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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Film-Mechaniker:

Unsinn. Das Zeitwort drückt Nichttransition, Nichtbewegung aus. Stehen, bestehen. Ich steh’ im Regen und warte auf Dich  . . .

Lass gut sein und konzentrieren wir uns auf das Wesentliche, was uns hier im Forum zusammenführt. 

Du siehst ja, dass sich hier sonst niemand in diese Rechtsschreibeauseinandersetzung einbindet.

  • Popcorn 1
Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb Dent-Jo:

Wenn Du das besagte Kabel nirgends bekommst..

Mein Junior ist vom Fach. Hat viel mit PA,

also Großraumbeschallung zu tun. Der kann mir zumindest eine gute Quelle nennen, wo man passende geschirmte Kabel bekommen kann. Außerdem hat er eine FP 30 D und kennt sich zumindest elektrotechnisch mit der Verkabelung von Kinoprojektoren besser aus als ich selbst.

  • Like 1
Geschrieben

Warum fragst Du hier dann danach, wenn Du eh jemanden hast, der es garantiert weiß? Hier sind doch nur wie ich lauter Taugenichtse und Nullahnunghaber.

  • Smile 1
Geschrieben
Gerade eben schrieb Dent-Jo:

Warum fragst Du hier dann danach, wenn Du eh jemanden hast, der es garantiert weiß? Hier sind doch nur wie ich lauter Taugenichtse und Nullahnunghaber.

Mein Sohn befindet sich in einer Rehamaßnahme. Hatte einen schlimmen Unfall mit dem Fahrrad. Den möchte ich momentan nicht mit solch für ihn nebensächlichen Dingen belasten. 

Der hat jetzt ganz andere Probleme.

Wenn ich an den elektrischen Anschluss der Maschinen komme ist er, so meine Hoffnung, wieder wohlauf.

 

  • Like 1
Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb Dent-Jo:

Hier sind doch nur wie ich lauter Taugenichtse und Nullahnunghaber.

So'n Quatsch.. ihr seid die Elite..👍🏻

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Dent-Jo:

 Hier sind doch nur wie ich lauter Taugenichtse und Nullahnunghaber.

...und Schlaumeier.

Wünsche dem Sohn schnelle Genesung.

Gesundheit ist das wichtigste überhaupt.

  • Like 2
  • Thumsbup 1
Geschrieben (bearbeitet)

Heute hatte ich endlich genügend Zeit, neben dem Lichttongerät BT14 auch das EUROPA Lichttongerät (außer dem elektrischen Anschluss der wie angesprochen später durchgeführt wird) fertigzustellen. Die B14 Studio hatte ich seinerzeit mit dem Europa Lichttongerät erworben. Auch und zumindest in der Reparaturanleitung der B14 wird dieses Lichttongerät als Standard aufgeführt.

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir drei dieser Europa Lichttongeräte angesammelt. Jedes anders ausgeführt und jedes in einem nicht perfekten Erhaltungszustand.

Die Puristen werden jetzt sagen: "Zustand egal, Hauptsache es läuft." Ich dagegen sage mir immer wieder: "Keine halben Sachen, einmal richtig angepackt aber dann gleich richtig." Das bedeutet umgesetzt, dass ich aus den drei zur Verfügung stehenden Lichttongeräten die jeweils am besten erhaltenen Bauteile/Gruppen ausgebaut, aufgearbeitet und in der technischen Konstellation die mir am ehesten zusagt (Rotlicht/Dolby-Stereozelle) wieder zusammengebaut habe. Es gab auch einige Teile die ich nachlackieren musste.

Das betraf die Bereiche wo zuvor schwarzer Schrumpflack aufgetragen war, der altersbedingt anfing sich abzulösen. Ich denke das Ergebnis wird dem Anspruch im Verhältnis zum vorausgegangen Restaurationsaufwand gerecht.

Foto: Europa Lichttongerät, frisch aufgearbeitet.

IMG_20260720_174302.thumb.jpg.82fc3923d22e0244bb051786ff5ebb48.jpg

Foto unten: Detailaufnahme.

IMG_20260720_174325.thumb.jpg.5f58f76cfbb566f43db47c27f49f16a6.jpg

Foto unten: 

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
  • Surprised 1
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Film-Mechaniker:

Könntest du etwas sagen zu Rundlauf und Wuchtung?

Das ist alles funktional unauffällig.

Beim erstmaligen Sichten und Prüfen des Lichttongerätes, hatte ich das Gefühl, dass die Schwungmasse schleift bzw. irgendwas klemmt oder hakelig ist.

