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Kleine Kinos in Bedrängnis: Digitalprojektion zu teuer


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Du unterliegst halt leider dem gleichen Irrtum, dem viele in ihrer Einschätzung des Kinos unterliegen:

 

Du bist nicht früher ins Kino gegangen, weil Du wusstest, dass dort die guten Filme laufen, die Du sehen willst.

Sondern Du hast diese Filme dort erst kennen gelernt.

 

Schau, natürlich habe ich sie dort erst kennengelernt aber vorher habe ich mich informiert was da denn läuft und das tue ich auch heute noch und stelle dabei fest, dass mich das alles nicht interessiert.

 

Die Art Film die ich liebe und das sind Filme des Genres „Sci/Fi, Action, Western. Horror... die gibt es für mich heute nicht mehr in dieser Form. Es ist keine Innovation da. Die Neuverfilmung von „Der Tag an dem die Erde still stand“ oder „Kampf der Welten“.... mich schaudert es bei diesem Digitalen Schrott!

 

Aber bitte das ist rein subjektiv!

 

Es geht aber nicht darum was ich oder ihr beiden gut findet. Es geht darum was die breite Masse gut findet und weshalb sie in die Kinos geht damit diese überleben. Und ich wollte nur verdeutlichen welche Konkurrenz das Kino durch die neuen Medien bekommen hat. Rein objektiv! Und da braucht man gar nicht zu Beamern oder hochwertigen Heimkinoanlagen zu greifen. Ich befürchte da reicht den meisten schon ein Stream aus dem Internet den es gratis und umsonst gibt.

 

Schaut euch mal diesen Sal in Kassel an:

 

 

Es ist doch nur traurig, oder? Aber auch mein Lieblingskino wurde abgerissen und durch so einen Funpark ersetzt. So schaut es wohl heute aus...

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Schmeiß die Glotze aus dem Fenster, das tut Geist und Seele gut, stattdessen mal ins Kino gehen, Film genießen und nicht überkompensieren wie im Fernsehen und sich andere Hobbys ausser Bestrahlung anlegen.

 

 

 

Oh ich habe genug Hobbys! Aber die Klotze so wie Du sie nennst schmeiße ich ganz sicher nicht aus dem Fenster denn im Kino sehe ich die alten Filmklassiker die ich mag leider nicht mehr und ich liebe es einmal die Woche den Beamer oder den Filmprojektor anzuschmeißen und einen Filmabend mit Borgart, Stewart und Co zu genießen! ;)

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Schau, natürlich habe ich sie dort erst kennengelernt aber vorher habe ich mich informiert was da denn läuft und das tue ich auch heute noch und stelle dabei fest, dass mich das alles nicht interessiert.

 

Da brauchst Du dich auch nicht wundern, dass Du keine guten Filme mehr zu sehen kriegst. Seit wann gibt irgendeine Beschreibung die Qualität eines Filmes wieder? Das hieße ja im Umkehrschluss auch, dass man beliebig gute Filme drehen kann, wenn man nur ne gute Beschreibung hat ;-)

 

 

Du bist einfach zu alt und zu bequem geworden.

 

- Carsten

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Da brauchst Du dich auch nicht wundern, dass Du keine guten Filme mehr zu sehen kriegst. Seit wann gibt irgendeine Beschreibung die Qualität eines Filmes wieder? Das hieße ja im Umkehrschluss auch, dass man beliebig gute Filme drehen kann, wenn man nur ne gute Beschreibung hat

 

Eine komische Logik die Du da anwendest! Ich habe genug neuen Mist gesehen ob im TV auf Sky oder DVD und dafür brauche ich nicht ins Kino. Egal ob Avatar oder Kampf der Titanen ich kann dem nicht viel abgewinnen.

 

Der letzte Schrott den ich mit ansehen musste war die Neuverfilmung von „Wolfman“ Da kann ich nur sagen den werde ich nie wieder gucken aber den alten mit „Lon Chaney Jr.“ den schaue ich mir immer wieder an.

 

Anderes Beispiel sind Eastern oder Kampfkunstfilme oder überhaupt Action Filme. Digitale Effekthascherei ohne Herz und Seele. Da war mir ein Stallone oder der Arni in den 80gern aber gut und teuer. Ich sehe heute nur noch Computergenerierte Scheiße!

 

Selbst die neuen Star Wars Filme. Die alten sind mir lieber!

 

Du bist einfach zu alt und zu bequem geworden.

