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Dann ist es vielleicht eine Regieanweisung? 🤔😜
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Hmm, irgendwie drehen wir uns hier im Kreis, oder? Das, was Du jetzt "herausgefunden" hast, war doch längst bekannt und gut dokumentiert, oder hab ich was missverstanden? Die eingestanzten Infos für Filmende o.ä. sind doch sicher bekannt, oder? "STOP" ist jetzt, zugegeben, nicht wirklich hilfreich. Hier "HALF EXPOSED" von Wittner:
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Was Friedemann sagen wollte, war wohl: man kann ihn nicht "einfach" zum Negativ entwickeln. Also natürlich kann man Foma auch zum Negativ entwickeln, bekommt aber furchtbar dunkle Negative, die man nicht (haha) projizieren aber relativ gut scannen kann (ggf inkl reichlich Tonwertverlusten). Perfekte, klare Negative wirst Du nur erhalten, wenn Du die Antistreulichtschicht (also das – in vielen Anführungszeichen – "Remjet" des Foma) vor dem Entwickeln bleichst.
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Du weißt es, einen neidisch zu machen 😂
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Im Juli 2023 ist Christophe Goulard gestorben. Der Franzose hat u.a. für L'Abominable diverse Gerätschaften erdacht und repariert ebenso wie zahlreiche Kameras. Zu seinem Andenken ging nun folgende Website online mit durchaus interessantem Zubehör zum Nachbauen von 30m „Lomo-“ Spulen bis zum modernisierten Eclair ACL Motor: https://www.l-abominable.org/en/in-memoriam-2/christophe-goulard-2/ Außerdem gab es 2019 offenbar eine „Bolex conference“. In zwei Videos (frz. mit engl. UT) spricht er dort über viel Bekanntes aber auch manches Unbekannte zu Bolex & Co. Für das Forum sicher am „brisantesten“ ist das Video 2, wenn er nach ca. Minute 40 kurz über andere Kameras spricht etwa die Canon Scoopic, die perfekt geeignet ist zur Deko von Lofts, wegen der fünf-null Regel (keine Ersatzteile, keine Dokumentation, kein…) zum Filmen, so er, aber leider ungeeignet, oder die Beaulieu R16, ebenso ungeignet, weil sie eine katastrophale Mechanik haben und nur dank aberwitzigem Werbe-Blabla an den Mann gebracht wurden. Im Ggs. dazu steht die, so seine Ansicht, vielleicht beste S8 Kamera, die je geabut wurde, die Beaulieu 4008. Aber auch die Eumig C16 kommt recht gut weg. So kurz, so polemisch mein Hinweis auf jene zwei Videos, die – wiederum aus meiner Sicht! – zu betrachten sich lohnen 🙂 Part one (Vimeo) Part two (Vimeo)
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Und welchen Zweck hat das Rädchen nun? Oder habe ich was überlesen? 🤔
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Ist es denn etwa so weit und es kommt? Wie fein! 🥳
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@ruessel wo bestellst Du? Ich hab mir mal einen speziellen Drahtauslöser hier (neu 🙂 ) bestellt: https://gebr-schreck.com Hat seinen Preis, aber hält dafür ja auch lange, und bei mir gab's keine Alternative.
