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Weitere DLP-Installationen in Stuttgart


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So ungefähr. Darum macht es Sinn, die verschiedensten Produktionsmethoden zu erhalten, anstatt zu "verdrängen" oder "abzuschaffen", wovon ja leider hohntriefend in Bezug auf das "verstreifte, schlechte Celluloid" in fast allen postmodernen Journaillen und Postillen die Rede ist.

 

Gegen diese Verdrehung und - man verzeihe - Verhetzung durch die unseriösen Medien schreitet leider niemand ein: weder die Fachleute noch die Verbände, die nachwievor entschlossen sind, mit Film zu arbeiten.

 

Eine Branche aus Leisetretern und Duckmäusern....

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Zufällig habe ich heute 2 mal im Regional-TV R.TV Werbung für D-Cinema gesehen. UFA Palast und Gloria Stuttgart, jetzt mit Digital Cinema. Doppelte Schärfe und Helligkeit gegenüber dem "35 mm Zelluloid", so der Bericht. Eine Revolution, ähnlich wie bei der Einführung des Tonfilmes.

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Zufällig habe ich heute 2 mal im Regional-TV R.TV Werbung für D-Cinema gesehen. UFA Palast und Gloria Stuttgart, jetzt mit Digital Cinema. Doppelte Schärfe und Helligkeit gegenüber dem "35 mm Zelluloid", so der Bericht. Eine Revolution, ähnlich wie bei der Einführung des Tonfilmes.

 

Ohhhh Herrje.

WAS für eine Vorlage für CINERAMA ...

 

:lol:

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Zufällig habe ich heute 2 mal im Regional-TV R.TV Werbung für D-Cinema gesehen. UFA Palast und Gloria Stuttgart, jetzt mit Digital Cinema. Doppelte Schärfe und Helligkeit gegenüber dem "35 mm Zelluloid", so der Bericht. Eine Revolution, ähnlich wie bei der Einführung des Tonfilmes.

 

Ohhhh Herrje.

WAS für eine Vorlage für CINERAMA ...

 

:lol:

 

Vielleicht sollte der Forums-Admin CINERAMA vorsichtshalber gleich noch zusätzlichen Speicherplatz im Forum reservieren :wink: Sorry, Cinerama, aber a bissel Spaß muss auch sein, gell

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Doppelte Schärfe und Helligkeit gegenüber dem "35 mm Zelluloid", so der Bericht. Eine Revolution, ähnlich wie bei der Einführung des Tonfilmes.

 

Schreibtischtäter gibt es überall. Wenn solchen präpotenten Schlagzeilen noch nicht einmal in diesem Forum widersprochen werden, soll ich da den tollwütigen Hund mimen, der anbeißt?

 

Man schaue nur ins FILMECHO dieser Woche, Artikel "Digital - oder was?" (hoffentlich kein Wortdreher im Titel, habe das Heft nicht auf dem Tisch zu liegen), und man wird vom HDF über die nüchternen Fakten konsultiert. Dank gebührt dem sehr erfahrenen Autor.

 

Wer also nicht hören will, muß fühlen, kommentiere ich kurz. Wer meint, er könnte mit solchen Installationen sein Kapital sinnvoll anlegen, wird sich wundern, wenn er in zwei Jahren mehr Probleme hat, als seine Mitwettbewerber.

 

Die meisten Kinos und Verleiher haben vordringlichere Aufgaben zu lösen, sonst gehen die Lichter aus, noch bevor der digitale Roll-out überhaupt statt fand.

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Schreibtischtäter gibt es überall. Wenn solchen präpotenten Schlagzeilen noch nicht einmal in diesem Forum widersprochen werden, soll ich da den tollwütigen Hund mimen, der anbeißt?

 

nicht aufregen Cinerama, zuschauen und Grinsen 8)

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So enstand z.b. "Vom Winde verweht" 1939 in Farbe - aber noch 1945 drehte Hollywood über die Hälfte seiner Filme in Schwarz-Weiß.

Farbe galt als zu bunt, böse und herzlos.

 

Ähnlich schmähen einige Filmkenner und Vorführer das Digitale Kino.

Bei einem Science-Fiction-Film, der ohnehin im Rechner enstanden ist,

akzeptiert fast jeder die Pixel-Projektion.

