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Anmerkungen zum übergeordneten Thema "fehlender Farbumkehrfilm für alle Schmalfilmformate"
Theseus antwortete auf 160922's Thema in Schmalfilm
Kann man nicht. Die Silberkörner brauchen eine gewisse Größe, damit sie bei normaler Beleuchtung von einem Photon mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit getroffen werden. Deshalb sind hochempfindlichere Filme grobkörniger. Die Körner haben mehr Querschnitt-> die Wahrscheinlichkeit eines Treffers steigt. Nanoskopische Silberkörner sind z.B. in hoographischen Emulsionen enthalten, sie müssen mit einem normalen Laser mehrere Sekunden belichtet werden, es sei denn mann hat einen Hochleistungslaser zur Verfügung. Hier sind die Silberkörner deutlich kleiner als die Wellenlänge des Lichtes. Die Aufnahmen erscheinen kornlos. Außerdem wirkt nanoskopisches Silber leicht als kolloidales Silber. Es sorgt für unerwünschte braun/gelben Verfärbungen bei fertigen Bildern. Die Gelbfilterschicht bei Farbfilmen besteht auch aus diesem kolloidalem Silber. -
Es gibt ja C-Mount-Objektive für Videokameras mit Iris-Steuerung. Wie ich das verstehe, ist ein kleiner DC-Motor in der Optik eingebaut, der von der Kamera gesteuert wird. Einen passenden Anschluss könnte man in der Tat der Kamera spendieren. Bei den aufgeführten Beispielen führt die übliche Blendenautomatik zu fürchterlichen Ergbnissen. Da ist eine mit bedacht und Erfahrung gesetzte manuelle besser oder man bräuchte eine Automatik deren Regelcharacteristik an die Situation angepasst werden kann. Ich habe es: Die neue Kodak-Kamera braucht unbedingt Motiv-Automatiken. Einfach Skateboard oder Fahrt durch Tunnel im Menü auswahlen und schon passt die Belichtungsautomatik. Gleichzeitig wird der auch noch zu integrierende Bildstabilisator auf Maximum gestellt. Lass uns alle Twittern Make Super8 great again .
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Ich entsorge es über die kommunale Schadstoffsammung. Ich kippe das Bleichbad ab und an in eine Kanne, schütte vorsichtig den klaren Teil zurück ins Vorratsgefäß und den Bodensatz in den Entsorgungskanister. So kann man etwas die Lebensdauer verlängern. Durch einen Kaffeefilter schütten ist mir eine zu große Sauerrei. Altes Dichromat-Bleichbad kann man auch zur Reinigung von Laborequipment mit dunklen Silberausfällungen nutzen. Nachtrag: Die oben aufgeführten Härtebäder lassen sich mehrfach verwenden.
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Bei 10Filmen wird das Silber sein. Das Bleichbad löst Silber heraus, was sich im Bad sammelt und unten absetzt. Ganz gut ist mehr Bleiche als benötigt zu haben und so den Bodensatz nicht mit in die Dose schütten zu müssen. Bei 10Filmen kommt man aber auch langsam an die Erschöpfungsgrenze und könnte mal neues ansetzen.
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Das ist das Problem der Permanganat-Bleiche. Sie härtet nicht wie Dichromat die Schicht. Dadurch wird die Schicht extrem verletzlich. Es ist eine Kunst die Bleiche so abzustimmen, dass sie sicher den Film bleicht und gleichzeitig nicht die Emulsion zerstört. Da Sandro auch Permanganat nutzt, müsste er wissen, bei welchen Zeiten und Konzentrationen die Schicht noch nicht den Abgang macht. Bei meinen Experimenten hatte ich auch das Schichtablösungsproblem. Entweder abgelöste, brüchige Emulsion oder teilweise Solarisation wegen zu kurzer Bleichzeit. Ich habe mir mit einem Chromalaun-Härtebad (Kalium-Aluminium-Alaun geht auch) vorm Bleichen beholfen (Siehe z.B. Wunderlich: Finessen im Fotolabor oder Orwo Rezepte). Inzwischen nehme ich das orange Teufelspulver zur Bleiche und alle Probleme sind Geschichte.
