albertk
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Atlantis Mannheim trixst beim Mindestlohn
albertk antwortete auf Cinetel's Thema in Allgemeines Board
Die Praktika bei der Berlinale scheinen dem Sinn eines Praktikums zuwiderlaufen. Das ist kein Hineinschnuppern in einen fremden Betrieb, sondern richtiggehende Arbeit. Zitat: "Das Praktikum dient in erster Linie dem Erwerb berufl icher Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen. Das Lernen steht im Vordergrund und darf nicht von der jeweiligen Arbeitsleistungder Praktikantin/des Praktikanten überlagert werden. Wenn die Arbeitsleistung gegenüber dem Erwerb berufl icher Erkenntnisse überwiegt, hat die Praktikantin/der Praktikant Anspruch auf vollen Lohn.(§138 II BGB). (...) Das Praktikum ersetzt keinen regulären Arbeitsplatz. Ein Praktikum grenzt sich von einem regulären Arbeitsverhältnis dadurch ab, dass die Praktikantin/der Praktikant nicht in die tägliche Verrichtung der Arbeit fest eingeplant ist, sondern zusätzlich im Betrieb mitläuft. Nachzulesen in der Broschüre "Rechte und Pflichten im Praktikum" herausgegeben von der DGB Jugend. Hier auch online: http://www.dgb-jugend.de/neue_downloads/data/broschuere_rechte_und_pflichten_5._auflage.pdf -
Ich beneide die Berliner um diese Reihe. Dennoch: Eine Technicolor-Reihe, wo bei den meisten Filmen nicht mal erkennbar ist, in welcher Form sie laufen? Nur bei ganz wenigen steht das wichtige "Dye Transfer Print" dabei. Am besten zeigt man verregnete Eastmankopien und erläutert den Leuten dann anhand einer DVD, dass das heute natürlich alles viel besser geht... Legidlich bei AFRICAN QUEEN hat man den Vergleich von 4k und wahrem Technicolor. Das wäre ein interessanter Vergleich, dem ich gern beigewohnt hätte. Wobei die Farbdruckkopie eindeutig besser aussehen dürfte. Nebenbei: Es ist schon peinlich, mit was manche Leute werben. Hoffentlich sieht SINGIN' IN THE RAIN besser aus als das Foto. Die Szene hat zahllose verschiedene (!) Rottöne, und auch das Grün von Cyd Charisse sieht anders, nämlich heller aus. Das ist ein Farbenrausch - und dann wirbt man mit so einem farblich verflachten Bild. Ich würde die Druck-Kopien von @filmantiques gern mal sehen.
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"Träume in Technicolor" ... 4. Widescreen-Festival Schauburg-Cinerama, Karlsruhe
albertk antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Wie spruchreif ist denn dieses Projekt? Zumindest hier in Frankfurt gibt es schon einige Interessierte. -
Weitgehend in 65mm gedreht, leider nie gesehen. Von J. Lee Thompson gabs in Frankfurt mal eine kleine Reihe, alles sehr (mit)reißend und handwerklich sehr solide, z.B: THE GUNS OF NAVARONE. MACKENNA'S GOLD war nicht darunter. Merkwürdig, trotz Riesen-Starbesetzung und erfolgreicher Musik, starke Kürzungen - und jetzt keine Weiterverwertung?
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"Geld sofort" - Heinz Erhardt Film entdeckt
albertk antwortete auf Silas Leachman's Thema in Nostalgie
Schade, kein besonderer Wurf. Selbst noch in seinen schlechtesten Filmen hatte Heinz Erhardt die Chance für seine genial blödelnden Wortspiele. In diesem Fernsehfilm leider nicht! Vermutlich ist das eine Produktion für das geplante Adenauer-Fernsehen. Der wollte damals ein politisch gefügiges 2. Programm installieren und scheiterte mit diesem Vorhaben. -
Bei Kubrick gab es auch in den letzten Jahren diverse Filmreihen, u.a. auch zur Zeit der großen Wechselausstellung. Da kann sich jetzt keiner darauf herausreden, dass es von den Filmen keine zeigbaren Kopien gäbe. Insofern Unfug, sanktioniert durch die Sippschaft. SPARTACUS und 2001 digital auf 2k, dafür aber auch noch auf mittelgroßer Leinwand in einem früheren Stummfilmkino. Oder läuft das ganze Festival in den Schuhschachteln?