 

Aber wenn es um ein künstlerisch wertvolles Meisterwerk mit schwelgenden Naturaufnahmen und Zooms bis in die hinterste Gesichtsfalte geht, preisen Viele das analoge Medium als weit überlegen.

 

Wie denkfaul, arrogant und kenntnislos muß jemand sein, der so etwas schreibt?

Der sparsame Einsatz der Farbe hatte ausschließlich ökonomische Gründe...erst mit der Einführung des Mehrschichten-Farbnegativs nach dem 2. Weltkrieg konnte sich die Farbtechnik auf breiter Basis durchsetzen. Aber Verständnis ökonomischer Zusammenhänge oder filmhistorisches Wissen kann man bei so einem flotten Phrasenschreiberling nicht erwarten.

 

In diesem Fall passen Inhalt, sprachliche Form und Rechtschreibung wirklich perfekt zusammen!

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Da hilft Du mir direkt auf die Sprünge: solche Geschichtsklitterungen wie das obige Zitat aus dem "Video-Magazin" sind nicht ganz neu, aber das Überangebot im Blätterwald macht die Kontrolle durch eine wache Cinéasten-Gemeinde unmöglich: man kommt kläffend gar nicht so schnell hinterher, wie derzeit das geistige Erbe abgerissen wird - am Ende brechen einem glatt die Stimmbänder...

 

Allerdings muß man Technicolor das Kompliment einer nachhaltigen Lösung machen, an dem George Lucas und sein technischer Steigbügelhalter Reagan (DLP = Spin-off-Effekt der Rüstungsindustrie) versagen: eine nahezu makellos steuerbare Farbtechnik. Man schaue doch nur in die digital gedrehten Filme und teste die Kameras mit einem Schwenk über eine grüne Wiese: Wischiwaschi kommt da aus der digizalen Pipeline geflossen. Und der Kontrastumfang etwa bei "Star Wars - Revenge of the Sith": geisterhaft und schemenhaft, ohne viel Weiss, dafür viel Braun und Okka und schwarz und kaum detailgezeichnetes Dunkel, keine brillanten Tageslichtmotive mehr und unnatürliche Hauttöne. Bei Nachaufnahmen dann ein glänzender Hot-Spot auf der Stirn der "Actors", besonders beim Bösewicht (konkret bei "Kanzler Palpatine": rosarotes Videoglänzen im altersbleichen Gesicht).

 

Wozu hat eigentlich Technicolor jahrelang am am Make-up der Schauspieler gearbeitet, wenn anno 2005 dunkle, rotstichige Gesichter in den Hintergrund absaufen? (Das "Absaufen" hat sich mittlerweile auch bei Filmmaterialien "eingebürgert" hat, zumindest beim normalempfindlichen und unempfindlichem Film. Selbst 35mm-Filme werden immer flacher und fernsehtauglicher (Videoabtastung), verführen geradezu zu einer "Video-Ästhetik", sodaß man bald das eine vom anderen nicht mehr unterscheiden kann.)

 

Da haben es die Propheten der digitalen Welterlösung leicht, alles schlecht zu machen, was es in den letzten 120 Jahren auf Film gegeben hat. All das stört ja auch das Geschäft. Und solche Krämerseelen und verblendeten Kunden haben bekanntlich wenig Grips und Gewissen: "Nach uns die Sintflut", aber vorher noch die satte Reibache mit immer unbeständiger werdenden Produktplacements.

 

Vielleicht löst ja bald der vielzitierte EMP-Schlag unsere High-Tech-Diskussionen? Vermutlich kann man danach die Filmrolle wieder einlegen... :P

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Mal ne kurze Frage: Ich hab gehört, dass das Gloria erst jetzt die DLP-Maschinen käuflich erwirbt und sie vorher nur geliehen (geleast?) waren. Ist da was dran? Bin noch nicht so firm, was DLP angeht, daher die Frage, ob so was überhaupt geht. So als Köder für evtl. Umsteiger sozusagen.

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Sicher kann man die Dinger auch Kaufen, nur ist die Frage ob das Sinn macht - die Verleiher ünterstützen XDC im Moment noch nicht, die halten sich noch nicht an die DCI normen.