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Das ist ja der Wahnsinn! 😮
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Der englische Wiki-Artikel steckt ja auch voller interessanter Randnotizen wie etwa dass nur 50% der Besucherschaft unzufrieden waren mit dem Film und ihr Geld zurückforderten. Aber @Der rosarote Panther »about ten people stayed for the entire film. "They talked to each other, drank beer, slept, and agreed it was a fine movie."« Wer hätte das gedacht 😉
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Laut Wikipedia berichtete Jonas Mekas eine Woche nach dem Dreh in der Village Voice darüber: https://news.google.com/newspapers?id=5W8QAAAAIBAJ&pg=5754%2C2019465 Vielleicht steht es dort? Hab‘s nur sehr grob überflogen. Aber warum nicht einfach die Magazine wechseln? Wie lange dauert das, wenn man es vorher übt? 30 Sekunden? Eine Minute? Das sind doch vernachlässigbare Zeiträume angesichts des Gesamtwerks ;ö) Nicht hauen, aber ich glaube, Ihr geht da VIEL zu verkopft an die Sache 😉 Ich zitiere in dem Zusammenhang (gewagt) frei den Kameramann eines „Skandalfilmemachers“ des jungen, deutschen Nachkriegskinos, den ich hier mangels Quellennachweis nicht nenne (finde es gerade nicht 😕 muss ich schuldig bleiben): „Natürlich hatten wir alles an Equipment, was man sich vorstellen kann. Natürlich hätten wir Fahraufnahmen realisieren können. Aber wissen Sie, was so ein Dolly wiegt? Wer soll das denn schleppen? Da gehen Sie lieber auf eine statische Kamera und bezeichnen das dann später als künstlerisches Mittel.“ Und, war‘s schlimm? Hat‘s den Szenen und Filmen geschadet? Nö. Ich kann mir vorstellen, dass Warhol da ähnlich rangegangen ist, und aufallen wird es am Ende sicher niemandem 😉
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Hm, neinein, nicht böse 😉 Aber gerne wiederhole ich nochmal: »Es handelt sich […] nicht um einen Spielfilm. Viel eher ist [es] ein Gemälde…« Ich habe übrigens gehört, dass Leute während John Cages Konzert in Halberstadt in der Kirche einfach aufgestanden und lange vor Ende des Stücks gegangen sind! Schlimmer noch: John Cage selbst hat nur einen Bruchteil dessen gehört und ist lange vor Ende des Stücks verstorben! Schlimm. Ich kann da nur sagen, dass es doch wirklich nicht zu viel verlangt ist, einfach mal ruhig sitzen zu bleiben. Für 639 Jahre. ORGAN²/ASLSP @Friedemann Wachsmuth Die Aufnahmezeit waren aber nur sechseinhalb Stunden bei 24 BpS. Die Wiedergabe bei 16 BpS dagegen hatte die 8:05 Stunden. Ich glaub, Du musst nochmal rechnen 😱
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Ähäm, hüstel. Wer lesen kann und so … danke für den Hinweis 🤦♂️
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@Film-Mechaniker Meinst Du Fotoverschlüsse, wie sie etwa in Großformatobjektiven eingebaut werden (kann man ja auch ausschrauben)? Interessante Idee! Oder gab es da extra Zubehör? Und bezüglich Langlebigkeit der Bolex-Mechanik gibt es keine Probleme? Auch nach dem 5. Animationsfilm läuft sie wie am ersten Tag? @Helge Ich bin sehr gespannt. Schonmal Dank im Voraus!
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Korrekt. Anbei Schnappschuss meiner Reflex inkl. jenem Langzeit-Drahtauslöser-Anschluss: Das mit dem Wechseln der Objektive ist so eine Sache. Soweit ich weiß, mussten alle Objektive angepasst werden (Auflagemaß?). Also aus heutiger Sicht muss man sagen: nein, man kann die Objektive der B2 leider nicht wechseln (wenn man nicht Monate und Jahre nach passenden Sucht). Ich hatte auch mal eine Reflex inkl. Sucherrevolver aber Auswechselbarem Tele. Hier waren die beiden oberen Objektive gekoppelt. Es gab also offenbar eine ganze Reihe verschiedener Modellen? (Das Bild ist etwas schwierig. Die Kamera ist lange verkauft. Sie kam mit einem viel zu langen Tele!)
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Um diesen Thread nicht zu kapern, hab ich mal einen neuen angelegt:
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Um den ursprünglichen Thread nicht zu kapern, fix ein neuer zum Thema: wie realisiere ich am besten Langezeitbelichtungen mit verschiedenen mechanischen Kameras. Die Bolex H verfügt über eine Langzeutbelichtungsmöglichkeit. Das ist großartig. Sicher könnte man das mit Gerätschaften wie diesen … http://intervalometers.com/timeflow/index.php … nutzen. Manuelles Auslösen ist viel zu ungenau und macht keinen Spaß. Da wäre natürlich auch die Frage: wofür hat Bolex diese Funktion urpsrünglich gedacht? Zurück zu obigem Gerät aus dem Link: wenn man schon auf Strom dafür angewiesen ist, dann sollte es doch sehr viel sinvoller sein, stattdessen einen Motor zu nutzen z.B. an der 1:1-Welle einer Bolex H8/16. Für eine Nizo Trifo (und ggf. weitere Kameras?) wäre das sicher auch eine Möglichkeit. Dazu folgende Fragen: • Haltbarkeit: Würde ein „Intervallometer“ wie das oben nicht auf Dauer der Kamera-Mechanik schaden? Kurzer Exkurs zu Meopta Kameras: z.B. dort gibt es ein Metallstück. Das Metallstück hindert einen Stift auf einem Zahnrad, sich zu drehen. Parkposition. Betätigt man den Auslöser, verschiebt sich das Metallstück Richtung einer Kerbe im Metallstück. Der Stift kann bei gedrücktem Auslöser durch diese Kerbe hindurchsausen. Lässt man den Auslöser los, schiebt sich wieder das Metallstück vor den Stift und die Kamera kommt augenblicklich zum Stehen. Offensichtlich hat so ein Metallstück eine begrenzte Lebenszeit. Es kann zum Bruch kommen. Doof dann, denn Filmen lässt sich so nicht mehr. Ich nehme an, Nizo oder Bolex haben das besser gelöst, aber auch dauerhafter? • Wie sieht bei Nizo Silberlingen (und anderen?) die automatische Langzeitbelichtung aus? Handelt es sich um einen sich langsam drehenden Motor, der einfach alles (Sektorenblende und Filmtransport) langsam dreht, man neben langen Belichtungszeiten also auch genauso lange Dunkelphasen also Film-„Pausen“ hat? Oder steckt dahinter eine Elektronik, die langsam belichtet, aber dann schnell transportiert? Wäre das überhaupt relevant, oder bin ich da zu penibel? • Hat jemand Lust, so eine Motorsteuerung zu bauen? 😄 Bei CAD, 3D Druck, Maßen o.ä. kann ichn gern helfen, beim Programmieren bin ich leider raus.
