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Theseus

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Alle erstellten Inhalte von Theseus

  1. Wenn man sieht, wie viel ein vergurkter Film kostet, relativiert das die Kamerapreise. Die Kamera kostet oft einen Bruchteil eines Films mit Entwicklung (und Scan). Wer das nicht prüfen kann, ist mit einer verlässlichen Kamera wie sie Jürgen in seinem Shop anbietet sehr gut bedient, selbst wenn man für den Preis 5-10Kameras bei Ebay bekäme. Dazu kommt noch die Frage der Zuverlässigkeit. Manche Kameras waren damals noch super, 20Jahre später gibt es welche, die noch immer sehr zuverlässig sind und manche, die jetzt praktisch alle defekt sind. Es haben sich zwischenueitlich z.B. RIemen zersetzt, Plastik ist brüchig geworden, Fett ist verharzt, Fotozellen und Elkos sind gealtert. Eine Kamera aus der Hoch-Zeit, die damals 25J. alt war, ist heute fast 45.
  2. Vorher könnten die Leute ihre Preisvorstellungen überarbeiten. Ich fand einiges in den Anzeigen schon recht stolz im Preis, vorallem wenn es ungeprüft ist. Vorm Entsorgen könnte man die Sachen an Aufkäufer oder Trödler geben. Da bekommt man zwar nicht das Maximum, aber man muss es nicht entsorgen. Auf Fotobörsen gibt es immer wieder Stände für Privatpersonen, wo sie ihren Kram verkaufen könnten. Vorletzte oder vorvorletzte Börse in Deidesheim habe ich ein paar sehr schöne Stücke bei jemandem gekauft, der den Schmalfilmgeräte-Nachlass seines (Groß?)vaters verkaufte. Bei einer Sammlung von 2-3Regalen hat man vor allem auch die Chance die Sachen immer mal zu nutzen. Ich finde es deprimierend, wenn Kameras oder Projektoren nur angehäuft und nie benutzt werden. So finde ich auch sehr gut, dass das Museum in Deidesheim immer mal was aus dem Fundus verkauft. Ich habe letzte Börse eine Nizo 561 aus der Lagerhalle bekauft. Für museale Zwecke zu abgeranzt, sie wäre im Lager nur "verschimmelt", aber bei mir darf sie wieder an die frische Luft, da sie technisch absolut einwandfrei ist.
  3. Schaue mal in die Gallerie: https://www.filmvorfuehrer.de/gallery/category/4-veranstaltungen/ oder https://www.filmvorfuehrer.de/search/?&q=deidesheim&type=gallery_album_item&quick=1&search_and_or=or&search_in=titles&sortby=relevancy In den Threads zu den vorherigen Filmbörsen sind meist gegen Ende oft Filme und Rückblicke versteckt: https://www.filmvorfuehrer.de/search/?q=deidesheim&quick=1&type=forums_topic&updated_after=any&sortby=newest&search_and_or=or&search_in=titles
  4. Ich werde wohl wieder von Karlsruhe aus teilnehmen, es sei denn ich würde dann kurzfristig ein so günstiges Zimmer finden, dass ich nicht nein sagen kann. Vor kurzem war ich in Deidesheim wandern. Ich war richtig wehmütig als wir durch den Ort fuhren. Leider waren wir zu viele um noch einen Stop im Ort zu machen.
  5. Da kommt es doch auch ganz aufs Raumlicht an. Wer mit hellen Lampen oder Sonne im Raum arbeitet, kann gut mehr als 100cd/m² gebrauchen. Und für einen Titel kann man auch mal aufdrehen. Es kommt da nicht auf akkurateste Darstellung aller Grau-Nuancen oder stundenlanges entspanntes Arbeiten an. Wenn die Kamera es formatfüllend abfilmen kann, kann man auch Tablet oder Handy probieren. Die Bildschirme haben enorme Helligkeiten, da sie ja auch bei direkter Sonnenbestrahlung ein brauchbares Bild geben sollen.
  6. Da gibt es die böse Falle der Sucherausspiegelung. Das Licht, was man im Sucher sieht, gelangt nicht auf den Film. Dieser Verlust beträgt ungefähr eine Blende und muss bei externer Belichtungsmessung eingerechnet werden. Deshalb ist der eingebaute Beli zu bevorzugen, da er das schon richtig berücksichtigt. Das muss man ausprobieren. So mancher Monitor oder Fernseher ist hell genug, wenn man die Helligkeit auf Maximum stellt. Mit Zeitraffer meinst du wohl den Intervaltimer der 136XL. Hier belichtet die Kamera mit der eingestellten Laufgeschwindigkeit Einzelbilder. Die Kamera hat immerhin einen 9er-Gang. Hier hat man dann 1/14s Belichtungszeit. Zusammen mit einem hellen Monitor/Fernseher kann das durchaus ausreichen. Ich habe jedenfalls mit dem Foma100 und einer Nizo 156XL meinen Monitor im 9er Gang abgefilmt.
  7. Grundsätzlich geht beides. Beim Bildschirm muss man prüfen, ob er hell genug ist. Die Blende sollte manuell eingestellt werden. Am besten nimmt man am Bildschirm ein mittleres Grau, stellt damit die Blende ein, und tauscht das dann gegen den Titel aus. Bei Papiertiteln nimmt man analog eine Graukarte.
  8. Super Anleitung. Meine Leicina bedarf einer Wartung. Sie läuft zu langsam.
  9. Man ist einfach flexibel. Und man muss nicht ständig hin und her wie mit den WW-Linsen für den Macrobereich: Adapter drauf, für eine Szene wieder ab, wieder für zwei Szenen drauf usw...