 

Aber soviel ich weiß hat XDC mal ein Angebot gemacht das man den Projektor "günstig" kaufen kann und bekommt den Server geschenkt, zumindest die alte Version.

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... so, so - "die alte Version" gibt's bald geschenkt: das heißt ja doch schon einiges! :lol:

Muß ja ein ganz dolles, zukunftstaugliches System sein, echt irre gut.

Also: sofort die 35mm-Ausrüstung einmotten, denn die Zukunft hat begonnen! Und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! :shock:

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Also in der Schweiz gibts ein Leasing für den 2K über XDC

Monatlich 1500 Euro nach 5 Jahren ca 10000 € und der

Projektor ist gekauft. Über diese 5 Jahre erhält man eine

Technologiegarantie. Lampenwechsel gehen zu Lasten XDC.

 

Nicht so schlecht oder?

 

Gruss Rio

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Also in der Schweiz gibts ein Leasing für den 2K über XDC

Monatlich 1500 Euro nach 5 Jahren ca 10000 € und der

Projektor ist gekauft. Über diese 5 Jahre erhält man eine

Technologiegarantie. Lampenwechsel gehen zu Lasten XDC.

 

Nicht so schlecht oder?

 

Gruss Rio

 

na ja:

 

1500 x 60 monate= 90000 + 10000 = 100 000 Euronen. Was ist daran gut? Extrem Teuer würde ich mal sagen.

 

Und was heißt schon bitte Technlogieganrantie? Die Dinger sind jetzt schon nocht nach der DCI norm. :) :)

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... so, so - "die alte Version" gibt's bald geschenkt: das heißt ja doch schon einiges! :lol:

Muß ja ein ganz dolles, zukunftstaugliches System sein, echt irre gut.

Also: sofort die 35mm-Ausrüstung einmotten, denn die Zukunft hat begonnen! Und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! :shock:

 

besser ist noch: der "alte" ist besser als der "neue" :)

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1500 x 60 monate= 90000 + 10000 = 100 000 Euronen. Was ist daran gut? Extrem Teuer würde ich mal sagen.

 

Und was heißt schon bitte Technlogieganrantie? Die Dinger sind jetzt schon nocht nach der DCI norm.

 

Hallo Denista

 

Neue Technologie war noch nie billig. Es ist so aber finanzierbar.

 

Die Systeme werden laufend den neuen Standarts angepasst.

Was ist den Deiner Meinung nach nicht DCI-konform?

 

Gruss Rio

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Bei einem Aufpreis von Euro 1 pro Besucher hat man doch schnell die 1500 Euro zusammen. Todd AO Vorführungen waren früher auch doppelt so teuer wie andere 35 mm Darbietungen. Damals gab es aber noch keine Leasing, höchstens Bankkredite, oder gute Bankkonten. Immerhin haben ja viele Häuser in den 50er Jahren gut verdient.

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Neue Technologie war noch nie billig. Es ist so aber finanzierbar.

 

Stimmt schon. Aber so günstig wie du geschriebn hast ist das nicht. Im Grunde genommen "erlassen" die nur die Zinsen die das kosten würde. Und erlich gesagt: das Bild ist schon gut, aber keine 100 tsd Euronen wert - im Gegenzatz zu damalig 70mm und 6 Kanal Magnetton.

 

Die Systeme werden laufend den neuen Standarts angepasst.

Was ist den Deiner Meinung nach nicht DCI-konform?

 

das bleibt noch abzuwarten was da kommt. XDC will sich nicht [zumindest bisher] der DCi Norm unterwerfen. Deshalb haben ja die Verleiher große schwierigkeiten damit, aber zugegeben das kann sich ändern. Muss sich aber schnell ändern.

 

Die Frage was ist da nicht DCI konform: Ließ doch mal die 83 Seitige Broschüre und Frag doch mal euren Installateur was davon eingehalten wird - du wirst dich wundern......

 

aber das wichtigste Vorweg: Die DCI Norm schreibt ein offenes System vor, quasi wo jeder Content hersteller was draufspielen kann und das auch läuft. Derzeit muß JEDER Film estmal zu XDC und die müssen das Codieren damit das läuft, ergo können die die Festplattenpreise bestimmen. Nix mit freier Wettbewerb. Da schreitet auch irgendwann das Kartellamt ein, pass auf. :)

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Neue Technologie war noch nie billig. Es ist so aber finanzierbar.

