mibere
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Heute startete "Der Hobbit" in zahlreichen Kinos in 3D mit HFR. Wie hat euch der Film in 48 Bilder/Sek. gefallen - und wie waren die Äußerungen dazu vom Publikum?
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Erst gestern erlebt! Im UCI, Kino3 in Hamburg, Mundsburg Center. Da wurde "Cloud Atlas" für 15 Minuten unterbrochen. Während der Pause wurde die Restzeit (10 Minuten, 5 Minuten...) eingeblendet. Sehr angenehm. Ansonsten finde ich Pausen eher als störend. Doch bei einem 3 Stundenfilm zzgl. 30 - 50 Minuten Werbung unabdingbar für viele Zuschauer. Vor allem Besucher mit Ein-Liter-Bechern-Coke begrüßen das...
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Schlechte Pegelverhältnisse und Pegelschwankungen
mibere antwortete auf Ernemann's Thema in Digitale Projektion
@Ernemann: Hallo Pascal, ich würde chronologisch nach dem Ausschlussverfahren vorgehen und dabei mit dem geringsten Aufwand beginnen. Da der Fehler bei Analogtonübertragung nicht auftritt, würde ich davon ausgehen, dass dem jeweiligen Kanal ein entsprechendes Signal zugespielt wird. - Mit Rauschgenerator überprüfen, ob die einzelnen Kanäle tatsächlich richtig angesteuert werden. Wenn ja: - Kontrolle des Centerlautsprechers (Anschluss der Lautsprecherkabel prüfen, am Chassis nach einem Defekt schauen). An anderer Stelle im Forum hatte jemand berichtet, dass sich das Lautsprecherkabel gelockert hatte und bei physikalischer Belastung des Lautsprechers durch Tiefbass einen "Wackelkontakt" auslöste. Auch von einem defekten Hoch/Tieftöner habe ich schon gelesen. Wenn alles in Ordnung ist: - Endstufenkanal tauschen (z.B. Center und Front links und kontrollieren, ob das Problem mit wandert) Wenn nicht: - CP500 ausbauen und durch einen CP500 aus einem anderen Saal ersetzen (Kontrollieren, ob das Problem mit wandert) Wenn nicht: - Doremi tauschen (und schauen, ob das Problem mit wandert) Wenn nicht: - Alles zwischen Doremi und CP500 testen, inkl. der Kabel. -
... und sogar schon war!
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Das Problem ist halt, dass viele "Laien" nur die Specs lesen aber es ihnen an technischem Hintergrundwissen fehlt. Beispielsweise steht (richtigerweise) im Prospekt, dass ein Projektor 4K, 3D, HFR kann. Nur eben nicht in der Kombination gleichzeitig... - und genau dieser Punkt wird dann gerne übersehen oder schlicht ignoriert.
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Neben dem Streit´s nur wenige Schritte entfernt ist die Gerhofpassage, schräg gegnüber die Gänsemarktpassage, unweit hinter dem Streits die Passage Hanse-Viertel... und die große Europapassage ist auch in Sichtweite. Ich frage mich vielmehr, ob Hamburg noch eine weitere eigene Passage an dieser Ecke benötigt. Du hast es in einem anderen Beitrag sehr schön beschrieben, der Mix aus Kultur (Theater, Kino), Einzelhandel und Gastronomie (Bars, Restaurants und Cafés) muss stimmen, damit die Innenstadt durchgehend belebt bleibt. Gute Beispiele dafür in Hamburg sind die Reeperbahn, St. Georg und das Schanzenviertel, die praktisch rund um die Uhr belebt sind. Nach der Schließung des Ufa-Palastes am Gänsemarkt ist die Gegend dort in den Abendstunden kaum noch belebt. Wenn das Streit´s schließt, wird es in diesem Viertel noch "düsterer" werden...
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Ich finde das schon erstaunlich. Jede 35mm-Filmkopie, die nur eine Stereotonspur enthält oder auf Dolby Stereo zurückfällt, nutzt durch die Matrixcodierung den Centerkanal mit (sowie die Rears). Dass es eine derartige Schaltung bei PCM-Stereo nicht gibt, verwundert mich da schon.
