mibere
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Das sehe ich auch so - aber das ist nicht Thema dieses Threads. Inzwischen kenne ich so einige Heimkinos, die über eine derart fantastische Bild/Tonqualität verfügen, da kommen viele Kinos nicht mehr mit. Bei beisammen.de gibt es einen Heimkinoschrein. Bei Interesse schau dir das mal an. Heimkinoschrein / Beisammen.de Die ersten "Betreiber" haben inzwischen auf 4K umgestellt und sich den Sony VPL-VW1000 gekauft. Andere nutzen den preiswerteren JVC DLA-X70, der zwar mit 4K beworben wird, aber sequenziell "nur" 2 x 2K darstellt. Das macht er mit einem E-Shift-Device. Hier werden abwechselnd das Bild passieren gelassen und dann um 0,5 Pixel nach oben/rechts verschoben. Ich habe mir das mal im Detail angesehen. Das sieht toll aus. Es ist keinerlei Pixelstruktur mehr vorhanden. Einfarbige Testbilder sehen aus wie Dia/Filmprojektionen, weil es keinen sichtbaren Screendoor (Fliegengitter) mehr gibt - selbst aus 2 cm Abstand nicht!
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Ich würde einen JVC DLA-X70 für das "Abfilmen" nehmen. Dieses Modell ist das Einzige unterhalb von 7.000 Euro, das KEINERLEI Pixelstruktur (Screendoor) mehr darstellt, dank E-Shift-Device. Dem homogenen Bildeindruck auf Film ist das sehr zuträglich. Aber ich denke, wer sich einen Film erst mal auf einem JVC-X70 angesehen hat, wird kaum noch die (kopierte)Super 8-Fassung ansehen wollen... ;-)
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Nein! - Diese Screenshots stammen von mir! Eine Farbverbindlichkeit mit Screenshots ist kaum gewährleistet, da jeder User einen anderes Farbprofil bzw. eine andere Monitoreinstellungen nutzt. Kalibriert hat da kaum mal jemand seinen Monitor! Darüber hinaus ist der Helligkeitsunterschied von rund 45% so groß gewesen, dass mit der gleichen Blende und Belichtungszeit der 2. Screenshot derart überbelichtet worden ist, so dass helle Bildbereiche ab 90 IRE überstrahlen. Gut zu erkennen ist dennoch die beschriebene Farbabweichung. Auch falsch. Lichtverlust und Farbverschiebung sind Ursache der UHP-Lampentechnik und nicht des LCD-Projektors. Ähnlich ist das "Farb/Helligkeitsverhalten" auch mit anderen Konsumerprojektoren, die ich durchgemessen habe über eine längere Laufzeit! -
Das wird für jeden Kinobetreiber besorgniserregend zu lesen sein, wenn ihm aktuell das Geld für die Modernisierung/Umrüstung fehlt... Das glaube ich nicht. Hätten sich die Kinobetreiber in den 1990er Jahren oder schon in den 1980er Jahren gegen Digitalisierung und/des Mehrkanaltons gewehrt, würde es dem Kino noch deutlich schlechter gehen als heute, weil jedes Wohnzimmer über eine bessere Bild/Tonqualität verfügen würde als das Kino. Auch die Einführung des "Cinemascope-Formates" war für viele Kionobetreiber mit erheblichen finanziellem (baulichem) Aufwand verbunden. Im Nachhinein betrachtet ist es IMO gut, dass die meisten Kinobetreiber die technischen Entwicklungsschritte mit gemacht haben... Kino verändert sich. Es passt sich dem Stand der Technik an. Eine neue Bild/Tontechnik ist anfangs noch nie "perfekt" gewesen. Es dauerte immer eine Zeit lang, bis das volle Potential dieser (neuen) Techniken vollumfänglich ausgeschöpft werden konnte. Das war schon beim Wechsel von Schwarz/Weiß auf Farbe und von Stummfilm auf Tonfilm der Fall - und wird mit der Umrüstung von 35mm-Filmprojektoren auf 2K- oder 4K-Projektoren nicht zu Ende sein...