  10. Es lohnt sich bei den Konvertern ein wenig durchzuprobieren. Kosten ja nicht viel. Es gibt schon Qualitätsunterschiede. Im Vergleich zu den WW-Linsen bei Super8 finde ich den Vorteil, dass sie nicht vom Macro-Modus der Kamera abhängig sind und man weiterhin Zoomen kann. Beim Zoomen kommt dann die Qualität des Konverters deutlicher zum Tragen.
  11. Ne, leider nicht. Mich interessierte die Frage, wie das System funktioniert. Ich bin ziemlich gut darin Informationen zu finden.
  12. Wie das System im Projektor funktioniert steht in https://nvhrbiblio.nl/biblio/tijdschrift/Funktechnik/1960/FT_1960_Heft_23_OCR.pdf auf S820ff (PDF S6). In meinen Augen sind die Super8-2-Band-Synchrontonsysteme mit Piepstönen viel einfacher an die heutige Zeit adaptierbar.
  13. Anleitung: http://www.kinobauer.de/anleitungen/BauerTonfilmsystem.pdf
  14. Hier wird auf der Homepage ein Entwicklungs-Service für Ost-Filme angeboten: https://keten.com.pl/studio-super-8/ Wie gut das klappt, kann ich nicht sagen. Mir war das Angebot aufgefallen, als ich bei dem Laden vor ungefähr 4 Jahren Rohchemie bestellt hatte.
  15. Wenn du einmal zu lesen anfängst, beißt du dich garantiert in den Hintern, wenn du verzichtest hast. 😀
  16. Abgefallene Teile finden sich manchmal auch irgendwo in der Kamera. Inspiziere die 4000 mal genau. ob nicht das Teil irgendwo hingepurzelt ist.
  17. Zusätzlich gibt es im Aphog-Forum Hiobsbotschaften bezüglich der Haltbarkeit aktueller Chargen: https://aphog.com/forum/index.php?thread/54941-tetenal-dokumol-eine-traurige-schelte/
  18. Die Remjet-Schicht ist auch alkohollöslich. Hat man irgendwo einen Placken auf dem fertigen Film, kann man die Stelle kurz mit einem alkoholgetränkten Tuch abwischen.
  19. Man kann eine Einwegbleiche aus Kaliumpermanganat und Schwefelsäure ansetzen. Dafür braucht man nun wirklich nicht das Kit zu kaufen. Man kann die Haltbarkeit durch etwas Natriumhexametaphosphat oder Photo-Calgon verbessern. Aber das ist kein Muss. Beispielrezept: Bleichbad: 990ml Wasser dest. + 10ml Schwefelsäure konz. + 2g Kaliumpermanganat Als Schwefelsäure kann man im Autoteilehandel Batteriesäure kaufen. Das ist 37,5% Schwefelsäure. Also kann man 27ml davon statt 10ml konzentrierte Schwefelsäure nehmen. Mit etwas Glück gibt es Kaliumpermanganat sogar in einer gut sortierten Apotheke. Bei unserer sehr guten Apotheke habe ich 10g für 1Euro bekommen. Bevor du dir Filme mit defekter Bleich versaust, steckst du kurz ein Stückchen irgendeinen entwickelten SW-Film oder SW-Fotopapier in die Bleiche. Ich nehme da oft einen Foto-Teststreifen oder einen in Streifen gerissenen missglückten Abzug. Das Bild muss hell braun werden.
  20. Forenmitglied Jürgen Lossau benutzt diese Projektoren dutzendweise für seine Flimmern-Projekte. Frage bei ihm nach, ob die sein Techniker wartet oder wer das sonst macht. Ein anderer Projektor aus einer Ebay-Auktion muss nicht zwingend besser als der vorhandene funktionieren, sondern kann genau so wartungsbedürftig sein.
  21. Ich verfolge gespannt deine Forschungsergebnisse. Bei mir warten etliche Kassetten noch auf ihre Entwicklung. Wegen des Grauschleiers habe ich mich vor der Entwicklung gedrückt.
  22. Ich bin gerade in den Osterferien. Kann ich machen, wenn ich wieder zu Hause bin.
  23. Es ist bei dem Splitter nötig beim Splitten auf den mittigen Schnitt zu achten. Setzt man falsch an oder zieht den Film schief, hat man das ungleichmäßige Ergebnis, wie du schreibst. Hat man eine Beleuchtung von unten, so dass man die Filmbilder sieht, kann man nach Augenmaß recht genau den Film splitten. Wenn man im Dunkeln Rohfilm splittet, sieht man leider nicht, wenn man schief zieht oder falsch ansetzt. Dann hat man im Hellen bei Teststücken wunderbar maßhaltige Ergebnisse, im Dunkeln dagegen versäbelt man den Film. Ich habe mir zu dem Quartz-Splitter eine Filmführung gebastelt. Auch wenn die Fehlerquote sehr deutlich gefallen ist, schaffe ich es trotzdem selbst mit Führung im Dunkeln immer mal den Film zu verschneiden. Da muss ich noch mal Fehlerquellen analysieren. Im Hellen funktioniert alles sicher und perfekt.
  24. Bei fertig entwickeltem Film geht der an sich ganz gut, wenn man auf die mittige Spaltung achtet. Man kann das erstaunlich genau steuern, wenn man auf beiderseitig gleichmäßig großen Abstand der Filmbilder zum Schnitt achtet. Bei Rohfilm kann man leider nicht darauf achten.
  25. Wenn sie unbelichtet sind, könntest du sie mir gerne schicken, bevor du sie in die Tonne beförderst. Ich bekomme die bei dem geringen Übermaß problemlos verfilmt.
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