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andreasm

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  1. Und klar, es geht um den R 100, den Umkehrfilm
  2. Ja, das Bild wackelt nach links und rechts bei der Projektion auf der Leinwand, ebenso wie auf dem digitalisierten (bei AVP über Rank Cintel abgetasteten) Material . Die Intensität der Bildunruhe ist durchaus mal stärker und mal weniger, aber immer da. Bei Kodak-Filmen ist das Bild ruhig. Simons Bemerkung über die fehlende Gleitbeschichtung im Vergleich zu Kodak machen natürlich Sinn. Nun werde ich nicht bei Kameras, die mit allen anderen Filmen zuverlässig funktionieren, die Andruckplatten bekleben, schon wegen Kratzgefahr. Bedenkenswerter erscheinen mir die anderen Vorschläge: versuchen, die Gleitfähigkeit der Fomas zu verbessern. Auch werde ich sehen, daß ich mir Blankfilm besorge und ihn testweise auf dem Leuchttisch über die Fomas legen. Der Foma hat noch eine andere merkwürdige Charakteristik. Bei der Entwicklung (Andec) entstehen auf schwarzen Flächen durchweg kleine weiße Punkte. Das hab ich in der Projektion immer so nebenbei wahrgenommen. Bei der Analyse des digitalisierten Materials sind die Punkte deutlich zu sehen . Stört mich aber weniger als das Gewackel.
  3. Hat inzwischen eigentlich jemand mal mit Foma Bohemia Kontakt aufgenommen wegen dem schlechten vertikalen (seitlichen) Bildstand der 16mm-Filme? Ich hatte jetzt bei acht verfilmten 30m-Rollen in vier verschiedenen Kameras (2x Beaulieu R16, 2x Eclair ACL) immer wieder das gleiche Problem. Der seitliche Bildstand der Fomapan 100-Filme ist schlecht. Das hat auch AVP in München bestätigt. Bei diversen Kodak-Negativfilmen, die gleichzeitig abgetastet wurden, war alles okay. Foma muß ein Problem bei der Perforierung haben. Das ist sehr schade, weil der Film eigentlich wunderschön ist. Aber für ernsthafte Projekte ist er bei diesem Stand der Dinge nicht zu gebrauchen.
  4. Er nennt sich Photos-alive x0,45 Super High Definition, wahrscheinlich irgendwas chinesisches. Immerhin Echtglas, vergütet.
  5. Danke für diese detaillierten und hilfreichen Hinweise . Ich hatte das Glück, meine R16 über Kleinanzeigen in sehr gutem Zustand mit einem ganzen Koffer voll Zubehör und zwei Zooms für einen sehr moderaten Preis zu ergattern.Die Hübsche ist jetzt trotzdem auf dem Weg zu Björn Andersson, vor allem wegen einer verölten Mattscheibe. Und ich stimme zu: Das Spiegelreflexsystem ohne lichtschluckendes Prisma vor dem Film ist eines der ganz großen Argumente für die Beaulieu. Die Belichtung stelle ich in der Regel mit einem externen Beli ein. Vor jedem Projekt eiche ich den kamerainternen Messer mittels Graukarte auf den Sekonic und benutze die Automatic nur, wenn´s ganz schnell gehen muss. Ich finde, daß sich die Kamera beim Drehen aus der Hand einfach angenehm anfühlt - und dazu wirklich wunderbar aussieht. Die Automatik-Tuben, die eigentlich jedem Ultraweitwinkel im Weg sind, habe ich ausgetrickst mit der Kombination eines kleinen 10er Zeiss- Tevidon mit einem 4.5er Weitwinkelvorsatz, der milimetergenau zwischen die Tuben passt. Die Bildqualität ist überraschend gut. Ein Magazin habe ich nicht dafür, überlege mir, noch eins anzuschaffen. Es scheint mir ja nicht wirklich Zeit zu sparen, mal von der höheren Materialmenge abgesehen, also nicht wie die Magazine meiner professionellen Eclair, die man vorlädt und dann einfach aufsetzt. Aber das ist eben der Preis für die Kompaktheit, die bei der Beaulieu wirklich toll ist. Selbst mit dem 120er Angenieux passt die R16 noch in eine kleineren Phototasche. Bei der Kamera war auch ein Pilottongenerator, der sie mit 25b/S taktet. Wie konstant hält so ein Teil eigentlich die Filmgeschwindigkeit ? Könnte man den auch quasi als Quarzersatz nutzen, um die Schwankungen der Laufgeschwindigkeit auszugleichen?
  6. Das hilft doch schon mal sehr weiter, vielen Dank euch beiden!
  7. Hi Allerseits. Ich bin gerade an eine sehr schön erhaltene HKS-Projektorette für 16mm gekommen. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Sie wirkt viel robuster als meine HKS Super-8-Version und das Bild ist deutlich brillanter. Was mir allerdings negativ auffällt, ist, daß der Film am Bildfenster stark erhitzt wird und bei Stillstandprojektion sehr schnell wellt. Ist das normal, oder mach ich was falsch? Leider kann ich nirgends im Netz eine Bedienungsanleitung finden. Es gibt da auch zwei Knöpfe mit einem nach unten zeigenden Pfeil, deren Funktion ich gar nicht verstehe... Hat noch jemand das Ding?