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Der Nachteil der vielen angepinnten Themen ist, dass für die anderen aktuellen Themen wenig Platz bleibt und sie schneller auf die hinteren Seiten verschwinden. Ich fände einen angepinnten Thread schön, wo alle wichtigen Threads, die nicht angepinnt seien brauchen, verzeichnet wären. Das könnten Entwicklerrezepte (Friedemann), Entwicklungsangebote (Sandro), Filmvorstellungsthreads (Neulich auf Vimeo, Filme von Patrick Müller) oder auch Know-How-Threads (wie voll ist die Super8-Kassette?) sein. Auch wäre dann die Frage, ob so ein Thema wie Filmferrania so lange angepinnt bleiben muss oder ob nicht nach Abklingen des großen Interesses und ausbleiben ständiger Neuigkeiten ein Eintrag im Verzeichnis reicht.
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Das wäre doch der Mega-Flop. 2000 Kameras verkaufen und dann die Kassetten so gestalten, dass sie nur in der neuen Kamera laufen. Wie viele Kassetten pro Jahr müsste jeder Besitzer der 2000Kameras kaufen, damit sich das für Kodak rentiert? 50-100 oder noch mehr?
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Ich sehe keine Kerben-Abtastung. Das hieße man kann die Empfindlichkeit manuell einstellen. Eine Funktion, die man sich bei vielen Altkameras wünschen würde.
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Man könnte ja auch einen Thread mit einem Verzeichnis der wichtigen Themen anpinnen. Dann bräuchte man nur noch das allerwichtigste angepinnt lassen. Bei dem Threadverzeichnis könnten dann auch Themen wie Friedemanns Umkehrrezept oder die Fundstücke aufnehmen.
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Im Prinzip geht ja bei SW jede übliche Umkehrchemie. Mit evtl. leicht anderen Zeiten kann man auch das Rezept auf Dokumol-Basis von Friedemann benutzen.
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Ein schöner Bericht. Die Gliederung gefällt mir. Technisch fällt mir auf, dass die Kunststoffflaschen denkbar schlecht zur Lagerung von Entwickler geeignet sind. Leichte Kunststoffflaschen sind wenig gasdicht, so dass der Entwickler schnell vorzeitig altert. Optimal sind Glasflaschen. Alle anderen Bäder sind nicht Sauerstoffempfindlich und können ruhig in den Plastikflaschen gelagert werden. Das Bleichbad ist allerdings lichtempfindlich und sollte dunkel gelagert werden. Übersicht über die Eignung von Plastikflaschen für Entwickler von Mirko Böddecker (Fotoimpex): http://aphog.de/forum/index.php/Thread/40983-R09-one-shot-abgeranzt/?postID=374877#post374877
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Siehe: http://www.cinematography.com/index.php?showtopic=4711 Das sind wohl 6 Quecksilberzellen in Reihe
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Die meisten Stative haben ja auch nicht Augenhöhe. Im Normalfall hat man die Kamera auf Bauch bis Brusthöhe- zumindest wenn man nicht ganz klein ist. Das Optimum wäre ein elektronischer Sucher plus Klappmonitor, wie es Sony bei Videokameras oft macht. Je nach Situation schätze ich mal das eine mal das andere. Bei Kodak fehlt wohl der Vorteil der großen Stückzahl plus der der langen Elektronikherstellertradition, damit der Sucher nicht groß ins Kostengewicht fällt. Sony schafft(e) den Doppelsucher teils schon bei Einsteigergeräten.
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Ein richtiger Super8-Gute-Laune-Film. Ich glaube, ich will auch eine Nautica haben. Leider ist die Digitalisierung schlecht, beim Deinterlacing ist wohl was schief gelaufen. Das Bildformat wird nicht genutzt.
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Vielleicht passt es ja, weil man die Kamera nicht mehr in Zwangshaltung vors Auge gedrückt werden muss, sondern dank Monitor frei vor den Körper gehalten werden kann.
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Da man ja selten eine hochreflektierende, weiße, glatte Tapete an der Wand hat, lohnt sich eine Leinwand für Vorführungen. Auch eine echte Verdunkelung kommt den Filmen zu gute. Die "Fernsehlampe" gehört nicht zum Schmalfilm. Dann kann ohne Helligkeitsprobleme gerne das Bild eine Ecke größer ausfallen. Aber die Hauptsache ist, der Start ist gemacht und es hat Spaß gemacht. Steigern kann man sich noch immer.
