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Liliputkino

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  1. Bei Zeitlupenaufnahmen über 80 B/s (d. h. 100 - 500 B/s) geht das auch nur mit doppelseitiger Perforation.
  2. Diese sehr selten gewordene Baugröße nennt sich: NDZ-Sicherung. Ich habe auch fast keine Reseve mehr und könnte ein paar gebrauchen (bevor ich das Schaltgerät auf Neozed umbaue).
  3. Unproblematisch sind auch viele Informations- oder Lehrfilme, die "offensichtlich nicht die Entwicklung und Erziehung von Kindern oder Jugendlichen beeinträchtigen". Diese dürfen vom Anbieter selber als "keine FSK-Freigabe erforderlich lt. § 14 JSchG" gekennzeichnet werden, was auch auf neueren Beiblättern zu Unterrichtsfilmen drauf steht.
  4. 1978 in Munster - ein freistehendes Kino westlich der Ortsmitte (existiert sicher nicht mehr). Da gab es auch eine Schachtel billige Pralinen dazu oder alternativ zwei "Erotikhefte". Die entpuppten sich als Altware aus den 60er Jahren - in schwarzweiß. Nach heutigen Maßstäben "jugendfrei". Ich weiß, wo noch einer dieser Filme mit dem Code "HC11" liegt. Handelt sich um einen Softsexfilm mit albern-banaler Handlung, in den dann nachträglich Großaufnahmen eines anderen Paares eingeklebt wurden, mit deutlich anderem Farbcharakter. So trashig, dass es schon wieder originell ist.
  5. "PS" stand für "post striped", d. h., die Tonspur wurde bei Kodak nach der Entwicklung angebracht. Im Gegensatz zu den Single-acht-Filmen R25M und RT200M, die waren tatsächlich vorbespurt.
  6. Pilzbefall. Hier gibt es detaillierte Beratung dazu: http://www.film16.de Einfach dort anrufen, Nummer steht auf der angegebenen Seite.
  7. Gern geschehen. Der Knopf für die Empfindlichkeitseinstellung ist übrigens bei meinem Exemplar recht leichtgängig, hier besteht die Gefahr des unbeabsichtigten Verstellens. Also Ggf. mit Textilklebeband sichern. Und bitte die Kamera ohne eingelegten Film nicht schneller als 24 B/s laufen lassen. Der Fliehkraftregler könnte sonst beschädigt werden.
  8. Ich habe die ähnliche 88E. Der Knopf für die Filmempfindlichkeit bewegt den ansonsten feststehenden Zeiger im Sucher. Der bewegliche Zeiger wird vom Galvanometer des Belichtungsmessers bewegt und ist (bei normalen Lichtverhältnissen) mit dem feststehenden zur Deckung zu bringen. Das ist die technisch einfachste Lösung. Eine elektrische Empfindlichkeitseinstellung hätte einen größeren Einstellbereich, wäre aber komplizierter (und teurer) gewesen. Das Objektiv hat einen Einstellbereich von 20 cm (aber mit starker Parallaxe!) bis unendlich, eine Raststellung bei 7 m und eine Schärfentiefenskala. Der Sucher hat eine Parallaxenmarkierung für schätzungsweise 1 m. Näheres müsste der Bedienungsanleitung entnommen werden. Das Federwerk zieht 2 m durch. Gewicht ohne Film 850 g. Markteinführung 1954, Preis 447 DM.
  9. Über dem Objektiv wird der Belichtungsmesser auf die Filmempfindlichkeit (in 1/10°DIN = heute einfach DIN) eingestellt. Hierbei ist die jeweilig benutzte Bildfrequenz zu berücksichtigen, daher gibt es dort vier Skalen. Links oben: Filmvorratsanzeige, nach Einlegen / Umlegen des Films auf das weiße Feld einstellen, dann - möglichst mit abgedecktem Objektiv - bis zur 7,5-Meter-Marke vorlaufen lassen. Bei Erreichen der Null-Marke Objektiv abdecken und erst bis zum weißen Feld vorlaufen lassen, dann erst Kamera öffnen (nicht in der Sonne). Rechts oben: Umstellung Normal / Einzelbildschaltung. Darunter: Bildfrequenz, 8: Zeitraffer (2-fach gegenüber 16, stärkeres Zeitraffer über Einzelbildschaltung), 16: Normalgang, 24: Schnellgang, 48: Zeitlupe (3-fach gegenüber 16).
  10. Ich habe sowieso nie verstanden, wieso zwischen "ab 6" und "ab 12" so eine gewaltige Lücke klafft. Für ein 12-jähriges Kind sind 6 Jahre ein halbes Leben, für ein 6-jähriges ein ganzes!