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Nicht in Kürze - 4K ist bereits in den Konsumermarkt eingezogen! Der Sony VPL-VW1000 ist ein 4K-Digitalprojektor für unverhandelt 19.000 Euro. 4K-Player gibt es bereits von Sony und Panasonic. Einzig entsprechende Wiedergabemedien lassen (noch) auf sich warten. Es gibt erste Gerüchte, dass Ende des Jahres 4K-Filme im Konsumerbereich erhältlich sein werden. "Men in Black 3" ist mir diesbezüglich zu Ohren gekommen... Erstaunlicherweise sehen sogar Blu-rays auf dem Sony VW1000 besser(!) aus als über einen 2K-Projektor, weil die Skalierung intelligent erfolgt und nicht per einfachem Linedoubling stattfindet. Auch das höherwertige Objektiv des Sony trägt dazu bei, dass Filme auf dem VW1000 schärfer erscheinen als auf anderen Konsumerprojektoren innerhalb dieser Preisklasse. Für die Preisklasse unter 3.000 Euro sehe ich keine großen Vorteile für 4K, weil die Objektive zu teuer sind, um die hohe Anzahl der 4K-Linienpaare vollständig abbilden zu können. Hier wird der Preisdruck so groß sein, das IMO die 4K-Technik eher ein Marketinginstrument ist, mit dem der Abverkauf gesteigert werden soll. Schon jetzt sind Abbildungsfehler wie Chromatische Aberrationen in den preiswerten Objektiven der Full-HD-Projektoren dieser Preisklasse begründet. Wer sich die Projektoren im Detail anschaut, wird darüber auch nicht weiter verwundert sein. Einige 1 Chip-DLP-Projektoren (unter 3.000 Euro) sind inzwischen so klein (wohnzimmertauglich), dass die erste Linse im Objektiv nur geringfügig größer ist als der DMD (Chip).
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
An dieser Stelle muss man aber bedenken, dass diese Filterung die Lichtausbeute (nach der Kalibrierung) verringert, weil vor allem die grünen und blauen spektralen Farbanteile gefiltert (reduziert) werden. Dennoch macht diese Filterung Sinn, weil grundsätzlich Rot der limitierende Faktor im sichtbaren Lichtspektrum von UHP-Lampen ist. Durch die Filterung können deutlich größere Farbräume genutzt werden, die weit über den RGB-Farbraum hinaus gehen. In der Praxis zeigt sich auch, dass Projektoren mit UHP-Lampentechnik aufgrund von Ablagerungen in der Lampe zu Helligkeitsflimmern neigen, wenn diese Lampen im ECO-Modus des Projektors genutzt werden. Erst im hohen Lampenmodus verbrennen diese Ablagerungen und führen zu einem "flimmerfreien" Helligkeitseindruck. Eigene Messungen haben ergeben, dass (defektfreie) UHP-Lampen nach etwa 500 Stunden rund 30-40% an Maximalhelligkeit einbüßen, meist einhergehend mit einer sichtbaren Farbverschiebung in Richtung Grün/Blau. Nach 2.000 Stunden liegt die Lichtausbeute noch bei etwa 50% der Anfangshelligkeit mit deutlicher "Farbverschiebung" im sichtbaren Spektrum der Lampe. Nachfolgend ein Vergleich zwischen "neuer" und "alter" UHP-Lampe, der aufzeigt, wie sich Helligkeit und Farbeindruck innerhalb eines Lebenszyklus verandern. -
Artefakte sind für mich auch die Screendoor-Effekte der 2K-Projektoren. Sony SXRD hat einen Füllfaktor, der weit über 90% liegt. Hier sind im Saal viel früher die Perforation der Bildwand zu erkennen als das "Pixelraster" des Projektors. Konvergenzfehler der Digitalprojektoren müssen nicht sein, wenn eine ordentliche Wartung/Einstellung erfolgt. Leider sind Fehler wie beispielsweise Chromatische Aberrationen den Objektiven geschuldet. Das betrifft die Aufnahme ebenso wie die Wiedergabe. Das betrifft 35mm-Filmaufnahmen ebenso wie "Digitalkameraaufnahmen". Colorierung und die Gradation im Film (z.B. Indy 4, Matrix, Der Soldat James Ryan) sind Stilmittel. Das muss nicht