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Digitaleinbau • Was passiert dabei genau?


anubis

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Barco braucht für eine 12 Meter Leinwand einen 6500 Watt Kolben in 3D betrieb, mit Christie geht es auch mit 3 kW . Ist halt so :grin:

 

@Brunorok, hast Du den Barco mal gesehen oder liest du nur die Handbücher?

 

Ein auch für mich erstaunlicher Wert aus dem Alltag mit dem DP2k19B:

 

18m breites CS-Bild , 3kW Kolben, RealD XL, maximal 11,5 FL, ausreichend Raum für eine Alterungskompensation.

 

Oft wird beim vergleichen das 3D Sytem vergessen. Man kann den Z-Screen nicht mit der XL Einheit vergleichen.

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Das riecht aber eher nach einem Kinoton-Problem. März 2010 bei Kinoton? Ist das schon ein Serie-II Gerät? Vermutlich nicht.

 

Nicht vorstellbar, dass eine Firma wie BARCO ein solches Problem ein Jahr lang ungelöst lässt - das würde ja zwangsläufig ALLE installierten BARCOs im Markt betreffen.

 

- Carsten

 

Nicht vorstellbar? Ist Tatsache :cool:

 

Barco hat ein Softwareproblem mit seinen Projektoren bzgl. der Ansteuerung der Objektive. Lange hat Barco dieses Problem anscheinend heruntergespielt, mittlerweilen arbeiten sie wohl mit Druck an einer Lösung, ich alleine kenne dutzende Installationen mit diesem ungelösten Problem! Es hilft derzeit, den Projektor nie auszuschalten, dann tritt das Problem nicht auf.

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Barco braucht für eine 12 Meter Leinwand einen 6500 Watt Kolben in 3D betrieb, mit Christie geht es auch mit 3 kW . Ist halt so

 

@Brunorok, hast Du den Barco mal gesehen oder liest du nur die Handbücher?

 

 

nicht immer alles aus dem Kontext reissen. Der Satz wurde an einem Abend geschrieben wo wir alle sehr lustig drauf waren. An einer anderen Stelle habe ich auch gesagt

das die Dinger irgendwie alle gleichauf sind.

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Nicht vorstellbar? Ist Tatsache :cool:

 

Barco hat ein Softwareproblem mit seinen Projektoren bzgl. der Ansteuerung der Objektive. Lange hat Barco dieses Problem anscheinend heruntergespielt, mittlerweilen arbeiten sie wohl mit Druck an einer Lösung, ich alleine kenne dutzende Installationen mit diesem ungelösten Problem! Es hilft derzeit, den Projektor nie auszuschalten, dann tritt das Problem nicht auf.

 

Wenn es ein grundsätzliches Softwareproblem gäbe, wären ALLE Projektoren dieser Serie betroffen. Sind sie aber nicht. Außerdem schreibt Anubis, dass sich beim ihm die Schärfe selbst während einer Vorstellung verändert und sogar der Scheimpflug sich ändert (ungleichmässige Schärfe über die Leinwand). Das Ding ist installationsmäßig vermurkst.

Und ein Installateur, der das so lässt und darauf verweist, dass Barco das irgendwann richten wird ist sein Geld nicht wert. So eine Maschine ist schlicht nicht alltagstauglich.

 

 

- Carsten

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Ohne mich einmischen zu wollen - es könnte auch sein das Ihr beide recht habt:

 

Wenn ich mich richtig entsinne gab es einen Optikfremdhersteller (ich weiss nicht mehr auswendig wer, minolta? war japanisch) der OEM-Ware (also umgelabelt) mitvertrieben hatte. Die Optiken selber sind völlig in Ordnung und gut, aber hatten in der Skala (und intern) die Werte nicht rightig verzeichnet, und die haben dann öfters nach neueinschalten usw die barcos durcheinandergebracht mit diesen falschen Werten nach "richtiger" Kalbrierung. Dachte zwar, die wären nur in den USA falsch beschriftet/parametrisiert geliefert worden, aber könnte man auch mal schauen, weil das würde erklären warum ein KALIBRIERTER Projektor/Optik (hier hat carsten recht, das MUSS sitzen) dennoch sich verstellt (was ja auch ein paar erleben), schlicht weil er die falschen linsendaten als grundlage nimmt.