  11. ZEiSS IKON nachgewiesen durch 16mm-Positivfilm, 30er Jahre
  12. Wäre noch zu erwähnen: DEKO DDR, Hersteller von zumindest 35mm-Positivfilm Typ 1255
  13. Riemen gefettet?? Igitt! Mineralfett oder -öl greift den Gummi an. Silikonfett nicht, aber auch das macht hier keinen Sinn. Die Einfädelstellung wird bei diesem Modell mechanisch zurückgestellt, sobald Zug durch die Aufwickelspule auf den Film kommt (oder über eine Handtaste). Wenn das passiert, noch bevor der Film die dafür vorgesehene Umlenkrolle erreicht, geschieht die Auslösung wohl durch Erschütterung (Abnutzung der Mechanik?) Am einfachsten die Einfädeltaste lange genug festhalten.
  14. Also ich stecke Single-acht-Kassetten normalerweise in Kameras. Aber in meine Hosentasche passen locker drei Stück davon. In Single-acht-Kameras wie die Fujica P2 z. B. würden nie und nimmer die dicken S8-Kassetten passen. Die haben schon deshalb mehr Volumen, weil die beiden Wickel nicht ineinander ragen. Egal, ich benutze aus Qualitätsgründen sowieso keine Filmformate unter 9,5mm mehr, außer für Titelnachdreh. Kodak-Kassetten habe ich überhaupt nur 3x benutzt. Beim ersten Mal gab es die bekannten Kassettenklemmer, die anderen Male war ich dazu gezwungen, weil kein Single8 im Handel verfügbar war (belichtet mit der Federwerk-Quarz). Sonst massenhaft Single8 mit der ZC1000, AX100 und ZX300. Auf die Möglichkeit zu Einblendtiteln (wie schon zu Normal-acht-Zeiten mit der Beaulieu MCR8) wollte ich auch nicht verzichten und Rückwärtsfilmen kam auch manchmal ganz gut, z. B. wenn man nur hinten aus dem Zug heraus filmen konnte und einen Führerstandsblick simulieren wollte.
  15. M. W. wurden DS8-Spulenfilm und die Kodak-Kassette gleichzeitig entwickelt. DS8 war für die ambitionierten Filmer gedacht, die Kassette für die Laienfilmer. Dem entsprechend war das Kameraangebot: einerseits umkonstruierte 16mm-Kameras, andererseits (zunächst) primitive Geräte, wie "The Brick", Instamatic-Plastikkameras ohne Belichtungsregelung und mit bald zerbröselnden Zahnrädern (geplante Obsoleszenz?). Ein großer Fehler war, (im Westen) den DS8-Film nicht auf kleinen Spulen anzubieten. Das verhinderte die Konstruktion handlicher Kameras, wie es sie in Doppel8 längst gab. Viele Modelle hätten ganz einfach umkonstruiert werden können. Ambitionierte Filmer waren meistens schon gut ausgestattet und waren nur selten bereit, viel Geld für komplett neue Geräte auszugeben. Als dann später Hersteller wie Beaulieu auf den Kodak-Kassetten-Zug aufsprangen, geriet DS8 ins Hintertreffen. Inwiefern ist die klobige S8-Kassette kompakter als die schlanke Single-acht-Kassette? Auch deren Handhabung ist genau so einfach, wobei sie die Nachteile der Kodak-Konstruktion vollkommen vermeidet. Und DS8-Kameras kann man sehr wohl leicht bekommen, die russische Quarz ist nicht schlecht und war ziemlich verbreitet, ist daher auch nicht teuer. Für den Dreh in schwarzweiß derzeit die preisgünstigste und m. E. beste Alternative.
  16. Weitere Nachteile des unüberlegt eingeführten Doppel-acht-Formates: Sehr schlechte Materialausnutzung. Das Bildfeld hat nur 1/5 der Größe von 16mm. Deutlich sichtbare Klebestellen (wegen geringer Bildhöhe) - bei 9,5mm sind sie bekanntlich unsichtbar. Kein guter Magnetton möglich. Die Perforation direkt neben der Tonspur führt zu Modulationsstörungen. Keine Ausgleichspur vorgesehen. Einseitig bespurter Film wickelt nicht nur schlecht, er wird mit der Zeit auch wellig durch Schrumpfung. (Eine nicht normgerechte Ausgleichspur ist zwar technisch möglich, ragt aber etwas ins Bild, weil der Rand zu schmal ist) Wegen zu schmalem Rand zur Führung des Films gegenüber der Perforation kommt es dort leichter zu Laufstreifen. Fast alle diese Nachteile wurden ja erkannt und durch Einführung des Doppel-Super-acht-Formates ausgemerzt. Durchgesetzt hat sich bekanntlich (außer in Japan) eine unmögliche Fehlkonstruktion von Kassette. Ich kann das sture Festhalten daran nicht verstehen.
  17. Im Archiv die Jahrgänge 1930 / 31 der Mitgliederzeitschrift "Die Jugendherberge" heraussuchen lassen und durchforsten. Sehr wahrscheinlich erschien damals ein Artikel dazu, dem vermutlich weitere Daten entnonmen werden können.
