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Simon Wyss

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  1. Ich hoffe, du beziehst dich nicht auf mich. Mein ständiges Bestreben ist es, Klarheit zu schaffen, Zusammenhänge aufzuzeigen und die Grundlagen jenen zu erklären, die Interesse haben. Alles kann man unmöglich darlegen, ins Besondere läßt die italienische Mentalität sich nicht fassen. Inoviscoat kann bis neun Schichten aufs Mal auftragen. Das reicht nicht für Ektachrome, jedoch für Farbnegativfilme.
  2. Darf man das glauben? CinemaScope-Perforation? (ISO 491-AC)
  3. Falsch. Es ist ein Sechslinser, doch mit einer anderen Anlage. Es handelt sich um einen Verwandten vom Leitz-Elmarit f/2.8 von 1958 mit einer zusätzlichen positiven Linse zwischen den Achromaten.
  4. Meinst du Fomapan R? P 30 hat einen grauen Acetatträger, ist deswegen am besten zu verwenden als Aufnahmefilm für ein Negativoriginal, am zweitbesten zum Fertigen von Meisterkopien (Zwischenpositive) und am drittbesten zum Mustern. Positive würde ich aber in jedem Fall auf Material mit farbloser Unterlage ziehen. P 30 verspricht feinere Körnigkeit als alle anderen zur Zeit erhältlichen mittelempfindlichen panchromatischen Filme. Den Vergleich mit Ilford Pan F plus können wir leider nicht machen, weil die Engländer keine Kinefilme mehr herstellen. Für Ferrania besteht eine gute Chance, wenn sie beidseitig perforiert und auch in großen Portionen anbieten. Dat jibt Bewejung bei die Filmotec.
  5. Pifförti, Film Ferrania Pancromatico 30 oder P. 30 könnte diesen Sommer als 16 mm gefertigt werden. https://cinematography.com/index.php?/topic/82849-film-ferrania-p30-16mm-film-first-batch-produced-summer-2020/&tab=comments#comment-524009
  6. Blenden mit der Oxberry werden mit einem verstellbaren Verschluß ausgeführt. Ich vermute, abschließende Sicherheit habe ich nicht, daß bei sich verfärbenden weißen Lettern als Zwischenfilm ein Farbmaterial verwendet wurde, für eine Zeit lang CRI. Diese gering empfindlichen Mehrschichtenfilme sind nicht korrigiert für Kurzzeitbelichtung, weshalb sie bei abnehmender Belichtungszeit ihrer Natur gemäß reagieren: Zuerst bricht die Rotempfindlichkeit ein, dann die für Grün, am stärksten hält die ursprüngliche Blauempfindlichkeit aller Silbersalze an. Nehmen wir eine Arbeitsgeschwindigkeit von 6 (sechs) Bildern pro Sekunden an und die volle Öffnung von 170 Grad, dann ist die Belichtungszeit etwa 1/13 s. Auf 90 Grad geschlossen ist sie 1/24 s und bei 30 Grad 1/72 s. Schon bei diesem Wert bewegen wir uns auf einem ansteigenden Ast der Schwarzschild-Kurve. Die Reaktion der Bildschichten aus Beleuchtungsstärke und Zeit bleibt nur in einem mittleren Bereich zwischen etwa einer Sekunde und 1/10 s konstant. Bei Verwendung eines schwarzweißen Titelfilms gibt es keine farblichen Verschiebungen. Es kommt ganz auf die Duplizierarbeit an.
  7. Amateur-Schmalfilme sind traditionell Umkehrfilme und haben als solche eine lichtdichte Schicht, entweder auf dem Rücken oder als Unterguß (zwischen Träger und fotografischer Beschichtung). Bei diesen Materialien, auf Tageslichtspulen im Handel, geht es nur darum zu verhindern, daß die Windungen sich lösen. Solange der Wickel angezogen bleibt, dringt Licht nur etwa eine Windung tief ein. Beim Einspannen in die Kamera hältst du den Filmwickel mit dem kleinen oder mit dem Ringfinger fest, die Spule hältst du zwischen Daumen und Zeige- oder Mittelfinger in der Mitte. So kannst du in aller Ruhe mit der anderen Hand die erforderliche Länge Film von der Spule ziehen, aber nicht oder nicht gut einspannen, je nach Gerät. Du kannst aber den Film an der Zahntrommel bzw. an den Zähnen des Vorwicklers mit einer Hand anhängen und festhalten. Nun setzt du die volle Spule ohne locker zu lassen auf den Abwickeldorn und drehst sie zurück, bis der Film gespannt ist (immer sanft). Jetzt schließt du die Filmführung an der Zahntrommel, bekommst eine Hand wieder frei. Mit der anderen hältst du den Film weiterhin leicht gespannt. Mechanismus kurz laufen lassen. Dadurch wird bei Kameras mit Rückspulfunktion der Antrieb des Dorns angespannt, die Spule bewegt sich nicht mehr lose. Bei anderen Geräten gibt es eine Spulenbremse (z. B. Arriflex 16), bei vielen ist da nichts. Bei einer selbsttätig einfädelnden Kamera (Paillard-Bolex H, Revere 100 u. a. m.) behältst du die volle Spule in der Hand, läßt den Film aber nur etwa 20 cm abstehen. Nach dem schrägen Anschneiden hältst du den Anfang mit der Spule an den Vorwickler und löst mit der anderen Hand kurz aus. Ist der Film gefangen, gehst du wie beschrieben vor. Du kannst ein schwarzes Tuch über die volle Spule legen, bis du den Anfang in den Kern der Leerspule eingeschoben, diese aufgesteckt und den Film auch hier gespannt hast. Man braucht sich nicht zu verkrampfen, die Überlänge an Film deckt die Nutzlänge reichlich ab. Es ist reine Übungssache. Hunderttausende Frauen und Männer haben während Jahrzehnten Schmalfilme in Kameras eingelegt. Bei den professionellen Filmmaterialien bieten Farbnegative guten Schutz vor Lichteinfall, sie haben eine Rußrückenschicht. Hochempfindliche Schwarzweißnegative mit in der Masse gefärbtem Träger als Lichthofschutz decken die inneren Windungen einigermaßen ab, jede Windung nimmt etwa 35 Prozent Licht weg. Spezialmaterialien wie Strichfilme oder einfaches Positiv besitzen keinen Lichthofschutz (ORWO PF 2 V 3 schon), die muß man bei Rotlicht einspannen. Wenn das ein Mal sitzt, kann man eine H-Kamera in völliger Dunkelheit laden. Eine Eumig C 16 kann ich ebenfalls in stockdunkler Schwärze laden, sie hat dazu Schleifenformhilfen. Bei einer Beaulieu R wird es heikel. Krasnogorsk sind Türstopper.
  8. Simon Wyss

