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Film-Mechaniker

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  1. In den 20er Jahren gab es diesen Aufzugschlüssel zum Filmo 70.
  2. Es sollte wieder ein Mal gesagt sein, daß der Bildstand (ruhiger Stand des Laufbildes) bei Schaltrollenprojektoren nicht besser sein kann als bei Greiferkonstruktionen. Wenn eine Schrittkopie gespielt werden soll, dann fällt die Schaltrolle gegenüber jedem Greiferprojektor ab. Ununterbrochen belichtete Abzüge (kontinuierlich exponierte Kopien für Fremdwortbevorzuger), auf Zahnkranz gezogene Positive, sind viel zu schwabblig, als daß man überhaupt einen Vergleich anstellen dürfte. Wenn der Positionierabstand der Kopiermaschine und der des Projektors übereinstimmen, kann man ziemlich stark vergrößern, bis 500 Mal, und das sieht noch gut aus. Dabei wächst der Lichtbedarf aber stärker an, als ein Selecton W abgeben kann. Sein Helldunkelverhältnis beträgt etwa 1,3:1. Ein Greiferprojektor bringt ungefähr doppelt so lange Durchleuchtung, je nach Modell. Dem Schaltrollenprojektor müßte man folglich ein sehr lichtstarkes Objektiv geben, das seinerseits nach angepaßter Beleuchtungsoptik ruft. Der Meostigmat 50 mm, f/1.0, geht nicht auf den Selecton.
  3. Mit Leuchtdioden geht man in die verkehrte Richtung. Noch schlechter wäre LASER. Das ist monochromes Licht. Subtraktive Filmprojektion lebt von Lichtfülle. Das schönste Licht dafür ist der offene Flammbogen, das zweitschönste das vom glühenden Kalkstein. Dann kommt die Hochdruckgasentladelampe. Danach Glühlampe Nach vielen Jahren Beschäftigung mit Glühlampenprojektion möchte ich an dieser Stelle deren Vorzüge herausstellen, die bei mehreren Nachteilen vorhanden sind. Zunächst haben wir an ihnen verhältnismäßig kostengünstige, in sich geschlossene und einfach handzuhabende Leuchtmittel. Dann sehen wir die Qualität der Herstellung mit bloßem Auge durchs Glas hindurch: Anordnung der Wendel(n), Gleichförmigkeit, usw. Weiter haben wir es mit der Auswahl der Lampe und der Elektrizität weitgehend in der Hand, Lebensdauer, Ausbeute und Ausleuchtung zu verändern. Die kleinen Iodquarzbrenner erlauben Anpassungen, die mit den umfangreicheren Leuchtmitteln nicht möglich sind, ich meine die einfache Verschiebung in alle Richtungen. Eine Bogenlampe kann ich auch in weitem Bereich mit mehr oder weniger Leistung betreiben, doch die Kohlen und der Hohlspiegel nehmen unvergleichlich mehr Raum ein. Der Bauer-Selecton II W nimmt 110-Volt-750-Watt-Röhrenglühlampen auf, deren Wendel immerhin (rechnerisch) von 6,8 Ampère Strom durchsetzt wird. Der Apparat ist mit einer so genannten Lupe ausgestattet, mit deren Hilfe man die Lampe ausrichten kann. Ich würde es mit der 24-Volt-250-Watt-Halogenlampe probieren. Mehr als 10 Ampère Strom! Hohlspiegel und Kondensorlinse(n) tauschen.
  4. Neues aus Italien https://www.nocsensei.com/camera/storia/massimilianoterzi/ferraniacolor-nascita-e-sviluppo-del-colore-italiano/
  5. Für die Brennweite 25 mm dient sich ein Adapter an, mit dem du C-Mount-Optiken verwenden kannst, oder geht es um eine H 8 Reflex? https://www.ebay.com/itm/226808407952?_skw=adapter+c+mount+d+mount&itmmeta=01KQFWAKJQEN4HCZKARSZ2Y7AC&hash=item34ced5a790:g:uZ0AAOSwdE1kebGX&itmprp=enc%3AAQALAAAA8GfYFPkwiKCW4ZNSs2u11xBbWdyGUHKGy7vm1Ygo6iiP%2FTeoW0kLqrWdcfScfEe5PQ7SNME7XH44gwZeaKvEVsDYu3Yk4qacYGT2BYlRFM5CHGUggAwaMRiT%2FQ%2BN0x8UCfzQUctT%2B7gZiPN2girKxO87BNoseqDN7quSl%2BBwTG0BIm%2Bt56BwKwja1H2S%2FkTSt88sIm2jBL4ZxU90YAOAGMQeUCr1e9OBnZ382fqt8JhZQK4SnaR8hICNbliJ5mk%2BEC98cIZ4FUW5DKPy4TgGS6nNVPSJ1Fg%2B%2F0lyDg%2FwB%2FtAsNao1HbKgMYcDCaQqnKWfA%3D%3D|tkp%3ABk9SR8q5qvy7Zw