jedem gefallen. Aber Farbfilterungen sind nun wirklich nichts Neues, was dem Digitalfilm zugeschrieben werden muss. Filtereinsätze als Stilmittel von Filmaufnahmen gibt es seit ca. 100 Jahren. Detailverluste in den Farbabstufungen und der Gradation, die ihre Ursache in zahlreichen Umkopierprozessen haben, sind hingegen ein großes Manko der 35mm Filme - was mit der digitalen Verwertungskette (Aufnahme => Wiedergabe) komplett behoben ist. Auch die Farbtemperaturabweichung mitten in Indy 4 ist den Kopierwerken zuzuschreiben, weil dort geschlampt wurde. Diesen Fehler hatte die 2K-Fassung von INDY 4 weder im Kino noch auf Blu-ray. Zugegeben, die Digitalprojektion steckt noch in den Kinderschuhen (IMO), da wird es in den kommenden Jahren erhebliche Verbesserunen geben, sowohl in der Aufnahme als auch in der Wiedergabe. Diese Verbesserungen dürften aber weitgehend in Richtung höherer nativen Bildauflösung (z.B. 8K für Aufnahme und Wiedergabe)und einem erhöhten Füllfaktor der Projektoren gehen. Ich denke auch, dass wir in ein paar Jahren (Jahrzehnten) von "gruseligen" 2K-Digitalaufnahmen in den frühen 2000er Jahre sprechen werden. Dann wird aber ganz schnell klar werden, dass viele kommerziell erfolgreiche Filme aus dieser Ära auch auf 35mm Film nicht besser ausgesehen haben im Kino. Amüsant finde ich inzwischen den immer wieder aufkommenden Vergleich von Film mit einem digitalen Heimkinomedium wie DVD und Blu-ray bezüglich der Farbdarstellung. Es kann doch wohl nicht ernsthaft der Sinn von dir sein, ein in vielerlei Hinsicht technisch beschränktes Format wie die DVD/Blu-ray als Maßstab für eine Filmreproduktion herzunehmen, nur um gegen die Digitalisierung zu wettern. Da könnte die Industrie ja auch Super 8-Filme hernehmen und aufzeigen, wie schlecht Film(!) aussieht auf einer großen Leinwand. Ein Vergleich ist doch nur seriös innherhalb einer Verwertungskette (z.B. Kino). Hier kann dann ein 4K- oder meinetwegen (weil noch aktuell) 2K-DCI-Transfer mit einer 35mm Filmkopie verglichen werden. Doch ich bezweifel, dass es von "Der Clou" aktuell noch eine perfekte Filmkopie gibt. Ein Film wie "Assault - Anschlag bei Nacht" zeigt allerdingt schon auf Blu-ray auf, was mit einer liebevollen Restaurierung von "billigem" Filmmaterial möglich ist. In einer derart guten Bildqualität habe ich "Assault" noch nirgendwo sonst sehen können. Da stelle ich mir dann schon die Frage (selbige bei "Blade Runner"), wie gut da erst die 4K-Kinoprojektion per DCI aussehen wird...
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Richtig. Zumal eine Produktionskette (Aufnahme => Wiedergabe) ohne digitale Zwischenschritte bei aktuellen kommerziellen erfolgreichen Filmen (Blockbuster) heutzutage kaum noch durchführbar ist. Ein Großteil der digitalen Effekte muss ja irgendwie in die "analoge" Filmaufnahme integriert werden. Dass es wirklich tolle und scharfe 35mm-Filmkopien gibt, weiß ich aus eigener Erfahrung/Sichtung. Leider stellen diese aber heute eher die Ausnahme dar. Der Grund ist nicht immer der Film, sondern leider oftmals auch die veraltete Wiedergabetechnik in den Kinos sowie gleichgültiges/ungeschultes Vorführpersonal. Wenn einige Kinobetreiber ihre Projektoren aus den 1960er/70er Jahren und die damaligen Objektive gegen neue Modelle aus den 2000er Jahren ersetzt hätten, wäre der Unterschied sicherlich nicht ganz so groß. Erstaunlicherweise rüsten vor allem die großen finanzstarken Kinoketten auf die Digitalprojektion um, obwohl diese oftmals neuere 35mm Filmprojektoren eingesetzt haben als viele kleinere Arthäuser aus den 1960er Jahren...
