Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    8.522
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    224

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich

Letzte Besucher des Profils

38.226 Profilaufrufe
  1. Von der internationalen Vereinigung der Amateurfilmleinwände ist 1979 ein Manifest veröffentlicht worden, damals natürlich im Schnelloffsetdruck verschiedener Zeitungen, mit dem eindringlichen Wunsch, man möchte doch etwas tun gegen die seit der Einführung der Schmalfarbfilme erdrückende Blumenflut. Aber auch die kommerzielle Bildwand mußte Kamelien und Rosen im Überfluß tragen, so zum Beispiel über die ganze Titellänge von My Fair Lady (1964) oder in Tulpenfieber von 2017. Laut Vereinsstatut sind sich selbst bewegende Pflanzen ausgenommen. Die genannten Arten gehören teilweise dazu. Vergessen wir nicht, daß der Vorgänger des cinématographe noch cynématographe hieß, worin das altgriechische cynos steckt. Cynos, Vorläufer der Worte Kind und Hund, bedeutet Beweg(t)er.
  2. Schöne Produktion, aber: keine Blumen (auch nicht Tulpen)! Stativ! Einbeinstativ bringt schon viel. Schnurstativ.
  3. Das wird heute tatsächlich falsch verstanden, damals war es klar ein Bildfilm, der eine magnetische Tonaufzeichnung trägt. Daß keine Magnettonaufzeichnung mit dem B 14 möglich ist, erkennst du sofort am fehlenden Aufsprechverstärker (auch ein altertümlicher Ausdruck) oder Aufnahmeverstärker mit Aussteuerungsanzeige irgend einer Art. Da müßten auch die vier Kanäle Links, Mitte, Rechts und Umgebung einzeln regelbar sein. Überspielung von 35-mm-Vierkanal-Magnetmaster KLCS 411 steht für Klangfilm-CinemaScope, 4 in 1, das sind vier Kanäle in einem Kopf, und eine 1, deren Bedeutung ich nicht kenne. KLCS 146 steht für Klangfilm-CinemaScope, 1 Kanal von vieren, die 6 wieder unbekannter Bedeutung; eine Klangfilm-Nomenklatur. Ein Aufnahmegerät würde KLCS 41? heißen. Die zwei Versionen Magnetton(wiedergabe)gerät sind auf der Grafik angegeben.
  4. Film-Mechaniker

    Foma

    Das Silber muß erst löslich gemacht werden. Dies erzielt man mit Bleichen. In einem Klärbad, zumeist eine einfache Lösung von Natriumsulfit, holt man die Silberkomplexe heraus. Wie weit man dabei die Silberbromidsalze angreift, wäre zu experimentieren.
  5. Endlich wissen wir mehr. Die Kodak-Super-8 hat einen Spiegelschieber, im rechten Winkel zur Filmoberfläche steht tatsächlich eine Mattscheibe und hinter dieser eine abbildende Optik. Hinter der ist wieder ein Umlenkspiegel (nach hinten) und dann der Sensor. Von hinter der Kamera Richtung Szene gesehen geht das Licht über den auf und ab laufenden Spiegel nach links. Angeblich soll die Belichtung dem Öffnungswinkel von 220 Grad eines rotierenden Scheibenverschlusses entsprechen.
  6. Cole Cyccone (ursprünglich wohl Ciccone), der Gründer von Cinelux, hat über die Sixteen erzählt. Ein Sony-Sensor, der im 90-Grad-Winkel zum Film steht, wird über einen Spiegelverschluß belichtet. Gerade nach hinten geht das Licht von der Optik auf den Film. Von der Kodak-Super-8-Kamera wird gesagt, daß das Bild auf einer Mattscheibe von einem Sensor erfaßt würde. Das kann ich mir vorstellen, glaube es jedoch nicht, denn das setzte eine abbildende Optik zwischen Mattscheibe und Sensor voraus. Der Preis von etwa sechstausend Franken (heute) trüge den Aufwand, doch warum sollte eine solche lichtverlustige Lösung gewählt werden? Aber nichts ist unmöglich, schon der Gedanke, eine Filmkamera mit Spiegelverschluß, aber ohne Okular aufzustellen, ist bizarr. Wer dafür 35'000 Dollar zahlen will, bitte.
  7. Du hast Recht, die Elektronik. Da ich mich nicht mit ihr befasse, geht die Frage an andere. Noch nie waren so viele Eyemo so günstig erhältlich. Wenn man auf Elektronik verzichten kann, dann steigt man am besten ins ursprüngliche Filmemachen ein. Immerhin kann man da alles durchjagen, was sich 35-mm-Film nennt. Welche Konstruktion das Elgeet-Cinemat darstellt, habe ich noch nicht herausgefunden.
  8. Das halte ich nun für eine sehr unproduktive Sichtweise. Was heute Schrott ist, sind die Eclair NPR und ACL. Eine Arriflex 16 SR hingegen, an der waren die Eclair-Abenteurer dann gescheitert, wird jemand an der Mechanik Interessiertes noch in 200 Jahren brauchbar machen können.
  9. Was ich gesehen habe, ist Positionierabstand eines Sperrgreifers +3 (wie bei den Arriflex 16 SR und 416 oder Eclair NPR/ACL). Der Transportgreifer steht weiter unten. Der Öffnungswinkel des Verschlusses beträgt 180 Grad, wovon etwa 2 Grad abgehen wegen der Schrägstellung. Laut Cinelux soll der Film mit Videotempo transportiert werden, das wäre 30 Mal in der Sekunde. Solche Angaben kommen mir eben ziemlich seltsam vor. Der Film wird nur überleben, wenn man weiterhin projiziert. Film belichten und einlesen behält alles auf Videoseite. Aus dieser Perspektive kann man sich Film wirklich ersparen.
  10. Der größte bekannte Öffnungswinkel bei einem Scheibenverschluß wurde in der Akeley Sound Recording Camera verwirklicht, nach Souto 280 Grad. Dann kommt eine von Schneiderman modifizierte Mitchell mit 240-Grad-Scheibenverschluß. Die Mitchell 16 Professional hat einen verstellbaren Scheibenverschluß mit 235 Grad Offenwinkel (drei Flügel). Der Akeley-Pfannkuchen hat 230 Grad im Trommelverschluß.
  11. Das kann man alles nicht ernst nehmen. Wie, bitteschön, soll ein Bildsensor funktionieren, wenn er bewegt wird? Mit dem Verschluß vereint geht doch nicht außer im Stillstand. Da ist auf jeden Fall ein Spiegelverschluß vorhanden, der Sensor winklig zum Film anstelle z. B. einer Mattscheibe.
  12. Wie jemand auf einem anderen Forum richtig festgestellt hat, erfolgt die Austastung um eine halbe Zyklusdauer versetzt zur Filmbelichtung (oder umgekehrt), weshalb man später unter Umständen Schwierigkeiten haben wird, Szenen zu Deckung zu bringen.
  13. Wozu denn? Die Beaulieu MR 8 und TR 8 haben das doch.
  14. Hab’s grad selber gefunden. https://www.filmvorfuehrer.de/topic/38840-bauer-b-14-studio/#findComment-393614 Ja, kann rangieren. Einen Schaltrollenprojektor mit Schwungmasse im Tongerät würde ich im Leben nicht fürs Studio verwenden.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.