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Ein sehr analytischer und ausgewogener Artikel zum Problem der Digitalprojektion und der "Aufweichung" der IMAX-Marke ist hier zu lesen: "Is IMAX the next "New Coke"?" http://www.lfexaminer.com/
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Ich möchte "EYES WIDE SHUT" im Kino sehen!
magentacine antwortete auf Alan Smithee's Thema in Nostalgie
@Alan Smithee: Unabhängig von der Ausstellung sollte der Film eigentlich über Warner Bros. verfügbar sein - sprich doch mit dem nächsten Programmkinomacher Deines Vertrauens, ob er EWS nicht mal auf den Spielplan setzt. Sehr schön auch die Doku STANLEY KUBRICK'S BOXES über SKs Archivkisten: http://www.nerdcore.de/wp/2008/07/31/doku-stanley-kubricks-boxes/ oder http://www.peter-noster.de/wordpress/2008-07-31/stanley-kubricks-boxes-50-minuetige-dokumentation -
Schauburg Karlsruhe 3.-5.Oktober: Ich war dabei.....
magentacine antwortete auf Kurtheater's Thema in Nostalgie
Für mich war THE LAST VALLEY eigentlich die Entdeckung des diesjährigen Festivals - ein solide und zeitlos inszenierter Film mit guten Schauspielern, dessen 70-mm-Kopie trotz Farbstoffschwund erkennen ließ, was das Todd-AO-Format leisten konnte. Die Norwegen-Aufnahmen von SONG OF NORWAY würde ich gern zu einem 20minütigen Kulturfilm kompilieren und mit Grieg-Musik unterlegt sehen, denn diese Szenen müssen vor dem Ausbleichen wirklich grandios ausgesehen haben - über die Handlung und die Songs muß man wohl kein Wort mehr verlieren. Ich denke, es gibt verschiedene Sichtweisen auf solch ein Festival, z.B. - die analytische des technisch-filmästhetisch Interessierten; - die des davon unbeschwerten Zuschauers, der einfach "seine" Klassiker oder Lieblingsfilme möglichst gut sehen möchte. - die des "cinephilen Raritätensammlers", der glücklich ist, auch die merkwürdigste oder anstrengendste Produktion einmal gesehen (und "abgehakt") zu haben. Ich selbst bin sehr dankbar für ältere Kopien wie EXODUS, weil sie anders als die meisten neugezogenen 70-mm-Kopien die volle Schärfe und Auflösung haben, was von den neuen Kopien der letzten Jahren m. E. nur THE AGONY AND THE ECSTASY und PATTON (mit leichtem Körnigkeitseindruck durch Dup) leisten konnten. Gern sähe ich auch eine Neukopierung der DEFA-Produktionen, denn die Kopierung auf Orwo-Farbpositiv scheint mir doch als "Qualitätsbremse" zu wirken. So schlecht war das Orwo-Farbnegativ (Kameramann-Spott: "So körnig und lichtempfindlich wie Rauhfasertapete") nämlich gar nicht. -
Hallo Chris, momentan ist nichts drin, wenn ich eine sehe, schicke ich Dir den Link! Diese Modelle kommen wohl meist aus dem Militärbereich, schmuck orange lackiert (leuchten vielleicht gar im Dunkeln?). :)
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Aus der Artikelbeschreibung geht hervor, daß es sich um ein Fotofachlabor handelte, nicht um ein Filmkopierwerk. 70-mm-Material wurde in der wissenschaftlichen und militärischen Fotografie viel eingesetzt, daher auch die vielen 5- und 10-perf-Filmkameras für 70mm auf eBay (für Kinozwecke wegen der langen Transportphase (nur 90° Offensektor) übrigens ungeeignet.
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Sind in diesem Trollfutter auch echte Kinder drin? (für Todd-AO-Festivalbesucher sage ich nur: SONG OF NORWAY!)
