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16mm Perfo: 1 RA-2994 vs. 1 RA-3000


Friedemann Wachsmuth

Empfohlene Beiträge

Hat glaub ich mit der nachfolgenden Verwendung zu tun. Ob das Material umkopiert wird oder nicht. Oder ob es sich um Material zum Umkopieren handelt... weiß nicht genau.

 

Könnte mir vorstellen, dass es zum Beispiel beim Kontaktkopieren leichte Unterschiede geben muss, wenn das Material um eine Zahnrolle läuft, weil eine Lage ja oben liegt (mehr Umfang) und eine unten (weniger Umfang).

*alles nur geraten*

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1-RA 2994 steht für eine Lochreihe (1 Row), Lochabstand 0.2994 Zoll. Das wären 7,605 mm. Der volle Lochabstand beim 16-mm-Film ist ja 0.3" (.3000) oder 7,62 mm. Was das A bedeutet, weiß ich nicht.

 

Perforation mit verkürztem Lochabstand ist mit dem Sicherheitsfilm eingeführt worden. Triacetat schrumpft bei der Verarbeitung weniger als Nitrat. Der brennbare Film war nach dem Entwickeln und Trocknen im Durchschnitt 3 Promille kürzer. Die Geometrie der kontinuierlich belichtenden Kopieranlagen wurde vor hundert Jahren unter diesen Umständen entworfen. Das kürzere Negativ läuft unter dem Rohfilm über eine Zahntrommel. Damit Triacetatfilm, der nach der Entwicklung durchschnittlich nur 1 Promille geschrumpft ist, zu den Kopiermaschinen paßt, werden Aufnahmematerialien mit 2 Promille kleinerem Lochabstand perforiert. So geht’s wieder auf.

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Das "A" bezieht sich bestimmt auf "A-Winding" (es gibt bei einseitig perforiertem Film bei Kodak ein "A-Winding" und ein "B-Winding"):

 

http://motion.kodak.com/motion/uploadedFiles/US_plugins_acrobat_en_motion_newsletters_filmEss_11_Film_Specs.pdf

http://www.kodak.com/US/plugins/acrobat/en/motion/support/h2/h2format.pdf

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Danke. :)

 

Konkret geht es mir um den ORWO PAN 400 16mm 1R auf 65μm PE-Träger, denn da kostet die 62m-Spule (auf 30,5m Spule) nur €39.90.

Mich interessiert einfach, ob der nicht auch problemlos durch die Bolex (und später den Bauer P6) läuft. Bei Selbstentwicklung (die ja fast nichts kostet) wäre das sagenhaft günstiges 16mm-Filmen.

 

Testrolle ist bestellt, ich werde berichten.

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http://en.wikipedia....lm_perforations behauptet zum Thema "Pitch": "One of the characteristics of perforations is their "pitch." This is the measurement of the distance between the tops of two sequential perforations. For motion picture 35 mm film and 16 mm film, there are two different pitches—short pitch (camera stocks intended for duplication or printing, and for most intermediate applications) and long pitch (camera stocks intended for direct projection, print stocks, and special intermediate applications). For 35 mm film these are 0.1866" and 0.1870" (4.740 mm and 4.750 mm); for 16 mm film they are 0.2994" and 0.3000" (7.605 mm and 7.620 mm)."

 

Auch interessant:

http://www.cinematog...showtopic=54365 (<- tja, wurden Deine Geräte nun vor dem "Gepitche" hergestellt oder danach)?

http://connection.eb...16mm-long-pitch (<-- zum Einsatz in der 16mm-Kamera "short pitch")

http://books.google....YQ6AEwBQ��(<--- laut Seite 206 sollte man -außer bei einigen Highspeedkameras- bei 16mm mit "short pitch" filmen)

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Wer sagt das? :)

 

Wittner - in einer mail (hatte im Juni 2012 dort mal angefragt). Naja, probiers und wir werden sehen. Vielleicht funktionierts ja doch. Ich hab mir das Material damals (letzten Juni) auch aus genau dem Grund gekauft (preiswert, dünn = platzsparend, längere Laufzeit in Kamera, Neugier, Überfluss).

post-79436-0-53486900-1363004629_thumb.jpg

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RMS 20....Für mein geplantes Projekt will ich aber explizit viel Korn. :)

 

Ja - Korn kann ein schönes gestalterisches Mittel sein.

Welchen RSM-Wert hat / hatte (ihr seht ich schreibe schon im Imperfekt) dem gegenüber der Kodak Tri-X ?

(da kann ich mir dann was drunter vorstellen)

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  • 4 Monate später...

Nochmal zur Perforation: Die modernen Farbfilme in 16mm (Ektachrome, Vision3, Fuji Negativ) aus industrieller Konfektionierung scheinen ja 1 RA-2994 zu entsprechen. Ältere Materialien (wie mir bekannt), Kodachrome etc. schienen ja nach 1 RA-3000 perforiert zu sein, 'handkonfektionierte' ebenso. Stimmt das so, wie es mir vorkommt oder nicht ? Warum ist das so ? (Ich frage im Moment viel, aber wer ja nicht fragt, bleibt dumm)

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Richtig. Um es ganz einfach zu sagen: Voller Lochabstand ist für Material, das projiziert wird, verkürzter für Material, das auf die Kopiermaschine geht.

 

Kopieren kann man natürlich auch Filme mit vollem Lochabstand, mit intermittierenden Apparaten (Schrittkopiermaschinen).

 

Im Projektor ist der ganze Lochabstand gefragt, aber das wißt ihr ja.

 

Den Kameras ist es schnuppe, welcher Lochabstand da kommt. Die machen immer vollen Hub und sind so konstruiert, daß der Greifer sicher ins nächste Loch geht. Nur für Direkttonaufnahme soll der Greiferhub dem Lochabstand im Film angepaßt werden. Das nagelnde Geräusch rührt vom Greifer her, der auf die Lochkante schlägt. Wegen der aufwändigen Mechanik, die diese Anpassung ermöglicht, sind solche Kameras auch etwas teurer.

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Der Projektor braucht doch nichts. Wenn du geschrumpften (Acetat-) Film projizierst, können die Lochabstände deutlich weniger als die 0.2994" bzw. 7,605 mm betragen. Auf dem Projektor gibt es Film mit Orientierung A und B, je nachdem ob es sich um Originale aus Kameras, Kontaktkopien von solchen, Reduktionskopien oder auf noch anderem Weg entstandene Duplikate handelt.

 

Kleb’ nicht an technischen Angaben. Auf dem Dosenetikett eines Aufnahmefilms steht 1 RA-3000, das gibt lediglich Auskunft darüber, wie perforiert wurde. Über die zwei Promille oder anderthalb Hundertstel Unterschied darfst du dir Gedanken machen, wenn du eine Berufsfilmkamera lädst oder im Kopierwerk arbeitest.

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