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Friedemann Wachsmuth

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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth

  1. Das Problem ist wohl eher Pathé als Kern...
  2. Erhard: Bite halte Dich doch an Deine eben selbst gemachte Ankündigung, Dich hier einfach mal rauszuhalten. (Oft ist das auch das Beste, wenn man von etwas schlichtweg keine Ahnung hat.) Nur so viel: Die Szene der Hacker, Bastler und Selbermacher ist riesig und exponentiell am Wachsen. Sie zu negieren nützt niemandem. Als kleiner Einblick: Adafruit allein verkauft ca. 10000 Arduinos pro Monat, Tendenz steigend. Und es gibt zusätzlich noch zig Klone. Der Arduino ist ein Kleinstrechner in Streichholzschachtelgröße für ca. 25€, zu dessen Benutzung man den Lötkolben anwerfen, Bücher lesen und selber programmieren muss. Such nur mal bei Youtube, was die Menschen daraus alles so basteln. Dies nur zum Behuf, dass es ebene eine große Menge ausdauernder, hipper Bastlertypen da draussen gibt, die sowohl zu hohen Preisen als auch für Qualitätseinbußen bereit sind, wenn sie nur eben etwas selber machen können.
  3. Zum Preis: Ein Impossible-Polaroid-FIlm mit 8 Aufnahmen kostet 20€ zzgl. €6,50 Versand. Die Farben sind mies und die Ausentwicklung dauert gegenüber früher 24 Stunden Erst nach einer halben Stunde erahnt man ein erstes Bild. Und Florian Kaps verkauft davon richtig viel! Klar, Filmen ist teuer, aber das wissen wir doch alle, ohne es hier immer wieder runterzubeten. Zielgruppe 3 zahlt auch mal 25€ für eine Vinylscheibe, €500 für einen Instagram-Host (um nicht Smartphone zu sagen), €400 für einen Quadkopter oder €2000 für einen praxisfernen 3D-Drucker.
  4. Das wäre dann super! Danke.
  5. Aber wie, Volker, willst Du die Altfilmer erreichen? Online ist für *die* der falsche Weg. Ein riesiger Teil ist weggestorben oder zu alt, ein anderer Teil hat seine Ausrüstung längst verkauft und ist bei Video. Ich halte diese Zielgruppe bezüglich der Ereichbarkeit für die mit Abstand schwierigste. In Deidesheim waren ja sehr sehr viele dieser schlohweißen Zielgruppe vertreten. Die Hälfte wusste nicht, dass es noch Film gibt (ich filmte da ja mit der R10), gefühlte 90% fanden die Möglichkeit aber einfach "zu teuer". Frag mal Klose, wie viele Cineviaas er dort am Eingang der Halle verkauft hat. Mich würde wundern, wenn es mehr als 30 waren. Und das auf einer Messe, deren Publikum kaum interessierter sein könnte. Ältere Herren neigen zudem sehr zum "früher war alles besser" Symptom, wie man auch hier erkennen kann. Die kriegste weder mit SW-Adox noch mit RMS15-Ferrania (falls es den irgendwann wirklcih gibt). Und 55€ für einen Velvia mit Entwicklung werden die eben kaum zahlen wollen, und wenn, dann einmalig -- für einen Testfilm. Ich bin sicher: Wer von den alten Hasen heute noch/wieder filmen wollte, würde schnell rausfinden, dass das noch geht. Wenn einige Altfilmer das wirklich nicht mitbekommen haben sollten reaktivierst Du die jetzt nach 10 Jahren Pause zu 3-4 fachem Preis auch nicht mehr neu. Zielgruppe 3 ist m.E. die stärkste, hoffnungsvollste. Gefolgt von Zielgruppe 2. Guck Dir mal das Impossible Project an, da geht es NUR um Zielgruppe 3. Aus gutem Grund.
  6. Diese "Underground-Bastionen" sind aber eben gar nicht so klein. Guck mal auf filmlabs.org, wo sich selbige schon länger zusammengeschlossen haben. Auch was Dagie Brundert macht, gehört dazu -- Tagesworkshops mit ihren Nizos, bei denen am Ende mit Bier & Soda entwickelt wird. Sie betreut eben die ganze Kette von Aufnahme bis Projektion, und das macht den Teilnehmern Mut. Als reines Konsumentenprodut hat Super-8 doch wirklcih lange keine Chance mehr, erst recht nicht, ohne problemlos funktionierendes Produkt (s.o. im Thread oder auch Rudolfs Kommentare). Dir Tüftler und Bastler und Individualisten aber kann man dafür noch echt begeistern. Und die scheuen sich auch vor Meterware nicht. Wenn ich (hypothetisch) einen Workshop mit 5 Leuten mache, reicht dann eine Dose mit 72,5m Avichrome. Sind dann knapp 10€ pro Film. Und: Die Teilnehmer haben die kranke Kassette dann sogar schon mal von innen gesehen und können sich Klemmer und Probleme gleich viel besser erklären. Daher auch mein Gedanke, die Hackerspaces und Fablabs zu infiltrieren.