 

Na, Du meinst vielleicht, dass ich zu festeingefahren bin. Dann würde Deine Analyse gegenüber meinem Filmgeschmack noch einen Sinn ergeben. Ich muss aber auch das von mir weisen denn ich bin ein Mensch der sehr offen für neues ist. Wenn mir das neue aber nicht gefällt dann ist das eben so und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

 

Mir ging es auch nicht um subjektiven Filmgeschmack! Mir ging es darum mit den Leuten hier zu diskutieren warum die Leute nicht mehr so oft ins Kino gehen und da halte ich eben daran fest, dass das Kino sehr viel Konkurrenz durch die neuen Medien bekommen hat und das wird sich auch noch weiter verstärken.

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Das Kino ist schon so oft totgesagt worden - und noch immer laufen die Menschen im Schnitt um die 2-mal pro Jahr ins Kino.

 

Nur mit steigendem Durchschnittsalter der Besucher steigt allerdings auch deren Anspruch. Das beginnt bei den Filmen und hört bei der Ausstattung und dem Service im Kino auf.

Mir ist sogar ein Kino bekannt, dass per Bus-Shuttle Rentner aus dem Altenheim ins eigene Kino bringt. Wenn das noch etwas geschickter aufgezogen werden würde, könnte der Öffentliche Nahverkehr sogar als "Sponsor" für bestimmte "Events" auftreten.

Möglichkeiten gibt es viele, den Zuschauern den Kinoabend/nachmittag so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Zielgruppenorientierte Werbung von Kaffee Haag (Gratisausschank) und von Coppenrath&Wiese (Verkostung - Kuchen/Torte) für Rentner wäre eine weitere Möglichkeit, für diese Zielgruppe ein wirkliches Filmerlebnis zu schaffen. Partnerschaften mit Hotels, Werbeagenturen, Supermärkten vor Ort. Ideen habe ich reichlich davon. Viele Ideen haben sich bewährt und zahlreiche Zuschauer kommen nun regelmäßig ins Kino.

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Eine komische Logik die Du da anwendest! Ich habe genug neuen Mist gesehen ob im TV auf Sky oder DVD und dafür brauche ich nicht ins Kino. Egal ob Avatar oder Kampf der Titanen ich kann dem nicht viel abgewinnen.

 

Wenn sich deine Vorstellung vom aktuellen Kinoprogramm auf AVATAR und Kampf der Titanen beschränkt, dann wundert mich nix mehr.

 

Wie gesagt, Du bist selber schuld wenn ausgerechnet Du mit deinem Anspruch nur auf die Marktschreier hörst und die vielen sehr guten Filme garnicht mehr wahrnimmst.

 

 

 

- Carsten

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Das Kino ist schon so oft totgesagt worden - und noch immer laufen die Menschen im Schnitt um die 2-mal pro Jahr ins Kino.

 

Nur mit steigendem Durchschnittsalter der Besucher steigt allerdings auch deren Anspruch. Das beginnt bei den Filmen und hört bei der Ausstattung und dem Service im Kino auf.

Mir ist sogar ein Kino bekannt, dass per Bus-Shuttle Rentner aus dem Altenheim ins eigene Kino bringt. Wenn das noch etwas geschickter aufgezogen werden würde, könnte der Öffentliche Nahverkehr sogar als "Sponsor" für bestimmte "Events" auftreten.

Möglichkeiten gibt es viele, den Zuschauern den Kinoabend/nachmittag so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Zielgruppenorientierte Werbung von Kaffee Haag (Gratisausschank) und von Coppenrath&Wiese (Verkostung - Kuchen/Torte) für Rentner wäre eine weitere Möglichkeit, für diese Zielgruppe ein wirkliches Filmerlebnis zu schaffen. Partnerschaften mit Hotels, Werbeagenturen, Supermärkten vor Ort. Ideen habe ich reichlich davon. Viele Ideen haben sich bewährt und zahlreiche Zuschauer kommen nun regelmäßig ins Kino.

 

 

 

Genau so was meinte ich! Sicherlich gäbe es auch noch vieler solcher Ideen und Möglichkeiten.

 

 

 

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open-air-kino im winter so kaffefahrtmäßig:

kino gratis, heizdecke 500,-€

kleiner scherz blush.gif

... und als (versprochene und zugesicherte) Überraschung wird dann ein 3D-Film gezeigt.

Einmalige Ausgabe - als garantierter und exclusiver Vorzugspreis - für die Brille: 299,99 EUR ... gegen Aufpreis auch entnehmbar.