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Interessante Aussage. Hast du mal eine Quelle dafür?
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Den "Sinneswandel" von REBEL/cosmin halte ich für SPAM - wie 90% seiner Beiträge in der Vergangenheit. Daher sollte dem Eingangsposting IMO nicht zuviel Aufmerksamkeit zukommen. Generell finde ich, dass die Digitalisierung im Bereich "Bildsektor" aktuell im Kino Arbeitsplätze kostet, gleichzeitig aber auch neue Arbeitsplätze an anderer Stelle schafft. Filmvorführer (wenn sie denn in Vollzeit angestellt sind) müssen sich halt weiterbilden und auf die neue technische Gegebenheiten einstellen - das ist in jedem anderen Berufszweig doch auch nicht anders, wenn technische Entwicklungsschritte durchgeführt werden. Egal ob "Technischer Zeichner", "Fotograf", "Dampflockführer", "KFZ-Mechaniker"... Die Interessen in der Gesellschaft ändern sich nun mal im Laufe der Zeit. Ich finde es gut, dass sich das Kino daran anpasst. Denn nach wie vor gibt es zahlreiche Regisseure, die ihre Filme im "Cinemascope-Format" drehen oder ihre Filme in diesem Zielformat vorsehen. Wenn der Zuschauer eine gesteigerte Bild/Tonqualität in einem "digitalen" Kinosaal feststellt, nachdem der Betreiber entsprechend modernisiert hat, fällt das Fazit nun mal aus: "Digital ist besser!" Nur ist das wirklich so? - Oder hätte der Betreiber die gleiche gesteigerte Bild/Tonqualität auch erreichen können, wenn er beizeiten auf neueste "Film/Tontechnik" modernisiert hätte? Diesbezüglich wird es garantiert Änderungen geben. Falsch finde ich das nicht aus Sicht des Konsumers oder des Filmfreundes. Ich möchte nun mal nicht 6 Monate warten, bis ein Film endlich für die eigene Filmsammlung gekauft werden darf. Darüber hinaus sind viele Filme im Kino nach 2 bis 3 Wochen Laufzeit ohnehin durch. Die Digitalisierung wird weiter fortschreiten - und zwar immer schneller und konsequenter. Aufhalten lässt sie sich IMO nicht mehr. Bald sind die Prozesse "Aufnahme => Postproduktion => Wiedergabe" vollständig digital ohne Qualitätsverlust ein Standard, den der Film in den letzten Jahren nur noch selten erreicht hat. 4K sieht atemberaubend aus. Da kann kaum eine aktuelle 35mm Serienkopie noch mithalten. Das sehen hier auch die Zuschauer so und kommunizieren das auch so in aller Deutlichkeit.
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Wenn ein User gesperrt wird, ist es dann so vorgesehen, dass er unter einem anderen Nickname weiter posten darf? Trolle werden leider auch "intelligenter" und posten gerne mal am Rande der Forumsregeln, ohne diese auf den ersten Blick zu übertreten. Aber nahezu sämtliche Beiträge dienen nur dem Zweck, eine negative Stimmung im Forum zu verbreiten und wütende Kommentare zu bewirken. Hier sollte die Forumsleiten viel konsequenter durchgreifen und derartige User sofort sperren, "Hausrecht" geltend machen und entsprechend rechtliche Schritte im Wiederholungsfall ergreifen.
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So eine pauschale Aussage verstehe ich nicht. Liegt es am Trägermedium, dass die Farben nicht dem Original entsprechen, oder liegt es an den Menschen dahinter, die "das Original" bearbeiten und auf ein (beliebiges) Trägermedium übertragen? Ich erinnere mich an zahlreiche 35mm Filme, die im Kino ganz offensichtlich nicht die Originalfarbton enthielten. Beispielsweise "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Meines Wissens wurde die 35mm-Kinokopie von zwei verschiedenen Kopierwerken angefertigt. Aus Angst vor illegalen "Raubkopien" hatte das eine Kopierwerk die erste Hälfte des Films kopiert und das andere Kopierwerk die zweite Hälfte des Films. Eigentlich sollte man annehmen, dass zwei professionell arbeitende Kopierwerke in Europa in der Lage sind, mit gleichem Quellmaterial gleiche Tonwerte auf den Film zu bringen. Die überdeutlich erkennbare Farbveränderung mitten im Film zeigte aber auf, dass die Praxis anders aussieht. "Indy 4" ist beileibe auch nicht die erste qualitativ "verhunzte" Kopie eines Films gewesen, die nicht dem Original entsprach. Sind nun aber alle 35mm Filme deshalb grundsätzlich als schlecht zu bezeichnen...? Derartige Pauschalisierungen helfen doch niemandem weiter und gehen meiner Meinung nach an der Praxis vorbei.