  6. https://augsburger-gedoensmuseum.de/das-augsburger-gedoensmuseum.html
  7. Für 8 mm wäre 20 ISO statt 200 sinnvoll.
  8. Es gibt Dutzende von Entwicklungsrezepten und viele Produkte. Meine praktische Erfahrung mit kommerzieller Filmentwicklung, Plan-, Roll- und Kinefilme, lautet: Möglichst einfacher Entwickler, bestehend aus Substanzen, die in guter Reinheit günstig zu beschaffen sind. Mein Hausentwickler ist ein Hydrochinon-Phenidon-Ansatz mit Natriumsulfit als Oxidationsschutz, wasserfreier Soda als Alkali und Kaliumiodid als Schleierverhinderer, fünf Zutaten. Mit etwas Ähnlichem, was ID-11 darstellt, auch D-96 und D-97, jedoch keine Einbadrezepte, entwickelst du ein genügend belichtetes Aufnahmematerial bei 20 Grad Celsius in acht Minuten zu einem brauchbaren Negativ. Der Grundfehler, den viele Selbstentwickler machen, da wiederhole ich mich halt ewig, ist zu wenig Agitation. Du kannst die Spirale im LOMO-Tank nicht richtig bewegen. Zu viel Agitation ist praktisch nicht möglich außer so wilde Handhabe, daß der Film aus der Spirale gerissen wird. Agitation hat mehrere Aufgaben, und zwar ununterbrochenes Aufmischen der Bäder, damit frische Entwicklersubstanz zum Film gelangt und die Reaktionsprodukte wegkommen, dann das Erzielen gleichmäßiger Dichte über die ganze Filmfläche bei verkürzter Badzeit und nicht zuletzt die körperliche, die Gespürverbindung mit Film. Ich finde, man soll konzentriert bei der Sache sein bis zuletzt, wenn man das Wasser abstreift. So ein bisschen am Stäbchen drehen ist Käse. Durch konstante Agitation kann man die Badzeit um ein Sechstel bis ein Fünftel verkürzen, abhängig von der Temperatur, das ist nicht linear. Einbadentwickler fressen während des Entwickelns die dünnen Stellen an, bei Entwicklung zum Negativ also die Schatten. Du verlierst die Zeichnung in den tiefen Schatten des fertigen Bildes. Das ist für die Projektion gerade verkehrt. Kopiermaterialien, z. B. Positivfilm, sind nach meiner Methode in drei bis dreieinhalb Minuten ausentwickelt.
  9. Welche benötigten 27 Grad, wo hast du das wieder her?
  10. Es verhält sich umgekehrt, bei den jüngeren Modellen ist die 1-1-Welle zusätzlich zur 8-1 verlängert und von außen her zugänglich. Von Hand drehen kann man mit allen Modellen von 1935 bis 1982. Die Paillard-Kurbeln sind nur aufgesteckt, sie halten nicht und das hat der Mann mit seinem Angebot behoben. Die am Temporad eingestellte Geschwindigkeit kann man praktisch nicht überschreiten. Jede/r kann selber spüren, welchen Widerstand der Regler leistet. Er muß ja die ganze in der Triebfeder gespeicherte Energie abfangen können. Zwei Umdrehungen pro Sekunde ist das Normalste der Welt, fast alle Stummkameras transportieren mit einer Kurbelumdrehung acht Filmschritte.
  11. Doch, das habe ich im Auge, heller Gegenstand mit so viel Bildfläche in der prallen Sonne erfordert bei 25 ISO, meine Kodachrome-25-Prägung, Blende 16. Bei ISO 100 folglich, vier Mal empfindlicherer Film, zwei Blendestufen kleiner: f/32.