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Abgesehen davon muss Kodak bereit sein, zu vertretbaren Konditionen den Film herauszugeben. Daran sind ja auch schon viele Projekte gescheitert, dass Mindestabnahmemengen weit jenseits realistischer Verkaufsmengen von den großen Filmherstellern verlangt wurden. Oder wie Fuji, die kein Fitzelchen Film abgeben, wenn man nicht Japaner ist sowei spezielle Kontakte hat.
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Du solltest den Film ab und an auch bewegen. Ich ziehe ihn regelmäßig ganz raus und stecke ihn zum ursprünglichen Stand wieder zurück. Sonst hast du am Ende die Zeiten einer Standentwicklung. Nimmst du mehrere Flaschen parallel kannst du sogar auf einmal mehrere Filme testen oder verschiedene Entwickler probieren. Im letzteren Fall solltest du die Filmstreifen markieren, sonst weißt du nicht mehr welcher in welcher Flasche war. Ich schneide dazu immer ein Eckchen ab.
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Film knicken und in regelmäßigen Zeitabständen ein Stückchen weiter in den FD. Ich nehme immer eine Flasche, in die der Film immer weiter gesteckt wird, Meist mache ich 2min. Schritte und eine Mindestzeit von 6 oder 8Minuten. Ich habe einen 3x Timer, der dabei im Dunkeln gut hilft.
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Jedenfalls sehen sie Kodak gelassen: http://www.apug.org/forum/index.php?threads/hello-apug-from-film-ferrania-part-2.128272/page-42#post-1869906 Schließlich wird kaum die nötige E6 Laborinfrastruktur auf dem Markt zu halten sein, wenn Ferrania allein auf dem Markt ist. Vielleicht nimmt mit Kodak und Ferrania Andec wieder die Umkehrentwicklung auf. Bei den Fotolaboren weltweit gehen auch langsam die Lichter aus. Da ist das ein gutes Zeichen von Kodak. Hier in Dland sind wir noch in einer Insel der Glückseligkeit, was die Verfügbarkeit von Diafilm-Entwicklung anbegeht.
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Synkino – endlich einfach vertonen
Theseus antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ich weiß nicht, in wie weit du einen exakten Takt brauchst oder sich Abweichungen rausregeln, aber die Arduinos, die du verwendest, haben meist einen Resonator und keinen Quarz. Dieser Resonator ist extrem ungenau. Abweichungen im Prozentbereich sind nicht selten. Es gibt allerdings Arduino-Clone mit Quarz, die man auch für brauchbare Zeitmessungen nutzen kann. -
Synkino – endlich einfach vertonen
Theseus antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
In der Beziehung finde ich gut, dass das Projekt auf drei Controller verteilt ist. Den DSP ansteuern traue ich mir nicht zu, aber die Anpassung der Benutzerschnittstelle dürfte nicht so schwierig sein. Man muss ja nur dafür sorgen, dass der Abspiel DSP die Befehle zum Abspielen von Track XY mit der Geschwindigkeit Z bekommt. Deshalb finde ich für mich den Open-Source-Ansatz perfekt. -
Freu dich. Ich hatte vor kurzem auch so ein Mogelpackung-Schnäppchen. Auf einem Bild war ein volles 3er Pack und auf einem weiteren Bild die 3Filme offenbar dem Pack entnommen. Als das Paket ankam, war es ein 3er Pack plus drei Filme ohne Papp-Schachtel .
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Das hatte ich auch zu dem Thema gelesen. Insekten lassen sich gut kurz nach Sonnenaufgang aufnehmen, wenn sie noch steif sind und sich sonnen um auf Betriebstemperatur zu kommen. Dann kann man sogar vorsichtig einen Grashalm mit Insekt abschneiden, vor der Kamera einspannen und ins rechte Licht setzen. Es ist jedenfalls eine Menge KnowHow nötig um die Tierchen aufzunehmen. Vielleicht sollte man erst mit Video üben um dann durch Übung und Erfahrung den Ausschuss mit Film in Grenzen zu halten.
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So wie der Karton ausgebeult ist, könnte da nicht jemand zum Platzsparen einen 3. Film reingesteckt haben, z.B. einen übrigen aus einem anderen 2er Pack? Meines Wissens sollte das Moviechrome sein.