielte. Der Cinelabor-Projektor erlaubte, eine improvisierte Super-16-Bildmaske einzusetzen. Sonst konnte der Kameramann keine Projektionsmöglichkeit für Super-16 finden. Ein paar Mäuse auf die Hand, warum nicht. Ist schon über 20 Jahre her.
  15. Kodak Tri X in div . Kameras

    Stefan, das hast du lustig formuliert. Ich glaube nicht, daß eine Filmkamera ein Filmmaterial erkennt. Man muß froh sein, wenn die Übertragung der Empfindlichkeitsstufe von der Kassette auf die Blendenregulierung funktioniert. Super-8-Kameras haben auch nicht mehrere Abtaster, nur einen. Die meisten Geräte „verstehen“ nur zwei Werte, ISO 40 und ISO 160. Man braucht bloß zu wissen, wie das bei einer bestimmten Kamera aussieht. Von welchem Modell sprichst du denn?
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