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Film-Mechaniker

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  1. Es ist ein Zusatzgerät. Ich würde sagen, es wurde von Zeiss-Ikon hergestellt, riecht aber stark nach RCA.
  2. Das finde ich nicht. Eben: Wenn man nicht völlig entspannt etwas tut, ist man gestresst. Die Vorführerin macht gut hinne, das ist doch kein Stress. Sie kann bei der Arbeit auch noch etwas erzählen. Du hättest mir zusehen sollen, als ich Kino machte, das hat nur so gewetzt.
  3. Ist es heute so, daß alles, was nach Anstrengung riecht, gemieden wird? Ist die Freude unbekannt, die man haben kann, wenn einem die Arbeit schön von der Hand geht? Das Wort stress benutzten wir nicht, wir spannten den Film ein und ließen laufen. Es dauert so lange, wie’s dauert. In allen Kinos haben alle Vorführer alle Filme mehr als ein Jahrhundert lang in Projektoren gelegt, Akt für Akt, vier oder fünf Mal am Tag.
  4. Du kannst dir bei Gelegenheit einen Referenzstreifen zur Seite legen, z. B. ein paar Meter Polyester-Single-8. Einen zu prüfenden Film legst du dann auf diesen, je ein Perforationsloch deckend, und kannst leicht erkennen, nach wievielen Löchern es eine Abweichung gibt. Wenn du über 100 Lochabstände auf dem Bezugsstreifen Marken angebracht hast, besitzt du ein recht genaues Schrumpfometer. Nach wie vielen Löchern des geschrumpften Films ist wieder Übereinstimmung? Nehmen wir 108, das ergibt 108/107 = 9,3 Promille Schrumpfung. Ab welchem Betrag dann die Probleme beginnen, hängt von der Geometrie des Projektors ab.
  5. Wenn du dir deine Zeilen selber laut vorliest, hast du die Antwort.
  6. https://hollywoodfilmsupplies.com/film-supplies/kodak-35mm-mag-audio-fullcoat https://jacrofilm.com/
  7. Irrtum. Die Schwungmassen der Projektortongeräte sind so groß, daß die störenden kurzzeitigen Geschwindigkeitsänderungen abgefangen werden. Wenn die Tonwelle, die Lager, die Schwungmasse und die Schleifenberuhigung in Ordnung sind, kann man Amadeus aufführen oder Kaiserwalzer.
  8. Der Ausdruck lautet Magnetfilm. Das ist wie Bildfilm perforiertes etwas stärkeres Magnetband.
  9. Übers Filmtechnische an der Kamera kann ich nichts sagen, doch auf Videoseite fällt mir ein Widerspruch auf. Fortlaufendes Auslesen, progressive scanning, erfolgt nicht die ganze Zeit, sondern hinter einem Verschluß. Lichtmengenverlust und weniger fließende Bewegungen sind die Folge.
  10. Ja, wie ich an anderer Stelle sagte, wäre LASER noch schlechter für die Filmprojektion als Leuchtdioden, es sei denn, man mische Rot, Grün und Blau aus schwarzweißen Auszügen. Das ist dann aber die additive Methode. Subtraktive (Farben-) Projektion setzt möglichst vollständiges Spektrum voraus, damit aus Orange, Rotorange und Rot derjenige Farbton herauskommt, der bei der Aufnahme vorhanden war. Leuchtdiodenrot ist beinahe monochrom, eine Lichtfarbe plus minus etwa 5 Nanometer. Das Gleiche bei Grün und bei Blau Auch wieder ein Mal wiederholt: Violett fehlt, das für unsere Augen schon unscharf werdende Nichtblau. Seht euch Regenbögen an. Es fehlt auch an den Computermonitoren. Farbenfilme sind grundsätzlich dafür empfindlich (wie alles fotografische Material), nach der Entwicklung ist jedoch kein Farbstoff vorhanden, der es festhielte. Violett und Ultraviolett, sofern nicht weggefiltert, trägt nur zu stärkerer Belichtung der blauempfindlichen Schicht bei.