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Mir fällt in einigen Kinos (z.B. CinemaxX, Hamburg-Dammtor) auf, dass während des Vorprogramms "Stereo"-Sound-Mix´ laufen. Dann ertönt der "Sprecher" nicht aus der Bildmitte, sondern von links oder rechts, je nachdem in welche Richtung der Sitzplatz von der Bildmitte abweicht. Surroundeffekte gibt es dann natürlich auch keine. 2-Kanal-Tonfilme nutzen ausschließlich die Front-link/rechts Lautsprecher, während 5.1-Kanal-Tonfilme sämtliche Lautsprecher nutzen. Was läuft da falsch?
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Lt. Tagespresse wurde nicht nur der Pachtvertrag des Kinos nicht verlängert, sondern auch die Pachtverträge der übrigen ansässigen Ladengeschäfte. Inzwischen spekuliert die Hamburger Morgenpost, dass dort eine neue Einkaufspassage entsteht.
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Hallo Carsten, ob das Streit´s endgültig schließen wird, bleibt nach aktueller Sachlage abzuwarten. Lt. einer Presseerklärung der Hauseigentümer läuft der Pachtvertrag lediglich aus und soll von Seiten der Eigentümer NICHT verlängert werden. Als Grund werden zwingend notwendige und größere Renovierungsarbeiten genannt. Nach Abschluss der Modernisierung sollen die Räumlichkeiten weiterhin als Kino genutzt werden. Ich würde es sehr begrüßen, wenn das Streit´s als Kino weiter bestehen bleibt. Denn so viele Kinos hat die Hamburger Innenstadt nicht mehr zu bieten nach den Schließungen der Kinos: Grindel, Ufa-Palast, Savoy, Kino-Center, Neues Broadway (jetzt Ohnsorg Theater), Aladin, Oase und einige mehr...
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Doch das ist tägliche Praxis. Jeder Kameramann, Grafiker, Ausbelichter, Drucker, Fotolaborant weiß um die Problematik von Quellmaterial, dass in einen kleineren Farbraum konvertiert werden muss. Wenn dann auch noch die Detaildarstellung drastisch reduziert wird (von 12 Bit auf 8 Bit) kann es sehr wohl zu den von Preston Sturges genannten Bildeindrücken kommen. Hier mal ein Beispiel aus der Praxis, um das zu veranschaulichen: Originalaufnahme einer Bahlensen-Keks-Dose im Farbraum Adobe RGB Bahlsen-Keks-Dose auf CMYK-Farbraum verkleinert mit limitierter spektraler Blaufarbdarstellung Insgesamt wirkt das Blau nun dunkler. Ebenso geht die farbliche Feinauflösung durch die "kleineren" Farbraum verloren. Probleme ergeben sich selten, wenn Quellmaterial aus einem kleineren Farbraum in einem größeren Farbraum abgebildet wird, weil der größere Farbraum die vorhanden Spektralanteile vollumfänglich darstellen kann. Umgekehrt treten immer wieder erhebliche Probleme auf, wenn Quellmaterial aus einem großen Farbraum in einen kleineren Farbraum konvertiert wird. Der kleinere Farbraum hat im Vergleich ein kleineres Farbspektrum. Farben, die außerhalb des Farbraums liegen, können nicht dargestellt werden. Die Folgen können dann so ausfallen, wie auf den Werbefotos von Bahlsen zu sehen oder wie sie Preston Sturges beschrieben hat. Fotos: Michael B. Rehders
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Hallo Stefan, die JBL 3678 bedarf nur einer Endstufe. Der Lautsprecher verfügt über eine interne passive Frequenzweiche für Horn und Tieftonchassis. Darüber hinaus können sie aber auch getrennt angesteuert werden. Dafür muss die "Brücke" entfernt werden.
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Handelt es sich bei der microperforierten Bildwand um ein Gewebetuch aus Stoff (zB. Cheaptrick oder Center Stage) oder um eine PVC-Folie?
