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Ich denke, wir sind alle viel zu unterschiedlich um da centgenaue Berechnungen anzustellen. Für Aaton kommt Selberwentwickeln offenbar nicht in Frage. Und bei der Modellrechnung mit Andec fehlt der Versand (bei Wittner inklusiv). Schickt man alle 8 Rollen gleichzeitig los, ist alles prima. Versandkosten fallen nur einmal an. Wer aber wie ich nicht alle 8 Rollen auf einmal verbraucht, sondern Monat für Monat eine, der muss auch 8 mal 7 € Versand bei Andec mit einrechnen und 8 mal 3 € Bearbeitungsgebühr (für Mindermengen). Und schon sieht es ganz anders aus. Wer von 30 auf 7,5 m umrollt und nicht selber entwickelt hat auch keine DS8 Leerspulen zum Umrollen parat, muss also für 120m Endfassung 8 kleine DS8 Spulen kaufen (8 € / Stück plus P&P). Und zwar jedes mal neu, weil er die DS8 Spulen ja aus dem Labor auch nicht wieder zurück bekommt. Alles nicht so einfach.
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Ah, das wäre eine Erklärung. Gruß
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Auch wieder wahr. :) Gruß
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Viele nehmen als Bezugspunkt wohl das Loch direkt neben dem Bild.
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Nicht überflüssig, denn es ist - wie der Filmtechniker hier schon mehrmals dargelegt hat - gar nicht sicher, dass Kamera und Projektor das selbe Loch als Bezugspunkt für ein Bild nehmen. Wenn die Kamera greiferseitig das zweite Bild vor dem Bildfenster als Bezugspunkt nimmt und der Projektor das dritte, dann wird die Unregelmäßigkeit der Perforation in aller Härte sichtbar. Greifen beide in das selbe Loch, bleibt alle Unregelmäßigkeit unsichtbar (und hat nur akademischen Wert, bzw. zeigt sich nur in schwankender Bildstrichdicke, aber nicht in zwangsweise schlechtem Bildstand).
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Kann es nicht einfach sein, dass die Lochabstände extrem unterschiedlich ausfallen? Jetzt mal auf die Schnelle übertrieben dargestellt: In dem Fall wäre sogar denkbar, dass (Kamera)Greiferloch-zu-zugehörigem-Bild-Bildstand absolut sauber und ruhig ist, der Bildstrich aber trotzdem in seiner Dicke schwankt.
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[offtopic] Wenn ich das richtig verstehe, werden 10 aufeinanderfolgende Löcher mit einem Schlag gestanzt, dann Messer raus, neu positioniert, wieder 10 Löcher. Ist es so schwierig die Löcher im Lauf durch eine Art Zahnrad zu perforieren? Das müsste doch viel gleichmässigere Lochabstände generieren, als ein Messer, das alle 10 Löcher neu positioniert werden muss.
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Interessant. Wäre es möglich das noch mal abzufilmen und den Bildstrich ins Bild hinein zu verschieben? Man würde die Teilchen einfach besser sehen und vor allem auch sehen, dass sie hinter dem Bildstrich verschwinden.
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Oh entschuldigung! Tatsächlich. Hab mir nochmal den Anfang dieses Threads angesehen mit den Bildern zu der Kassette. Unter den Umständen ziehe ich das wieder zurück. Man sieht ja die Kratzer im Chrom recht deutlich. Hatte ich so jetzt nicht mehr in Erinnerung beim Schreiben meines Beitrags. Volle Fahrt zurück, Captain! Die Fragen allerdings bleiben. Woher kommt der Grat?
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Naja, zunächst mal soll das ja nur sagen, dass grundsätzlich nichts gegen die Chrombeschichtung einzuwenden ist, weil ja gemutmaßt wurde, die wäre der Übeltäter. OK, die Chromschicht ist nicht schuld am Staub. Damit wäre dieser Verdächtige erst mal wieder auf freiem Fuß. Bis dahin stimmts ja wohl. Warum da jetzt allerdings ein Kunststoffgrat an einer Stelle ist, an der er nichts zu suchen hat, das wäre die nächste Frage. Zusammen mit der Frage, warum der nicht entfernt wurde (bzw wie er überhaupt im Herstellungsprozess entstanden ist) und von wem er entfernt gehört hätte (Kodak oder Klose?).
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Ach so. Die Bestätigungsmail hätte ich jetzt beinahe auch ungelesen oder unverstanden gelöscht.
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Hallo Rudolf, :lol: :lol: :lol: Bisher der beste Grund, den ich für eine Bildfrequenz gehört habe. Da hätte ich es jetzt schwer. 4,2xx oder 42,xx B/s.