  11. Habe gerade etwas gefunden, da ging es aber um den Filmantrieb in der Kamera. https://www.hineslab.com/motion-picture-equipment/film-pull-down-claw/
  12. Die Probleme sind dieselben, sie setzen nur später ein. Mit beidseitig perforiertem Film sieht es besser aus, ins Besondere im Dauerbetrieb respektive wenn der Projektor mehr als handwarm wird. Dann kann man zu gewachstem Film übergehen. Bei einseitig perforiertem 16 mm sieht man deutlich, wieviel filmschonender ein Geradzuggreifer ist. Ich kann nicht sagen, daß ich einen Super-8-Film-Projektor mit Geradzuggreifer kenne, was jedoch nicht bedeutet, daß es keinen gebe. Schaltrollenantrieb ist bis zu einem bestimmbaren Schrumpfungsgrad filmschonend. Dieser läßt sich in einem engen Bereich der Filmdicke für einen gegebenen Schaltrollendurchmesser ausrechnen. Sehr filmschonend ist der Schlägerantrieb des Siemens & Halske Standard, den es auch für 9½-mm-Film gab. Wenn man alles zusammen haben will, also besten Bildstand, größtmögliche Lichtausbeute, maximale Filmschonung, pflegeleichte Konstruktion, dann muß man richtig suchen. Hinsichtlich Super-8 müssen andere helfen, ich kümmere mich nicht um das Format.
  13. Eine Toleranz ist ein Bereich für ein Nennmaß, innerhalb dessen das Werkstück angenommen wird. Was du wohl meinst, sind Abweichungen vom Sollmaß. Bei der Filmperforation 8-S nach ISO 1700 sind die Abweichungen beim Lochabstand mit zwei Hundertstel Millimetern toleriert, plus minus ein Hundertstel, und zwar für frisch perforiertes Material. Was die Greifermechanismen betrifft, kann ich nur von Super-8 und Single-8 abraten. Der Grund dafür sind die ungünstige Form, Größe und Lage des Perforationsloches im Filmstreifen. Die hochrechteckige Anlage läßt dem Film nur ein sehr kurzes Stück für elastische Verformung, den geraden Teil der Lochkante zwischen den verrundeten Ecken. Dieser ist 0,65 mm lang. Entsprechend weisen die Projektoren eher Greifernadeln als -klauen auf. Beim Normalachtfilm ist die gerade Lochkante zwischen den Eckenrundungen 1,33 mm lang. Greiferklauen können etwa 1,2 mm breit gehalten werden, je nachdem ob sie auf einem Bogen oder gerade bewegt werden. Klar, bei einem richtig konstruierten und gepflegten 8-S-Projektor treten geringe Kräfte um den Film herum auf, so daß der nicht überbelastet wird. Der Filmkanal soll kurz sein, gut zugänglich für die Reinigung und aus Metall. Kunststoffe schrumpfen (alle, mit dem Altern), steigern die Möglichkeit der elektrostatischen Aufladung des Films, können sich verziehen (je nach Typ), lassen sich nur mit Wärme wieder richten, was man beherrschen muß. Das tu’ ich zum Beispiel nicht.
  14. „Laut Internet“ ist Quatsch. Das Internet ist nur Verbindungsstruktur, die Inhalte kommen immer noch von Menschen. Wer irgendwo hingeschrieben hat, die Selbstentzündungstemperatur von Nitrofilm wäre 38 Grad, vergaß anzugeben, in welchem Zustand das Material sich befindet, oder die Angabe ging unterwegs irgendwo verloren. Frischer Nitrofilm braucht fast 200 Grad zur Entzündung.
  15. Ja, es ist ein Filmo 70, vermutlich später -DR oder ein -HR.
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