 

 

unwahrscheindlich. jedenfalls für die meisten kinos. und selbst wenn stellt sich immer noch die frage wer das braucht oder gar darauf gewartet hat. erstens die verleihe könnte die antwort sein und wer noch? werbefritzen vielleicht. mehr schon nicht!

 

 

Die Systeme werden laufend den neuen Standarts angepasst.

Was ist den Deiner Meinung nach nicht DCI-konform?

 

 

guter witz.

 

Expert Grouper

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Erzähle mir doch einer dass nach 100 Vorstellung von

Potter und Co. das Bild noch akzeptabel ist.

Trotz Teller ist die Qualität bei 35mm nicht gewährleistet.

 

Ganz zu schweigen von Defekten an einer Kopie die immer

mal vorkommen können.

 

Obs uns nun passt oder nicht die allgemeine Kopienqualität

ist nicht besonders gut. Allemal schlechter als Digital.

Überprüft bei Madacascar und The Island.

 

Dazu kommen die Kosten für den Operateur, da lässt

sich langfristig einiges einsparen.

 

Gruss Rio

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Erzähle mir doch einer dass nach 100 Vorstellung von

Potter und Co. das Bild noch akzeptabel ist.

Trotz Teller ist die Qualität bei 35mm nicht gewährleistet.

Wir haben einen Spot seit rund fünf Jahren laufen, hier ist die DDFR bei 5-6 Das Bild ist natürlich mehr als akzeptabel.

Dazu kommen die Kosten für den Operateur, da lässt

sich langfristig einiges einsparen.

Ja, leider! :roll:

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Wer nach 100 Durchläufen deutliche Bildschäden an seiner Kopie hat, sollte sich über den Zustand seiner Kinotechnik und/oder die Kompetenz bzw. Motivation des Vorführpersonals mal ernsthaft Gedanken machen.

 

Oder mir bitte mal erklären, wie bei ordnungsgemäß gereinigter Filmbahn und intakter Telleranlage/Umlenkrollen-Anordnung sichtbare Schäden entstehen!

Dieses fatalistische Schlechtreden der 35-mm-Technik (George Lucas läßt mit seiner "Schon-nach-dem-ersten-Wochenende"-Propaganda grüßen) ist unproduktiv und beschämend.

 

Die IMAX-Technik und die frühere 70-mm-Projektion (mit empfindlicher Acetatmaterial statt "narrensicherem" Polyester!) zeigt, daß sehr hohe Durchlaufzahlen möglich sind, bevor auch nur ein Unterschied zur frischen Kopie auffällt.

 

Wer Probleme mit Statik und Luftfilterung hat, sollte seinen TL von der Anschaffung eines Naßreinigers und der Verwendung von FilmGuard überzeugen, das erhöhte die Sauberkeit des Bildes ungemein, zumal ja auch aus dem Schnell-und-schlampig-Kopierwerk gern Material mit hohem Abrieb angeliefert wird. Details gibt's auf www.film-tech.com ! Verbrauchskosten minimal, Wirkung enorm.

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Erzähle mir doch einer dass nach 100 Vorstellung von

Potter und Co. das Bild noch akzeptabel ist.

Trotz Teller ist die Qualität bei 35mm nicht gewährleistet.

 

Ganz zu schweigen von Defekten an einer Kopie die immer

mal vorkommen können.

 

Obs uns nun passt oder nicht die allgemeine Kopienqualität

ist nicht besonders gut. Allemal schlechter als Digital.

Überprüft bei Madacascar und The Island.

 

Dazu kommen die Kosten für den Operateur, da lässt

sich langfristig einiges einsparen.

 

Gruss Rio

 

Dann hast Du aber nicht viel an Kopien in Deinem Leben gesehen! Vor allem noch keine digitale Crashs erlebt, wie sie in Cannes, in Los Angeles und in Berlin immer wieder passiert sind, wo es nur mit 35mm weiterging.