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Ja warum wohl? Wir sollten einen Wirtschaftsexperten befragen. ;-) Nee, jetzt hab ichs; damit die Berechnung: Filmmeter/Filmminuten komplizierter wird. ;-) Nee, damit die Kassetten mit 15,24 m genau 200 Sekunden Spielzeit haben, weil wer rechnet schon Spielzeit in Minuten. ;-) Oder damit die beiden Geschwindigkeiten 18 und 24 zueinander das selbe Verhältnis einnehmen wie die Seiten des Bildes. 4/3 ;-)
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Es ist ja auch grundsätzlich nichts gegen 18 oder 16 oder meinethalben auch 12 B/s zu sagen (bei 12 müsste halt die Hell/Dunkel Wechselfrequenz irgendwie erhöht werden, wie ja auch schon gesagt wurde). Und wer den Unterschied nicht sieht, oder nicht als wesentlich empfindet, der hat doch das schönste Leben. Kann mit geringerer Frequenz mehr Spielzeit heraus holen. Wunderbar. Glückwunsch. Ich kanns eben nicht mehr, weil mich das 24er Fieber gepackt hat. :) Mein Problem. :) Empfind es einfach als schöner. Und seltsamerweise oft auch bei langsamen Bewegungen. Warum? Weiß ich nicht.
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Das sehe ich auch so. Früher hab ich alles mit 18 B/s gemacht und wollte aus diversen Gründen sogar auf 16 runter (in meiner frühen Jugend sogar auf 12). 16 hat mir auch deshalb gefallen, weil ich davon ausging, dass auf einem Meter genau 240 Bilder (S8) sind und man dann ganz simpel rechnen kann. 4 m = 1 Minute. Meterzahl durch vier = Spielzeit in Minuten. 120 m = halbe Stunde. Und zwar eine echte halbe Stunde und nicht nur dieses dämliche 26'40" Gefuzzel im 18er Gang, das mich schon immer genervt hat. Ich hatte das Gefühl, die Spulengrößen wären alle nicht "komplett". Immer fehlt was. Der 60er fehlen fast zwei Minuten zur vollen Viertelstunde, der 120er über 3 Minuten zur halben, der 180er fehlen ganze 5 Minuten zur Dreiviertelstunde und so weiter. Und wenn man erst mal zusammenrechnen muss 160 Meter hier und 100 da und jetzt: Spielzeit? Oh weh. Ich wollte alles mit 16 B/s machen. Später erfuhr ich, dass es ja nur 236,2 Bilder pro Meter sind. Da wollte ich dann auf 15,75 B/s runter, um auf die 4 m = 1 Minute zu kommen. Und Unterschiede hab ich damals auch nicht groß bemerkt. Aber dann verschwendete ich in einem Urlaub mal einige Meter auf fast unbewegte Landschaftsmotive und machte an einer anderen Stelle eine sehr langsame Kamerafahrt. Beim Projizieren kam mir das immer unendlich lange vor und ich schaltete in diesen Szenen dann immer von 18 auf 24 B/s und am Ende der Sequenz wieder zurück (kann man bei einigen Projektoren ja problemlos im Lauf machen). Und dann kam eines Tages die Überraschung. Durch die schnelleren Kornbewegungen und die 72 statt 54 Hell/Dunkelphasen wirkte das Bild plötzlich... anders. Es war nicht einfach nur ein schnellerer Lauf, sondern irgendwas in der Wahrnehmung der Informationen veränderte sich. Und es sah einfach gut aus. Ich wage kaum zu sagen *schärfer*, denn das trifft es nicht so richtig. Auch *ruhiger* ist nicht das richtige Wort. *Störungsärmer*? ... hm... ich weiß nicht wirklich, wie ich es beschreiben soll. Lange verweigerte ich mich den Konsequenzen dieser Entdeckung, und wollte das nicht wahrhaben, weil ich einfach auf meine 18 bzw. 16 B/s bzw. 15,75 B/s (einen Projektor hatte ich mir im 18er Gang auf ca. 15,9 B/s "heruntergeschraubt") nichts kommen lassen wollte. Aber dann kam eines Tages mal der Wunsch einfach etwas komplett in 24 B/s zu machen - mit der stillen Hoffnung, es sähe vielleicht doch nicht besser aus und ich könne wieder beruhigt 18 und 16 B/s weiter machen. Hat nicht funktioniert. Ich mag den 24er Look mittlerweile irgendwie lieber als die damaligen 18. Seit Ende der 90er mach ich nur noch 24 B/s - und 18 und 12 nur noch, wenn es entweder lustig aussehen soll, oder zu wenig Licht da ist und das Motiv so unbewegt, dass die schnellere Geschwindigkeit beim Projizieren nicht auffällt, oder wenigstens nicht stört.
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Die Perforation ist nicht mal annähernd auf der Höhe des Bildstrichs. Zusammenschneiden mit Filmen anderer Kameras wird wohl unmöglich sein.