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Filmverunstaltungen - Zurück in die Zukunft [Korrektur]
magentacine antwortete auf GFi's Thema in Talk
Hm, gab es nicht entweder in GUNGA DIN Reiterszenen mit Grant, oder war es in THE PRIDE AND THE PASSION? -
Filmverunstaltungen - Zurück in die Zukunft [Korrektur]
magentacine antwortete auf GFi's Thema in Talk
@Brillo: Das mit den Rechten an der Synchronfassung leuchtet mir schon ein - aber im Fall von ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN ist es eben ziemlich gravierend, wenn man aus Kostengründen statt der seit vierzig Jahren aus Kino und TV bekannte ziemlich werkgetreue Synchro eine andere (noch dazu unlustige) als DVD herausbringt. Im Vergleich OF/DF - einmal wollte ich die deutsche Musikfassung wenigstens durchhalten - hatte ich bei SINGIN' IN THE RAIN schon den Eindruck, daß Erik Ode mit den ganz schnellen Nummern, die gleichzeitig gesangliche Anforderungen stellten, seine Probleme hatte, zum Beispiel in MOSES SUPPOSES. Stimmlich entsprach Ode weder Sinatra noch Kelly, etwas besser paßte er zu Astaire. Aber wie Sie richtig sagten, das ist alles Geschmackssache, und entschieden hat das jemand bei MGM vor einem halben Jahrhundert... Gut, daß Cary Grant nur selten singen mußte! :) -
Filmmaterial aller Typen gibt es hier: http://www.ffr-film.de/index.php?page=single-8 Viel Vergnügen - welche Kamera ist es denn, wenn man fragen darf? Und beim Drehen bitte nicht so finster gucken wie diese Herren... ;)
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Filmverunstaltungen - Zurück in die Zukunft [Korrektur]
magentacine antwortete auf GFi's Thema in Talk
Manchmal wird um- und neusynchronisiert, weil man Inhalte nicht akzeptabel findet. Beispiel: SLAP SHOT (Kinotitel: Schlappschuß, TV-Titel: Schlagschuß). In diesem Film besucht Eishockeytrainer Paul Newman die Besitzerin des Teams, um zu verhindern, daß die Mannschaft verkauft und aufgelöst wird. Der Kino-Originaldialog lautete etwa: "Ihr Sohn sieht mir aus wie ein kleiner Sch*****, wundern Sie sich nicht, wenn Sie ihn mit einem ******* im Mund erwischen." Im deutschen TV wurde das dann durch einen anderen, weniger drastischen Inhalt ersetzt, damals sogar durch Newman-Synchronsprecher G.G. Hoffmann neu eingesprochen. Rätselhaft ist, warum oft alte deutsche Synchros ohne Not durch neue TV-Billigfassungen ersetzt werden, zum Beispiel John Sturges' STADT IN ANGST (Bad Day at Black Rock), wobei zu wenige Sprecher und eine eintönige Grillen-in-der Wüste-Endlosatmo den Film ruinieren. Leider wird aus Unkenntnis oder Desinteresse auch bei DVD-Veröffentlichungen oft der Film verfälscht bzw. alte Sünden neu verpackt - auf der SZ-Editions-DVD von ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN ist die matte und unlustige erste Kinosynchro zu hören, nicht die erstklassige und werkgetreue zweite Fassung, die Atlas eigens in den 1960ern in Auftrag gab. Bei SINGIN' IN THE RAIN hat man die alte deutsche Synchro mit vollsynchronisierten Liedern (grauenvoll verstümmelt mit Erik Ode als Gene-Kelly-Stimme) beibehalten, anstatt der Praxis des ZDF zu folgen, bei der die Lieder im Original bleiben und nur die Dialoge deutsch zu hören sind. Wer sich die MGM-Musicals auf deutsch ansieht, muß also entweder dauern zwischen den Spuren hin- und herschalten oder sich wundern, was Textdichtern damals so alles eingefallen ist (aus Kellys "I'm singin' in the Rain" wird dann "Ich bin heut so verdreht", mühsam von Erik Ode herausgeknödelt). Filme haben keine Lobby, es sei denn, es handelt sich um ein "Meisterwerk" aus dem Kanon der offiziellen Filmgeschichtsschreibung. -
Besonders spannend sind die eDit-Veranstaltungen mit Ehrengästen - diesmal zum Beispiel Anne V. Coates, die Cutterin von LAWRENCE OF ARABIA oder Craig Barron, von dem das geniale Buch zum Thema Matte Painting THE INVISIBLE ART stammt. Auch Monstermacher Ray Harryhausen und andere Veteranen sind dort immer wieder zu Gast. Nachdem man nicht mehr einen teuren Festivalpaß braucht, sondern auch Einzeltickets bekommt, lohnt es sich, das Programm frühzeitig zu studieren, auch wenn man sich für die aktuellen VFX-Sachen nicht so interessiert.