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Hallo preston sturges, kannst du mal etwas mehr zu den Alcons CR1 schreiben. Gerne auch einen Klangvergleich mit anderen Systemen. Lt. der Datenblätter scheinen die Alcons CR1 wirklich gute Altenativen für die JBL 3678 und die KCS S-1800 als Frontsystem zu sein. Vor allem in kleinen Sälen und Studios. Wer vertreibt die Lautsprecher in Deutschland? Wo liegen die preislich unverhandelt?
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Wie sieht das Ganze in der Praxis eigentlich aus? Ich spiele ein DCP und darauf ist nur PCM-Ton! Kein Dolby. Kein DTS. Kein SDDS. Wie erhalte ich den "Dolby Atmoss"-Ton?
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Stefan hat es charmant ausgedrückt, wie es so seine Art ist. Ich will es mal eher etwas rustikaler formulieren. Diese Zigarrenkisten großen Lautsprecher haben im Kino nichts zu suchen! Da kannste auch gleich kleinste Bose-Brüllwürfel installieren! Die Nubert NuLine WS-12 sind für das kleine Wohnzimmer zu Hause gedacht. Hier werden sie neben dem Flat-TV direkt an die Wand gehängt. Dafür sind sie optisch und technisch konzipiert worden mit den Maßen 38,5 x 15 x 10,5 cm (Höhe x Breite x Tiefe). Der Frequenzbereich beträgt ca. 150 - 22.000 Hz, darunter massiv abfallend! Um eine vernünftige Basswiedergabe zu Hause(!) zu erzielen, gibt es für dieses Sat/Sub-System den Subwoofer NuLine AW-560 mit 20 cm Bass-Chassis! 20 cm oder 8" Tiefton-Chassis! Dieser Subwoofer spielt bis 30 Hz runter und besitzt einen Maximalpegel von 104 dB auf 1 Meter Entfernung! Übliche Kinosubwoofer sind für eine Dauerbeschallung jenseits der 130 dB ausgelegt - nur um das mal ins Verhältnis zu setzen! Der Maximalpegel der Nubert NuLine WS-12 Frontlautsprecher beträgt mit ihren 13 cm Tieftönern um 100 dB (1 Meter Entfernung). Mit Verlaub, aber das ist für eine Vorführung im Kino unbrauchbar, aus Gründen die Stefan bereits detailiert beschrieben hat. Selbst in einem kleinen Kinoraum von 40 qm sind höhere Anforderungen ans System zu stellen. Angefangen mit den Fronts, aufgehört beim Subwoofer, wenn ernsthaft in Erwägung gezogen wird, dem Zuschauer Eintrittsgeld für die Film/Tonvorführung abzunehmen! 1.700,- Euro kostet das von dir ausgewählte System bei Nubert UVP. Für das Wohnzimmer mit Großbild-TV und lärmempfindlichen Nachbarn stellt dieses System den Einstieg im Heimkinobereich dar - mehr nicht. Hier steht eher der WAF (Weibliche Akzeptanz Faktor) im Vordergrund und weniger eine leistungsstarke Tonwiedergabe. Ich habe Verständnis dafür, dass Kinobetreiber Geld sparen wollen bei der Einrichtung ihrer Bild- und Tonsysteme in den Sälen. Aber wenn schon investiert werden soll, dann doch bitte richtig! Quelle: Audiovision Fazit: Die Nubert NuLine WS-12 Front, Center, Surround Lautsprecher plus NuLine AW-560 Subwoofer sind ein elegantes, kleines und flaches Sat/Sub-System für das heimische Wohnzimmer. So etwas gehört aber nicht ins gewerbliche Kino!
