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Filmtechniker

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Über Filmtechniker

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  1. Filmtechniker

    Fragen zu Bolex H "8" Deluxe Octameter

    Das trifft’s gut.
  2. Filmtechniker

    Fragen zu Bolex H "8" Deluxe Octameter

    Wie gesagt, mehr als filmen kann man auch mit der teuersten Ausrüstung nicht. Preiswerte Konkurrenzprodukte, gepflegt, leisten gleich viel, manchmal noch mehr, z. B. die Specto 88. Vor dem Krieg die EMEL oder der Ciné-Nizo 8, beide mit D-Mount, beide bis 64 B./s. Am schwächsten sind viele Amateur-Kameras beim Sucher.
  3. Filmtechniker

    Fragen zu Bolex H "8" Deluxe Octameter

    Es sieht heute noch gleich aus wie im ganzen 20. Jahrhundert und zuvor, man wird betrogen. Wenn du heute ein Android zum vollen Preis kaufst, die gehen zum Teil weit über tausend Dollar, dann freuen sich Händler und Hersteller, denn sie können Bank spielen. Überall, wo schnell viel Geld hereinkommt, wird gebänkt, und das ist bei Modeartikeln meist der Fall. Auch die Paillard-Bolex-Geräte sind in Mengen hergestellt worden, zu Tausenden auf Vorrat gedrückte, gedrehte, gestanzte oder gegossene Teile. Gehäuseschale Druckguß, Platinen gestanzt, Federbüchse tiefgezogen, gerade Zahnräder im Paket gestoßen und gefräst, Scheiben gestanzt, Drahtfedern natürlich aus Automaten. Nur wenige Werkstücke mußten einzeln gefertigt werden, Schraubenzahnräder, lange Wellen, Lagerblöcke. Der Gainage, das sind die Kunstlederbesätze von Gehäuse und Trageband, wurde auch aus Meterware gestanzt. Die Firma E. Paillard & Cie hat sich mit einem umfangreichen technischen Programm, das sie für die H-Kamera einkaufte, im oberen Preisbereich ansiedeln können, eine H 16, H 9 oder eine H 8 kostete neu immer zwischen 4800 und 5600 Franken, je nach optischer Ausrüstung. Im Grunde macht eine H aber nichts anderes als alle anderen Filmkameras auch. Man fällt auf das Marokko-Leder-Imitat und die glänzenden Leisten herein. Es gibt Leute, die echtes Leder auf ihrer „Bolex“ wünschen. Mit den jüngsten H-Kameras ab 1963-64 kannst du Synchrontonaufnahmen machen. Der ESM oder ein Tobin wird angeschraubt, mit Quarzzubehör geregelt, du schlägst die Klappe. Kamera und Motor müssen gut eingepackt werden, die machen Geräusche. Deshalb war die H höchstens Ausweichkamera bei den Fernsehanstalten, obwohl sie viel schneller geladen werden kann als eine Arriflex 16, ich rechne die Zeit fürs Magazinladen mit ein. Bis 1967 gab es kein Magazin zur H. Optisch ist man mit der H RX etwas eingeschränkt und das Bolex-Bajonett der späteren Kameras konnte mit den professionellen Schnellwechseleinrichtungen nicht mithalten. Bei ARRI waren die Objektive zwischen den 35er und den 16er Kameras mit Ausnahme einiger Weitwinkel austauschbar. Zeiss hatte sich zudem vom Amateurmarkt zurückgezogen, vor dem Krieg gab es eine Auswahl an Zeiss-Optiken mit C-Fassung. Das bedeutet jedoch nicht, es gebe keine guten C-Mount-Objektive, im Gegenteil ist die Auswahl überwältigend. Ich kann nicht alles aufzählen, bei Normalbrennweite nur Taylor, Taylor-Hobson Cooke Ivotal, Angénieux S 41, Schneider-Xenon, Steinheil-Quinon, Kern-Paillard Switar, Kodak Cine Ektar II u. a. m. Das Gewinde zentriert ein Objektiv etwa gleich genau wie ein zylindrisches Bajonett. 8-mm-Film wäre fürs Fernsehen, wenn ich den Gedanken als eingeschlossen verstehen darf, lange gut genug gewesen. Beim PAL-System mit 625 Zeilen und 5 MHz Bandbreite ist die Auflösung gerade so an der Grenze für Super-8. 16 mm ist eigentlich schon zu gut. Ich hab’s noch erlebt, auch die schwammigen VNF-Bilder. Das viel schärfere Kodachrome gab es als Schmalfilm nur mit 25 ISO im Tageslicht, KM 40 war ja auf Kunstlicht abgestimmt.
  4. Filmtechniker

    Initiative "Filmerbe in Gefahr"

