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In der Tat, Wunsch- und Traumpreise... hoffentlich fällt da keiner drauf rein. (Warum darf man die "Jovanovics" hier denn eigentlich nicht beim Namen nennen? Die Sachen auf den Bildern haben ja teils sogar Jovanovic-Aufkleber...)
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Um das Thema mal fortzuführen: Es mag ja sehr klare Unterscheide in den Farbcharakteristika von zwischen Velvia und Ektachrome geben – habt ihr aber auch mal bedacht, was für einen großen Teil daran die Entwicklung hat? E6 kann farblich massiv unterschiedliche Ergebnisse bringen, je nach pH-Wert des FD, der exakten Temperatur, des Verbrauchsgrades der Chemie, der jeweiligen Agitation usw. usf. Meiner Erfahrung nach (siehe E6-Test vor ca. einem Jahr im Schmalfilm) machen diese Schwankungen mindestens genauso viel aus wie die Materialeigene Farbcharakteristik. Einwände?
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Also bei mir lebt der Film ja vom Inhalt, nicht vom Farbprofil. Wenn eine Szene mal zu warm ist oder ein paar Schatten bläulich, dann "ärgere" ich mich deshalb doch nicht. Die schneide ich dann eben raus oder toleriere sie. Das mir ein Umkehrflm von den Farben her mal grundsätzlich etwas versaut hat, habe ich noch nicht erlebt. Die Sorge ist umso sinnloser, da es praktisch schliesslich nur noch zwei Farbumkehrmaterialien zum Filmen gibt. Die sind, wie sie sind, und sie sind beide sehr gut. Nutzen wir sie, so lange es sie gibt! Und hier ggf. über Farbcharakteristika, Feininger, Schattenbläue und vermeintliche Neutralität weiter zu diskutieren wäre schön. Danke.
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"Analogisieren" also zurück von DVD auf Super-8 (zweite Version)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Du hast Post. :) -
"Analogisieren" also zurück von DVD auf Super-8 (zweite Version)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Das ist ein sehr guter Plan, Rudolf. Idel wären immer Belichtungsreihen, also je 5 Sekunden -1 Blende, Normal, +1 Blende. Auch wenn Du dann viel Graufilter wechseln musst -- nur so kann ich dem Film mehrmals Teststücke entnehmen um mich an die richtige Entwicklung ranzutasten. Ein zum Einmessen ideales Testbild schicke ich Dir gleich mal per Email. Du benutzt ja noch MacOS 9 auf der Kopiermaschine, oder? Ich weiss es nicht mehr -- kann man dort das Gamma der Grafikkarte einstellen? Eine zumindest grobe Kalibrierung des Ausgabebildschirmes würde ja durchaus Sinn machen. :) -
Wie wär's mit einem neuen Thread, ihr zwei?
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Wenn man sich mal so ansieht, was heute beim Color-Grading von kommerziellen Filmen so Usus ist, dann ist selbst der Velvia noch ein ausgesprochen neutraler Film. :)
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Ich meine, mein Kodak PS war auch "Pre-Striped", nicht "Post-Striped". Ich hab ihn wohl vor ca. 10 Jahren entwickeln lassen und er kam direkt von Kodak zurück. Ob er zwischendurch noch bei Andec o.ä. war, weiß ich aber natürlich nicht. :) Allemal ein spannendes Nischenthema. Und es zeigt, wie schnell Detailwissen verloren gehen kann.
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Es gibt durchaus temperaturabhängiges Durchschlagen. Trockenes Dielektrikum und so.