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@cinerama Siehe meine Antwort an @UliBerlin vom 12.9. weiter oben in diesem Thread! Mehr weiß ich dazu nicht zu sagen...und der von Dir initialisierte Herr ist ebenfalls kein "Neffe"! :)
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"Wenn Sie Wegweiser und Ortsschilder so lesen wie Kinoannoncen, wünsche ich angenehmen Aufenthalt in Usbekistan." Aber der Kunde ist ja König, also lächeln, und nicht ärgern, sondern nur wundern! :)
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Dett verdammte Ding will nich richtich!
magentacine antwortete auf Alessandro Malfatti's Thema in Schmalfilm
Laß wertvolle Filme lieber nicht darauf laufen, filmschonend ist das nämlich nicht. Der Fachautor Alexander Spoerl befragte 1963 verschiedene Hersteller von Schmalfilmprojektoren zu dieser Technik und bekam zur Antwort, man habe per Marktforschung festgestellt, daß der durchschnittliche Filmamateur sich seine Filme nicht mehr als fünfmal ansehe. Daher sei die unvermeidliche Perforationsbeschädigung kein Problem, und man könne auf diese Weise preiswertere "Einstiegsgeräte" bauen. -
Ein Bonmot, das dem Schriftsteller Friedrich Torberg zugeschrieben wird: (über einen 99jährigen Kollegen): "Keine Sorge, er ist über das Alter hinaus, in dem man stirbt..." :)
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Interessante Untersuchung zu Einstellungslängen (älterer Filme) findet man in Barry Salts Buch FILM STYLE AND TECHNOLOGY. Sollte für FiWis Pflichtlektüre sein - ist es aber nicht. Frage: Was ist ein semiprofessioneller Artikel? :?:
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Was für ein peinlicher Bericht. Es muß wohl eine Software geben, in die man oben fünf Fakten einwirft, die automatisch Klappentexte von drei, vier Büchern zum Thema scannt, das Ganze mit Phrasen und lächerlich machende Formulierungen verrührt und dann als vermeintlichen Journalismus auskippt. Früher war sowas Schülerzeitungsniveau, und die Autoren hatten immerhin die Entschuldigung, voll in der Pubertät zu stecken. Heute geht derartiges Phrasengestammel problemslos in überregionalen Medien durch. Der einzige Zweck solcher "Artikel" ist übrigens, daß der Leser sich durch die sog. "Fotostrecken" hindurchklickt, und jeder Klick wird als Seitenaufruf verbucht, um der Werbewirtschaft tolle Akzeptanz vorzugaukeln. Siehe auch hier: "Klickstrecken? Der Übersicht wegen" "Dumm klickt gut" http://www.stefan-niggemeier.de/blog/
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...ganz recht: "ACHTERMIEZE" ! ;) Unschlagbar bleiben Pussy Galore (Goldfinger), Holly Goodhead (Moonraker) und Christmas Jones (The World Is Not Enough). Zur Angst vor dem in Zeiten der Political Correctness hier ein lesenswerter Artikel : "No More Pussy Galore" http://www.chicagoreader.com/features/stories/moviereviews/080626/ Eine Liste der absurdesten Bondgirl-Namen: http://www.lastbroadcast.co.uk/movies/v/6002-top-10-bond-girl-names.html
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Auch ein Bond-Film ohne Fräulein Geldpfennig ist einfach undenkbar.