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Stimmt. Asche auf mein Haupt. Die Anfänge der Filmgeschichte hab ich unterschlagen. Und der Zeitraum von 100 Jahren war zu groß. Hätte ich "...eine Hand voll Titel aus den letzten 60 Jahren" gesagt, hätts eher hingehauen. Nebenbei: einige Filme sind auch in Europa im Fernsehen mit echten 24 B/s übertragen worden, oder auf Video angeboten worden. Mithilfe des unsäglichen 2:2:2:2:2:2:2:2:2:2:2:3 Pulldowns. Zwei hauchzarte Ruckler pro Sekunde. Konkret kann ich jetzt nur einen Titel nennen: "Die Maske" (nicht den Jim Carrey Film, sondern den mit Eric Stoltz, Cher und Sam Elliott, 1985) Die Maske (1985) in der IMDB Den gab es zumindest mal als Kaufvideo mit oben besagtem Pulldown. Aber es gab noch mehrere, ich hab diesen Pulldownruckler öfter gesehen, ich hab nur nie darüber Buch geführt.
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Mal angenommen, man möchte bei einem nassgeklebten Film die Reihenfolge der Einstellungen umschneiden. Habt ihr eine passable Methode die Klebestelle wieder aufzulösen, ohne dabei Bilder zu verlieren? Mir fällt nämlich nur ein das Bild vor und das Bild nach dem Schnitt einfach abzuschneiden. Weiß jemand was Besseres? Die Schnittstelle selber ist ja wohl nicht mehr auflösbar, oder?
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Nein. Kino ist immer 24 B/s. Immer*. Auch in Deutschland. Mit 25 B/s hat man die Filme nur im (deutschen) Fernsehen abgespielt und das war ein Kompromiss, weil man erstens aus Vollbildern die doppelte Anzahl Halbbilder machen muss und zweitens das deutsche Fernsehen nun mal mit 50 und nicht mit 48 Hz funktioniert. 25 B/s -> 50 Hz. Gedreht wurden die Filme immer mit 24 B/s und im Kino auch immer mit 24 B/s vorgeführt. *OK, eine Hand voll Titel aus 100 Jahren Filmgeschichte und meist aus den 50er und 60er Jahren sind mit anderen Bildfrequenzen aufgenommen, aber das ändert da auch nichts dran.
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Und wenn der Soundtrack mit ganz ganz leisen Tönen beginnt? Leises Grillengezirp, Windgesäusel (oder gar völlige Stille)... bei welchem Schwellwert beginnt das Gerät zu pulsen?
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Ach so... ich bildete mir ein das wäre damals eines der Vermarktungsargumente gewesen (komplette Rückwicklung über die ganze Kassettenlänge). Naja, wissen tu ichs nicht. Ich hatte nie eine dieser langen Kassetten.
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Ich stelle mir das in etwa so vor Die Kassette ist hier mal explizit NICHT koaxial dargestellt, das wäre grafisch auch irgendwie sinnlos, weil zu kompliziert und zu verwirrend, aber ich hoffe, man sieht trotzdem was ich meine. Auch wenn ich kein Maus-Mal-Talent habe :)
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Aber die Spirale war doch so ausgelegt, dass damit ein kompletter Vor und Rücktransport des Films möglich gewesen ist, oder? Und wenn man den Film jetzt bis zum Ende wickelt, dann abschneidet und die beiden Enden festhält. Das Ende der vollen Spule wird einfach mit einem Klebstreifen am Tisch befestigt, damit es durch die Federspannung nicht einfach wegflutscht, an das kurze Ende kommt der zu ladende Film (Klebstreifen). Dann wickelt man den Film in Dunkelheit rein und durch die Zahnrolle wird damit doch gleichzeitig der alte Film rausgewickelt, oder? Wenn man den alten Film raus und den neuen reingewickelt hat, wird das letzte Stückchen vom alten Film abgeschnitten und mit dem Ende des neuen Films befestigt. Also ich meine so, dass beide Enden des neuen Filmmaterials dann in der Kassette quasi eine kurze Allonge aus dem ursprünglichen Material dran haben. So wie ich mir das vorstelle, müsste man die Kassette dazu noch nicht mal öffnen. Da dürfte dann auch kein *Federunglück* passieren.
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Die Filme würd ich wegwerfen, aber die Kassetten... *schmacht*. Da könnte man ja vielleicht einen UN54 oder Foma Meterware, oder jetzt ja auch Scala 200 reinpfriemeln, in einer 6056/80, 6/7008 o.ä. belichten, rauspfriemeln und dann als 60m Meterware zu Wittner/Andec schicken.
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Was ich an der Adastra Geschichte nicht verstehe ist, wo der Film aufgewickelt wird. Ich sehe nur einen Abwickeldorn und eine riesengroße Zahntrommel, die so riesig ist, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass zwischen Zahntrommel und Gehäusewand noch 10 Meter Film passen sollen. Außerdem hätte ich Bedenken, dass bei einem Aufwickeln auf die Zahntrommel die zweite, dritte, vierte Filmlage immer stärker an der Perforation belastet wird, weil die Zähnchen mit größer werdendem Durchmesser des Filmwickels ja immer weiter auseinander stehen.
