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fcr

Selbstgedrehte Filme vorstellen

345 posts in this topic

Ja, die Brits haben mich ständig angesprochen. Auch einer von der BBC, der mir seine Karte gab... aber das Material lag so lange rum, ich glaube kaum, dass er nach 13 Jahren noch Interesse hat... ;-)

 

Federwerkkameras flimmern oder flackern keinen Deut weniger als elektrischbetriebene Kameras. Der Federwerkmotor an der FA-3 die ich neulich überholte zieht 75 Sekunden am Stück durch, absolut gleichmässig und ohne hörbare Geschwindigkeitsänderungen. avisynth hat hier vor allem denoised (viel zu viel) udn nachgeschärft (grenzwertig bis zu viel). Frameinterpolation oder so habe ich hier natürlich nicht gemacht.

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Leute, noch mehr Filme! Geht's nicht nur mir so, dass dieser Diskussions-Thread richtig Freude macht?

 

 

 

(Ich habe noch zwei anzubieten:

 

[1] "Wie man zwei Kafka-Geschichte in einer Stunde in einem Hotelzimmer verfilmt" - http://vimeo.com/21564789 . Workshopfilm, der während Dagie Brunderts Super 8-Workshop bei den Dresdener Schmalfilmtage entstanden ist. Der Titel sagt's. Wir hatten einen Vormittag Zeit, eine Rolle E100D abzudrehen. Ich hatte mir am Vorabend in einer Dresdner Buchhandlung Kafkas Gesammelte Erzählungen gekauft und beschloss, unter den gegebenen Einschränkungen (nur im Hotelzimmer filmen, nicht mehr als eine Stunde daran arbeiten, zwei Mini-Kurzgeschichten als Ausgangspunkt) die "Verfilmung" zu versuchen, mit Schnitt direkt in der Kamera. Der Soundtrack ist aus Straßengeräuschen montiert, die ich ebenfalls im Hotelzimmer innerhalb dieser Stunde aufgenommen hatte. Das Zerkratzen und teilweise Bemalen des Filmmaterials habe ich nach der E100D-Selbstentwicklung in Angriff genommen, weil mir das Resultat zu glatt war, aber auch, weil Kafkas Manuskripte von Kritzeleien und Ausstreichungen übersäht waren: http://img.radio.cz/...fka_rukopis.jpg .

 

[2] "Neoist Exercise: Don't blink for the duration of one 16mm roll" ("Neoistische Übung: Eine 16mm-Filmrolle lang nicht blinzeln") - http://vimeo.com/33176718 , Passwort "16mm". Mit dem ungarisch-kanadischen Performancekünstler Istvan Kantor, der durch opernhafte Body Art-Performances bekannt geworden ist, in denen er sein eigenes Blut abzapft und verspritzt. Der Film dreht das ein bißchen um, und statt eines Spektakels gibt es die minimalistische, aber körperlich kaum minder extreme Performance, für die Dauer einer 16mm-Fomapan-Rolle nicht mit den Augen zu blinzeln. Istvan war konzentriert und konsequent genug, dies auch tatsächlich hingekriegt zu haben. - Mit einer Motor-Bolex gedreht. Leider machte der Fomapan Probleme im HM73-Scanner, und der Bildstand ist katastrophal. Es wird noch einen zweiten Scanversuch geben, dann kann das Video auch öffentlich werden.)

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Sehr schön, fcr.

Vor allem der zweite Film. Ein absoluter Traum für jeden Codec, sowas lässt sich ganz famos gut komprimieren! ;-)

 

Ganz ehrlich: Das mit dem Bildstand finde ich gar nicht so schlimm. Klar, er ist arg, aber ein perfekt stabilisiertes Bild würde den Film viel langatmiger machen. Mich erinnert das Gezappel an den Wunsch, endlich Blinzeln zu dürfen. Ein Mittelding wäre vielleicht ideal.

 

Der Doppel-Kafka ist mir ganz ehrlich eine Spur zu wild. Zumindest stocknüchtern sage ich das. ;-)

 

Ich würd gern noch mehr zeigen, aber ich habe nur wenig von meinen Filmen digitalisiert bisher. Ein paar Sachen sind noch bei Daan zum Testen des neuen Linescanners, mal gucken, wann die zurückkommen. Bestimmt erst nach Weihnachten.