 

So sind die Kosten für die Digitalinstallation ruck-zuck wieder drin!

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  • 5 Monate später...

Ich muss jetzt doch mal nachfragen, weil es hier ja ursprünglich um die kleinen Kinos ging: Bei uns gibt es zum Beispiel einen Saal mit 36 Sitzplätzen, der fürs Geschäft und die breitere Filmauswahl nötig ist. Denn den Saal zu verlieren wäre eine große Einschränkung bei insgesamt 4 Sälen. Auch noch zwei andere Säle sind nicht gerade groß(60 und 80), und auch nicht gerade schön, zugegeben. Aber der Filmgenuss ist in allen gegeben, denn die Bildwände sind der Saalgröße mehr als angemessen und während der Filmvorführung ist es ja dunkel, so dass man die eher ungemütliche Raumgestaltung nicht sieht. Aber wenn man sich diese Saalgröße ansieht und die Leinwandbreiten (3; 4,5 und 6m so in etwa, hab ich nicht im Kopf) dann muss man doch die Frage stellen, ob eine Digitalisierung nach den jetzigen Standards nötig wäre. Ich bin jetzt nicht vollständig gegen Digitalisierung, die Vorteile liegen auf der Hand (die Nachteile aber auch), ich bin da zwiegespalten. Aber wenn es schon digital sein muss dann muss es auch bezahlbare Lösungen geben. Ohne jetzt Cineasten auf den Schlips treten zu wollen, aber brauche ich denn bei 3x2 Meter Bildwand einen unglaublich teuren 2k-Projektor und den entsprechenden Server??? Eine bessere BlueRay könnte es da auch tun, und die kann man kostengünstiger abspielen. Wir hatten zum Beispiel eine Vorführung von "I`m still here" von BlueRay in unserem großen Prestige-Kino mit einer Leinwandbreite von ca. 12m, und sogar das ging ganz in Ordnung.

Da müssen von Hersteller-und Verleiherseite auch andere, günstigere Standards angeboten werden. Gerade für kleine Filme und kleinere Kinos. Denn mit Streifen wie "Brownian Movement", der in dem kleinsten Saal lief, wird man eben zu große Investitionen nicht wieder reinholen können. Also kann man solche Filme nicht mehr zeigen, und die Umrüstung bei solchen Saalgrößen dürfte sich insgesamt kaum lohnen. Also würde das Kino, das sich seit der Gründung vor zwei Jahren gut gemacht hat (auch finanziell) schließen und man müsste in Zukunft wieder weite Wege auf sich nehmen, um die kleinen Filme im Kino sehen zu können. Wenn es sie dort dann noch gibt.

Ich sehe das Problem in dem Standard, dessen Vorführungsequipment für kleine Häuser schlichtweg viel zu teuer und auch technisch überzogen ist.

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Zum einen sind die öffentlichen Förderungen für die Anlagen ja nicht abhängig von der Leinwandgröße, sondern von anderen Kriterien. Solange man das Glück hat, mehrere Förderungen einstreichen zu können, ist der Eigenanteil auch bei mehreren Anlagen nicht so furchbar groß. Und bei nem Kino mit 4 Sälen muss ja nun auch ein bißchen was rumkommen.

 

Ansonsten spricht ja nichts dagegen, in einen der ganz kleinen Säle eine 'bessere' Consumer-Anlage zu installieren und dort das verfügbare Material auf DVD/BluRay zu zeigen. Einige der kleinen Verleiher liefern ja durchaus Sub-DCI Formate. Das wird sich aber in letzter Konsequenz erst zeigen, wenn ein Großteil des Digitalisierungspotentials umgesetzt wurde und dann 'Restleinwände' auf eine Lösung warten. Mainstream wird man auf SUB-DCI sicher niemals während der Kinoauswertung kriegen, aber die Arthouse- und Kinderprogrammschiene könnte sich da durchaus noch etablieren. Bei solchen Sälen sollte man 35mm stehen lassen, eine günstige Sub-DCI Lösung installieren, und mal bis Anfang-Mitte 2013 warten, was sich so tut.

 

 

Hier muss man fast zynisch sagen, dass die öffentliche Digitalisierungsförderung schädlich ist - würden die vollständigen Kosten an den kleineren Kinos hängen bleiben, hätte ein Sub-DCI Standard deutlich mehr Chancen gehabt. So haben wir jetzt die Situation, dass ein Kino für eine selbst finanzierte kleine Anlage in vielen Fällen fast das gleiche zahlt wie für eine subventionierte DCI Anlage. Und da würde ich dann auch kein Sub-DCI mehr nehmen.