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Das ist vollkommen richtig. Aber wenn ich mir vorstelle, wie oft und wie immer gleich lange ich für auch kürzeste Szene drücken müsste, schwindet meine Freude an solchen Spielereien 😉
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Da hast Du aber was falsch verstanden 😉 Ich zitiere mal Wikipedia: »Es handelt sich […] nicht um einen Spielfilm. Viel eher ist [es] ein Gemälde [und steht damit] kunsthistorisch in der Tradition der Vanitas- und Memento-mori-Ikonografie. Nach Aussage Warhols besteht die Absicht dieses Films darin, beim „Verstreichen der Zeit“ zusehen zu können. Aufgrund dieser künstlerischen Intention sind gekürzte Fassungen des Films nicht autorisiert worden.«
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Daran wäre ich auch interessiert 🙂 Am besten Modular, dann kann man es auch gleich an anderen Kameras wie der Bolex H nutzen und damit nur für N8, sondern auch für 16mm! Wie ist das denn bei den Nizo Silberlingen? Drehen die „einfach“ langsam, oder wird da das Bild lange belichtet, danach die Umlaufblende aber rasch zur nächsten Belichtung bewegt? Hätte man nur einen langsam drehenden Motor, hätte man ja eine Langzeitbelichtung gefolgt von einer langen Dunkelphase. Vielleicht sehe ich das falsch, aber das klänge für mich nicht danach, als bekäme man feine Lichtwürste, sondern eher „Licht-Strichellinien“. Oder besteht die „Gefahr“ nicht? Übrigens Glückwunsch zur Nizo! Feine Kameras!
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Ob die mit Adapter auch für Normal 8 passt? 🙂 Falls ich sowas mal in Händen halte, gebe ich Bescheid!
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Wie Semi schon schreibt, ist das wohl ein (Handy-) Fotografisches Problem während der Aufnahme. Aber selbst, wenn dieser (durchaus realitätsnahe) Fehler vorliegen sollte, ist es zumindest für alles ober- oder unterhalb des Bildes ziemlich gleichgültig. Bei Bedarf korrigiert man am Projektor einfach den Bildstrich. Und alle Menschen, die scannen, können das sowieso vernachlässigen. Das tatsächliche Bild auf dem Film ist ja immer deutlich größer als der Sucherausschnitt.
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Glückwunsch dazu 🙂 sehr schön! Sehe ich das richtig und die Teile rasten ein ähnlich wie von diversen Fotofilm-Entwicklingsspulen bekannt? Funktioniert das gut?
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Nicht Ebay, aber was soll's. Was ist denn das für interessantes Zubehör? Wurde wohl, wenn ich das richtig sehe, zusammen mit einer H8 Rex (Rx2?) angeboten. Quelle: https://www.catawiki.com/de/l/95235883
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Bin mit sicher, @mamigu kann da helfen. Wenn Du es Dir selbst zutraust, schau doch mal beim Tonteil. Wir hatten mal einen T400, bei dem kurz vor (!!!) der Vorführung mit viel Rauch ein Elko des Verstärkers durchgebrannt ist. Deren Lebenszeit ist ja begrenzt. Danach fehlten dem Ton die Tiefen. Der Abend war zum Glück trotzdem ein großer Erfolg (an dieser Stelle ein Hoch auf Stummfilme, externen Ton und vor allem auf Open Air Kino. Drinnen wäre rasch die Feuerwehr vorgefahren 🤣).
