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Kameras in der Popkultur


Friedemann Wachsmuth

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Nun ja, 13 Löcher pro Filmbild kann man in dem Fall tatsächlich niemandem zum Vorfurf machen.

 

In vielen Fällen sollen ja die einzelnen Bilder des Streifens mit Inhalt gefüllt werden, und ein horizontal orientiertes Format sieht eben viel angenehmer aus, als ein vertikal orientiertes.

 

Das merkt man zum Beispiel daran, daß ich Videoaufnahmen vom Handy im Hochformat meist ungesehen überspringe, weil sie so auffallend scheiße aussehen.

 

Solche technischen Unmöglichkeiten wurden in der Werbung auch schon zu analogen Zeiten verwendet. Seien wir froh, daß es stilisierte Filmstreifen überhaupt noch gibt. Ohne diese werden junge Leute nicht mal mehr die Frage stellen, was denn das für komische Randmuster sind, um dann erstaunt festzustellen, daß Film etwas mit einem "Film" zu tun hat.

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Am 31.1.2023 um 11:26 schrieb supersilette:

Gerade nochmal die Szene in der Meeediathek! geschaut. Ein direkter Bezug ist nicht beweisfest zu erkennen.  Aus dem Zusammenhang könnte man allerdings auf die Verwendung der Movikon für die Vogelbeobachtung schliessen. Egal, versendet sich.

Aber "auf Zelluloid". Das sagt m. E. kein ehemaliger Fotograf oder Fotohändler.


Wie heißt die Folge?
Ich habe mal Dietmar Bär in einem Kino getroffen. Vor 3 Jahren lernte ich den bekannten Tatort-Drehbuchautor Erol Yesilkaya kennen.

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vor 2 Stunden schrieb supersilette:

"Lenas Tante" Ab 9:46


Danke, da wurde aber nur ein Kontaktblock in die Beaulieu 4008 eingeschraubt. Kamera kann also garnicht funktionieren, ohne externe Stromversorgung 😉
Interessant ist auch die Schärfentiefenverlagerung von der Beaulieu 4008 zu den Pistolen an der Wand. Das Thema Filmkamera und Waffen haben wir ja gerade im Thread "In der Luft unterwegs".

Fotografen sind doch auch oftmals Filmer. Also alles stimmig.

Rüdiger Vogler spielt auch mit und dann wurde er im Film auch noch nach dem DEFA-Filmregisseur Peter Kahane benannt 🙂 Klasse!

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Am 26.1.2023 um 03:14 schrieb Stereominister:

Der Film „was tun wenn’s brennt“. Es geht um  eine Hausbesetzergruppe im Berlin der 80er Jahre, die ihre Aktionen auf super8 dokumentiert. Unter anderem zu sehen ist eine Beaulieu 4008 und Til Schweiger versucht im Kaufhaus Tetenal Entwickler zu stehlen 🙂

die Anfangsszenen könnten auf Super8 gedreht sein - bin mir aber nicht sicher.


Im Til Schweiger-Film ist bei 1:01:16 und 1:04:20 ist ein Elmo ST 1200 zu sehen. Kein guter Schauspieler, aber hinter der Kamera sehr gut.
 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Jetzt wollte ich zu diesem Thema einen Überraschungsfilm (5 Minuten) von Youtube für Deidesheim anfertigen, aber leider ist wohl nur noch eine Kopie auf 16mm mit Magnetton für 189 € möglich.  Das Angebot für 8, 50 € pro Minute und Lichtton (Sprossenschrift) scheint es nicht mehr zu geben.

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Es gibt noch einen anderen Film mit ähnlichem Titel: "Wie Feuer und Flamme" mit Nora Tschirner, wo u. a. eine Quarz 1x 8S zu sehen ist. Ein Super8-Film soll von Ost- nach Westberlin geschmuggelt werden. Ich erinnere mich an einen weiteren Film, wo jemand mit 10 S8-Kassetten die Rolltreppe in einem Einkaufszentrum die Rolltreppe hoch oder runter fährt. Ich dachte, es wäre der Film mit Schweiger oder Tschirner.
 

 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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  • 1 month later...

Nach langer Zeit mal wieder gestern im Fernsehen gesehen: "Caprice", eine Agentenkomödie von 1967 mit Doris Day und Richard Harris in den Hauptrollen. Jack Kruschen, bekannt als Nebenfigur des irren Erfinders in "Ein Pyjama für zwei", hat diesmal sogar eine größere Rolle.

 

Der Film ist stellenweise etwas ungeschliffen, und hätte weiterer 2 Wochen geistiger Überarbeitung und Verfeinerung bedurft, aber Analogfans werden ganz gut bedient.

 

Zu sehen war, so vermute ich, eine Bolex H 16, eine im Koffer eingebaute Beobachtungskamera unbekannten Baumusters, mit separatem Spulentonband, aber perfekt synchron laufendem entwickelten Tonfilm, und ein aus dem Tisch klappender Diaprojektor mit Karussellmagazin und Kabelfernbedienung (Ob dies ein Kodak war, weiß ich aber nicht).

 

Sehr lustig: das Mikrofon im Zuckerwürfel, das der Filmamateur aber besser vermeiden sollte, wenn sein Film nicht mit einer Flutwelle aus Kaffee vertont werden soll. :4_joy:

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Am 1.2.2023 um 10:28 schrieb Ray Van Clay:

Klar. Dinge mit konkretem Kinobezug meinte ich ja gerade nicht.

Mir ging es um "Filmstreifen", die aussehen wie Diastreifen und die 13 1/2 Perfolöcher pro Bild haben.

Siehe der von mir gepostete Link.

 

Ich hatte ja neulich mein Befremden darüber ausgedrückt, dass ausgerechnet Spielberg auf dem Fabelmans-Plakat Diafilm-Streifen verwendet, um Film darzustellen (obwohl es im Film gar nicht um Kinofilm geht, sondern um Schmalfilm):

Konnte aber offenbar kaum jemand so richtig nachvollziehen.

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vor 26 Minuten schrieb Ray Van Clay:

 

Afaik sind Plakate Sache des Vertriebs, in diesem Falle Universal.

 

Ich glaube nicht, dass bei Spielberg ein Plakatentwurf in Druck geht, der nicht von ihm persönlich abgesegnet wurde.

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Selbst wenn, das ist ja nun ein Werbeplakat und keine Lehrtafel für den Unterricht, insofern ist das im Rahmen künstlerischer Freiheit m.E. völlig akzeptabel. 
Frühere Plakate waren da z.T. noch viel schlimmer, was den Wahrheitsgehalt betraf 😀

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  • 1 month later...

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