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Wer entwickelt Kodachrome 40 Super-8-Film in schwarzweiß?


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Wer kann so etwas? 
 

Ich hatte in Italien jemand gefunden und obwohl die Qualität der Entwicklung bzgl. Grauwerten durchaus sehr brauchbar war, waren leider alle Rollen stark mit Querschrammen zerkratzt. Deshalb würde ich mich über Alternativempfehlungen sehr freuen. 
 

Danke und Gruß 

 

J. 

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Dagie Brundert, z.B., in Berlin: https://www.dagiebrundert.de/Entwickelservice.html

Oder selber machen: https://aphog.com/forum/index.php/Thread/38701-Kodachrome-zu-brillantem-SW-Umkehr-Film-entwickeln/

Habe selber nach obiger Rezeptur K40 entwickelt, mit 13-14 DIN waren die Ergebnisse überraschend gut, der Remjet ist aber eine ziemliche Sauerei.

 

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Auf 40 Asa geht auch. Ich mach aber keine Auftragsentwicklungen... Rezept hier aus meinen Laborbuchnotizen:

 

Gives 20-25 ASA, all at 20°C
 
13'30 FD (Dokumol 1+5, add Potassiumthiocyanate 4g/l and 50mg Potassium iodide/l)
3'00 BL (Potassiumbichromate-based)
3'00 CL (Sodiumsulfate)
5'00 Soda-Soak (Remjet Removal), NO agitation!
5'00 Heavy Washing and Rinsing
5'00 SD (Not the same as FD!)
3'00 FX (hardening)
5'00 Rinsing
 
 
For 40 ASA:
Use Orwo A71 as FD for 9'00 (120g Part A and 17g Part B per Liter), add Potassiumthiocyanate 4g/l and 50mg Potassium iodide/l
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Puh, da müsste ich jetzt gucken. Da ich jetzt schon oft erlebt habe dass Leute nach vorgeschaltetem Remjetrmeoval nicht genug wässern und der pH im FD nicht mehr stimmte, kann es sein, dass ich ihn deshalb nach hinten verschoben habe... zumal K40 Remjet sich ja meist nicht mal eben so ganz von alleine löst. 

Leier hat mein Laborbuch selten ein Datum, daher kann ich jetzt nicht mehr gucken. Beides funktioniert aber 🙂

 

Tatsache ist natürlich, dass ein gefoggter (zB mal heiß oder einfach unverpackt gelagerter) Kodachrome nicht so ideal wird. 

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Auch wenn ich mich jetzt oute, noch nie einen Film mit Remjet-Schicht entwickelt zu haben: die ersten Bäder bis zum die Schicht lösenden Bad lösen also „nebenbei“ die Schicht etwas mit an – und kriegen natürlich auch ihre Schicht-Partikel ab? Folglich gießt Ihr alle Bäder bis zum Remjet-Bad nach dem Entwicklungsprozess durch einen Kaffeefilter, um die Flocken loszuwerden?

 

Beeinflusst das die Bäder nicht negativ? Also ist dann zB der Entwickler weniger ergiebig?

 

Oder wie handhabt Ihr das?

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vor 4 Stunden schrieb filma:

....Remjet-Schicht....

Die Filme sind da oft ganz unterschiedlich.

Bei vielen Agfas löst sich das meiste bereits mit dem FD.. da spült man beim Zwischenwässern ganz viele schwarze Flusen aus dem Lomotank.

Manche andere behalten den Remjet ganz hartnäckig bis zum Schluss (z.B. die Fuji-Single8-Filme R25/R200 "alt")

Bei denen muss man am Schluss wirklich mechanisch mit dem Schwammtuch schrubben.

Ektachrome 160 soll da ganz überl sein, so einen hatte ich aber noch nicht.

Aus diesem Grund mache ich RemJet auch immer erst am Schluss weg.

Wenn der abgelaufene Film nichts geworden sein sollte (was ja auch immer mal wieder vorkommt), dann kann ich mir diese Arbeit sparen.

 

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Im ersten Rezept von Friedemann beginnt man mit dem Remjetremover  und muss dann wässern, ziemlich lange, bis eine bläulich schwarze Brühe klar wird. Das ging bei K40 in S8 und 16 mm gut, und  der Erstentwickler, der ja auch alkalisch ist, wurde nicht verunreinigt. Nach Beendigung des gesamten Prozesses lasse ich jeden (auch Foma) Film nach dem Netzmittelbad beim Aufwickeln auf das Trockengestell durch ein Schwammtuch laufen, da zeigte sich beim Kodachrome noch eine geringe Menge an Remjet, das am Tuch haftete. Vielleicht könnte vor dem Wässern ein Sodabad  hier noch die Reste entfernen, hab' ich aber nicht probiert. 

Ich denke, dass die Entfernung des Remjet am Ende die  Gefahr bietet, die weiche Gelatine zu verletzen und Schrammen oder Kratzer zu verursachen, wie Jörg eingangs bemängelte. Mit dem Remjet Remover zu Beginn ist das nicht der Fall,  wie vermeidest Du denn bei Deiner Vorgehensweise Schrammen?

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