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Filmempfindlichkeit in früheren Zeiten


Guest_Rudolf 51

Empfohlene Beiträge

da möchte ich wiedersprechen. Gerade seit dem aufkommen von elektronischen Kameras im TV Bereich hat sich doch eine menge getan bei der Beleuchtung. Wer kennt nicht einen alten Tatort, Columbo etc. mit seiner lieblosen Beleuchtung auf Film. Meist mit Scheinwerfern fast platt ins Gesicht geleuchtet - inkl. harten Schatten.... seit der Jahrtausendwende hat sich da eine Menge getan. Für mich selber hat der Sprung von 800W ARRI Lampen zum Kinofloh meine eigene Beleuchtung wesentlich verbessert. Und seit dem es Dedolight gibt, ist die Beleuchtungsgrenze fast aufgehoben. Nur gutes Licht kostet auch viel zeit und das ist bei vielen Billigproduktionen nicht zu bezahlen.

 

 

tatort-teaser-540x304.jpg

 

Solche Lichtstimmungen wurden schon praktiziert, als der Tatort auf 16mm gedreht wurde (übrigens werden einzelne Folgen in der tat noch auf 16mm gedreht, entwickelt derzeit bei Arri)

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Solche Lichtstimmungen wurden schon praktiziert, als der Tatort auf 16mm gedreht wurde (übrigens werden einzelne Folgen in der tat noch auf 16mm gedreht, entwickelt derzeit bei Arri)

 

Stimmt . Und nicht nur der Tatort; es gibt auch noch 90min-Fernsehfilme, die derzeit auf 16mm gedreht werden.

 

Also: Der Schmalfilm lebt noch !

 

Gut Chris, dass Du es erwähnst.

 

Und zu dem Thema Beleuchtung: Ich persönlich habe die für mich 'schönste Licht' gerade auch in älteren Filmen gefunden. Irgendwie wurde da zum Teil kunstvoller gearbeitet.

Viele neue Produktionen sind ja wirklich stimmungslos ausgeleuchtet. Besonders oft sieht man in letzter Zeit, dass das Licht z.B. von oben kommt und man so gerade in den Gesichtern alle überpuderten Unebenheiten wie Pickel und Falten besonders betont - natürlich mit der neuen HD-Schminke, sonst fällts ja noch mehr auf . . . ;-)

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Hallo,

 

Da muss ich mir echt mal einen ganzen Abend Zeit nehmen, um all die Informationen vom Simon in aller Ruhe durchzulesen und dann in eine saubere Liste zu übernehmen...

 

Erstaunlich aber, dass die Filme schon recht früh eine relativ hohe Empfindlichkeit hatten. Da hätte ich mit wesentlich weniger gerechnet...

 

Ich habe selber noch sehr oft mit Perutz Farbumkehrfilm aufgenommen, der hatte auch gerade mal 11 DIN und hat aber bei normalem Tageslicht immer ganz gut funktioniert. Es war der Film in der grellgrünen Schachtel... Peruchrome... war für mich damals der preislich interessanteste Film, CHF 11.- inkl. Entwickung...

 

@: H8 Reflexler: Du bist da anscheinend etwas danebengeraten: der abgebildetete Kodakfilm hat nur 10 Din und nicht 15, wie du schreibst... DIN und ASA... nicht ganz dasselbe...

 

Rudolf

 

Hallo Rudolf,

 

es ist auf der Kodak-Schachtel etwas schwer zu lesen, wohl wegen des Alters. Die korrekte Angabe der Filmempfindlichkeit auf der Schachtel lautet: 15/10°DIN. Bis zur Revision der DIN-Norm im November 1957 war diese Zehntelgrad-Bruchschreibweise in der Form üblich (siehe wikipedia, Artikel über Filmempfindlichkeit).

 

Viele Grüße

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Du wirst staunen, wieviele produktionsseitige Informationen es bei Barry Salt gibt, die in anderen filmwissenschaftlichen (auch technischen) Büchern nie auftauchen. Filmwissenschaftler scheuen das Salt-Buch wie der Teufel das Weihwasser, weil im Grunde Technik "bäh" ist, und es redet sich am unbeschwertesten über Filme, wenn man möglichst wenig darüber weiß, wie das Handwerk funktioniert!

 

Ich lese gerade THE PARADE'S GONE BY, leider erst jetzt, obwohl bereits bei Brownlows Besuch in der "Schauburg" erworben...ähnlich präzise und liebevoll recherchiert.

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Ich lese gerade THE PARADE'S GONE BY, leider erst jetzt, obwohl bereits bei Brownlows Besuch in der "Schauburg" erworben...ähnlich präzise und liebevoll recherchiert.

 

... und auch in einer (sehr guten) deutschen Übersetzung erhältlich (mit vielen Fußnoten :smile:)

 

http://www.amazon.de/Pioniere-Films-Vom-Stummfilm-Hollywood/dp/3878773862

 

brownlowbook.gif

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