 

Wenn die Berlinale rum ist (und ein bisschen pause war) schau ich gern nochmal nach, wir hatten in NY mal so einen Kandidaten, und da wars genau die Ursache, die sich dementsprechend mit den richtigen Parametern sofort klären lies.

 

so, aber nu wieder ab ins Feld ;)

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Das Problem mit den Barcos (ich habe u.a. den DP2000 aus 2009) verbaut, und der verliert seine Lens-Settings sehr häufig und unregelmäßig. Mal hält es 4 Monate, mal nur 2 Wochen. Der Kinotechniker ist Stammgast bei mir.

 

Nach jüngsten Informationen hat eine große deutsche Kinokette neuerdings sehr viele Barcos im Einsatz (aus Ende 2010/Anfang2011) und dort gibt es DURCHWEG diese Probleme. Ein Jammer, dass sich Barco nicht drum kümmert.

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Ohne mich einmischen zu wollen - es könnte auch sein das Ihr beide recht habt:

 

Wenn ich mich richtig entsinne gab es einen Optikfremdhersteller (ich weiss nicht mehr auswendig wer, minolta? war japanisch) der OEM-Ware (also umgelabelt) mitvertrieben hatte. Die Optiken selber sind völlig in Ordnung und gut, aber hatten in der Skala (und intern) die Werte nicht rightig verzeichnet, und die haben dann öfters nach neueinschalten usw die barcos durcheinandergebracht mit diesen falschen Werten nach "richtiger" Kalbrierung. Dachte zwar, die wären nur in den USA falsch beschriftet/parametrisiert geliefert worden, aber könnte man auch mal schauen, weil das würde erklären warum ein KALIBRIERTER Projektor/Optik (hier hat carsten recht, das MUSS sitzen) dennoch sich verstellt (was ja auch ein paar erleben), schlicht weil er die falschen linsendaten als grundlage nimmt.

 

Wenn die Berlinale rum ist (und ein bisschen pause war) schau ich gern nochmal nach, wir hatten in NY mal so einen Kandidaten, und da wars genau die Ursache, die sich dementsprechend mit den richtigen Parametern sofort klären lies.

 

so, aber nu wieder ab ins Feld ;)

 

Das scheint das Problem zu sein. Leider hält Barco sich sehr bedeckt.

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Das Problem mit den Barcos (ich habe u.a. den DP2000 aus 2009) verbaut, und der verliert seine Lens-Settings sehr häufig und unregelmäßig. Mal hält es 4 Monate, mal nur 2 Wochen. Der Kinotechniker ist Stammgast bei mir.

 

Das ist nunmal genau der Punkt. Man zahlt nicht derartige Beträge für so eine Maschine und lässt sich dann mit der Auskunft 'Geht nicht besser, irgendwann vielleicht.' abspeisen. Das Ding erfüllt nicht die angebotenen Specs.Die Schilderung von Anubis über das Verhalten ihrer Optik ist ne Katastrophe.

Gewährleistungsfall. Und wenn der Techniker jede Woche auftauchen muss, um die Optik neu zu initialisieren, das ist DEREN Problem, nicht das des Käufers.

 

Der sollte sich nur mal trauen, nicht 100% des vereinbarten Kaufpreses zu überweisen sondern nur 99%. Er bekäme schleunigst juristisch beigebracht, dass Verträge zu 100% zu erfüllen sind und müsste für diese Belehrung noch Verzugszinsen und Anwaltskosten zahlen.

 

Warum nicht umgekehrt? Weil man akzeptiert, dass digitale Technik grundsätzlich buggy ist?