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Es genügt nicht, einen hakeligen Originaltitel zu haben, nein, er muß auch noch auf dem deutschen Markt wörtlich übersetzt werden! Was sind eure Beobachtungen zum neuen Bond-Titel? Ich sah den Trailer inzwischen dreimal, und jedesmal konnte man die Befremdung des Publikums über den Titel "Ein Quantum Trost" förmlich greifen. Ein Quantum Trost, hört sich ungefähr so spannend an wie "Klosterfrau Melissengeist vs. Plumperquatsch". Für die Spätgeborenen: Die sklavische Übersetzung scheint hierzulande nach 1987 verordnet worden zu sein. Man stelle sich vor, die deutschen Verleiher hätten bereits die vorausgehenden Bond-Titel so "korrekt" übersetzt, von AUS RUSSLAND MIT LIEBE über NUR FÜR DEINE AUGEN bis DIAMANTEN SIND UNVERGÄNGLICH und LEBENDIGES TAGESLICHT wäre es eine reine Freude gewesen. :D
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Da hast Du natürlich recht, mit dem Farbstich-Wackelhorror der Bourne-Filme wollte ich CASINO ROYALE nicht vergleichen, bezog mich nur aufs Inhaltliche. Stimme auch zu, daß man nicht die Filme der Vergangenheit nochmal drehen muß, aber genauso, wie ein heutiger Western oder 2.-Weltkrieg-Film ganz andere stilistische und erzählerische Wege einschlagen kann als die Filme vor vierzig, fünfzig Jahren, könnte ich mir einen Retro-Bond in dieser Zeit als Film von heute spannend vorstellen. "Disaster Movie", hm, was soll man denn davon halten? Die Beschreibung klingt irgendwie unlustig und "flüssigel als flüssig"... ;)
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@Volker Leiste: Also, Sexfilme (= "Softcore") sieht man eigentlich massenweise auf eBay, ich habe immer wieder gestaunt, was da alles sogar als Mehrteiler veröffentlicht wurde. Seltener werden - weil eigentlich nicht erlaubt - Pornofilme (="Hardcore") angeboten, meist mit eindeutig-zweideutigen Umschreibungen!
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Obwohl mir CASINO ROYALE nicht gefallen hat, muß man gerechterweise sehen, daß der Film der Stimmung des Ian-Fleming-Buches ganz gut entspricht, gerade das sadistische Element ist in den Büchern viel ausgeprägter. Insofern kann man CS durchaus für eine in die Gegenwart transportierte Interpretation des literarischen Bond-Charakters betrachten. Da aber heute nur wenige noch Ian Fleming lesen dürften, stellt sich die Frage, wieweit die neuen Filme an den Kino-Bondmythos anknüpfen und ob das Publikum an dessen Elementen wirklich noch interessiert ist. Ich vermute, daß es für das Einspielergebnis keine große Rollen spielen wird, ob man vertraute Elemente einbindet, das Etikett Bond genügt, für männliches Publikum ist genug Krachwumms enthalten, und für die Frauen ist Daniel Craig scheinbar der ganz große Volltreffer. Also letzten Endes eine fortlaufende Bourne-Verschwörung mit symbolischer Agentfilmwürze, warum auch nicht? Ich hoffe nur, daß man die speziell auf das weibliche Mainstreampublikum gezielten "gefühlvollen" Szenen (die unglaubwürdige Heulsusennummer aus CR) wegläßt, das Anreichern von "harten" Action-Stoffen mit tränendrüsigen Szenen, die die emotionale Tiefe der Figuren zeigen sollen, finde ich kontraproduktiv. Schade, daß man keinen Bond Reloaded gewagt hat, der Bond/Craig in die fünfziger oder sechziger Jahre, also den agentenmäßig ergiebigeren Kalten Krieg geworfen hätte. Aber wie schon meine Vorredner richtig sagten: Hauptsache, die Kasse stimmt.
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Keine Anweisung für den Vorführer, aber interessante Details über "showmanship" findet man im Cinerama-Manual für Kinobetreiber: http://cineramahistory.com/csm.htm Jeweils am Seitenende weiterklicken!
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@cinerama Danke für den Hinweis - das klingt plausibel, inwieweit sich das Muster tatsächlich wiederholte, konnte ich aus Zeitgründen nicht überprüfen, weil die Kopie wieder verschickt werden mußte. Welchen Umfang hat dieses Rädchen an der Entwicklungsmaschine in etwa, nach wievielen Bildern müßte sich das Muster dann wiederholen?