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"Analogisieren" also zurück von DVD auf Super-8 (zweite Version)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Hach, super, Rudolf! Ich freue mich riesig mit Dir, dass Du schon so weit bist. Und bald die ersten Tests machen kannst. Zwei Anmerkungen noch: - Beim Einstellen der Schärfe mach die Blende bloß auf... und stell es am besten auf unendlich (falls möglich), denn das Kern ist auf Unendlich gerechnet und hat dort die planste Schärfeebene. - Ich bin immer noch nicht sicher, ob Entwickeln zum Negativ so gut wird bzw. werden kann. Ich muss das auch noch mal austesten, aber Simon sollte da eigentlich auch was zu sagen können... die Dmax ist nach Negativentwicklung einfach geringer als nach guter Umkehrentwicklung, sprich Dein Schwarz wird Dunkelgrau. Dazu hat der Orwo UN54 noch einen nicht glasklaren Träger, Deine Lichter sind also belegt... dazu würde Dir eine (unmodifizierter) Negativprozess ein Gamma von 0,5-0,7 erzielen, was für die Projektion einfach zu flach ist. In sofern bestens, dass Du das praktisch austestest! Vielleicht kannst Du ein Stück der "Orwo UN54 zum Negativ" Rolle nicht Andec, sondern mir schicken? Ich könnte dann mal gucken, was ich an Dmax und Gamma da rauskitzeln kann. Ich denke an Dokumol mit Kaliumthiocyanat. Oder einen Lith-Entwickler. Können wir aber auch machen, wenn Du die richtige Belichtungszeit einigermaßen kennst (Bei Beativen ist die effektiv erreichte Empfindlichkeit ist ja auch von der Entwicklung abhängig!) -
Nur weil hier über Tonspuren geredet wird, musst Du ja nicht Deine Filme vertonen, Aaton11. Ich bespure auch nicht, liebe den Amateur-Schmalfilm als Stummfilm, möchte aber trotzdem alles zu diesem Thema lesen. Die Sinnhaftigkeit des Threads also in Frage zu stellen, weil er Dich nicht interessiert, ist absurd. Danke. Ich sehe es kommen: Wenn Rudolfs Kopiermaschine läuft und ein Entwicklungskonzept steht, ob nun Cargo, Andec oder Selbstbau, dann wird er sich eine Filmfräse nebst Bespurungs-Spritzanlage basteln. :)
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Der Schmierfilz sollte aber trotzdem nie trocken sein... paar Tropfen Silikonöl rein. Oder eben ggf. schmieren lassen. Der Anlaufkondensator ist trotzdem der heisseste Kandidat, denke ich.
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Bei Cinefox noch für €13,95 (ab 10 Stück). Mal gucken, wie lang das hält. :) (Die "Entwicklung mit Abtastung" von denen kann ich übrigens wirklich empfehlen. Die unkomprimierten Rohdaten die ich auf Festplatte bekam, sind wirklich anständig. Nicht ganz HM73, aber für den Preis echt ein gutes Angebot. )
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Ich hab hier noch eine Rolle "Kodachrome 40 PS", was wohl für "Pre-Striped" stand. Es ist Soundfilm in einer Nicht-Sound-Kassette. Ich habe ihn gerade nicht greifbar (zwei Stockwerke weiter unten), aber ich meine, auch dieser Filim hat so eine aufgespritzte Tonschicht. Ein auflaminiertes Tonband hätte die ädertortur des K14-Prozesses wohl auch nicht immer so ohne weiteres überlebt. Aaton11: Weisst Du mehr dazu? Hat Kodak laminiert oder gespritzt?
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Wären Dir ca. 120m Positivkopie (keine Ahnung, was) erstmal hilfreich! Sind ohne Kern als loser Wickel, im Sandwich mit 16mm Cordband gewickelt... vielleicht will das ja noch ein anderer Forent habe? Mein Uralt-"Rohfilm" sind doch alles kürzere Stücke. und stinken teilweise schon heftig. (Ob Rohilm reift, wie Wein und Käse..?)
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Mit Rußgelatine läuft ja besser als ohne (u.a. dazu ist sie ja da). Wenn es also ohne läuft, läuft es auch mit. Und viele Filme haben eh kein Remjet, Die SW-Materialien die Rudolf anstrebt definitiv nicht :) Rudolf: Ich hätte da noch einen Wickel unbelcihteten 16mm Film, der so alt ist, dass nicht mal ich ihn noch benutzen würde. Ich guck gleich mal, wieviel und was das ist. Aber ist Dir mit 16mm wirklich geholfen? Wäre ein Test mit Greifer nicht viel besser? Idee: Frag doch mal bei Andec, ob die nicht irgendeinen fehlkopierten Rest übrig haben. Für Herrn Draser könnten ja theoretisch bald ein paar Entwicklungsaufträge anfallen. :)
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Recht hast Du, Ulrich. Mache ich auch so bei solchem 8-Euro-Geraffel... solange ersteigern, bis eine gute dabei ist. Die anderen werden verbastelt, geöffnet, geschlachtet. Da lernt man was. (Und nein, Aaton11, Du brauchst das jetzt nicht zu kommentieren, Deine Meinung zu dieser Strategie ist mir hinreichend bekannt. Jedem das seine, ja?)
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Macht anfräsen nicht im Grunde auch bei Acetatfilm Sinn, um den entstehenden Dickenunterschied zu kompensieren? Vor allem ohne Asugleichsspur finde ich Bespurung irgendwie unbefriedigend...