    Pathé Lido 8

    Hat jemand so eine Kamera frei? Kaufe auch defektes Modell
  9. ARRI-Standart, geht auf ARRIFLEX und Arriflex 16
  10. Erste Abhilfe: gleichen Zoomhebel auftreiben und gegenüber einschrauben Später ein Mal Revision der Mechanik ins Auge fassen
  11. Mit den Polen hab’ ich’s nicht so. Der arme Töplitz Nein, im Ernst, nach einem abgeschlossenen Grundstudium kann ich bibliographieren. Einen Quellenkatalog anlegen, der ganze philologische Quas. Das Hauptstudium fand in der Auseinandersetzung mit Centfox statt, WB und anderen Verleihern, als man noch um die Staffel kämpfte, um Prozente, Handlinggebühren, Termine. Von der Filmtechnik wollten die Bürolisten nichts wissen, weil sie spürten, daß es Leute gibt, die sich da auskennen. Einzelne Beweisstücke für unspielbare Kopien besitze ich noch heute. Die Lumière lernten den Verschleiß der Positive erst kennen. Was für eine verrückte Sache das Kino doch ist!
  12. Das Programm im indischen Salon ist erhalten. Es sind zehn vues projiziert worden. Sortie des ouvriers de l’usine Lumière à Lyon; um Mitte März 1895 aufgenommen, es sind bis heute drei Versionen bekannt La voltige; Kunstreiten La pêche aux poissons rouges Le débarquement des congressistes de photographie à Neuville-sur-Saône; aufgenommen am 12. Juni 1895 Les forgerons Le jardinier et le petit espiègle, später umbenannt in L’arroseur arrosé; drei Versionen Le repas de bébé; Monplaisir, Frühling 1895, cat. L. no 88 Le saut à la courverture; Frühsommer 1895, cat. L. no 192 La place des cordeliers à Lyon La mer à la Ciotat; gedreht im Sommer 1895, cat. L. no 11 Vorgeführt hat Charles Moisson, assistiert von Jacques Ducom und Francis Doublier. Die Streifen sind einzeln eingelegt worden, es hat also Pausen zwischen den vues gegeben. Antoine Lumière und Clément-Maurice haben die Gäste empfangen. Die Söhne Auguste und Louis sind in Lyon geblieben. Vincent Pinel: Louis Lumière, inventeur et cinéaste. Erstveröffentlichung 1974 in Anthologie du cinéma, hg. von L’avant-Scène du cinéma, Paris, die seit 1961 erscheint.
  13. https://www.manualslib.com/manual/924076/Elmo-Zoom-C-300.html https://www.youtube.com/watch?v=hwKdfc6djxQ
  14. Wer etwas über schlechten Ton erfahren möchte, schaue einfach Fernsehen. Mir fällt auf, daß ausgerechnet bei Musiksendungen, DSDS, Voice of, die Mischung ganz lausig ist. Es fehlt an Fachleuten, genauer an Leuten, die Herr ihrer Sinne sind. Einem gesunden Menschen müßte auffallen, wenn der Ton viel schlechter herauskommt als er hineinging. Vom Bild darf ich gar nicht reden, die Kameraleute sehen nicht, daß sie falsch fokussieren. Jeden Tag wird ZU LÖSCHENDES produziert. Wenigstens ein Vorzug der Elektronik, es entsteht kein Altfilm.
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