    Carlo Piaget, gelernter Retoucheur, Filmproduzent (Luora, Circus) und Restaurator von Berufsfilmkameras, spricht vom digitalen Terror. Es haben offenbar Menschen Macht erhalten, die sie ohne Computer nicht ausüben könnten. Plötzlich stehen sie im Gerätelager eines Filmarchivs und beginnen, ihre Abscheu vor verstaubten Kabeln und rostigen Filmbüchsen zu verbreiten. Das muß weg. Die Überschrift dieses Bildes bei der Wikipedia lautet André Debrie - Matipo - 35mm Cine Optical Printer - Kolkata 2012-09-27 1292. Das ist kein optical printer, aber ich strenge mich nicht an, da eine Berichtigung zu erwirken. Man könnte jeden Tag im Digital Unkraut jäten, es wächst schneller nach, als man vorankommt. Immerhin hat Biswarup Ganguly die Aufnahme gemacht und im Internet veröffentlicht. Die Computer-Technik hilft verbinden, austauschen, beschleunigen, mehr nicht. Herr Ganguly hat noch mehr Geräte fotografiert. Hier benennt er zwei frühe, hintereinander gestellte ARRI-Kopiergeräte mit Arriflex: Ignoranz hat zwei Gesichter wie Ianus, das unschuldige nach vorne gerichtete und das schuldige, das rückwärts gerichtet ist. http://www.terragrischuna.ch/zeitschrift/5-2017-tourismus-wohin/eine-filmische-sensation
  5. Filmtechniker

    Fragen zu Bolex H "8" Deluxe Octameter

    Nichts dergleichen. Es muß Spannung drauf sein, da gehört eine Federscheibe hinein. Die Schraube hält das Paket zusammen, Fettschmierung.
  6. Filmtechniker

    Admira 8 F Kamera Suchermasken

    Schreibmaschinen rutschen auch vom Tisch, ich habe vor Jahren eine Rheinmetall-Borsig mit Wagen für A-3-Bögen abstürzen lassen.
  7. Filmtechniker

    Fragen zu Bolex H "8" Deluxe Octameter

    Bolex International fragen?
  8. Filmtechniker

    Bildstand meiner Bolex H16 Reflex (Rex4) ist miserabel.

    Geschäftsführer ist Marc Ueter. Der Techniker heißt Otello Diotallevi (Italiener). Keine Sekretärin
  9. Filmtechniker

    Admira 8 F Kamera Suchermasken

    Damit wären wir wieder bei der Frage, warum die Quadrat-Admira. Es gibt da noch einige 8-mm-Film-Kameras, die auch Freude bereiten und technisch mehr leisten. Wenn der Kameramann an Arriflex gewöhnt ist, dann wird ihm vermutlich auch eine kompakte, leichte Schmalfilmkamera behagen, sonst wäre er im Mitchell-Fan-Club. http://www.mitchellcamera.com/index.html
  10. Filmtechniker

    Admira 8 F Kamera Suchermasken

    Wenn du kurzsichtig bist mit Korrektur 5 dpt, kannst du deine Brille vor den Kamerasucher halten und hast die zweifache Verkleinerung. Blöd ist nur, daß du dann im Sucher nichts mehr gescheit siehst, weil du die Brille nicht auf hast. 🤓
  11. Filmtechniker

    Bildstand meiner Bolex H16 Reflex (Rex4) ist miserabel.

    Erst die Seitenführung prüfen, kostet weniger. Die Greifergruppe kann ich dir machen, Bolex International hat noch Ersatzteile. Spiel im Greifergelenk ist zunächst kein Grund für schlechten Bildstand, das Spiel stört erst, wenn der Greifer zu schlottern beginnt (schräg seitliches Kippen).
  12. Filmtechniker

    Fragen zu Bolex H "8" Deluxe Octameter

    Wenn wir es auf den 8-mm-Film beschränken, mag ich zustimmen, obwohl einige Super-8- und Single-8-Kameras so komfortabel ab- und aufblenden, wie es ein Knopfdruck ist. Beim 16er Format finden wir eine Anzahl Geräte, die das leisten; Ciné-Kodak Special mit Fader, Facine automatisch, Mitchell automatisch, Maurer von Hand, Pathé WEBO M von Hand, Kodak Reflex Special von Hand, Pentaflex von Hand. Bei den Normalfilmkameras gibt es verstellbare Verschlüsse seit 1896, die erste mit automatisch schließendem und öffnendem Verschluß war die Bell & Howell Standard, 1912. Dann Debrie, Mitchell, Prevost, Newman-Sinclair u. a. m.
  13. Filmtechniker

    Argus M3

    Kenne sie nicht, wohl nichts Besonderes. Rätschengreifer, 16 B./s Die kosteten damals 99 Dollar und sind heute vielleicht 40 Euro wert. Mir wäre das optische Korsett zu eng, ich will Objektive tauschen können.
  14. Filmtechniker

    Admira 8 F Kamera Suchermasken

    Die Suche nach dem Vorsatz kann ich dir nicht abnehmen. Eine andere Herangehensweise wäre mit einer anderen Kamera, die für Weitwinkelobjektive eingerichtet ist. Nur so als Anregung, obwohl ich die Quadratisch-praktisch-gut-Admira ganz witzig finde.
  15. Filmtechniker

    Bildstand meiner Bolex H16 Reflex (Rex4) ist miserabel.

    Kannst du noch eine Aufnahme machen, bei der dann die Schärfe auf dem bezeichneten Blech liegt und nicht woanders? Mit einem Smartphone kommt man gut in den Filmraum hinein, am besten wäre die Ansicht von unten her (auf dem jetzigen Bild links). Handy aufstützen, still halten, Licht zugeben. Nicht blitzen, das erzeugt zu dichte Schatten.
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