  8. Alles klar, Danke, Jaquestati! Die R16 ist einfach eine elegante Kamera, die wunderbar klein und trotzdem Spiegelreflex ist und perfekt in der Hand liegt. Die 16mm für "immer-dabei" gewissermaßen. Macht großen Spaß.
  9. Hi Leute, Weiß jemand, ob der Akku der Beaulieu R16 automatic ( Mittelabgriff, 2 Spannungen 3,6Vfür Beli, 7.2 V für Motoren ) mit den älteren R16-Versionen ( 7.2 V, getrennte Batterieversorgung des Gossen Belichtungsmessers) kompatibel ist? Die Kamera läuft zwar, aber die Nadel des Tachos zappelt ziemlich rum, bis sie sich auf die Markierung einpendelt. Ob das gut ist? Soll ich mir lieber einen Akku ohne Mittelabgriff recellen lassen? Vielen Dank und Grüße Andreas
  10. Man sollte allerdings schauen, daß man die "stumme" Version bekommt, die "Sound" ist schwerer ohne Mehrwert.
  11. Es gibt fürs Stativ einen speziellen Adapter, mit dem man den schmalen Griff eingeklappt lassen kann. Bleibt das Problem mit der Kassettenkennung. Mich persönlich stört das nicht, weil ich die automatische Belichtung so gut wie nie nutze. Doof ist nur, daß man sie für die Überblendungen, glaube ich, einschalten muß. Ich hatte aber noch nie größere Fehlbelichtungen. Ich bleibe dabei: eine tolle kompakte Allround-Kamera, mit der man richtig viel machen kann. Der bekannte Schneider WW-Vorsatz passt auch drauf.
  12. Eine der unterschätztesten S-8 Kameras: Alles, was man braucht in kompakter Form: brauchbarer Weitwinkelbereich von 6mm, Makroeinstellung, Einzelbild, 9, 18,24 fps, beim Dreh zuschaltbaren 54fps Zeitlupe, Selbstauslöserprogramme... und vor allem die einfachste Überblendautomatik am Markt: Einfach den Auslöser über die erste Rastung hinweg weiter eindrücken und schon beginnt die automatisierte Überblendung. Schön wäre einzig noch eine Lichtstärke von 1.4 statt 1.8, aber man kann nicht alles haben. Schöne Kamera, viel Spaß damit!
  13. F. Wasmuth, hast du mal irgendwo ein Bildbeispiel für die 3.5mm- Brennweite von Century hochgeladen? Würde mich echt interessieren. Sieht man da nicht rechts und links im Frame die eigenen Ohren? Grüße Andreas
  14. Für den kleinen Geldbeutel empfehle ich auch absolut die Krasnogorsk 3. Sicher: wer nur Urlaub und Familie dokumentieren will, kommt mit einem Durchsichtssucher klar. Wer aber Bilder künstlerisch gestalten will, Tiefenschärfe, Gegenlicht, Linsenflecke beurteilen, in der laufenden Einstellung die Schärfe verlagern oder beim Verfolgen von Personen nachziehen will, der braucht einen hellen Reflexsucher. Die Krasnogorsk 3 gibt es in zwei Versionen: Mit M42-Anschluß und mit Bajonett. An erstere passen unzählige preiswerte Fotoobjektive ohne Adapter, es gibt allerdings nur ein einziges, etwas teures Weitwinkel (Peleng fisheye 8mm f3,5). An die Bajonettversion passen die Festbrennweiten der Krasnogorsk1, unter denen ein 12,5er weitwinkel ist. Das wird häufig angeboten. Kombiniert mit einem der vielen für Videokameras gedachten WW-Vorsätzen wird ein richtiges Ultraweitwinkel daraus. Eine funktionierende Krasnogorsk 3 macht richtig viel Spaß und läßt sich prima überall hin mitnehmen. Für größere semiprofessionelle oder professionelle Projekte nimmt man lieber die Eclair ACL oder die Arri SR.
  15. Weiß jemand, wie man den großen Akku-Handgriff der R16 aufbekommt, ich meine, es gibt ja einen Standardakku und einen dickeren. Den habe ich zu einer Firma geschickt, die ihn recellen soll, aber sie kriegen ihn nicht auf. Über Infos wäre ich sehr dankbar Grüße
  16. Der Unterteil ist ein Schneider Cinegon 10mm, neue Version, der obere eine zusätzliche fest installierte Linsengruppe von Century Precision Optics. Century hat in in ähnlicher Bauweise noch ein 4,5er und ein 3,5er angeboten. Century waren und sind die Weitwinkelspezialisten überhaupt. Ich habe für meinen Angenieux Zoom 10-150 einen Konverter von Century, der so massiv ist, daß man jemanden damit erschlagen kann. Die Bildqualität ist aber superb.