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Formatangaben fehlen meistens, aber nach Eigeninformation bei Vermietungen stellt sich heraus, dass sie gar nicht 4k haben: http://www.babylonberlin.de/vermietungen.htm 4k aufrüstbar, heißt eben 2k und nicht 4k. Kurz: Baby-Lohn-ische Sprachverwirrung!
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Noch ein Nachtrag. Ein Artikel aus der "Zeit" vom 9.2.1979, weiter unten auf der Seite "Mendesohn auf japanisch": http://www.zeit.de/1979/07/zeitmosaik/komplettansicht
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Danke für die Links zu der neuesten Radiofolge! Astor Kurfürstendamm Ecke Fasanenstraße besuchte ich nur 1x und nie wieder. Das war 1979 bei Woody Allens "Manhattan". Damals ein schummriger, trister, heruntergewirtschafteter Saal mit engen Reihen. Mehr grau als blau. Kein Filmpalast, sondern ein mittelgroßes Kino (>500 Plätze). Trotzdem war es so voll, dass ich entgegen meiner Gewohnheit in der 1. Reihe saß. Kurzum: Rasiersitz ohne Kino-Genuss. Und Panavision sah auf dieser Leinwand auch nicht besonders groß aus. Besonders erschreckend, dass gerade dort die Retrospektiven der Berlinale liefen. Im Kinokompendium tauchen Fotos auf, die darauf schließen lassen, dass in späteren Jahren der Saal etwas verschönert wurde. Ich kann mich weder an die gelbe Wandfarbe noch an die runde beleuchete Deckenkuppel erinnern. http://www.kinokompe...kino_berlin.htm Trotzdem interessant zu hören, wie dort Kinogeschichte geschrieben wurde! Im gleichen Jahr sah ich auch die Trümmer des Universum/Capitol-Gebäudes. Da standen nur noch Elemente der Front. Das dokumentiert übrigens auch dieses Foto auf der Webseite der Schaubühne: https://www.schaubue...buehne_1979.jpg Im Internet und in der Architektur-Fachliteratur findet man zahllose Fotos zu Mendelsohns Bau, die ich hier nicht posten will. Der skandalöse Totalabriss ging damals auch durch die Feuilletons. Absurderweise behaupten sie auf der gleichen Webseite, das Gebäude hätte seit 1979 einen Denkmalschutz... Umso umstrittenener war der teure Neubau dieses Mehrzwecksaals, der sich nur noch mit einer nachgebauten Hülle des früheren Baus schmückt. Als Beispiel nur ein Artikel des Spiegel vom 31.8.1981 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14341637.html "Hair" war als Musical übrigens seinerzeit (~1968) ziemlich umstritten und wurde als skandalös empfunden. Rockmusik, Antivietnamprotest, Langhaarige und Nackte auf der Bühne! Das war zum Zeitpunkt von Milos Formans Film schon vorbei.
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Die flotte Schreibe dieses Journalisten liegt auch an mehreren Stellen schief. So schreibt er beispielsweise von einem "hörsaalartig abfallenden Kinosaal". Der Boden des Parketts der "Kaskade" war nur wenig schräg. "Hörsaalartig abfallend" führt vollends in die Irre. Quelle: eigene Erinnerung und Architekturzeichnungen des Architekten. Vor einigen Tagen gab es sogar einen Hessenschau-Beitrag. Tenor: Ein Biomarkt mit schickem Interieur, also dreiste Schleichwerbung. Peinlicherweise ließ einer der Bauarbeiter einen Plastikdeckel unter der Glasdecke. Mein Fazit: Denkmalschutz umgangen, Kino zerstört! Es geht natürlich noch krasser: In Schottland sah ich mal eine umgenutzte Kirche. Religiöse Symbole fehlten, aber der Bau war eindeutig erkennbar. In den Seitenaltären waren Stände mit Wühltischen. Inhalt: Second-Hand-Klamotten und Billig-Schmuck. Wo früher der Altar war, gabs "Fish and Chips". Auf einer großen Platte wurde das Fleisch von "Hamburgern" erhitzt. Als wolle er das ganze noch toppen, goß der Verkäufer das Frittenfett über die Hamburger!
