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Doppel 8 als 16mm-Film


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Im Fundus meiner Arbeit habe ich einen voll funktionsfähihen Bauer P7 universal ausgegraben. Den darf ich auch leihweise benutzen (macht ja sonst sowieso keiner). Natürlich haben sich da gleich Ideen für Filmprojekte zusammengebraut.

 

Über das 16mm-Projizieren von D8-Film wurde irgendwo (hier?) schonmal berichtet. Es ist klar, dass die "Rückseite" auf dem Kopf gefilmt werden muss und im projizierten Film (chronologisch) rückwärts abläuft. Bevor ich einfach so anfange und ggf. Film verschwende bleiben aber noch Fragen:

 

1. Es müsste doch so sein, dass in der Projektion der "erste Film" auf der linken Seite vorwärts läuft und der "zweite Film", der auf dem Kopf gedreht wurde, rechts rückwärts abläuft. Oder vertue ich mich da?

 

2. In welcher Geschwindigkeit filme ich den 8mm-Film, wenn die 16mm-Projektion in 24fps abläuft? Da ja immer zwei Bilder pro Film auf jedem Frame zu sehen sind, bin ich irgendwie unsicher, ob ich langsamer oder schneller filmen muss.

 

Danke für Tipps und Anregungen

 

(Und für echte Tüftler: Durch überlegtes Anbringen des 16mm-1P-Vorspanns kann man steuern, welche vier Frames jeweils gleichzeitig zu sehen sind...)

Edited by MFB42 (see edit history)
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vor 54 Minuten schrieb MFB42:

 Ich habe glaube ich, irgendwo im Netz mal einen gesehen.

Da gibt es ein paar Beispiele.

Meistens sind die 4 zusammenhängenden Bilder aber ohne großen gestalterischen Hintergrund zusammengekommen.

Da kann man bestimmt was tolles schaffen....

2 Leute, die sich treffen wollen und sich auch gleichzeitig auf den Weg machen und am Ende reichen sie sich "bilderübergreifend" die Hand - auf der einen Seite kommte die Hand A von rechts ins Bild, auf der anderen Seite kommt im Gegenschuss die Hand B von Links ins Bild...

nur so ein Beispiel....aber da muss man ganz schon Hirnschmalz verbraten und tüffteln.... 

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vor 1 Stunde schrieb MFB42:

Ja, gerne. Ich habe glaube ich, irgendwo im Netz mal einen gesehen. Kann es deiner gewesen sein?

Nein. Ich wollte ihn nicht veröffentlichen, da ich den Foma beim Entwickeln etwas versaut hatte. Dieses Jahr möchte ich aber nochmal so einen Film aufnehmen.

Edited by SandroP (see edit history)
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  • 2 weeks later...

So, mein erstes Filmchen ist auch fertig und wird zeitnah veröffentlicht. Sind noch ein paar Bugs drin, auf den Filmzähler kann ich mich offensichtlich nicht verlassen. Beim nächsten Projekt muss ich mit der Stoppuhr arbeiten. Dazu aber später.

 

Erstmal zu Digitalisieren. Wenn ich mit meiner Digicam direkt ins 50mm-Objektiv filme, bekomme ich das Bild ziemlich gut digitalisiert. Wenn der Projektor auf 24fps läuft und ich mit 24fps aufnehme auch tatsächlich flimmerfrei.

 

Aber nicht immer. Ich habe zwei Szenen angefügt. Beide jeweils ganz am Anfang einer Spule, gleich nach dem Filmvorspann. "England" ist flimmerfrei, "Fold" flimmert. Beide Filme wurden unter gleichen Bedingungen aufgenommen. Mein "Fold"-Film ist jedoch nur auf einer 100ft-Spule. Das sollte aber keinen Unterschied machen, oder?

 

(Wenn ich ein bisschen gegen den Laufgeschwindigkeits-Hebel des Bauer P7 drücke, kann ich die Geschwindigkeit minimal reduzieren. Dann klappt's flimmerfrei.)

 

IMG_20220205_171454.jpg

Edited by MFB42 (see edit history)
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vor 8 Minuten schrieb k.schreier:

Hervorragend! Form und Thema finden hier überaus gelungen zusammen.

Jetzt schnell: 

Bei Moby angefragt wg. Musik und dann beworben damit in Weiterstadt!

Danke, danke! Ich bin aber nicht zufrieden. Beide Filme hätten synchron beginnen und enden sollen. Ich habe mich auf den footage counter der Bolex verlassen (prinzipiell OK) und auf die Fimlänge von Foma (ganz schlecht). Die Filme laufen einen halben Meter asynchron.

Beim Vorspann habe ich mit Stoppuhr gefilmt. Die beiden Hälften sind nur vier Frames auseinander (bei 32fps ziemlich gut).

 

Mit anderen Worten: Ein netter Testfilm, aber meiner Meinung nach kein Festivalbeitrag...

Edited by MFB42 (see edit history)
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vor 2 Stunden schrieb MFB42:

Mein "Fold"-Film ist jedoch nur auf einer 100ft-Spule. Das sollte aber keinen Unterschied machen, oder?


Doch. Wenn ich richtig erinnere sind 30m-Spulen beim Bauer nicht "zulässig", weil ihr Kern so klein ist. Da wird der Zug auf den Film zu groß. 

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Und, vor allem nicht mit drücken am Geschwindigkleitsschalter (das ist ja nur eine Gabel, die einen Riemen von einer auf eine andere Riemenscheibe schiebt) die Geschwindigkeit optimieren, das ruiniert nach kurzer Zeit die Riemen und durch die Schwingungen auf die Lager im Greiferwerk.

 

Für 25 B/s gibts sehr Günstig Meoclub Projektoren, die sind von der Mechanik nicht schlechter als die Bauer-Geräte und haben eine Filmführung die vollständig aus Metall ist.

Bei einem P8 könnte man ein Poti auf die Motorsteuerungsplatine nach draußen verlegen um so auf die 25 B/s zu kommen, oder im 18er gang auf 16 2/3, dann klappts auch Flimmerfrei 🙂

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Am 7.2.2022 um 22:09 schrieb F. Wachsmuth:


Doch. Wenn ich richtig erinnere sind 30m-Spulen beim Bauer nicht "zulässig", weil ihr Kern so klein ist. Da wird der Zug auf den Film zu groß. 

So, habe ich auspobiert. Es macht keinen Unterschied. Der Vorspann flimmert, beim Film selbst und beim Nachspann (logischerweise selbes Material wie Vorspann, gleichzeitig mit dem Vorspann belichtet und entwickelt) ist das Flimmern dann weg. Ich hatte gedacht, dass ich noch ein paar Meter Blankfilm davor klebe, macht aber keinen Unterschied. Sehr seltsam.

 

Was ganz Anderes: 10m Film in meiner kleinen B8 sind ja recht wenig Material für einen 16mm-Film. Gerne hätte ich eine 8mm-Kamera mit regulierbarer Geschwindigkeit, die auch 30m-Spulen nimmt. An eine H8 komm man leider nur zu ziemlich hohen Preisen ran. Gibt es noch mehr D8-Kameras, die auch für 30m-Spulen ausgelegt sind?

 

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Ach, fällt mir gerade ein: Einen Meoclub 16 als Analyseprojektor habe ich tatsächlich auch noch, der läuft auch mit 12 Bildern, hat eine eingebaute Druckluftkühlung für das Bildfenster und einige Hitzeschutzfilter drin, um dauerhaft ein Standbild zu projezieren. Sehr laut, aber unzerstörbar.

 

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