  18. Das ist das falsche, das geht nur für Digitalfilme (Risse in der Festplatte kleben und so) :-) Ansonsten sag' ich dazu jetzt besser nichts, außer: Das letzte Mal, als ich nach dem Preis für Filmklebeband gesehen hatte, lag der Preis für eine einzelne Rolle bei 5 €. Erschien mir zwar etwas hoch, aber es gab ja einen ganz guten Mengenrabatt. Jetzt brauchte ich mal welches, und was erblickt mein Auge: einen Preisaufschlag von 300 % ! Haben wir jetzt wieder eine galoppierende Inflation?
  19. Aceton ist der Hauptbestandteil. Aber es sind auch andere Lösungsmittel sowie üblicherweise gelöstes Triazetat enthalten. Klebestellen mit reinem Aceton halten nur begrenzte Zeit und gehen dann wieder auf. Das passiert auch mit Filmkitt, der mal länger offen gestanden hat, da besonders leicht flüchtige Bestandteile eben genau das gemacht haben, also sich verflüchtigen. Nagellackentferner besteht heute üblicherweise nicht mehr aus Aceton sondern ist etwas harmloser. Dennoch gut zum Fleckenentfernen zu benutzen.
  20. Sieht schlecht aus. Man muss wissen, dass mindestens 60 % aller Filme aus der Stummfilmzeit unwiederbringlich verloren sind. Das Altarchiv des DJH ist bei Kriegsende zerstört worden. Filme im DJH-Archiv Detmold (die ohnehin meist neueren Datums waren) sind ins Ludwigstein-Archiv abgegeben worden. Bildstellen dienten der Versorgung der Nutzer (hauptsächlich Schulen) und haben regelmäßig veraltete Filme ausgemustert. Archive mit Altfilmen wurden dort nur in Ausnahmefällen angelegt und zwischenzeitlich häufig - meist bei Personalwechsel - möglichst ohne Aufsehen zu erregen entsorgt. Tipps wie "youtube" und dgl. sind natürlich wenig zielführend. Sinnvoller ist da schon, die Wochenschauarchive zu durchforsten, denn die ehem. Existenz einer kürzeren (6 min) Fassung könnte auf Wochenschau-Sujet hinweisen. Aber das wurde ja auch bereits versucht. Dieser Film von hauptsächlich lokaler Bedeutung dürfte nur in wenigen Kopien existiert haben und auch deshalb gibt es leider kaum eine Chance für eine Überlieferung.
  21. Das "S" deutet ja schon auf etwas Spezielles hin. Vermutlich muss das Gewinde nur länger als normal sein, so sieht das bei meinem Schneider Xenon 1,5/25 an der Siemens FII aus. Der Aufsteck-Ø ist 29A, auch ziemlich ausgefallen. B&W hat vor einigen Jahren die Produktion von neuen Aufsteckfassungen wegen geringer Nachfrage eingestellt. Man wollte noch Lagerbestände abverkaufen. Vielleicht ist ja in seltenen Größen noch etwas vorhanden. Ich sehe schon, dennächst muss ich auch Filterfassungen selber drehen. Ist aber nicht wirklich ein Problem.
  22. Einen DeVry 35mm-Projektor, der dafür Verwendung fand, habe ich hier als Schaustück. Leider zerbröckelt das Gehäuse des Motors und ersetzen will ich den aus optischen Gründen nicht. Später eingesetzte Spielfilme waren meistens editiert (domestic versions), um sie auch "für ein jüngeres Publikum geeignet" zu machen. Z. B. wurde, in typischer US-Manier, bei Alan Parkers FAME (16mm) das letzte Wort gelöscht, wo jemand sagt: "Oh, shit"; bei der Szene, wo die Jungs sich auf die Kloschüsseln stellen, um die Mädchen beim Umziehen zu beobachten, sieht man keine bloßen Brüste usw.. Natürlich blieb die einzige Gewaltszene im ganzen Film ungekürzt... Habe mir letztens noch mal eine der letzten airline-prints, SPACEBALLS, angesehen (S8 Polyester Lichtton). Leider ist die inzwischen auch schon sichtbar gefadet. Ansonsten, trotz Zensurschnitten, immer wieder ein Vergnügen.
  23. Also , der ist von ENGEL, praktisch unbenutzt und sieht auch so aus. Bauart Spartrafo, daher deutlich leichter als der Siemens-Stelltrafo, aber ohne galvanische Trennung. Daten: 1000 VA, derzeit geschaltet auf 240 : 110 V. Mit praktischem wegschwenkbarem Tragebügel. 3 m Zuleitung (schwarz), ganz neu (von Elektrofachkraft ersetzt) mit aktuellen Aderfarben. Originaler schwarzer Schukostecker. Ausgang: Terko-Steckdose. Nach wie vor übliche Steckvorrichtung für Sonderspannungen. Stecker über den Elektrofachhandel zu beziehen. Aber bitte nicht mit dem ähnlichen Stecker von Busch-Jaeger verwechseln, der passt nicht. Ich hatte an 50 €uro gedacht.
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