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Hallo, @fresi, das Bild, dass du am 22.5.2011 hier gepostet hast, könnte der Turmpalast in Frankfurt/Main gewesen sein. Es gibt allerhand optisch übereinstimmende Faktoren: - vor allem die Deckengestaltung - die seitlichen Ausgänge zu den Wandelgängen, - Kinobreite, - auch die merkwürdigen Gänge auf Ranghöhe. Dort war früher ein schmaler Seitenrang. So auch im Gebäude der Vorkriegszeit, das ursprünglich ein Operettentheater war. Anfang der Achtziger sah es aber nicht mehr so hell und blendend aus, da sparte man bereits mit der Beleuchtung. Heute ist dort ein Neubau, vor einigen Wochen eröffnet: Nobelsupermarkt und Fitnesscenter und äußerlich der übliche Beton-Skelettbau im öden Stil der öden Zehner Jahre des 21 Jahrhunderts.
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Diese Bilder lassen einen erschrecken. Dieser Supermarkt ist Zeichen einer architektonischen Zerstörung. Ebenso brutal wie sinnfrei. Kinobesucher gingen einst aus Lust am Kino dorthin. Auch aus Lust an einem interessant gestalteten Kinosaal. Und natürlich wegen der farbig beleuchteten Wasserpiele. Aber nicht um eine nackte Düsen-Apparatur zu sehen! Supermarkt bleibt Supermarkt, auch wenn Bio davorsteht. Vieles davon ist so ökologisch wie eine Currywurst. Aber dieser Supermarkt ist eine Zumutung. Selbst den Rang musste man zerstören. Deutlicher kann eine Barbarei nicht sein. Daran erkennt man die Barbarei: dass sie nicht nur besonders dumm daherkommt, sondern auch noch rechthaberisch triumphieren will. Nach Kassel lockt mich das nicht mehr.
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In Berlin hätte ich mir den Film vielleicht in 70mm angesehen. Nun habe ich aber dazu weder Zeit noch Geld. Welche Kinos in Frankfurt am Main können eigentlich "Interstellar" in 4k zeigen? Oder muss ich da womöglich nach Offenbach (da werben sie mit 4k)?
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Ich kam erst jetzt dazu, mir diese Hörfunkreihe anzuhören. Hochinteressant, kenntnisreich und unterhaltsam! Der Ku'damm war einst die Kinostraße Berlins, auch noch in den 1980er Jahren, als ich einige davon von innen sah. Jetzt fehlen noch allerhand mittelgroße Kinos, Kunstkinos, Nachspielkinos etc. Mendelsohns Universum/Capitol wäre vermutlich eine eigene Sendung wert; einerseits der damals hochmoderne Bau mit speziellem Konzep, andererseits als Breitwandkino. Ich bin gespannt.
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Eine Gruppe junger kinobegeisterter Studenten ist das "Filmkollektiv Frankfurt". Die gehen nicht nur fleißig ins Kino, sondern veranstalten ausgefallene Filmreihen! Vom 7. bis 9. November 2014 zeigen sie seltene und wiederentdeckte Genrefilme in 35mm unter dem Titel: 1. Auswärtiger Sondergipfel des Hofbauer-Kommandos Es laufen am Freitag den 7. November im "Filmforum Höchst" Unersättliche Triebe Frankfurt Kaiserstraße Vorspiel zur Ekstase Tausend Takte Übermut (BRD und ein stählerner Überraschungsfilm Samstag den 8. November im "Filmforum Höchst" Herbstromanze Nordische Nächte - verschwiegene Parties Sünde mit Rabatt Sonntag den 9. November in der "Pupille" (Festsaal im Studierendenhaus/Campus Bockenheim, Mertonstraße) Der Perser und die Schwedin Tanja - die Nachte von der Teufelsinsel Und noch nicht 16 Baron Pornos nächtliche Freuden Schwedischer Sommerwind Expectations - Hemmungslose Verführerin http://www.filmkollektiv-frankfurt.de/veranstaltungen/hksondergipfel Für Geschmack und Niveau übernehme ich keinerlei Haftung! Wie schrieb einst der katholische Filmdienst in den 50ern: "Das sind alles Peinlichkeiten, bei denen man beinahe geniert zusieht."