  17. Hi --pagodeiro62, gratuliere zu der schönen Kamera! Die muß ein tolles Weihnachtsgeschenk gewesen sein. Ich war übrigens einer der Mitbieter zu Heilig Abend, die du knapp überboten hast. Da meine Hauptkamera eigentlich die Eclair ACL ist, war ich allerdings vor allem auf das Weitwinkel scharf. Und mir fehlt leider auch dein elektrisches Know-How, weshalb ich die Hübsche eigenhändig kaum zum Laufen gebracht hätte. Inzwischen ist mir übrigens eine fast neuwertige und sehr preiswerte R16 automatik mit Zubehör zugelaufen, die in naher Zukunft wohl auch Björn besuchen wird. Der alterschwache Akku läßt sie gerade mal ein paar Sekunden laufen. Mir ist aufgefallen, daß sie verglichen mit dem "Flüstern" meiner Eclair ganz schön laut ist. Wie ist denn das Laufgeräusch der Quartz 2016 verglichen mit der R16?
  18. Danke, Thomas! Yann van Hoofs Webseite sieht vielversprechend aus. Inzwischen scheint er auch Fomapan zu machen. Der ist zumindest auf der Liste aufgeführt.
  19. "Musst Du wegen 5€ nun wirklich Deine Filmerei ganz an den Nagel hängen?" Bei vier Filmen ist das dann schon 20€. Tut mir Leid, die Preiserhöhung finde ich zu happig. Werde weiter mit 16mm drehen, für Musikclips, Kurzfilme etc. aber privates Super 8 nur noch, wenn ich andere Entwicklungsmöglichkeiten finde.
  20. Der Schock zum Jahresbeginn: Andec hat die Preise erhöht und verlangt jetzt für die Entwicklung eine SW-Umkehr-Kassette satte 24,99. Das ist eine Preissteigerung von 5 Euro!! Sorry, ich finde, das geht gar nicht, nach der Entwicklung meiner beiden letzten Weihnachtsfilme bin ich raus. Gibt es da draussen noch irgendjemand, der für einen realistischen Preis S-8 Umkehr entwickeln kann? Werde ansonten wohl meine Super-8 Kameras einmotten müssen...zumindest bis ich die Zeit finde, mich in die technik der Selbstentwicklung einzuarbeiten. Deprimierte Grüße Andreas
  21. Die ersten Minuten "triggern" schon mächtig an. Kann es nicht erwarten, den Rest zu sehen. Ich habe im Herbst gerade was Kurzes auf 16mm SW-Umkehr gedreht. Die Schauspieler waren hin und weg, als sie den Film mit den vielen, vielen kleinen Bildchen von sich (wie im Filmintro durch die Lupe) sahen. Die Magie wirkt immer.
  22. Bei 2k ist Screenshot merklich teurer als AVP. Ich habe bei denen übrigens schon Super-8 abtasten lassen und war auch zufrieden.
  23. Hallo Rainer Ja, ich glaube auch, AVP wird am Besten sein. Nun habe ich noch das Problem, daß auf manchen Rollen etwas Staub ist. AVP sagte, sie reinigen den Film nicht vorher, sondern rechnen Schmutz anschließend raus. Das will ich natürlich nicht, genausowenig wie digitale Kornunterdrückung etc. Kann mir gar nicht recht vorstellen, daß Flusen nicht vor der Abtastung entfernt werden . Das hieße, daß ich den Film vorher woanders reinigen lassen muß. Irgendwie suboptimal. Es ist übrigens alls Schwarz-Weiss-Material. Wie hast du das immer gemacht, wenn du deine Sachen zu AVP gegeben hast? Viele Grüße Andreas
  24. Hi Leute, Es steht eine HD-Digitalisierung von 40 Minuten 16mm-Material negativ+positiv an. (Ziel ist der digitale Schnitt/Grading auf Premiere Pro mit späterer Wiederausbelichtung der Datei auf 16mm) Hat jemand Erfahrungen gemacht, zb mit den Firmen Screenshot in Berlin und FT-Film ? Der Preisunterschied zugunsten FT ist spürbar, zumal Film und Technik in den Tests meist am Besten abschneidet. Andererseits hat Screenshot seit den SCHMALFILM -Tests 2012 technisch auch aufgerüstet. Mit meiner ehemaligen Videoproduktionsfirma habe ich in den 90ern massenhaft bei AVP München abtasten lassen und da war die Qualität makellos, allerdings ist AVP -fürchte ich - auch die teuerste Option. Hinter dem aktuellen Kurzfilm-Projekt steht kein Geldgeber, deshalb muß ich leider sehr auf die Preise schauen. Wäre über Erfahrungen und Tips sehr dankbar Grüße Andreas
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