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Den Ausführungen von Stefan2 schließe ich mich an, was (Hifi)Lautsprecher und Wirkungsgrad im Kino anbelangt. Da du nach Empfehlungen gefragt hast, hier meine Vorschläge: - JBL 3678 als Frontsystem. Die Lautsprecher sind relativ flach mit den Maßen 1019 x 651 x 292 mm (Höhe x Breite x Tiefe) Die JBL habe ich nun mehrfach schon in Räumlichkeiten zwischen 40 m² und 60 m² gehört. Sprachverständlichkeit und Impulsverhalten haben mir sehr gut gefallen. Auch die Tiefbassdarstellung war vollkommen überzeugend in diesen Räumlichkeiten. -KCS S-1800 als Frontsystem sind eine preiswerte Alernative zu den etwas teureren JBL 3678. Klanglich empfinde ich sie vergleichbar. Maße: 1310 x 630 x 260 mm ( h x B x T). Der Wirkungsgrad beider Lautsprechermodelle liegt bei rund 99 dB (1W/1m). Als Subwoofer nutze ich selbst die KCS C-218-A. Alternativ würden für euch auch der KCS C-118-A Subwoofer in Frage kommen, da dieser nur 470 mm Tiefe besitzt und somit auch hinter die Bildwand passen sollte. Das "RIO"-Kino in Mühlheim nutzt das oben beschriebene JBL-System. Das relativ neue 1 Saal-Kino verfügt über 80 Sitzplätze. Den Klang finde ich dort völlig in Ordnung.
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Inzwischen wurden etwa 50% aller Kinosäle umgestellt und projizieren überwiegend Filme, die per DCP angeliefert werden. 35mm Filmband spielt zukünftig eine immer geringere Rolle in vielen (den meisten) kommerziellen Kinobetrieben. Doch was ist mit dem Ton? Auf den DCPs ist meist eine PCM-Tonspur enthalten. Welche Rolle spielen zukünftig noch DTS und Dolby Digital im Kino? DTS hat seine Kinosparte ohnehin schon verkauft an die Firma Datasat. Werden/sind zukünftig auf den DCPs noch Dolby Digital oder Datasat Digital Sound vorhanden? Auch lese ich immer wieder vom notwendigen Wechsel der Soundanlage. Also Lautsprecher, Subwoofer und Endstufen. Da beispielsweise die JBL-Systeme aus den 1990er Jahre oftmals THX lizenziert waren und entsprechend konfektioniert einen tollen Kinoton machten, würde mich interessieren, ob auch diese Lautsprechersysteme gewechselt werden müssen - und wenn ja, warum? Wie ist eure Meinung dazu? Ein aktives Meyer-Sound System geht bis 20 Hz runter (inkl. Subwoofer) und macht in der Front richtig viel Spaß. Dennoch finde ich die Surrounds mit ihren 10"er Chassis vielfach unterdimensioniert für größere Säle. Hier liefert beispielsweise die Firma KCS Surrounds mit bis zu 15"er Chassis, die sich IMO auch in großen Sälen klasse anhören (z.B. iSense) und mir sogar besser gefallen als das Meyer-Sound-System. Was für ein Lautsprechersystem ist für PCM-Ton geeignet?
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Hallo Cinerama, du schreibst von "Auflösungsverlusten" und "schwacher Farbsättigung" der Blu-ray. Die kann ich auf den von dir eingefügten Bildern nicht erkennen. Im Gegenteil. Die Detaildarstellung der Blu-ray ist sehr viel feiner als auf der von dir hochgejubelten NTSC-Superbit-DVD. Quelle: DVDbeaver.com Gerne gehe ich im Detail darauf ein. 1. Das blaue Gewand des Beduinen (vorne rechts im Bild) zeigt deutlich mehr Struktur auf der Blu-ray 2. Sämtliche Stämme der Palmen weisen auf der Blu-ray feine Details auf, die auf der Superbit-DVD im Schwarz bereits absaufen 3. Vor dem Beduinen (vorne links im Bild) zeichnen sich die einzelnen Ähren des Strauches auf der Blu-ray fein ab, während auf der Superbit der Beduine schon eine schwarze undifferenzierte Masse darstellt, vor der nur noch ganz wenige Details erkennbar sind vom Strauch. 