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De Facto erfährt man hier fast nichts über neue 70mm-Veranstaltungen. Z.B. lief NAPOLEON in Amsterdam, aber hier fiel kein Wort darüber. Die Beispiele ließen sich endlos fortsetzen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Wie sagt der Österreicher: Gor net ignorieren!
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Die Deutschen taten sich nach dem Krieg schwer mit Musicals. 1965 erschien das erste deutschsprachige Standard-Buch von Siegfried Schmidt-Joos zum Thema. Bis dahin war nur wenig auf deutschen Bühnen gelaufen, abgesehen von Klassikern wie MY FAIR LADY. Im Kino dagegen liefen oft Musicals, viele auch erfolgreich. Aber unter welchen Bearbeitungen! In den 50ern deutschte man vieles ein, da gibt es Fred Astaire mit der Stimme von Rudi Schuricke (TOP HAT), oder SINGIN' IN THE RAIN mit Erik Ode statt Gene Kelly. Auch SEVEN BRIDES FOR SEVEN BROTHERS habe ich mit Operetten-Soubretten und Knödelstimmen in Erinnerung, die der Schmissigkeit der amerikanischen Songs zuwiderlaufen. (Diese Fassung lief glücklicherweise letztes Jahr nicht in der Schauburg). Manchmal übersetzten Kabarettisten mit Wortwitz, so Günter Neumann bei KISS ME, KATE. Oder hocherfahrene Schlagertexter wie Robert Gilbert der außer MY FAIR LADY rund 20 Musicals übersetzt hat. Manchmal waren es aber auch Schnelltexter, die weder Gehalt noch Qualität der Vorlage gerecht wurden. Grundsätzlich alles wurde bei Disney-Animationsfilmen synchronisiert, wegen des Kinderpublikums. Allerdings erhielten manche Trickfilme im Laufe der Jahre mehrere Synchronfassungen. Auch die Untertitelung mancher Musicals war eigenartig: Es gab sogar gereimte Untertitel! Leider gibt es auch Musicals, wo man in der deutschen Fassung zahllose Lieder strich (THE KING AND I, CAN-CAN). Songtexte von Oscar Hammerstein II hätte man vielleicht noch leicht übersetzen können, aber an Cole Porter traute sich kaum einer heran. (Eine einigermaßen gelungene Ausnahme bildet vielleicht der Drehbuchautor und Kabarettist Mischa Mleinek, der Ende der 60er für Hildegard Knef eine ganze LP mit Liedtexten von Porter übersetzte.) Diese gekürzten Fassungen liefen auch noch in den 70er Jahren im Fernsehen in der ZDF-Musical-Reihe "Des Broadways Liebstes Kind". Da fragte ich mich manchmal, wo denn da die Lieder blieben? Das war leider übliche Spielpraxis, sogar bei noblen 70mm-Kopien.
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Die genannten Zeitkinos am Alexanderplatz und am Bahnhof Friedrichstraße bestanden nur von 1952-1961. Angeblich sind beide Gebäude erhalten, die Kinos zerstört. Dazu müsste man Berliner Archive aufsuchen. Quelle: Sylvaine Hänsel, Angelika Schmitt (Hg.): Kinoarchitektur in Berlin 1895-1995. Vgl. auch die Webseite http://www.allekinos.com/berlin.htm Allerdings kommt man Bildersuche auch weiter. Hier ist ein Bild von einer Leuchtreklame unter dem Bahnhof Friedrichstraße, im Hintergrund ist der Admiralspalast/Metropoltheater zu sehen: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fupload.wikimedia.org%2Fwikipedia%2Fcommons%2F6%2F61%2FBundesarchiv_Bild_183-76979-0004%2C_Berlin%2C_DEFA-Zeitkino%2C_Leuchtreklame.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fcommons.wikimedia.org%2Fwiki%2FFile%3ABundesarchiv_Bild_183-76979-0004%2C_Berlin%2C_DEFA-Zeitkino%2C_Leuchtreklame.jpg&h=800&w=613&tbnid=DwUwaYXSA_m4RM%3A&zoom=1&docid=tbv0dAT6shb2IM&ei=D1cJVP79AsrPaLO0gtAG&tbm=isch&client=firefox-a&iact=rc&uact=3&dur=912&page=1&start=0&ndsp=18&ved=0CCIQrQMwAA Und hier ist ein Foto vom Eingang des Kinos am Alex http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.uwe-friedrich.com%2FKino_sw%2Fimage%2Fzeitkino_21.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.uwe-friedrich.com%2FKino_sw%2Fsource%2F33.html&h=376&w=600&tbnid=x1obgORQrg2XhM%3A&zoom=1&docid=MeF9C6w1gphjRM&ei=D1cJVP79AsrPaLO0gtAG&tbm=isch&client=firefox-a&iact=rc&uact=3&dur=655&page=1&start=0&ndsp=18&ved=0CCgQrQMwAg
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Getreu der Devise: Im Kino hat man mehr vom Film!