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EM Übertragung via Digitalprojektor
mibere antwortete auf OutbackDarling's Thema in Allgemeines Board
Nun ja, das Urteil des EU-Gerichtshofes, dass eine Fußballübertragung nicht unter das Urheberrecht fällt, finde ich dann schon als höchstrichterlich. Es wurde in dem Papier auch darauf hingewiesen, dass "Beiprogramm" (also Musik, Trailer, Spots usw.) urheberrechtlich geschützte Werke sein können, die es dann zu lizenzieren gilt. Wer also Musik spielt, wird um die GEMA-Abgabe nicht herumkommen. Da die meisten Kinobetreiber aber ohnehin GEMA-Gebühren bezahlen, sollte die Abwicklung für Musik (z.B. Hymnen) in der Fußballübertragung eigentlich Routine sein. GEZ-Gebühren fallen in Deutschland für die vorhandenen Rundfunkempfangsgeräte natürlich auch an. -
Die von dir beschriebene Willkür durch den Lizenzinhaber/Urheber soll das "Schrankenrecht" verhindern. Es gibt inzwischen zahlreiche urheberrechtlich geschützte Werke von mir, die ich für "Schulungszwecke" und den "wissenschaftlichen Bereich der Forschung" zur Verfügung stellen muss(!), weil das Urheberrecht das so vorsieht - ob ich will oder nicht! Allerdings zahlen diese Institutionen für die Nutzung dann auch ein entsprechendes Honorar.
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Danke für die Info! :)
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Warum nicht mit einem hoch auflösenden Durchlichtscanner arbeiten? 15.840 Scanns und 11 Minuten Film sind auf dem PC. Farbanpassung und Restaurierung aller Bilder wird dann zum neuen Hobby... Für 4K-Bildauflösung bedarf es übrigens "nur" einer 8,3 Megapixel-Kamera.
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Leider ist das die Folge all dieser Gesetze. Inzwischen lebt schon ein ganzer Gewerbezweig (Anwaltszunft) ausschließlich von Abmahnungen. Nicht nur der abmahnende Anwalt, sondern auch der "Verteidiger", die Gerichte und alle damit zusammen hängenden Personen verdienen letztendlich daran mit... Die Kosten für dieses Pack übersteigt den eigentlichen "Schaden" (Ersatzanspruch) oftmals um ein Vielfaches! - Mich kotzt das schon lange an. Vor allem deshalb, weil oftmals mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Damit meine ich junge Menschen, die beispielsweise einen in den USA gekauften Film bei Ebay versteigern und dafür abgemahnt werden, weil sie keine "Verkaufslizenz" für Deutschland besitzen! - und letztendlich zahlen die meisten Menschen diese Forderungen, weil sie sich keinen eigenen Anwalt leisten können oder denken, dass sie selber Schuld haben (schließlich schreibt ihnen ja ein Anwalt, der es ja wissen muss!) oder sie scheuen eine Auseinandersetzung vor Gericht. Erstaunlich ist diesbezüglich nur, dass Händler (mit Ladengeschäften) meines Wissens noch NIE vor Gericht gezerrt worden sind, obwohl sie Filme aus anderen Ländern verkaufen. Hier sucht sich das Anwaltspack die schwächsten Opfer und nimmt diese aus! Einem Bekannten konnte ich diesbezüglich mal unter die Arme greifen, als er vom Abmahnanwalt vor Gericht gezerrt werden sollten, und ich diesem Abmahnanwalt den eigentlichen Schaden des Lizenzinhabers (Differenz aus Herstellungskosten und Händlerabgabepreis für eine DVD) vorgerechnet hatte... Wäre das Gericht dieser Argumentation gefolgt, würde das ganze Abmahngeschäft in sich zusammen brechen. Der Abmahnanwalt beließ es übrigens bei seinen Drohungen und zog nicht vor Gericht... Fazit: Es gibt berechtigte Gründe dafür, dass Filme nicht kopiert werden dürfen. Die meisten davon sind richtig. Leider gibt es auf beiden Seiten Menschen (illegale Kopierer mit gewerblichen Interessen im größeren Umfang und Abmahnanwälte), die IMO fragwürdig handeln und im Sinne der Kunst (und somit auch des Urhebers!) kontraproduktiv sind. Wenn ein Filmfreund (und damit werden wir wieder Topic!) eine beschädigte 35mm-Filmkopie in Eigenleistung erhalten will, dann macht er das, um ein künstlerisches Werk zu erhalten, und nicht um damit Millionen zu verdienen. Leider ist die dafür notwendige teure Kopierung des Films illegal. Somit gehen einige Filmkunstwerke dahin. Und das kann auch nicht im Sinne des Urhebers sein...