 

 

 

- Carsten

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Fakt ist, dass es derzeit große Probleme - reproduzierbar- mit der Serie gibt. Lässt man den Projektor an, bleiben alle Einstellungen erhalten, schaltet man den Projektor über Nacht stromlos, kann man die Uhr danach stellen, bis der Fehler wieder auftritt.

Natürlich könnte man nach mehrfachen Reparaturversuchen das Geschäft vielleicht sogar rückabwickeln, nur hat man dann keinen Projektor mehr. Hier hilft tatsächlich nur auf ein Update zu warten. Das ist unschön, aber so ist es nunmal. Schön ist, dass man mittlerweilen weiß, wie man den Fehler verhindern kann.

 

 

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Fakt ist, dass es derzeit große Probleme - reproduzierbar- mit der Serie gibt. Lässt man den Projektor an, bleiben alle Einstellungen erhalten, schaltet man den Projektor über Nacht stromlos, kann man die Uhr danach stellen, bis der Fehler wieder auftritt.

Natürlich könnte man nach mehrfachen Reparaturversuchen das Geschäft vielleicht sogar rückabwickeln, nur hat man dann keinen Projektor mehr. Hier hilft tatsächlich nur auf ein Update zu warten. Das ist unschön, aber so ist es nunmal. Schön ist, dass man mittlerweilen weiß, wie man den Fehler verhindern kann.

 

...und wer zahlt die Strom- Mehrkosten? Ich würde den Installtuer täglich anrollen lassen.

Und wenn der nicht will, soll er die Kiste abbauen und das Geld zurückschicken.

Es gibt auch Projektoren auf dem Markt, die funktionieren.

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Man zahlt nicht derartige Beträge für so eine Maschine und lässt sich dann mit der Auskunft 'Geht nicht besser, irgendwann vielleicht.' abspeisen. Das Ding erfüllt nicht die angebotenen Specs.Die Schilderung von Anubis über das Verhalten ihrer Optik ist ne Katastrophe.

Gewährleistungsfall. Und wenn der Techniker jede Woche auftauchen muss, um die Optik neu zu initialisieren, das ist DEREN Problem, nicht das des Käufers.

 

Der sollte sich nur mal trauen, nicht 100% des vereinbarten Kaufpreses zu überweisen sondern nur 99%. Er bekäme schleunigst juristisch beigebracht, dass Verträge zu 100% zu erfüllen sind und müsste für diese Belehrung noch Verzugszinsen und Anwaltskosten zahlen.

 

Warum nicht umgekehrt? Weil man akzeptiert, dass digitale Technik grundsätzlich buggy ist?

 

 

 

- Carsten

Hier hat carsten völlig recht.

 

Das verhalten des Systems ist falsch.

 

Alle, und ich meine *alle*, DCI-Projektoren-Systeme, und das heisst auch incl. Linse, müssen das können.

Vollautomatisch, und immer, und auch nach Strom aus.

 

Bei Reklamation beachten: Diese müssen fristgerecht erfolgen. Die Verantwortung liegt hier ganz klar beim Integrator, nicht beu Anubis.

 

Selbst wenn mein Tip auf die falsch parametrisierte Linse korrekt ist, kann man vor dem Update seitens Barco bei genügend Kompetenz des Projektorfachmannes einmal manuell richtig einrichten und speichern.

 

(mein tip wäre, völlige spekulation zwar, aber ne prüfung wert, das beim automatischen Auslesen die falschen Werte der Linse neu übernommen werden).

 

Ich empfehle, wie carsten, sich NICHT bis zu einem update vertrösten zu lassen.