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Der Doppel-Kafka ist mir ganz ehrlich eine Spur zu wild. Zumindest stocknüchtern sage ich das. ;-)

Ja, der war auch nicht sonderlich geplant gefilmt, Workshopfilm halt. Mir ist aber gestern nacht erst aufgefallen, dass ich auf Vimeo noch eine alte Flashscan-Interlaced-Digitalisierung ohne Ton stehen hatte. Die ist jetzt ersetzt durch einen hervorragenden HM73-Scan von Frank Rudolf, mit Soundtrack (auf gleicher URL).

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Dann gebe ich hier mal die Adresse ein, unter der mein Halbstünder "Projekte der Liebe" zu sehen ist: http://chwev.dyndns.org/albanienhilfe/

Auf der angegebenen Site findet sich unten ein kleines Filmfenster, in dem der Film einfach abgespielt werden kann; eine Download-Möglichkeit besteht auch.

Der Film ist eine Auftragsarbeit für den "Christlichen Hilfsverein Wismar e.V." und stellt dessen Hilfsprojekte in sehr armen Dörfern in Südostalbanien vor. Übrigens: Die wohltönende Kommentatorenstimme ist die von Forumsmitglied Gizmo.

Ich habe die Aufnahmen (im "Schmalfilm" vorgestellt) 2007 und 2008 während dreier Reisen gemacht; die Aufnahmegeräte waren Kinor 16SX-2M (erste Reise 10./11. 2007; u.a. Aufnahmen des Geländewagens, Strassenszenen Tirana; Kindergarten; Musiker), Kinor 16R (zweite Reise 02.2008; alle Winteraufnahmen -u.a. Holzspalten; Aufnahmen in der Dorfschule und Schulweg der Schüler, Interview Lehrer; Interview albanische Mitarbeiterin Sozialprojekt; Interview Projektleiterin Ausbildungsprojekt) und Éclair ACL (u.a. Holzfäller in Aktion; Frau mit Butterfass; Frau beim Teppichweben). Aufnahmeobjektive: Russische Zooms für die Kinors 10-100mm und 12-120mm sowie Festbrennweiten 25mm, 50mm und 75mm. Mit ACL: Angenieux-Zoom 10-50mm; Schneider 75mm (beide mit Arri ST-Anschluß)sowie Zeiss-Jena Tevidon 25mm für einige Innenaufnahmen mit Anfangsöffnung 1,4. Tonaufnahme mit Fostex FR2 LE und den Beyerdynamic Micros MCE 86 II (Richtmikro - Interviews) und MCE 72 PV (Stereo -Atmos). Filmmaterial war das damals aktuelle Negativmaterial von Kodak (viele Aussenaufnahmen mit Kodak Vision2 50D und 200D; Innenaufnahmen mit Vision2 500T und, frisch auf dem Markt, Vision3 500T) und mit Fuji F- 64d (Interview Kindergartenleiterin) und F-125T mit Korrekturfilter (Holzfäller). Der Schnitt und die Vertonungmit dem in Albanien aufgenommen Ton (Atmo + Interviews) erfolgte auf dem heimischen PC mit Adobe Premiere Pro; die Abmischung mit der Kommentatorstimme sowie den Übersetzerstimmen für albanische Interviews an einem kostenlos von einem Filminstituts des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellten Schnittplatz auf Apple-Rechner mit der Consumer-Version von Final Cut.

Die Filmqualität leidet unter der grottenschlechten Abtastung (wenn ich die Farben mit denen auf einer probehalber angefertigten Positivkopie vergleiche, kommen mir die Tränen) und dem Umstand, dass ich zwar nach eigener Einbildung über einige fotografische Erfahrungen verfüge, jedoch kein erfahrener Cutter bin und erst recht nicht in Sachen Farbkorrektor bewandert (letzteres war am Schnittplatz nötig, weil es bei der Abtastung unterlassen worden war) jedoch trotzdem so ziemlich alles allein machen musste. Abspann und Titel besorgte zum Glück ein ausgebildeter Grafiker des besagten Filminstitutes.

So, und jetzt Eure Kritiken...

