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Super8-Film über einen selbstgebauten 35mm-Projektor!


Martin Rowek

Empfohlene Beiträge

schon cool die (und auf jeden fall der bau der) kiste. sieht irgendwie aus wie ein aufgepimpter siemens. und der bildstand schaut sehr gut aus.

schön auch die (wohl immer gleichen) kommentare aus dem hintergrund beim aufbau (das dauert aber wieder) :-)

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Was mich verwundert, dass die Sperrscheibe aus Messing gefertigt wurde und beim manuellen Betrieb des Malteserkreuzgetriebes sieht man deutliches Spiel. Geschliffen und gehärtet wurde das Getriebe auch nicht.

 

Ich finde das Video, wie schon erwähnt, trotzdem phänomenal, weil die Fertigung des Malteserkreuzgetriebes so ähnlich erfolgte, wie bei mir.

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Hallo Martin,

 

Das Thema wäre für mich sehr wohl ganz spannend... aber eben, wie bekannt: Mein uralter Mac sieht keine Videos...

 

Ich habe zwar einen Mac mit neuerem OS, aber der steht in der Werkstatt... wo ich im Moment nicht online gehen kann...

 

Na ja... man kann nicht alles haben... neuer Computer und neues Filmformat... eines nach dem anderen....

 

Rudolf

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Hallo!

 

Ich hab mir das Video auch angesehen und war begeistert.

Nur scheint dieser Film wohl noch aus den 70er Jahren zu stammen und Damals war es wohl sehr schwer an eine 35mm Maschine zu kommen.

Heute bekommt man ganze Anlagen zu günstigen Preisen, aus denen man sich was kompaktes zusammenbauen kann (siehe TK Chris mit der verkleinerten Kinoton).

 

Das Maltheserkreuz mit der Messingsperrscheibe scheint ja ganz gut zu funktionieren nur bezweifle ich das das von Dauer ist. Der Verschleiß wird wohl bei ungehärteten Teilen nicht lange auf sich warten lassen.

 

Thomas

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Alles in allem:

 

jedem, der so einen Projektor bis in alle Einzelheiten selber plant, konstruiert und dann auch in Realiter baut, gebührt allergrößte Anerkennung! Aus alten kommerziellen Maschinen irgendwas stricken kann jeder. Ein vollkommen eigenständiges Gerät dagegen bis ins Detail von Grund auf projektieren und dann herstellen können nur Wenige. Klar, daß gehärtete und geschliffene Getriebeteile dem echten Profilager vorbehalten bleiben - aber die Beweisführung, daß 35mm-Projektoren mit Heimwerkermitteln baubar und mit gutem Erfolg betriebsfähig sein können, ist hiermit glänzend erbracht worden. Nur Wenige aus der semiprofessionellen Bastlerzunft können derart beeindruckende Ergebnisse vorweisen. Meistens hören wir von dort ja nur Absichtserklärungen oder theoretisches Gelaber ohne nachfolgende praktische Ergebnisse. Das hier dagegen ist in jeder Hinsicht vorbildlich, weil konsequent und zugleich ergebnisorientiert zuende gebracht. Das nennt man positiven Pragmatismus.

Einfach ganz große Klasse!!!

 

Martin

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Ich denke, dass die Schritte des haertens und des anpassens des Kreuzes ausgelassen wurden zu dokumentieren, ansonsten wäre das kreuz innerhalb von Minuten zu klumpe geworden. Der erschaffer der Maschine scheint ja auch professionelle Maschinen gefertigt zu haben, beachtet mal die Logos auf seinen Werkzeugmaschinen :) das im Film gezeigte kreuz dient sicher nur der anschauung. Erwähnenswert ist aber, dass das kreuz gestoßen und nicht gefräst wird.

Übrigens ist der Film 1989 entstanden.

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Stoßen ist etwas anderes. Hier wurde ein Ausdrehmeißel zum Fräsen verwendet. Ich habe damals einen Walzenstirnfräser verwendet :-D

 

Ich habe nur das Logo gesehen, das vermutlich auf seinem Projektor verwendet wurde. Das Getriebe zur Anschauung ist auch recht groß und wenn man dann das fertige Projektorlaufwerk sieht, scheint dort ein anderes kompakteres Getriebe verwendet worden zu sein.

 

Hier ist übrigens mein selbstgefertigtes MKG-Modell zu sehen:

 

023 21

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Allerdings wissen wir wirklich nicht, welche Fertigungsschritte nicht dokumentiert worden sind.

 

Was auch immer dahinter steckt: Nehmen wir das Ganze mal lediglich als Arbeitshypothese an! Wir sehen außerdem im Verlauf dieses threads ein fertiges Modell vom Martin Rowek und hören die sehr gerechtfertigten Einwände von TK-Chris bezüglich der für die einwandfreie Funktion des Getriebes notwendigen Härtung (und nachfolgendens maßhaltiges Schleifen der Laufflächen an den Teilen). Ich denke, daß es generell ein erheblicher fertigungstechnischer Aufwand sein dürfte, ein MKG mit amateurmäßigen Mitteln und vor allem spielfrei (oder spielarm) herzustellen. Martin Rowek hat diesbezüglich sicherlich so seine leidvollen Erfahrungen machen dürfen - trotz CNC. Mich interessiert umso mehr, wie die Herstellung eines MKG mit reproduzierbaren Parametern in der Praxis ohne CNC damals industriell wohl am besten gelungen sein mag (nennenswerte Stückzahlen bei konstant gleichbleibender Qualität). Nicht umsonst läßt sich heute ein norddeutscher Spezialgetriebehersteller solche MKG´s aktuell immer noch mit ca. Euro 500,- / Stk. bezahlen -trotz moderner CNC- Fertigung also ein recht erheblicher Preis. Ich selbst bin bei meiner Suche nach einem MKG aus unzweifelhafter Produktion und reproduzierbarer Präzision für meine Versuchszwecke nicht über das Stadium der Verwendung von Altmaterial (siehe meinen post unter "Suche") hinausgekommen. Und das, obwohl ich Werkzeugmaschinen im Zugriff habe. Vor dem Aufwand einer Selbstfertigung bin ich bisher zurückgeschreckt aus o.g. Gründen. Diese Fragen könnten eindeutig nur beantwortet werden, wenn der Erbauer im Film auch etwas zur Langzeitstabilität seines Projektors gesagt hätte. Die eigentlichen Herstellungsgeheimnisse sind ja definitiv nicht Gegenstand des Films und bleiben verborgen! Andererseits: Wenn der gezeigte Projektor nur für die kurze Lebensdauer eines Vorführevents "berechnet" war: in welcher Weise hat er diese Vorführung dann überstanden? War er nach 2-3 Rollen völlig ausgeleiert und für den Alteisenhaufen reif? Das will ich ja nun wiederum auch nicht so recht glauben, wenn man die hineininvestierte Arbeit in summa so sieht...

 

Martin

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Dann hätte er nicht jede Achse kugelgelagert. Bauer-Projektoren laufen nur auf Buchsen und der Greiferantrieb über Plastiknocken läuft vermutlich auch nicht länger. Aber was soll man spekulieren. Keiner will sowas noch mal bauen. Die 35mm-Filme werden ja leider alle verbrannt.

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Hallo Martin,

 

mein MKG habe ich damals ohne CNC gefertigt und natürlich hat es auch Spiel, weil es mir nur darum ging, ein Modell zu fertigen. Mich interessiert auch schon seit über 10 Jahren, wie MKGs früher in der Industrie ohne CNC gefertigt wurden.

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  • 10 Jahre später...

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