 

Im Übrigen haben die kleinen Kinos inkl. ihrer Verbände auch schlicht verpennt, rechtzeitig den Finger zu heben. Jetzt noch gegen die Etablierung der DCI-Lösungen anzurennen, ist viel viel zu spät.

 

 

- Carsten

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Das stimmt schon, dass sich die Förderung nicht auf die Leinwandgröße bezieht - aber sie variiert je nach Anzahl der Säle wenn ich das richtig verstanden habe. So ist relational gesehen die Förderung für einen Saal größer als die für zwei. Will man also 2 Säle umrüsten ist die Förderung pro Saal geringer.

Ein anderes Problem ist natürlich auch bautechnisch. In dem kleinen Saal den wir betreiben ist eine Parallelinstallation von 35mm und Digital schlicht nicht möglich, alleine schon weil beide Projektoren sich einen Spiegel teilen müssten. In den anderen Sälen sieht das nicht anders aus.

Aber der Ratschlag, zu warten bis sich ein Sub-DCI Standard verbreitet ist sicher richtig. Und ich glaube es herrscht kein Grund zur Panik, solange nicht radikal die 35mm-Kopien abgeschafft werden. Ich spreche da vor allem von den kleinen Programmkinos, die kleine Filme zeigen. Was sich im Mainstream-Bereich tut interessiert mich gar nicht so sehr, denn in einem Saal wie denen , die ich beschrieben habe, will niemand z.B.Tansformers oder Potter gucken. Und das zu Recht. Aber "Satte Farben vor Schwarz" oder so wäre in einem 600 Zuschauer Megasaal sicher auch verloren. Man muss halt abwägen und für die einzelnen Bereiche gute Lösungen finden, auch wenn die Bereiche nicht immer klar zu trennen sind.

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Abwarten nur mit den kleinen Sälen. In den großen würde ich so bald als möglich digitalisieren. Ich kenne nicht jede Länderförderung bezügl. der Ansprüche, aber bei denen, die uns betreffen gibt es nur eine Maximalanzahl an Leinwänden, die gefördert werden können, die Fördersumme ist bei den Leinwänden dann gleich, da wird nichts aufgeteilt. Natürlich müssen andere Kriterien auch noch passen. Und ja, der Platz muss natürlich auch reichen. Aber ein Christie 2210 und ein Server sollten überall unterzukriegen sein. Notfalls noch ein Spiegel ;-)

 

- Carsten

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Aber ein Christie 2210 und ein Server sollten überall unterzukriegen sein. Notfalls noch ein Spiegel ;-)

 

- Carsten

 

Warum denn so aufwendig? Das digitale Kino von morgen braucht doch keinen Vorführraum, pardon BWR-Raum mehr. Der Beamer kommt in einen Kasten unter der Saaldecke und einmal im Jahr kommt der Wartungsheini mit Staubsauger und Putzlappen. Man kann das jährliche Putzen auch sparen, denn alle drei bis fünf Jahre muss das Innenleben der Gondel herausgerissen werden, da die Hardware dann nicht mehr dem technischen Standard entspricht.

 

Ich schätze, das die großen Kinoketten dann pro Bundesland noch drei bis fünf "Vorführer" beschäftigen werden, die zentral in einer Art "Leitstelle" die Abläufe überwachen und nötigenfalls per DFÜ und Fernwartung eingreifen können.

 

Könnt Ihr Euch nicht vorstellen? Die Deutsche Bahn zum Beispiel ist gerade eifrig dabei, ganz Deutschland aus FÜNF zentralen Stellwerken zu steuern. Die neuen Länder (exDDR) werden zentral aus Berlin gesteuert, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen aus Hannover etc pp.

 

Gruß Rainer

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-> Laserprojektion: in nur wenigen Jahren serienreif. Und überall implementierbar, vielleicht auflösungsunabhängig: http://www.digitaleleinwand.de/2011/05/26/kinodigitalisierung-abgehakt-es-folgt-die-laserprojektion-vortrag-auf-der-dokville-2011/

Im Gegensatz zum derzeitigen Roll-out ein ernstzunehmender technologischer Fortschritt, der schlagartig die DLP-basierten Verfahren hinwegfegen könnte, die eine reine Brückentechnologie zu sein scheinen.