Ich habe dann die Bodenplatte entfernt und gleich feststellen können, dass das pneumatische Dämpfungsglied für die gefederte schwarze Kunststoffrolle auf der Frontseite des Lichttongerätes, verkantet ist. Bei dem Dämpfungsglied handelt es sich ja um eine axial befestigte Hülse, in die ein passgenauer gummiummantelter Metallzylinder eintaucht, der gestaucht oder gezogen sich durch das anliegende Luftpolster nur langsam hin- und herbewegt. 

Die anscheinend aufvulkanisierte Gummiummantelung hatte an der Oberfläche eine Patina, die dazu führte dass eine Oberflächenrauhigkeit entstanden ist, die schließlich zu dieser Verkantung und Hakeligkeit geführt hat.

Ich habe die Oberfläche einfach mit einem weichen Lappen poliert. 

Keine Chemie, weil ich nicht weiß wie die mit dem alten Gummibelag reagiert.

Ich habe auch kein Silikonspray benutzt um die Gleitfähigkeit zu verbessern.

War mir alles zu riskant und letztlich auch nicht notwendig, da nach dem Polieren das Dämpfungsglied wieder einwandfrei funktionierte. 

 

  • Thumsbup 2
Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Eremitage:

Foto: Europa Lichttongerät. Rechts davor das Rücklaufgetriebe statt Bremsrolle. Das Typenschild ist Handmade.

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Foto unten: Rückseitige Darstellung.

IMG_20260720_173637.thumb.jpg.f3740b0a9331548938a87ecb696841ef.jpg

Das sieht ja alles aus wie neu und nie benutzt.  Erstaunlich guter Zustand.

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb Thomas007:

Das sieht ja alles aus wie neu und nie benutzt.  Erstaunlich guter Zustand

Naja, das Ergebnis der Arbeit.

  • Like 1
Geschrieben

Kurz vor der Montage habe ich mir jetzt nochmals das Magnettongerät vorgenommen. Das im Gehäuse mittig platzierte und mit einem eigenen Gehäuse ummantelte Getriebe, habe ich mit Maschinenfett neu abgeschmiert.

Da es keine verfügbare Quellenangabe für die Fettmenge gibt, habe ich das rein nach Gefühl mit einem Holzspatel in das Gehäuse eingebracht.

Die wohl ehemals mit aufvulkanisiertem Gummi ummantelten Reibräder, die für den Antrieb der Schwungmassen zuständig sind, habe ich mit einer neuen (aufgeklebten) Gummierung versehen.

Vielleicht kann mir jemand erklären wie diese Reibräder auf der angetriebenen Achse gegen Abrutschen gesichert sind.

Man kann sie nämlich nach vorne über die Sicherungsscheibe einfach abziehen.

Ich habe das Magnettongerät in diesem Zustand bekommen. Ob das so original ist, weiß ich nicht. Die Reperaturanleitung gibt da leider nicht viel her. Die Zeichnungen sind so oberflächlich gehalten, dass man damit im Grunde nichts anfangen kann. Jetzt hat man schon so eine seltene Rep.-Anleitung und dann steht immer dann wenn man mal wirklich etwas wichtiges wissen möchte nur "Bullshit" drin. (Sorry für den Ausdruck) Ich möchte halt vermeiden, dass beim ersten Funktionstest gleich die Brocken fliegen.

Foto: Magnettongerät, abgenommene Rückwand mit Blick auf die Mechanik.

Reibräder nur noch oberflächlich mit Kleberesten behaftet 

IMG_20260618_113643_HDR.thumb.jpg.d99e10635c1bd78a0e99fbe0bb8db6d2.jpgFoto unten: Überarbeitete Reibräder mit neuer Gummierung.

IMG_20260722_120303.thumb.jpg.c7d9cb6de4bde470d94b293d920365fc.jpg

 

Geschrieben (bearbeitet)

Foto: Darstellung aus der Reperaturanleitung, damit man sich von der "Informationsdichte" der 60er eine Vorstellung machen kann.

IMG_20260722_121657.thumb.jpg.eff313140e57cb0f75f0bda31d603043.jpg

Foto unten: Detailaufnahme der erneuerten Reibräder.

IMG_20260722_120246.thumb.jpg.8991bc13b1cea87bd815da1290dd7261.jpg

Foto unten: Wie sind die Reibräder gegen Abrutschen gesichert..? Lässt sich einfach über die Sicherungsscheibe drüberziehen.

IMG_20260722_120411.thumb.jpg.31911aa8cc4b3460225c122ef34aa226.jpg

Foto unten: Hier kommt das Fett an das Getriebe, dass mit dem Antrieb des Projektors gekoppelt ist. Gute Schmierung ist also wichtig.

IMG_20260722_120320.thumb.jpg.40222c2aacf877fd94131d8c4b5a0f02.jpg

 

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)

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