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Film-Mechaniker

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  1. Nein und nein Die Folge des Filmvorschubs wird sogleich sichtbar, wenn die Projektorblende das Licht zuläßt. Das antreibende Element im Projektor, Schaltrolle oder Greifer oder Schläger, wird auf gleichbleibendem Weg bewegt. Wenn die Perforationslöcher uneinheitliche Abstände zueinander haben, beginnt das Bild ab einem bestimmten Maß zu hüpfen. Das Maß liegt in der Nachgiebigkeit des Filmmaterials ums Loch herum. Das Bild eines Umkehroriginales, zum Beispiel auf Fomapan R oder Ektachrome, wird abhängig von der Lochteilung des Filmmaterials bei der Aufnahme belichtet. Auch der Kameragreifer führt eine wiederholte gleichbleibende Bewegung aus. Falls die Greifer von Kamera und Projektor im selben Abstand vom Bildfenster wirken, fallen kleinere Lochteilungsfehler heraus. Wir sehen jedoch Perforationsfehler, die die Normtoleranz von zwei Hundertsteln übersteigen. Damit komme ich zum zweiten Punkt: Kameras führen und schalten Kinefilm auf unterschiedliche Weise. Es bestehen recht große Unterschiede zwischen professionellen Filmantrieben und denen von Amateurprodukten. In der Mitchell 16 Professional zieht ein Greiferpaar beidseitig perforierten Film unter geringer Bremsung einen Schritt voran, worauf ein Paar konischer Sperrstifte in der Position +2 einsticht. Bei jüngeren Kameras, wie Panaflex-X 16 läßt der Greifer sich gegenüber den Sperrstiften im Lauf verstellen, so daß man den Mechanismus für Originaltonaufnahme auf ein Filmmaterial optimieren kann. Bei Amateurkameras ist der Greiferhub um zwei bis vier Zehntel Millimeter länger. Die Greiferspitze(n) sticht ungefähr Mitte Loch ein und läuft dann bis zur Berührung mit dem Film leer. Sie schlägt je nach Geschwindigkeitsverlauf mehr oder weniger stark auf die Lochkante. Von da rührt das typische Geräusch her. Was wir bei Foma-Filmen auch gesehen haben, sind Lochreihen, die außerhalb der Toleranz von der Filmkante entfernt liegen. Mit diesem Fehler verbunden ist der Effekt, daß Greifer auf die Eckenverrundung der Löcher treffen und dabei abrutschen. Filmsalat.
  2. Das liegt am relativ tief einstechenden und überschießenden Greifer. Mit überschießend meine ich, daß der Greifer sich während des Filmvorschubs parallel zur optischen Achse bewegt, er reibt ein wenig an der Lochkante. Wenn man das bei einer Paillard-Bolex-H haben will, greift man zu einer frühen mit Reihennummer zwischen 7501 und 100400. Bei denen ist auch die seitliche Filmführung besser gestaltet.
  3. Nur für ein Filmformat ist der Positionierabstand genormt und tatsächlich umgesetzt.
  4. Nicht F. & H.
  5. Andere Mentalität. Als Trost https://www.youtube.com/watch?v=LRalKn5QZvc
  6. Schade. Bei FOMA fehlt eine Person, die sich in Mechanik auskennt. Einesteils werden die Perforierapparate zu wenig gut gepflegt, anderenteils aber scheint man irgendwie ungünstige Triacetatfolie anzukaufen. Soviel ich weiß, beziehen sie bei Island Polymer Industries, Wolfen. Vielleicht ist es auch eine Behandlung der Folie, welche verschlechternd wirkt.
  7. Dieses Bleichbad ist recht lange haltbar. Heimtückisch sind die chemischen Interaktionen der Reaktionsprodukte mit Film. Daher solltest du das Bad vor dem Gebrauch filtrieren, um wenigstens die groben Silberkomplexkörner herauszunehmen. Was bei Kaliumpermanganat kategorischer Imperativ ist, nämlich vollständiges Lösen der Kristalle, bedeutet bei Kaliumdichromat das Fernhalten vom Film erst entstehender Kristalle.
  8. Einen 18-5 muß man vollständig zerlegen, um da dranzukommen.
  9. Doch, das geht. Du kannst mir die Optik zusenden, ich werde das untersuchen.
  10. Warum schreibst du Meopta getrennt? Ist das irgendwie lustig? Ich komm’ bei den heutigen Kindereien nicht mehr mit.
  11. Ja, einer ist mir durch.
  12. Hier in richtiger Schreibung, über den Inhalt schweigt der Korrektor: Brünn, Tschechien, 31. März 2026 Der weltbekannte Hersteller von Optiken und optischen Geräten Meopta plant, im Frühjahr 2027 eine neue Super-8-Kamera auf den Markt zu bringen. Sie soll von einem Schrittmotor angetrieben werden und deutlich günstiger sein als das amerikanische Pendant von Kodak. Zudem soll sie über ein optisches Suchersystem mit Schwingspiegel verfügen, weiter C-Mount haben, Schaltrolle und Zahntrommel. Leider sind kein elektronischer Sucher und kein SD-Slot vorgesehen. Es gibt dennoch ein ganz besonders Schmankerl: Sie ist so konzipiert, dass man die Kamera auf ein eigens dafür konstruiertes Entwicklungsgerät und einen Framescanner setzen kann. Das Design ist an die Arriflex 16 ST angelehnt. Nur die typisch markante Ausbuchtung für den rotierenden Spiegelumlaufverschluss fehlt. Eine DS-8- und eine 16-mm-Kamera befinden sich noch in Entwicklung. Die DS-8-Version soll auf Basis der Meopta Adastra und die 16-mm-Version auf Basis der Admira 16 A 1 auf dem internationalen Markt erscheinen. Wahrscheinlicher ist, dass diese Kameras aus ökonomischer Sicht ebenfalls auf Basis der Arriflex 16 ST gefertigt werden. Ob es auch für diese Kameras ein entsprechendes Entwicklungsgerät und einen Framescanner geben wird, ist jedoch noch nicht bekannt. Vermutlich handelt es sich beim Schwingspiegelsystem um Beaulieu-Restbestände. So ist auch aus ökologischer Sicht die neue Kamera gerechtfertigt. Die Super-8-Kamera soll den Namen Peacemaker Cine Small Gauge tragen.
  13. Nach gründlicher Reinigung der Kondensorlinsen könnte beim T 10 zehn bis fünfzehn Prozent mehr Licht herauskommen.
  14. Freunde, nach längerer Zeit habe ich wieder einen Artikel über ein Filmgerät fertiggestellt. Ich weiß eigentlich nicht mehr, was die Motivation dazu war, doch bin ich froh, das nun beisammen zu haben. Mit herzlichen Grüßen von einem Vulkankrater am Jurarand Arbeiterklassekamera Miller B.pdf
  15. Braucht der Wagen Blei im Benzin?
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