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Hallo Thomas, warum so polemisch? Ich finde es schon wichtig, jemanden darauf aufmerksam zu machen, wie die rechtliche Situation aussieht - auch wenn das Ergebnis uns nicht immer gefällt. Letztendlich gibt es schon viel zu viele (teure!) Abmahnungen, Einstweilige Verfügungen, Klagen, Unterlassungsverfügungen und Schadensersatzforderungen von Rechteinhabern gegen "ahnungslose" und vor allem unbedarft handelnde Filmfreunde. Immer wieder erlebe ich es, wie naiv einige Filmfreunde gegen das Urheberrecht verstoßen. Da kann ein Fachanwalt für Medienrecht teilweise nur noch die (berechtigte!) Schadensersatzforderung des Lizenzinahbers in der Höhe ein wenig drücken! Ich selbst haben es hier schon erlebt, dass wegen "Naivität" eine zu zahlende Summe von über 6.500 Euro aufgelaufen ist für Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten und Schadensersatz, weil die Lizenzierung für schlappe 350 Euro vergessen wurde. Von daher sei mir eine Warnung gestattet. ... oder siehst du das anders? Folge dem Link in meinem obigen Posting. Da habe ich für den Laien leicht verständlich beschrieben, was IMO privat erlaubt ist und was nicht. Genau derartige "gut gemeinte" Ratschläge zur Urheberrechtsverletzung führen teilweise zu Problemen, die nicht der Tippgeber ausbadet - sondern derjenige, der diesen "Ratschlag" angenommen hat.
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Technisch ist eine Kopie der 35mm-Fassung problemlos möglich. Aber du bekommst ein ganz anderes Problem. Du verstößt massiv gegen das Urheberrecht! Ich gehe davon aus, dass du keine Lizenz des Rechteinhabers/Urhebers besitzt, um diesen Film für gewerbliche Zwecke einer öffentlichen Vorführung vervielfältigen zu dürfen. Selbst eine Kopie für eine rein "private Nutzung" untersagt das Urheberrecht in deinem Fall aus zwei Gründen. 1. Eine "Privatkopie" darf zwar grundsätzlich von Dritten (z.B. Freunden, Firma) angefertigt werden, das muss aber zwingend unentgeltlich geschehen! 2. Du hast keinerlei Rechte am Film erworben! Hier habe ich etwas dazu geschrieben: KLICK! In deiner Haut möchte ich nicht stecken, wenn das auffliegt! Das ist zumindest der richtige (legale) Weg. Sollte der Jugendfilmverleih überhaupt noch die Rechte an dem Film besitzen, bezweifel ich, dass sie dir das Recht einräumen, diesen Film zu vervielfältigen. In sofern sie dafür überhaupt befugt sind, würden im (unwahrscheinlichen) Fall einer Rechteeinräumung für eine Vervielfältigung deinerseits neben den Kopierkosten auch noch Lizenzgebühren anfallen.