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Guest Aaton11

Hallo,

eindrucksvoller Film. Ich weiß wie es dort aussieht, ich war vor wenigen Wochen dort. Allerdings nicht in einem solchen Dorf, eben dort wo die Touristen hinkommen: Ein römisches Theater in Tirana und in Kruje im Skanderbeg Museum. Interessant der Vergleich welche Erfahrungen dieses Volk hat und welche wir Deutsche. Undenkbar die naive Verehrung eines solchen "Nationalhelden" hierzulande.

Die kritischen Bemerkungen zum Abtasten finde ich übertrieben. Was mir auffällt: Die Qualitätssteigerung durch die konsequente Verwendung eines Stativs - wenn ich an mein Gewackel "aus freier Hand" denke.

Aaton

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Ich bin ebenfalls sehr beeindruckt und finde auch, dass die Abtastung keinesfalls so schlecht aussieht, wie es in Deiner Ankündigung klingt. Ich denke, dass die Richterskala hier deutlich weiter nach unten reicht und noch viel schlechtere Ergebnisse kennt. Auch mir ist die stativbedingte Bildruhe aufgefallen. Sehr schön. Ein oder zwei mal fand ich einen Schnitt auf ein Closeup etwas kurz geraten, aber das ist verschmerzbar. Der Ton ist klar.

 

Vielen Dank auch für die genauen Informationen über die verwendeten Filmmaterialien, Optiken, Kameras. Das ist sehr interessant und man sieht mit solchen Informationen den Film gerne noch weitere male und mit ganz anderen Augen.

Großes Lob.

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Vielen Dank für das Lob!

Ja, das Stativ war zumeist mit dabei. Allerdings musste ich ein paar Male völlig entfesselt drehen. Etwa die kompletten Aufnahmen zur Holzfällerproblematik inklusive Interview mit einem der Holzfäller. Der Berghang, an dem Holz eingefahren wurde, war erst nach 1000 Höhenmetern und etwa 3 Stunden Bergmarsch erreichbar; da mochte ich das schwere Cartoni-Stativ nicht mitnehmen. Nur die ACL mit angesetztem Zoom 10-50mm und einem angesetzten 120m Magazin war dabei. Während der Aufnahmen ruhte die Kammera auf der Schulter; für das Interview wurde sie auf einem Baumstumpf aufgelegt. Allerdings kann der Schulteranschlag recht ruhig gelingen. Ohne Stativ entstanden auch die Mobilisierungsübungen mit dem kleinen Jungen. Der kleine Raum liess kein Stativ zu, noch nicht einmal den Schulteranschlag; lediglich die Kinor 16 mit kurzem 30m Magazin. Und ein 6mm Superweitwinkel (deshalb die etwas verzeichneten Totalen; das Objektiv vergass ich bei der Aufzählung, da nur einmal im Einsatz). Bei der Abtastung wurde ein farbkorrigiertes Produkt versprochen. Ob das getan wurde, wage ich zu bezweifeln, da selbst innerhalb der selben Filmsorten erhebliche Farbstiche auftraten; innerhalb der selben Sorte war der Unterschied manchmal deutlicher als zu anderen Filmsorten. Zugegeben: Graukarten habe ich zwar gelegentlich bei der Belichtungsmessung eingesetzt, aber nicht abgefilmt, auch nicht Farbtafeln.... Auf jeden Fall schön, wenn nach Eurer Ansicht die Abtastqualität nicht so sehr ins Gewicht fällt...

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Hallo Ole,

 

beim nächsten Negativdreh unbedingt zumindest Graukarte, besser aber Farb- und Grautafel im Umgebungs- und Hauptlicht abfilmen (wohlgemerkt ohne ggf. farbiges Effektlicht, da sonst der Ton ausbalanciert wird). Idealerweise Szene für Szene. Aber auf jeden Fall am Rollenanfang oder Ende eine Referenz.

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Hallo Alan,

Vielen Dank für den Tipp! Da habe ich mir wohl einen richtig dummen Schnitzer geleistet. Dann werde ich mir mal schnell die Farbtafel zulegen...

Liebe Grüße,

Ole

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Der HM73-Scan ist ja wahnsinn, diese Schärfe ist mit normalem Mattscheiben Abfilmen nie zu erreichen.

Auch wenn der Preis für eine 15m Kassette inkl. Entwicklung&Digitalisierung schon an die 40 Euro herankommt

muss ich das auch ausprobieren. Allein um herauszufinden ob ich so unscharf filme oder ob das echt geht.