Genaue Bezeichnung der Linse. Hergang dem Inegrator schildern, auf KORREKTE Einstellung, nicht auf "warten bis update" bestehen, ggf. auf diesen Thread verweisen. Wenn dann der nicht aus den Puschen kommt: Barco kontaktieren (am besten Zentrale, nicht Landesniederlassung) und OFFIZIELL beim Hersteller nachfragen, weswegen der Dienstleister behauptet, das Barco keine automatische perfekte Schärfe kann. Wenn dann Ergebnis immer noch "bis update" ist - Mängel feststellen, Nachbesserungsfrist setzen, und Rabatt kassieren oder Austauschgerät fordern. Lasst euch da nicht abspeisen, das HAT perfekt zu funktionieren. Wenn mal eine Platte kaputtgeht - kann passieren - ist das was anderes als wenn das System nicht spezifikationsgemäß agiert. Und hey, es ist 2011! DCI ist seit JAHREN jetzt völlige routine. 2006/7, und ja auch 2008 hat man da mal die Augen zukneifen können und von Hand eingreifen können, 2009 war das schon nicht mehr ok, 2010 schon garnicht und 2011 sollten MEHRERE Nutzer mit dem gleichen Problem sich das NICHT bieten lassen.

 

p.s. zur technik noch kurz, der kollege der die premiere in NYC hatte ist wie wir alle während der Berlinale komplett ausgebucht, aber ich hatte in kurz am Tel. Bei der falsch justierten Linse war es jedenfalls so, das alles perfekt lief, bis das ganze System ausgeschaltet wurde. Beim einschalten übernahm der Projektor dann nicht die richtigen, zuvor gespeicerten, sondern die falschen alten Linsenparameter. Das Problem war innerhalb von einem Vormittag - ohne Update - dann korrigiert. Ich hab hier grade keinen Barco (und kein Handbuch) zur Hand an dem ich aktuell experimentieren will, aber konnte man nicht die Parameter der Linsenautomation auf die internen Banks/Presets legen? Wär ja einen Versuch wert....

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... so sind sowohl das glasklare Bild als auch der Ton, den ich so in unserem kino weder bei SR-D noch bei dts in einer solchen Dynamik und Fülle noch nie gehört habe, absolut genial.

und das ist zwar das wichtigste, exzellentes Bild und Ton - aber auch die Ergonomie muss sitzen, manueller Fokus ist immer eine Fehlerquelle. Lieber einmal perfekt und bombensicher als jedesmal aufs neue.

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Also nachdem ich mehrere Nachtschichten eingelegt habe, bin ich einer - zumindest improvisierten - Lösung meines Schärfen- und Formatproblems näher gekommen.

(Keine Panik: Nicht mit Sekundenkleber und auch nicht mittels Holzkeil oder großen Schraubendrehers :rolleyes: )

 

In der von unserem Dienstleister bei Übergabe des Projektors eingerichteten Playliste befand sich immer der Befehl für den Formatwechsel auf CS. Wenn also, beim Abspiel des gesamten Programmes auf CS, der "Zeitbalken" auf diesen zusätzlichen Befehl kam, wurde das Bild sofort unscharf und musste von Hand nachgestellt werden. (So wie bereits von mir geschildert)

 

Nun habe ich ganz einfach diesen - in meinen Augen in dieser von mir so vorgeführten Programmversion - unnötigen Befehl gelöscht ... und es funktioniert.

Einmal per Testbild eingestellt, ist mein Bild scharf - und das bei allen Playlist-Versionen (die ich so verändert habe) und die im CS-Format laufen und das auch noch nach dem nächsten Neustart des Systems.

 

Das ist sicherlich nur eine Notlösung und keinesfalls die Behebung des Fehlers ... aber zumindest kann ich nun unseren zahlenden Gästen 3D in voller Schärfe präsentieren. (Und es sieht verdammt gut aus :rolleyes: )

 

 

 

Hinsichtlich der rechtlichen Situation hat unser Cheffe über seinen Anwalt sowohl den Dienstleister als auch den Hersteller fristgerecht angeschrieben, die Fehlerliste übersandt und eine formelle Frist gesetzt.

Diese beinhaltet sowohl die Nachbesserung des bestehenden Fehlverhaltens sowie auch die vertraglich vereinbarte Nachlieferung des Projektor-"Touchscreens" sowie den Austausch des jetzigen Lampenblockes mit dem serienmäßig vereinbarten.

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