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@REBEL: Lichtbogen? Eingebrannt? Kunststoff? Du, es geht hier um Kameraobjektive. :)
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Vision3 500T in der Nizo 801 Macro
Friedemann Wachsmuth antwortete auf schrotti's Thema in Schmalfilm
Ein EInzelbild, ja. Allerdings nicht vom Negativ, sondern von einer Wetgatekopie von Andec: Achtung, 8 MB. Das ganze ist allerdings gut 1-2 Blenden unterbelichtet und massiv gefiltert, denn es gab auf der Feier nur Knatsch-Orangene Lampen zur Zeltbeleuchtung. :) Also nicht gerade ein ideales Testbild. -
Vision3 500T in der Nizo 801 Macro
Friedemann Wachsmuth antwortete auf schrotti's Thema in Schmalfilm
Der 500T wird bei 160 ASA genau so gut wie bei 500 ASA oder auf bei 640, auf das er ja gekerbt ist. Die Eindreiviertel Blende mehr steckt er absolut locker weg, ist dann halt sogar etwas weniger körnig. Einfach draufhalten und keine Sorgen machen. :) -
Manfred: Deine Ansicht ist nicht die einzig wahre, ebenso wenig wie die gegenteilige. Du machst es Dir da zu einfach mit der menschlichen Faulheit, denn Du pauschalisierst. Außerdem gibt es sowohl Nitrofilme, geschrumpfte Filme oder so Exoten wie 9,5mm-Filme. Ohne Expertenwissen so nutzlos wie eine Videodatei mit veraltetem Codec oder eine MFM-Festplatte -- mit Expertenwissen aber noch rettbar. Ebenso gibt es ausgeblichene Filme und auch noch das Essigsyndrom. Solche unvorhergesehenen Systemschwächen gibt's digital wie analog. Die Wahrheit liegt ganz einfach in der Mitte. Digitales lässt sich beliebig oft verlustfrei umkopieren, wer das mit Verlust macht ist ein Pfuscher. Analoge Kopien sind nicht nur verlustbehaftet, sondern allein durch ihren Preis noch viel unwahrsheinlicher als die gelegentlich gemachte Digitalkopie zum Derzeit aktuellen Datenträgersystem. Dass Amateurfilm und -Foto für viele Menschen Wegwerfartikel geworden sind, ist schade und bedauerlich -- daraus aber darauf zu schließen, dass digitales an sich systemimmanent vergänglich ist, ist schlichtweg so naiv wie falsch. Es hängt vom Menschen ab. Schon früher gab es Menschen, die ihre Kodak-15m-Spulen nur einmal angesehen und nicht mal aneinandergeklebt haben. Und heute siehst Du diesen Typus auf Deiner Kreuzfahrt. Und ja, es sind mehr solche geworden -- im Gegenzug entsteht aber durch die neue Technik auch so viel Bildmaterial wie nie zuvor. Noch nie waren Amateurergebisse so gut. Und so relativiert sich auch dieser Nachteil, wenn man mit etwas Abstand guckt. Wollen wir einen neuen Thread aufmachen? :)
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Ach so. Na dann. :unsure:
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Keine Sorge, Aaton, meine persönlichen Einschätzungen der Zukunft machen den Kodak-Konzern bestimmt nicht "nieder". Da überschätzt Du den Einfluss dieses kleinen Forums hier doch gewaltig. Und eventuellen Schaden mache ich durch intensiven Durchsatz von Kodakfilmen und Kodak-Chemie allemal wieder wett. :D (Tipp: Wenn Du in meinem Satz aus "schafft" einfach "schaffen" machst, stimmt er wieder und ist nicht mehr so schauderhaft falsch.) Bin schon jetzt gespannt, wie es in einem Jahr bzgl. Kodak aussieht.
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Wie fähig das Management letztendlich ist, weiß wohl keiner. Es gibt aber ein paar Indikatoren, die man interpretieren kann. So wie (zumindest das von mir da oben) kein "Wissen" ist, sondern eben Meinung. Einschätzung. Pérez wurde 2005 zum CEO berufen. Da stand die Aktie noch bei $25. Guck Dir mal die "Option Exercises" der Insider an. "Insider" sind (mit Ausnahme einiger Analysten) fast immer im Management, deren Transaktionen müssen laut US-Recht offengelegt werden. Ist jetzt nicht dramatisch und alles legal, aber ich finde es schon bezeichnend, wenn ein Manager in schlechten Zeiten mal eben $50k extra "mitnimmt" in dem er Anteile verkauft. Und wieder: Nur meine Meinung.