 

Die Pomona SciFi Aufnahmen sind sehr gut und die Vertonung bewahrt das Ganze davor nur eine Aneinanderreihung

von Artsy Clips zu sein.

 

Beim Film von Peaceman sieht man dann wie groß nochmal der Sprung auf 16mm ist. Die Bilder sind so scharf und

klar aber trotzdem nicht so langweilig wie digitalaufnahmen.

 

Der Beitrag von Wolpas37 gefällt mir am meisten weil er Schauspiel mit Menschen beinhaltet. Die Wechsel zwischen

Analog und Digital könnte man noch besser umsetzen wenn man alles digital filmt, es analogisiert und nochmal digitalisiert.

Dann hat man die Möglichkeit durch simple Überbledung schnittfreie Übergänge zwischen Analog und Digital zu machen.

 

Nicht nur das man so schöne Zeitsprünge hinbekommt man kann es auch als Stilmittel bei Dialogen verwenden,

z.B. beim sprechen analog und die Stille in HD oder SD. Natürlich wäre es nicht ganz so leicht das sowohl analogisierte

wie digitalisierte Material exakt über das rein digitale zu legen.

 

Rudolf hätte die Möglichkeit um sowas zu versuchen.

 

ciao

 

PS:Hat sich Jemand von euch an einem Kurzfilm oder Musikvideo versucht?

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PS:Hat sich Jemand von euch an einem Kurzfilm oder Musikvideo versucht?

Wenn mir nicht letztlich die Förderinstitutionen das Genick gebrochen hätten, würde ich nun gerne JA zu Kurzfilm sagen. So bleibt es leider bei einem NEIN. Das war auch noch vor knapp 2 Jahren, und da hätte ich gerne mit Super16 gearbeitet. Inzwischen bin ich da eher für XDCAM und Co, insofern nichts für diesen Thread...aber ist ja nun eh vorbei.

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Nach dieser sehr seriösen und professionellen Dokumentation möchte ich als Kontrastprogramm einen Film vorstellen,

der genau vor 10 Jahren, Ende Dezember 2001 während eines Australien-Urlaubs entstanden ist.

 

 

@ Ma2ko : Ist das ein Kurzfilm?

 

Ich fröne darin meiner Leidenschaft für Horror- und Science-Fiction-B-Movies der 50er/60er Jahre.

 

Erkennt jemand den Soundtrack, den ich für die Musik-Endlosschleife verwendet habe?

 

P.S.

Die Qualität ist recht schlecht.

Ich habe die Projektion ursprünglich selbst mit analoger Video-Kamera auf VHS-Kassette aufgezeichnet.

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Die Doku über die Albanienhilfe ist absolut gelungen, Chapeau!

 

Der Film "Attack of the Mutant Plastic Bags" gefällt mir trotz (oder wegen?) der mittelmäßigen Qualität auch, die Idee und Umsetzung finde ich sehr gut!

 

Gruß

Philip

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"Attack of..."

Mir gefällt die subjektive Kamera mit der Farbverschiebung. Anderes Filmmaterial? Außerdem ist einmal eine Stelle eine Kopie mit Verlangsamung. Ganz schön aufwendig. Die Idee mit der übrigbleibenden Kleidung... :D

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@k.schreier: Ja, das ist ein Kurzfilm. Vielleicht ein wenig zu lang(nicht im Kurzfilm-Sinn zu lang),

trotzdem eine tolle Aussage darüber wie die von uns geschaffenen Plasik- Sackerl uns irgendwann

mal heimsuchen werden.

Das ganze verbunden mit dem B-Movie look, ich behaupte mal das es sowas noch nie gegeben hat.

GR0SSARTIG//

Den zusätzlichen VHS charme mag ich auch. Ich überspiele manchmal einen Teil meiner digitalen

Aufnahmen auf VHS, mache leichte Kratzer ins Band und digitalisiere sie wieder mit dem selben Camcorder.

Im Schnittprogramm überblende ich digital und VHS im Verhältnis 70 zu 30 und bekomme einen

VHS look ohne viel an Schärfe zu verlieren.

Ich habe Jahre damit verbracht digitales Material analog aussehen zu lassen bevor ich auf die Idee kam

eine Filmkamera zu kaufen. Naja, mittlerweile sind es 3.