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Urlaub genommen, Hotel organisiert, Festivalpass ausgedruckt. Was aber nicht ging, war eine Reservierung bzw. Karte für OKLAHOMA!
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Gelungenes Programm! Ich hatte gefürchtet, es liefe nur eine Auswahl der letzten 10 Jahre, eine Art "The Best of...". Das wäre für solche "ferngesteuerten" wie mich, der kein Festival ausließ, weniger interessant gewesen. Nun läuft allerhand, was man sonst nie zu sehen kriegt. Gespannt bin ich auf die beiden DDR-Produktionen und die Vorträge von Ralf Schenk von der DEFA-Stiftung. Das Kurzfilmprogramm steht übrigens schon bei Thomas Hauerslev (Webseite "in70mm"); hier gilt es den Kameramann Dieter Gäbler zu feiern, der dieses Jahr starb mit: SKY OVER HOLLAND und WEHRHAFTE SCHWEIZ. Die kenne ich zwar, aber die werden beim mehrfachen Sehen sicher nie langweilig. FLAMMENDE JAHRE sah ich vor Jahren einmal auf 35mm. Natürlich ein pathetischer Kriegsfilm, Aber: Gestochen scharf, fantastische Bild- und Farbgestaltung. Da drehte ich mich mehrfach im Kino um, um nachzusehen, ob nicht doch 70mm lief. Am Drehbuch Alexander Dowschenko und Musik von Gawriil Nikolajewitsch Popow! Film ist dort immer am besten, wo es einen in eine völlig andere Welt entführt. Ich werde mir auch OKLAHOMA! in 4k ansehen, da ich von Ferndiagnosen nichts halte. Lieber Spekulatius als Spekulationen!
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Hier ist auch ein längerer Text über Wiesbadener Kinos. Weiter unten auch ein Absatz über das AKI in der Kirchgasse: http://www.fernsehmuseum.info/ueber-die-kinos-in-wiesbaden.html
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Ausführliche bzw. originelle Nachrufe: Willi Winkler in der Süddeutschen Zeitung http://www.sueddeutsche.de/kultur/schauspielerin-lauren-bacall-sie-regierte-mit-einem-blick-1.2088433 Dieter Bartetzko in der FAZ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zum-tod-von-lauren-bacall-die-geheimnisvolle-13096155.html Enid Nemy (auch 1924 geboren) in der New York Times http://www.nytimes.com/2014/08/13/movies/lauren-bacall-sultry-movie-star-dies-at-89.html?_r=2
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Gestern am 12. August 2014 erlag Lauren Bacall einem Schlaganfall. Ein wirklicher Star, vielseitig und lange aktiv. Hier ein Nachdruck eines Interviews, das Peter Bogdanovich 2002 für die Süddeutsche Zeitung führte. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/42087/Die-meisten-Prachtkerle-sind-tot Längerer kenntnisreicher Nachruf im britischen Guardian und auch links zu einer Fotoserie: http://www.theguardian.com/film/2014/aug/13/lauren-bacall-obituary
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An eine Uhr kann ich mich auch erinnern. Das war wohl Standard. Britische Bahnhofskinos hatten sogar manchmal eine zweite Leinwand, wo mit Glasdias die Verspätungen angezeigt wurden. Es gibt übrigens eine Webseite über Kölner Filmgeschichte mit Beiträgen über einzelne Kinos, darunter 2 AKIs und ein weiteres Aktualitätenkino WoLi findet. Lesenswert! http://www.koeln-im-film.de/kinos.html