3. Die Farben der Blu-ray wirken auf den ersten Blick nicht so "gesättigt". Gut zu erkennen am Blau des Himmels und am Grün der Palmenblätter. Dies liegt IMO weniger darin begründet, dass der Colorist fehlerhaft gearbeitet hat, sondern ist das in der deutlich steileren Gradation der Superbit-DVD begründet. Die sichtbar steilere Gradation (mit zahlreichen absaufenden Details nahe Schwarz!) verändert die Mittelfarbtöne, wodurch das Bild oberflächlich betrachtet bunter erscheint. Diese steilere Gradation ist zwangsläufig vorhanden, um die Maximalpegel des Kontrastumfangs (also max. Schwarz und Weiß) auf der 5-mal niedrigeren NTSC-Bildauflösung überhaupt abbilden zu können im Vergleich zur Blu-ray. Quelle: DVDbeaver.com Hier ist nun deutlich zu erkennen, dass die Farben der Blu-ray doch natürlich aussehen. Vor allem Hauttöne werden recht gut getroffen im Vergleich mit der NTSC Superbit-DVD. Der "Blaustich" der NTSC Superbit ist auf der Blu-ray nicht mehr vorhanden. Gut zu erkennen ist das am Kirchturm (links hinten im Bild). Auch hier ist die Detaildarstellung und die Durchzeichnung dunkler Bildbereiche der Blu-ray deutlich besser als auf der NTSC Superbit-DVD, aus bereits beschriebenen Gründen. Noch deutlicher werden die Unterschiede, sobald die Filme auf entsprechend großen Bildwänden betrachtet werden, weil hier die 5-mal höhere Bildauflösung der Blu-ray zum Tragen kommt. Da mir keine Screenshots des 4K DCP zur Verfügung stehen, fällt der Vergleich mit diesem Medium natürlich schwer. Aber aufgrund der Tatsachen, dass 4K-DCI-Quellmaterial im Vergleich zur Blu-ray eine 4-mal höhere Bildauflösung, einen 18-mal größeren Kontrastumfang von Unbuntfarben und der Möglichkeit 4000-mal mehr Farben darzustellen vermag, halte ich die Beobachtungen von Preston Sturges für glaubhaft. Decken sie sich doch weitgehend mit den Vergleichen, die ich selbst mit anderen Filmtiteln durchgeführt habe!
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Hallo Cinerama, hast du das 4K DCP von LoA inzwischen sehen können? Wer waren die branchenunabhängigen Personen? Konnten sie dir nicht folgen? Ich hoffe, es geht dir inzwischen besser nach den mentalen Angriffen. Ach was? - Handelst du jetzt auch mit Superbit-DVDs? :P Aber zum Thema: Diese Darstellung ist inhaltlich doch völlig richtig. Gehe ich noch einen Schritt weiter, kann ein 2K oder 4K-DCP mit 12 Bit pro Farbkanal insgesamt satte 68.719.476.736 Farben darstellen. Eine DVD (NTSC-Superbit oder PAL) gerade mal 16.581.375 Farben. Daraus ist doch schon ablesbar, dass ein 4K DCP Objekte im Film farblich deutlich differenzierter darzustellen vermag als eine DVD.
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Im Grunde bietet sich auch eine "1-Euro-GMBH" an. Diese wird unkompliziert über (von) einen Notar gegründet für kleines Geld (unter 300 Euro). Ein Steuerberater kümmert sich um die Abschlüsse, Veröffentlichungen usw. Ihr könnt dann als Gesellschafter/Geschäftsführer tätig sein. Privat seit ihr praktisch aus der Haftung raus. Kredite werde ihr über so eine Gesellschaft aber nicht bekommen, es sei denn ihr bürgt privat für den Kredit! Sollte das Projekt gegen die Wand fahren, müsst ihr als Geschäftsführer nur zeitig das Insolvenzverfahren einleiten, ansonsten könnt ihr für Insolvenzverschleppung in Anspruch genommen werden. Jährlich müsst ihr prozentuale Rücklagen aus dem Gewinn bilden, bis 25.000 Euro zustande gekommen sind. Dann wird die "1 Euro-GMBH" automatisch in eine "echte" GMBH umgewandelt. Ich halte diesen Schritt für besser, als sich über eine Gesellschaftsform Limited selbständig zu machen, da doppelte Abschlüsse (England und Deutschland) entfallen und ihr nicht ans U.K.-Wirtschaftsrecht gebunden seid, was doch ein paar Nachteile hat. Die Löschung einer GMBH ist recht einfach über den Notar und kostet ebenfalls nur kleines Geld, falls dies gewünscht sein sollte.