 

Daß nach 100 Durchläufen eine Kopie störende oder auffällige Beschädigungen haben soll (ich rede nicht von mutmaßlicher Zerstörung durch Anlern- und Billigkräfte) weise ich in aller Schärfe zurück - das ist eine infame Marketinglüge interessierter Vertriebskreise für's Digital Cinema.

 

Selbst in den 60er Jahren im Überblendbetrieb sind mir von noch heute berufstätigen Filmtechnikern Beteuerungen überliefert, daß die von ihnen einzelaktweise vorgeführten Kopien noch nach Monaten tadellos aussahen, weil sie regelmäßig geputzt (oder mit Samtlappen) gereinigt wurden.

 

Erst recht kenne ich persönlich eine Kopie des Dokumentarfilms "Berlin wie es war", der 13 Jahre in der berliner GLORIETTE lief (Tellerbetrieb) und nach wie vor in einem Steglitzer Kino in Berlin eingesetzt wird. Sehr guter Zustand!

 

Das Geschwafel mit den digitalen Wundern kotzt einen an. Dieses völlig unprofessionelle Madigmachen der weltweit gültigen Filmprojektons-Norm scheint wie eine Epidemie fortzuschreiten - bis tatsächlich die Räder stehen bleiben: "The Last Picture Show", heißt es dann.

 

Also in der Schweiz gibts ein Leasing für den 2K über XDC

Monatlich 1500 Euro nach 5 Jahren ca 10000 € und der

Projektor ist gekauft. Über diese 5 Jahre erhält man eine

Technologiegarantie. Lampenwechsel gehen zu Lasten XDC.

 

Nicht so schlecht oder?

 

Gruss Rio

Wie bitte? € 1.500 monatlich machen in 5 Jahren "nur" € 10.000??

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Hallo Cinerama!

 

Dann hast Du aber nicht viel an Kopien in Deinem Leben gesehen! Vor allem noch keine digitale Crashs erlebt, wie sie in Cannes, in Los Angeles und in Berlin immer wieder passiert sind, wo es nur mit 35mm weiterging.

 

Daß nach 100 Durchläufen eine Kopie störende oder auffällige Beschädigungen haben soll (ich rede nicht von mutmaßlicher Zerstörung durch Anlern- und Billigkräfte) weise ich in aller Schärfe zurück - das ist eine infame Marketinglüge interessierter Vertriebskreise für's Digital Cinema.

 

Selbst in den 60er Jahren im Überblendbetrieb sind mir von noch heute berufstätigen Filmtechnikern Beteuerungen überliefert, daß die von ihnen einzelaktweise vorgeführten Kopien noch nach Monaten tadellos aussahen, weil sie regelmäßig geputzt (oder mit Samtlappen) gereinigt wurden.

 

Erst recht kenne ich persönlich eine Kopie des Dokumentarfilms "Berlin wie es war", der 13 Jahre in der berliner GLORIETTE lief (Tellerbetrieb) und nach wie vor in einem Steglitzer Kino in Berlin eingesetzt wird. Sehr guter Zustand!

 

Das Geschwafel mit den digitalen Wundern kotzt einen an. Dieses völlig unprofessionelle Madigmachen der weltweit gültigen Filmprojektons-Norm scheint wie eine Epidemie fortzuschreiten - bis tatsächlich die Räder stehen bleiben: "The Last Picture Show", heißt es dann.

 

Bei aller Wertschätzung, aber so einfach kannst auch Du es Dir nicht machen und Dir einfach jeweils immer andere Standpunkte von verschiedenen Sichtweisen raussuchen.

 

Du beschwerst Dich einerseits darüber, daß Dolby Digital nicht funktioniert (was ja nicht die Regel ist, wenn alles richtig gemacht wurde) und lobst andererseits die gleichbleibend gute Bildqualität (was ja auch nicht die Regel ist wenns richtig gemacht wurde). In der Praxis und nur um die geht es, gibt es zweifellos beides.

 

Ich habe schon einen Tag nach Filmstart Laufstreifen, Schrammen, und andere Beschädigungen gesehen und das schon desöfteren.

 

Dagegen hat der Dolby Digitalton bei diesen Prints meist sehr gut funktioniert.

