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Über Friedemann Wachsmuth
- Geburtstag 02.06.1976
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Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
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Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
So, das waren ein paar sehr produktive Tage. Bin ganz excited, ich glaub das wird geil 🙂 Da der bisherige Stand nun schon 5 Jahre alt war, und sich doch eine Menge in der Python- und Linux-Welt (und auch bei meinem Wissen zu Cameras und Raw-Processing) getan hat, und ich den alten Code-Zusammenhau kaum noch verstehen und erst recht kaum noch warten konnte, habe ich in den sauren Apfel gebissen und beim Code komplett von vorne angefangen. Auch wenn ich am anfang echt geflucht habe, hat es sich absolut gelohnt: Es sind nun ca. 5000 Zeilen Code, und die laufen 100% stabil, schnell und können einiges mehr als zuvor. Ein paar Highlights: Out-of-the-Box Betrieb ganz ohne Computer. Man muss nur eine Festplatte oder SSD an den Scanner anschliessen, die Scan-Taste drücken und los gehts. Auf der Platte erwartet einen dann ein CinemaDNG-Verzeichnis, das direkt bearbeitet und gegraded werden kann. Keine Konvertierung mehr nötig, die passiert direkt und automatisch auf dem Pi! Neu: Ein schneller 2K-Modus. Bei 4K schafft der Scanner ca 2 fps, legt man den Schiebeschalter auf der Platine um, scannt er in 2K mit 7 fps! Das schöne: Es sind immer noch 12-Bit Raws. Ich verwende Pixel-Binning, das heisst ich rechne 4 Kamerapixel (bzw. 16 Bayer-Sensorpunkte) zu einem Durchschnitts-Pixel zusammen, statt einfach Pixel zu überspringen. So gibt es keine Interferenzen oder mehr Rauschen. Der Scanner kann mit einer speziellen Tastenkombination ein OTA-Update ("Over the Air") ausführen. Wenn neue Features oder Bugfixes dazukommen, sind sie für alle nur einen Tastendruck entfernt. Auch ein zurückspringen zu vorigen Versionen ist so möglich (falls nötig) "Scan to Computer" Modus mit einem einfachen One-Click-Installer. Damit kann man sich die externe Festplatte sparen und schon während des Scans anfangen zu graden. 🙂 Das ganze verwendet sicheres Pairing (ähnlich wie man es von Bluetooth etc. kenn). Bisher gibt's diesen Modus nur für Mac, aber Linux sollte einfach und Windows machbar sein. (Wenn's überhaupt jemand wünscht) Sleep-Modus zum Energiesparen (per Tastendruck oder nach 15 Minuten Idle), aufwachen mit noch einem Tastendruck Überwachung auf Unterspannung durch zu schwaches Raspi-Netzteil. Klingt absurd, aber hat mich einen kompletten Tag gekostet: Bei knappem Strom kann es Schreibfehler oder verlorene Einzelbilder geben, da der USB-Bus einbricht. Jetzt nicht mehr. Klingt trivial, war aber auch zwei Tage Arbeit: Super simple Installation! Man kopiert eine .img Datei auf eine uSD-Karte, steckt sie in den Raspi und fertig. Keine weiteren Schritte nötig, man kann sofort los-scannen. Das letzte was jetzt noch fehlt ist die Fertigstellung der Anleitung, wie genau man den Projektor umbaut und alles anschliesst. Bis inkl. 6.1. habe ich noch Urlaub, das sollte zu schaffen sein. Color me happy! -
Eben kam mein 708 an, hab ihn nur schnell ausgepackt und lasse ihn erstmal aklimatisieren. Auf den ersten Eindruck hat er sehr sehr deutliche Gebrauchsspuren und einige Basteleien, das guck ich mir später in Ruhe an. Aber was ist das hier hinten am Lampenhaus? Kennt das jemand? Die Platine führt über einen flimsy Steckkontakt ein Flachbandkabel nach innen.
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Das hört sich sehr nach kaputter Regelung an. Leider kenne ich den 708 (noch) nicht persönlich und kann daher kaum helfen. Als erstes würde ich mal die Regelelektronik auf kalte Lötstellen überprüfen, ggf. einfach jedes Lötauge einmal mit heißem Kolben und etwas frischem Lot (MIT Blei!) "touch up"en. So ein Projektor vibriert ja ganz ordentlich.
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Bevor Du Dich an den Verstärker selber machst würde ich erstmal alle Schaltkontakte im Signalweg überholen.
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Sehr schöner Artikel. Da taumelt einem der Sprechkopf! 🙂
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Sehr schön, Danke, Simon!
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Nackte Tatsachen: Transparente Filmkameras im Super 8 Magazin #15
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Die Filmführung beim untersten ist aber skurril... 🤔 -
Nackte Tatsachen: Transparente Filmkameras im Super 8 Magazin #15
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Wow wie geil. 🙂 -
Aber den muss man erst mal finden...
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Laserdrucker und xerographische Transparentfolie... Voilà.
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Frohe Weihnachten euch allen!
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Komme gerade erst nach Hause und habe mal freundlich nachgefragt. Der Verkäufer erhielt keinen Anruf und hat keinen Webshop mit Projektoren und hatte auch keine weiteren Interessenten, er hatte den wohl gerade erst bekommen und sofort eingestellt. Vielleicht eine Verwechslung? Vielleicht taugt er ja auch nur als Erstazteilspender, dann helfe ich Dir natürlich gern aus, Chris! Was suchst Du denn genau? Vielleicht hat ja sonst noch jemand hier ein Schlachtgerät... -
Frohe Weihnachten euch allen!
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Naja, für einen zweistelligen Preisvorschlag inklusive Versand... was soll schief gehen? So kann ich meine Quarz-Motorregelung dann halt irgendwann dann auch praktisch für den Beaulieu anpassen. Oder einen HID-Umbau testen. 🙂 -
Frohe Weihnachten euch allen!
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Da hab ich nicht widerstehen können. Danke für den Tipp. 🙂 -
Frohe Weihnachten euch allen!
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ich schliesse mich vollumfänglich an und setzt gleich wieder an den Scanner. (Programmiere gerade fast alles noch mal neu, in 5 Jahren hat sich doch einiges getan. 🙂