  12. Eine der mehreren falschen oder missverständlichen Aussagen bei Paillard. Gemeint war, daß man im Rückwärtslauf keine Aufnahmen machen soll. Vorwärts gibt es keinen Unterschied, ob Energie von der Triebfeder kommt oder man selber Arbeit leistet oder man sonst einen Motor anschließt. Der Fliehkraftregler ist Teil des Getriebes, er ist immer aktiv, auch beim Zurückdrehen. Wie man in dem Video deutlich sehen kann, stellt der Anbieter am Temporad auf 64 Bilder pro Sekunde. Man müßte also acht mal in der Sekunde kurbeln, um Bremswirkung zu spüren.
  13. Die Kurbel geht auf die 8-1-Welle, eine Umdrehung schaltet acht Bilder.
  14. P 1 hatte ich einige Zeit nicht in der Hand, aber so weit ich mich erinnere, gehört das Plättchen als elektrische Isolation zwischen Front und Gehäuse. Da ist, glaube ich, eine Tasche oder eine Nut, worin das Lötauge einer Leitung oder so etwas liegt.
  15. Das finde ich gut. Das Zubehör dürfte aus solidem Material gefertigt werden, doch damit bekommt man den direkten Zugang zur ursprünglichen Filmkinematografie in die Hand. Federwerk kann ja jede/r.
  16. Okay, ich hab’ mir jetzt das Ganze angesehen und angehört. Unabhängig vom Inhalt erscheint mir Michael Baumann als widersprüchlicher Mensch, als einer, der Widersprüche sucht. An einer Stelle sagt er, er habe nie eine klassische Instrumentierung gewollt, aber er wollte auch sozusagen eine klassische Instrumentierung. Da dreht man sich im Kreis mit ihm.
  17. Bei Sekunde 48 habe ich angehalten. Man muß behutsam vor sich gehen, da hatte ich schon genug.
  18. Zunehmend glaube ich, daß die Beiträge, die ich nicht abgeschickt habe, die Waage halten mit denen, die im Forum stehen.
  19. Zur Beurteilung eines Heimfilmprojektors gelten für mich diese Gesichtspunkte: Kann das Gerät mit der mir dienenden Geschwindigkeit laufen? Ist das Gerät filmschonend und gleichzeitig lichtstark? Stimmt die Geometrie im Filmkanal mit der meiner Kamera überein? Hält der Apparat die Schärfe? Dann kommen solche Dinge hinzu wie Schmierung, Servicefreundlichkeit und zuletzt der Preis.
  20. Es heißt Inbus. Innensechskant Bauer und Schaurte. Bauer & Schaurte war ein Unternehmen in Neuss.
  21. Vielleicht endlich den Super-8-Plastikkram verlassen und zu den haltbaren Ganzmetallgeräten übergehen.
  22. Nachschlag Bedienungsanleitung Pentacon Pentax 81, komprimiert.pdf
  23. Die Leistungen Karl Geyers seien unbestritten. Wo er aber keine Erfindungen machte, die Ahnungslose als Geyers annehmen, möchte ich, um der Filmtechnikgeschichte zu dienen, klarstellen: Das schrittweise Perforieren mit Fangstiften in Verbindung mit Werkzeug für jeweils eine Lochgruppe pro Bild hat Stuart Williamson in England erfunden. Ich nehme an, Geyer habe von Williamson & Son eine Lizenz genommen oder die Verfälschung ist so, daß einer/einem die Bell-&-Howell-Perforiermaschine, die in dem Film zu sehen ist, als Geyer-Apparat dargeboten wird. Es ist nicht schlüssig zu beurteilen. Der Name Oxberry wird auch nicht genannt, während wir eine Trickkopieranlage von John Oxberry sehen. Der Beweis, daß maschinelles Entwickeln besser wäre als manuelles, ist nirgends gegeben. Der einzige Vorteil der Maschine ist praktisch unbegrenzte Filmlänge. Mit Christoph Geyer seit vielen Jahren bekannt habe ich wirklich rein gar nichts gegen die Familie. Bei Herrn Koerber sieht es wenig anders aus, weil ich ihm historische Vermischungen schon nachweisen mußte.
  24. Du stellst immerhin einen klaren Anforderungskatalog auf. Wenn ich diese Punkte miteinander verrechne, komme ich auf die Bell & Howell Filmo Eight Dual Run. Die werden bei ebay.com für 10 bis 20 Dollar verkauft.
  25. Für eine Dame?
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