  7. Oli, Du bist brillant. Einfach brillant. :)
  8. Ich zitiere mal, was Paule mir berichtet hat: ja!!! hat total spass gemacht! Die Musiker haben toll gespielt, in ein paar momenten hats echt gepasst - es ist ja keine filmerische erzählung und auch kein expiremental film, deswegen hats sie immer wieder rausgerissen und apropos Riss. Filmriss, also eine Klebestelle hat sich gelöst, bei nem Testscreening vorgestern auch schon, deswegen war ich vorbereitet - hab schnell reagiert und ohne Schaden neu eingefädelt, die Musiker haben einfach weitergespielt. trotzdem ist eine Weile vergangen, was mich halt schon bisschen ärgert, vielleicht mach ich dann einen Fade, hab mir eine Stelle später gut gemerkt, damit das ansetzen vom Ton hoffentlich gut funktionert :) 26 Leut, hab mit mehr gehofft (aber einige sind auch noch in den Sommerferien...), aber es ist trotzdem auch ein rauschendes fest geworden. ein fassl bier spendiert und über Sinnbilder vom Planschbecken diskutiert ganz fremde Leute, ein älteres Ehepaar, Arbeiter+Hausfrau echt lustig, wenn da so fasziniert von dem Tonkinoprojekt geschaut wird, und auch ganz denkstarke, die immer wieder herkommen, leider sind die ein paar Leut, dann doch nicht erschienen, aber für mich alles in allem wars ein gebührender SPAß für die neuen Projektionen. Und alle haben gefragt, wo um HImmels Willen ich diesen Film her hab hab ganz überschwenglich vom Filmvorführerforum und so erzählt, aber zum Glück auch nicht zu viel fachgesimpelt, ich glaub, es gehört halt auch einfach dazu, dass man solche Projektionen mit Film einfach erlebt, und das mögen die Menschen auch, wenn sie ins Tonkino kommen :) (...) Ich muss mit Kalle über die Qualität seiner Nassklebestellen wohl noch mal ein Wörtchen reden. So geht das ja nicht! (:
  9. Meterware und selbst entwickeln -- macht dann knapp 4€ pro Minute. Ist aber natürlich nicht jedermanns Sache.
  10. Man müsste eigentlich die Fablabs und Hackerspaces mal infiltrieren. Maker sind die richtige Zielgruppe.
  11. Falscher Thread. Glaube ich.
  12. Mille Potti, oder?
  13. Werbung mit der Angst ist nicht gut. Bindet nicht positiv. Oliver hat absolut Recht. Als Katalysator, bzw. als Öffner für Erschaffung des Problembewusstseins der Vergänglichkeit, muss "Retro" mit rein. Retro ist Emotion. Die Leute beim "Das hat Opa doch auch gemacht" und "Wo sind eigentlich die alten Bänder hin..." abholen. Das ist besser als Angst. Nutzt nur eben alles nichts ohne einfaches Produkt und Vertriebskanal. Leider gibt es ohne 40 ASA Material am Markt auch kein einfaches Produkt. Mortsel hat noch hervorragendes 40 ASA SW-Material auf 100µm Träger... wer kauft ne Wideroll? :)
  14. Mitziehen tu' ich gelegentlich. Und Klaus auch, wenn er Krebse unter Wasser verfolgt! Zählt das auch als Schwenks? :)
  15. Super 8 - Filme Agfa Moviecrome 40 x3 (€12 VHB) Riesiges S8-Konvolut zum fleddern und weiterverkaufen Dreiformat Betrachter Muray (N8, S8, 16mm) S8 Metallspulen (360m?) €30,- Orwo 16mm 30,5m DK5 (ca. 0,5 ASA) €1,- Trockenklebepresse S8 (für Rollenware statt Klebefolien) 4€
  16. Das Wichtigste ist doch, dass es ein Produkt gibt, dass "deal simple" ist. Ohne das nutzt das beste Video wohl nichts. Es muss Film, Entwicklung und Abtastung aus EINER Hand geben. Wie einst Jürgens Starterset. Am besten sein Buch dazu, das ist auf diese Zielgruppe maßgeschneidert. Wittner fällt schon wegen seines absurden Bestellprozesses aus. Und digitalisieren tut er auch nicht. Bedenkt, dass nur 20% der Startersetfilme je zur Entwicklung gegangen sind. Es fehlte vermutlich schlichtweg der Beutel. Das Problem fehlenden, funktionierenden Equipments bleibt aber. Ebay macht viel Frust und nicht jede Kamera kann mit dem Adox. Phil Vigeant macht, so fraglich oft auch seine Qualität ist, mit der Rhondacam und dem $88.88-Angebot sehr vieles richtig! Auch sein Marketing ist nicht so schlecht wie das der deutschen Konkurrenten. Ohne so eine "dead simple" Kette nützt auch der tollste Werbeclip nichts, fürchte ich. Nichts! Man könnte versuchen, Mirko Boeddecker mit ins Boot zu holen. Der hat zumindest den Film schon mal. Und Infrastruktur. Und vmtl. Interesse, die Filme zu verkaufen. Ohne einfach erschließbares Produkt ist Werbung wohl sinnlos.