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So ganz Off-Topic finde ich die Thematik nicht. Mit folgendem Posting (1. Seite) ist die Diskussion ja (zu recht) angeschoben worden. ... und ein wenig "Rechtssicherheit" im Umgang mit diesen Kopien finde ich schon informativ. :smile: Back to Topic: Ich gehe davon aus, dass du auch 2D-Filme schaust und dafür "nur" einen der Epson-Projektoren nutzt. Dadurch dürfte die Maximalhelligkeit der Projektoren inzwischen voneinander abweichen. Hast du diesbezüglich in 3D eine Veränderung bemerkt? - Musstest du neu kalibrieren?
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Im Grunde verstehe ich die ganze Diskussion nicht. Jeder hier sollte eigentlich wissen, was PRIVATE NUTZUNG bedeutet. Ich fass das mal allgemeinverständlich (unvollständig) zusammen. Private Nutzung: - z.B. eine Blu-ray wird gekauft - diese Blu-ray schaue ich zu Hause an - ich zeige den Film der Familie und Freunden - ich kopiere mir die Blu-ray auf "was auch immer" - dafür umgehe ich den Kopierschutz (wie auch immer) - die Kopie wird verändert, weil sie nun keinen Kopierschutz mehr besitzt - die Kopien behalte ich als Sicherheitskopie oder verschenke sie an Familienmitglieder und enge Freunde - diese "Privatkopien" fertigt ein Dritter (z.B. ein Freund oder eine Firma) unentgeltlich an All das ist theretisch erlaubt. Problematisch wird es allerdings, wenn das ORIGINAL verkauft oder verschenkt wird. Dann müssen ALLE Kopien (auch die an Freunde/Familie verschenkten Kopien) mit abgegeben oder vernichtet werden. Auch der Verlust (z.B. durch Beschädigung oder verloren oder gestohlen worden) kann bei einer "Prüfung" zu Problemen führen. Im Zweifel muss nämlich nachgewiesen werden, woher die Kopie stammt. Verboten ist jede nicht lizenzierte: - gewerbliche und/oder öffentliche Vorführung - Veräußerung der Kopie - Veröffentlichung (z.B. Internet) - Weitergabe der Kopie an Dritte - alles Andere, was nicht explizit erlaubt wurde "Kopierschutzumgeher/knacker" dürfen in Deutschland NICHT hergestellt, beworben, verkauft oder in Umlauf gebracht werden. "Kopierschutzumgeher/knacker" dürfen in Deutschland für PRIVATE ZWECKE aber genutzt werden. Ebenfalls ist der Besitz erlaubt! Problematisch ist vielmehr, dass sich einige Paragrafen im URHG zu widersprechen scheinen. Liest man aber den Begleittext der Paragrafen SEHR GENAU und legt diesen sehr streng aus, gibt es praktisch keine (oder nur sehr wenige!) Widersprüche. Mitleid mit den "großen" Urhebern muss man eigentlich auch nicht haben. Auf nahezu jedes Aufnahmemedium zahlt der Käufer heute eine Urheberabgabe. Diese Gebühr ist im Kaufpreis bereits enthalten. Je nach Produkt beträgt diese Gebühr wenige Cent (z.B. CD) bis mehrere hundert Euro (Kopiergeräte). Für einen USB-Stick beträgt die Gebühr aktuell um 10 Cent herum, aber die GEMA will diese Gebühr auf knapp 2,00 Euro erhöhen. All diese Abgaben (plus Lizenzgebühren z.B. aus Sendungen/Aufführungen) fließen nach Abzug von Verwaltungsgebühren (z.B. der GEMA) an die Rechteinhaber/Urheber. Da kommt schon ein stattlicher Betrag zustande. Auch die VG-Wort schüttet regelmäßig "Gebühren" an ihre Mitglieder aus, die nachweislich Berichte in Onlinemedien publiziert haben. Diese "Gebühren" stammen beispielsweise aus den Urheberabgaben, die auf Festplatten und CD/DVD-Laufwerke mit Aufnahmefunktion erhoben werden.