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Um Blu-rays abzuspielen benötigt ihr keinen Skaler. Das Bildsignal ist 1920 x 1080 Pixel. Es hat also die gleichen Zeilenanzahl wie ein 2K DCP mit dem Bildformat 1,85:1, nur ein paar Pixel horizontal weniger. Ein Skaler ist eigentlich nur notwendig, wenn ihr PAL-TV oder NTSC-Bildsignale abspielt. Da aber ein Blu-ray-Player bereits hervorragend skaliert, entfällt ein Skaler auch bei DVDs (PAL, NTSC). PAL-TV-Signale skalieren moderne TV-Boxen inzwischen auch bis 1080p hoch. Besser man spielt hier gleich nativ Full HD-Quellsignale. Kurz: Es gibt nur ganz wenig Kontent (VHS) für das heute noch ein Skaler benötigt wird. Aber wer spielt das noch wirklich im Kino...?
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Danke für den Vergleich, preston sturges. Genau so sehen die Unterschiede zwischen Blu-ray mit Full HD-Auflösung 8 Bit pro Farbkanal und Video Range 16-235 aus gegenüber einem 4K DCP mit 12 Bit pro Farbkanal und XYZ-"Farbraummodell"! Die native 4x höhere Bildauflösung eines 4K DCP zeigt nunmal mehr Details in allen Bereichen auf als eine verlustbehaftet datenkomprimierte Blu-ray. Das 4K DCP besitzt in Unbuntfarben 4096 Kontrastabstufungen, der Videofilm auf der Blu-Ray 220 Kontrastabstufungen. Das 4K DCP kann im selben Filmbild sogar 3840 Kontrastabstufungen in Buntfarben mehr darstellen als die Blu-ray (256 Buntfarbabstufungen maximal möglich). Das erklärt nun auch die deutlich feineren Farbabstufungen der "Grünen Wiese" sowie die deutlich bessere Detaildarstellung in dunklen Bildinhalten des 4K DCPs. Das "Orange" Rot, das sich vor allem in den Gesichtsfarben der Blu-ray aufzeigt, hat seine Ursache zudem im relativ kleinen Farbraum BT.709. Das Gamut des Films auf der Blu-ray erreicht nicht das farbige Lichtspektrum von XYZ (DCI). Ein natives "Rot", wie es XYZ (DCI) darzustellen vermag, ist mit REC 709 somit nicht einmal annähernd möglich. Dasselbe hat auch Gültigkeit für Grün und Blau sowie sämtliche spektrale Lichtfarbmischungen aus Rot, Grün und Blau! Genau aus diesen Gründen taugt eine Blu-ray nicht zur Farbabmusterung, um die Qualität eines nativen 4K DCPs zu "bewerten" - und somit ist auch der Vergleich mit dem 70mm Filmband diesbezüglich untauglich.
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Hallo Johann, kannst du mal etwas zum vorhandenen Budget schreiben. Schon bei der Suche nach einem Digitalprojektor hattet ihr gerade mal um die 3.000 Euro zur Verfügung. Wieviel Geld steht dir für Bildwand und Soundsystem zur Verfügung?
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Wenn diese Veranstaltung so unter den Nägeln brennt, warum ruft ihr nicht mal an beim Veranstalter und erkundigt euch, was los ist. Ein netter Hinweise auf Lizenzbestimmungen und das Urheberrecht wird wohl niemand übel nehmen - im Gegenteil. Hilft es doch, einen finanziellen Schaden abzuwenden. Unter Umständen bietet sich sogar kurzfristig eine Kooperation an. Vielleicht könnt ihr ein paar Flyer für das GROSSE KINO auslegen. Wenn ein kleiner Rabatt darin enthalten ist, profitieren sowohl der "Verein" als auch ihr als Kinobetreiber von der Veranstaltung, weil ihr nachhaltige Werbung für euch machen konntet und der Verein seinen Besuchern noch etwas mehr als den Film bieten konnte.