  17. Q.e.d., Erhard...
  18. Klar, gern! Ich würd/ will auch mitmachen, will aber nix versprechen, da akute Zeitknappheit im Moment.
  19. Filmkorn soll übrigens GERN längere, detaillierte Artikel haben. Allein mir fehlt die Zeit, die immer allein zu schreiben. Oft reciht es eben nur zum "zusammenklauben" -- umso mehr würde ich dort Deine Hilfe begrüßen, Filmer! (Und die von allen anderen auch)
  20. Wer (in Deustchland) heute analog fotografiert, kennt FotoImpex. Zumindest wohl ein sehr großer Teil derer. Und wer FotoImpex kennt, kennt Adox. Ich fürchte, für Litfasssäulenwerbung fehlen Mirko die Mittel, bzw. er investiert die lieber in Produktion neuer Materialien.
  21. Nee Ulrich, das ist Printfilm. So viel Dmax und Kontrast bekommt man mit gecrosstem K40 niemals hin.
  22. Sowas wird aber nur funktionieren, wenn es KURZ und RICHTIG gut ist. Damit meine ich nicht so sehr die Bildqualität, sondern die inhaltliche. Einfach ist das nicht...
  23. Hermes, DPD und GLS sind eine Katastrophe, m.E noch schlimmer als DHL. UPS ist immer gut. DHL ist offenbar gut, wenn es "DHL Express" ist. (Achtung, subjektiv)
  24. Ja, mehrfach. In Clermont l'Herault kam -- der Markt ging gerade dem Ende zu -- der ortsansässige Fotohändler auf mich zu. Mein Französisch ist nur mäßig gut, aber wir haben und eine gute Viertelstunde angeregt unterhalten. Er erkannte die Bolex, sein Vater hatte einst eine H9, stieg dann aber auf Pathé um. Auch dieser Herr, in der analogen Fotografie definitiv fachkundig, hatte keine Ahnung, dass es auch nach dem Ende des Kodachrome noch Schmalfilme zu kaufen gibt. Den Ektachrome 100VS kannte und liebte er, ich habe ihm dann den URL von Wittner erst genannt, schliesslich aufgeschrieben -- wobei er beteuerte, weder Deutsch noch l'anglais zu beherrschen. Auf jeden Fall war er elektrisiert und wollte seine Pathé mal wieder reaktivieren. Ob er sich "Cinedai à Paris" merken konnte -- hoffen wirs. Google führt einen ja kaum dort hin, so sehr, wie die Ihre Webseite versteckt haben. In einer bretonischen Crêperie in Saint-Guilheme-le-Desert kam der Besitzer plötzlich mit der "Neufetdemi" seines Großvaters an den Tisch. Eine sehr kleine Federwerk-9,5er-Kamera, ich meine, es stand "Camex" drauf. Sie lief, wenn auch offensichtlich etwas schwachbrüstig. Allerdings stand sie auch oben auf dem Tresen udn war entsprechend von Bratfett und Breize Karamel benetzt... In der Grotte de Clamouse versprach mir der Führer deren gewaltigsten Bildband, wenn ich "den Film auf seiner Facebook Seite posten" würde. Bisher plane ich aber keine Abtastung desselben. Bisher war jede Reaktion auf die Bolex mit ihrem Steampunk-Fader zischen Symapthie, Begeisterung und echtem Interesse angesiedelt, egal ob durch Kinder oder ältere Herren. Hierzulande wie dort.
  25. Thorsten und Marwan to the Resue! Ihr habt so so sehr Recht. Heute ist es schon eine der großen Herausforderungen, jungen Leuten das Filmen im Querformat nahezubringen. Wie unendlich oft sehe ich Hochformatvideos, gerade auf Konzerten... Diese, Manfred? (Gefunden auf Heft Juni 1959) Interessant, dass schon damals die Vorzüge des 21-DIN-Filmes erwähnt wurden. Übrigens, Manfred: In selbiger Ausgabe wird der "Zeiss Ikon Ikolor U12 (Doppel-Acht)" Film zu DM 18,50 beworben. Das 100 Seiten starke, teils farbige Photo Magazin selbst kostete nur DM 2,-. Was hat man 1959 für DM 18,50 so kaufen können?
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