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"Attack of..."

Mir gefällt die subjektive Kamera mit der Farbverschiebung. Anderes Filmmaterial? Außerdem ist einmal eine Stelle eine Kopie mit Verlangsamung. Ganz schön aufwendig. Die Idee mit der übrigbleibenden Kleidung... :D

 

Vielen Dank für das allgemeine Lob!

 

Für die subjektiven Aufnahmen habe ich eine Kassette Revue-Chrome verwendet, den ich selbst in E6- (oder war es noch R3000?)-Chemie entwickelt habe.

Leider ist in diesem Fall die Qualität des abgelaufenen Films fast zu gut geworden.

Ich hätte mir mehr Farbverschiebung gewünscht, um den Kontrast zu den sonstigen Aufnahmen deutlicher zu machen.

(Regulär wurde damals natürlich noch K40 verwendet)

Die "Verlangsamung" ist eine abgefilmte Projektion mit 9 bzw.3 B/s.

(ging mit K40 und der 310XL immer ganz gut)

 

@Ma2ko:

Ja - das wird mir oft gesagt, das meine Filme immer etwas zu lang sind...

Aber ich fröne dann einfach gern z.B. diesen "Verlangsamungs"-Aufnahmen.

Das hätte man sicher knapper halten können....auch den Marsch durchs australische Outback.

Aber ich wollte natürlich ungern auf die tollen Aufnahmen verzichten.

 

Allgemein schönes neues Jahr!

k.Schreier

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hallo,

womöglich werdet ihr als profis die nase rümpfen, wie man so etwas unperfekt experimentelles zeigen kann,

aber mir gefällt es genau deswegen.

das flickern würde ich gerne etwas reduzieren, man empfahl mir ein program "deflicker" oder so...

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nachtrag:

jetzt habe ich mir drei der hier bisher verlinkten filme angeschaut und bin schwer beeindruckt!

großartige arbeiten!

ich weiß nicht, ob das alles analog geschnitten wurde oder -wie bei mir- nachträglich digital.

analog würde ich das nicht schaffen, zu wenig kenntnis, zeit und geduld...

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Hallo, ich finde gerade das experimentelle Klasse! Sehr schön! Das Pumpen bekommt man weg, einfach entweder machen lassen, oder wenigstens mit einem Projektor den mal in der Geschwindigkeit regeln kann das hilft auch schon ein wenig.Mir gefällts.Michael

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Mir gefällt auch dieser Film, wie die anderen auch. Macht etwas schwermütig. Das liegt wohl an der Musik. Aber diese experimentelle Ausdrucksweise finde ich ziemlich ansprechend.

Bin vorgestern mit meiner Tochter im Tinguely Museum in Basel gewesen. Da war eine Sonderausstellung von Robert Breer zu sehen, unter anderem mit Filmkunstwerken auf 16mm Film. Das ist sehr experimentell. Da ist das Werk von Jim noch gut anzuschauen.

Ich habe für meine Schulkollegen von damals die Aufnahme unseres ersten Schulstreikes dokumentiert. Nach ebenfalls pumpenden versuchen mit 18 und 24 Bildern habe ich es mit einem Braun Visacustic (nach Reparatur, ich berichtete) und 16,66 Bilder pro Sekunde abgelichtet und dann mit iMovie auf 18 Bilder umgerechnet. Das Ergebnis ist erträglich und pumpt nicht. Leider habe ich keinen Filmmusiker im Hintergrund, deshalb ist der Film stumm.

 

 

Gruß

Uwe

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Bezgl. "Bild-Pumpen" hatte ich beim Abfilmen mit der analogen Videokamera (Flohmarktkauf für diesen Zweck, direkt an VHS-Recorder angeschlossen) eigentlich keine so großen Probleme -

zumindest nicht bei 18 B/sec - vielleicht gehen bei dieser Frequenz zufällig die Projektion und der Kameraverschluß

konform.

Bei 24 B/sec allerdings habe ich ein extrem unangenehmes Bildflackern

Siehe hier:

(ich weiß - der Streifen ist einigermaßen absurd...ich habe versucht das Beste aus den eigenen Samstagsnachmittags-Laune-Aufnahmen zu machen...)

k.Schreier

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