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Dafür mal ein Blick ins URHG: Zunächst einmal ist die Umgehung des Kopierschutzes illegal! Soweit ist das recht deutlich formuliert. Doch schauen wir mal weiter: Das verstehe ich so: Wenn eine Privatperson für rein private Zwecke einen Film kopiert und dabei den Kopierschutz umgeht, ist das zwar illegal, aber es droht ihm keine Strafe. Das hat einen Grund: Die "private Nutzung" fällt meines Wissens unter die "Schrankenbestimmungen". Der Urheber bestimmt zunächst allein, wer sein Werk wie (lange) nutzen darf. Durch diese Schrankenbestimmungen soll Folgendes erreicht werden: Um einer "Willkür" des Urhebers vorzubeugen, sollen beispielsweise Schulen und Forschungen diese Werke nutzen dürfen. Lt. Deutschem Journalistenverband ist diese Nutzung aber Honorar/Lizenzpflichtig.
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Die Umsatzzahlen von DVD sind seit 2005 rückläufig? - Ich behaupte mal, dass 2015 der DVD-Markt tot ist! Dann dürfte auch die letzte Privatperson einen Blu-ray-Player besitzen... Natürlich weiß die Filmindustrie, dass die derzeitige Filmverwertung nicht optimal ist. Aber die Industrie kennt keine Alternative, die GARANTIERT besser ist. Wenn das Verleihfenster erst einmal aufgehoben wurde und Filme zeitleich auf verschiedenen Medien (Kino, Blu-ray, DVD, PayTV, Internet) erscheinen, lässt sich das Rad nicht mehr zurück drehen, wenn die erhofften Einnahmen ausbleiben. Mehrfachnutzer wie Kinogänger, die den Film später auf DVD/Blu-ray kaufen oder leihen wird es dann kaum noch geben. Sony, Warner und Universal haben noch jetzt mit dem finanziellen Fiasko aus dem Musikbereich zu kämpfen, nachdem Musikstücke kostenlos(!) im Internet angeboten worden sind. Etwas Ähnliches wollen diese Firmen im Filmbereich keinesfalls wiederholt wissen. Das weiß auch der CEO von Time Warner, wenn er seine Wünsche öffentlich äußert. Darüber hinaus sehe ich eine Verleihfensterreduzierung auf 3 Monate nicht sonderlich problematisch. Die größten Umsätze werden IMO im Kino in aller Regel in den ersten 3 bis 4 Wochen generiert.
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Ich denke, das NIEMAND hier im Forum erkennen wird, ob ein Film mit 24 oder 25 Bilder/Sekunde abgespielt wird, wenn er ihn zum ersten Mal sieht... ;-)
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Das UCI mit I-Sense nimmt sogar 16,- Euro pro Karte für "The Avengers". Darüber hinaus haben viele Kinobetreiben, mit denen ich mich ausgetauscht habe, unabhängig voneinander bestätigt, dass in den allermeisten Fällen die 3D-Fassung von den zahlenden Besuchern bevorzugt wird. Sogar ein Großteil der Familien, die über die höheren Eintrittspreise für 3D "jammern", besuchen diese Vorstellungen, wenn zeitgleich eine 2D-Alternative angeboten wird. Die Unterschiede werden vielfach als so groß beschrieben, dass die 2D-Vorführung nicht mehr wirtschaftlich sind. Ärgern tun sich nach meiner Beobachtung (in diversen Foren) überwiegend Leute über die nicht vorhandene Auswahlmöglichkeit zwischen 2D und 3D, die ohnehin nicht (oder nur sehr selten) ins Kino gehen. Ausnahmen bilden grundsätzlich Personen, die aufgrund eines Sehfehlers nicht 3D sehen können. 16,- Euro Eintritt bin ich NICHT bereit zu zahlen für einen Film, den ich mir aus Langeweile und spontaner Kinolust anschauen möchte. Da ist meine persönliche Schmerzgrenze 12,- Euro. Ausnahmen bilden da eher "Events", Sonderveranstaltungen und exklusive Kinobesuche wie in der "Astor Filmlounge" in Berlin, die einen exklusiven Service bieten (inkl. kostenlosen Parkservice für den PKW). Vor wenigen Tagen hatte ich 5,- Euro am Kinotag für "Dark Shadows" bezahlt - mitten in Hamburg im "Studio-Kino"! Da hab ich mich dann spontan und gerne für entschieden.