Einen solchen Fortschritt würde auch ich gerne mitnutzen wollen, der unegahnte Miniaturierungen des Bildwerfers zu ermöglichen scheint.

Panel-Systeme in den digitalisierten Kinos erwecken bei mir vom Gefühl des Historikers aus betrachtet den Verdacht des Epigonentums (Nachfolger von Idophor, aber auch des Cosumer-Flachbildschirmes). Einfach nicht modern und vielseitig genug, um tatsächlich im Wettbewerb medialer Unterhaltungsplattformen mithalten zu können.

Und die meisten DCI-Bildwerfer fungieren zu 98% im Spielstättenbetrieb nur als 35mm- und "Filmersatz".

Für Live-Übertragungen bedürfte es nicht zwingende eines DCI-Systems. Subsysteme sind m.E. realistischerweise zu fördern, anstatt zu boykottieren. Die AG Kino hatte dazu Stellung genommen. Außerdem klappt doch die 35mm-Belieferung nachwievor. Hat @buzzdee treffend erkannt.

Geyer hatte seit Jahren nicht mehr so viel zu tun wie gerade jetzt.

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Könnt Ihr Euch nicht vorstellen? Die Deutsche Bahn zum Beispiel ist gerade eifrig dabei, ganz Deutschland aus FÜNF zentralen Stellwerken zu steuern. Die neuen Länder (exDDR) werden zentral aus Berlin gesteuert, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen aus Hannover etc pp.

 

Gruß Rainer

 

Hallo Reiner,

 

sei mir bitte nicht böse, aber Deine Aussage es gäbe in den neuen Bundesländern nur ein zentrales ESTW ist völliger Unsinn. Vielleicht sollten Filmvorführer bei Film und DCI bleiben, Eisenbahntechnik ist eine andere Hausnummer.

 

 

Gruß

 

Salvatore

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Hallo Reiner,

 

sei mir bitte nicht böse, aber ...

 

 

Gruß

 

Salvatore

 

 

Hallo Salvatore,

 

es ist mir klar, das jeder Vergleich irgendwo hinkt. Ich habe ja auch nicht gesagt, das alle Kinos in Zukunft ferngesteuert werden.

 

Ich wollte nur andeuten, das die digitale Technik enormes Vereinfachungspotential aufzeigt und in der Tendenz zu deutlich weniger, dafür hochqualifizierten Arbeitsplätzen führt.

 

Gruß Rainer

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Die Bahn wird nur die Hauptstrecken von den 5 estws aus kontrollieren. Nebenstrecken und Güterumschlagplätze werden weiterhin ihre eigenen stws haben. Ist so oder so kein Vergleich zur Kinotechnik...

 

Wenn man nicht verstehen will, dann eben nicht.

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Ich kann jeden Kinobesitzer verstehen, der nicht will, das der Verleiher das Filmprogramm von einer zentralen Stelle startet. Wer will schon, dass sein "Zulieferer" die internen Abläufe steuert...? - Ich jedenfalls werde das zu verhindern wissen!

 

Gegen einen Programm/Filmstart von einer zentralen Stelle innerhalb des Kinos ist IMO nichts einzuwenden. Die Technik ermöglicht schon jetzt eine zentrale Steuerung. Sollte ein Doremi abstürzen, wird er halt neu gestartet. Im Grunde ist es "nur" ein Computer, mit deren Programmen jeder nach einer gewissen Einarbeitungszeit umgehen kann. Der Computer muss nicht zwingend neben dem Projektor stehen.

Denn geht am Projektor etwas kaputt (von einem Lampentausch mal abgesehen), ist ohnehin der Service gefragt.

Seien wir ehrlich. Heute können die allermeisten "Aushilfsfilmvorführer" kleine Reparaturen auch an einem 35mm Filmprojektor nicht mehr selbständig vornehmen. Zum Teil dürfen sie es auch nicht!

 

Meiner Meinung ist ein Filmvorführer nicht überflüssig wie immer wieder (Pro und Contra) propagiert wird. Es wird sich der Aufgabenbereich verändern. Der Vorführer wird mehr zu einem "Technikchef" mit verlagerten Aufgabenbereich - muss seine Kenntnisse daher erweitern.

Kein (angestellter) Theaterleiter will regelmäßig von morgens um 10 Uhr bis abends um 23 Uhr oder sogar nachts um 2 Uhr (Spätvorstellung) arbeiten wollen. Wirtschaftlich wäre das auch Unsinn.

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