 

Wenn Du einen Vorteil gegenüber der Digitaltechnik herausstreichen möchtest, so kannst Du auf diesen Ebenen sicher nicht gewinnen, da hier die digitalen Varianten natürlich weit besser sind bzw. in naher Zukunft weit besser sein werden.

 

Du schreibst von Überblendbetrieb. Hier war die Abnutzung angeblich mehr als 20mal größer als bei einem filmschonenden Tellerbetrieb. Ich habe in den 80er Jahren etliche Filme der 70er und 60er Jahre im Kino sehen können. Die Prints waren teilweise derart ramponiert, daß nicht mehr nur von Beschädigungen die Rede sein konnte, sondern da fehlten oft sogar viele Filmminuten.

 

Komplettausfälle habe ich auch schon bei 35mm erlebt, allerdings nicht über soviele Tage, da hast Du sicher Recht aber wie breit ist denn im Moment noch das Angebot bzw. die Palette von D-Cinema?

 

Ich bin davon überzeugt, daß wenn D-Cinema ersteinmal flächendeckend eingeführt ist man dann diese Probleme längst beseitigt hat. Eine 4k Projektion kann (laut Berichten, ich kenne bisher nur 2k) erstklassige Ergebnisse erzielen.

 

Warum also diese fortschrittliche Technik nicht nutzen, wenn die Marktreife in kürze erreicht ist?

 

Abnutzungserscheinungen gehören dann endgültig der Vergangenheit an.

 

Auch wenn es für den Job eines Filmvorführers nicht gerade spaßig ist wenn D-Cinema kommt, so darf man nicht versuchen der Realität durch wegsehen zu entkommen, sondern sollte sich ihr stellen.

 

Du kannst hier den 70mm-6-Kanal-Stereoton auch nochsooft zurückfordern und den Digitalton wieder schlecht reden, jedoch sollte wie ich finde auch hier eine Ausgewogenheit in der Argumentation vorhanden sein. Vor Magnettonfilmen aus der Prä-Dolby Zeit braucht sich kaum ein Film mit digitaler Tonspur zu fürchten.

 

Du verteidigst im übrigen Tonverfahren mit 3% Klirrgrad und stark verschmierten wie sehr weich und angenehm aufspielenden Tonspuren die noch dazu einen relativ hohen Rauschwert hatten... :wink:

 

mfG

Christian

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Erzähle mir doch einer dass nach 100 Vorstellung von

Potter und Co. das Bild noch akzeptabel ist.

Trotz Teller ist die Qualität bei 35mm nicht gewährleistet.

 

nun ja 100 Shows sollte die schon halten. Wenn nicht hat die Technik oder der Vorführer ein Problem....

 

Ganz zu schweigen von Defekten an einer Kopie die immer

mal vorkommen können.

 

gut stimmt. Aber noch hat XDC nicht bewiesen das die besser sind...

 

Obs uns nun passt oder nicht die allgemeine Kopienqualität

ist nicht besonders gut. Allemal schlechter als Digital.

Überprüft bei Madacascar und The Island.

 

Das kann ich so nicht bestätigen. Beide Filme im vergleich gesehen, beide Kopien [analog] gut. Aber vielleicht liegt das am Länderunterschied??

 

 

Dazu kommen die Kosten für den Operateur, da lässt

sich langfristig einiges einsparen

.

 

*prust* das glaubst auch nur du.... :) Den Vorführer wirst du nach wie vor brauchen, und das noch Qualifizierter als jetzt. Aber da habe ich mir schon eine Diskussion mit @Jubbs geliefert, das reicht. :)

 

 

 

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Also in der Schweiz gibts ein Leasing für den 2K über XDC

Monatlich 1500 Euro nach 5 Jahren ca 10000 € und der

Projektor ist gekauft. Über diese 5 Jahre erhält man eine

Technologiegarantie. Lampenwechsel gehen zu Lasten XDC.

 

Nicht so schlecht oder?

 

Gruss Rio

Wie bitte? € 1.500 monatlich machen in 5 Jahren "nur" € 10.000??

 

Falsch verstanden. Die Ablösesumme beträgt nach 5 Jahren 10000 Euro. Aber nach dem das Ding [ob Barco oder Christie] neu nur nocj 70000 Euro kostet. schenken XDC einem gar nicht s mehr, auch nicht die Zinsen.

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