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The Artist DCP


Kally
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Hallo liebe Kollegen,

 

The Artist ist ja "eigentlich" im Normalbildformat 1:37. Hat einer von Euch eine Ahnung, wie das DCP gestaltet ist? Normales Flat-Format? Brauch ich nen Sonderformat?

 

Um eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

 

Liebe Grüße

Christoph!

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Hallo liebe Kollegen,

 

The Artist ist ja "eigentlich" im Normalbildformat 1:37. Hat einer von Euch eine Ahnung, wie das DCP gestaltet ist?

 

Das THE ARTIST DCP is "pillarboxed" ... also Format "Flat" bzw. 1 : 1,87 und rechts und links mit schwarzem Rand, um das 1: 1,37 Format in voller Höhe darzustellen.

 

Sieht dann auf der Bildwand ungefähr so aus ...

 

pillarboxed.jpg

 

Jetzt kannst Du den Vorhang/Kasch schön bis an den Rand des Bildes zufahren, dann sieht man die schwarzen Ränder nicht mehr und der Zuschauer fühlt sich in die Stummfilm Zeit zurückversetzt. Das sieht dann so aus ...

 

001-web.jpg

 

Doch Vorsicht: Der Filmton ist 5.1. und wenn Du keinen tondurchlässigen Vorhang/Nachlauf hast, werden beim linken und rechten Kanal die Höhen arg beschnitten.

 

PS: Ebenfalls "pillarboxed" sind die restaurierten METROPOLIS Kopien/DCP sowie ganz aktuell der heute in den Kinos anlaufende Film von Alexander Sokurov - "Faust".

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Letztere Tongeschichte kann ja recht ungünstig sein...

 

Warum werden die DCPs denn nicht 1:1.33 ausgeliefert? Eine höhere Auflösung würde es ja nicht bringen - aber die Dateigröße verringern, oder?

 

Grund ist wohl, dass Kinos mit Automatisation etc. nicht darauf vorbereitet sind?

 

 

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Letztere Tongeschichte kann ja recht ungünstig sein...

 

Warum werden die DCPs denn nicht 1:1.33 ausgeliefert? Eine höhere Auflösung würde es ja nicht bringen - aber die Dateigröße verringern, oder?

 

Grund ist wohl, dass Kinos mit Automatisation etc. nicht darauf vorbereitet sind?

 

4096 x 2160, DCI, ergibt ein Bildseitenverhältnis 1.89:1. Mal nachdenken...

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4096 x 2160, DCI, ergibt ein Bildseitenverhältnis 1.89:1. Mal nachdenken...

Hmm, mit dem Nachdenken bin ich leider nicht viel weitergekommen - soll's wirklich heißen, dass DCP-Material immer eine feste Auflösung im richtigen Seitenverhältnis hat? Und auch Scope-Filme eine Letterbox im Filmmaterial integriert haben?

 

 

Bezüglich Speicherplatz & Bildqualität wär dies ja nicht sehr sinnvoll...hätte ich zumindest gedacht.

 

 

Danke!

 

 

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Hmm, mit dem Nachdenken bin ich leider nicht viel weitergekommen - soll's wirklich heißen, dass DCP-Material immer eine feste Auflösung im richtigen Seitenverhältnis hat? Und auch Scope-Filme eine Letterbox im Filmmaterial integriert haben?

 

 

Bezüglich Speicherplatz & Bildqualität wär dies ja nicht sehr sinnvoll...hätte ich zumindest gedacht.

 

 

Danke!

 

Ja leider ist das so. Man könnte ja 1.25 Anamorphot bei Scope nehmen, ist aber nur im Falle größter Bildwände gemacht worden, und nicht richtig erwünscht.

Bei derebenfalls alternativ spezifizierten 2 k Auflösung /1080 x 2048/ bleiben da in etwa soviel pixel Bildhöhe überig, wie man 1952 für das Kinofernsehen als Zeilenzahl vorschlug, tja kein echter Zugewinn.

Bei 1.37:1 bleibt die vert. Auflösung erhalten, und das Bild genauso hell, wie bei 1.898:1.

 

Grüße

 

 

Stefan

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Hmm, schade.. optimal wär's ja, Normalformat vertikal auf die volle Sensorfläche zu dehnen und per Anamorphot wieder zu stauchen - was Auflösung & Helligkeit anbelangt :)

 

Aber das wäre wohl ein zu großes Nischenprodukt...

 

Ließe es sich aber technisch realisieren, oder?

 

 

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Ja, schon, kostet halt. Du kannst ja auch motorischen Zoom, Fokus und Shift mit zur DCI-Kiste bestellen und dann weiterhin BW und CS mit Vertikalkasch fahren. Die Auflösung ändert sich dann nicht, nur das Kinofeeling ist besser.

Jens

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Das stimmt, ein J2K Bild in komplett schwarz hat die größe von paar KB....

Ja, stimmt prinzipiell schon - dennoch müssen die Kanten kodiert werden, was immer zu gewissen Artefakten führen dürfte... und es ist eben eigentlich nicht notwendig, den Letterbox-Bereich mit zu kodieren.

 

 

Wie ist es denn mit dem "Schwarzwert" bei DCI-Projektoren - lassen sie wahrscheinlich auch noch etwas Licht durch, oder? D.h. sieht man ohne Kasch die komplette Projektionsfläche?

 

Gute alte 35mm-Masken haben da dann doch ihr Gutes :)

 

 

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Ja, stimmt prinzipiell schon - dennoch müssen die Kanten kodiert werden, was immer zu gewissen Artefakten führen dürfte... und es ist eben eigentlich nicht notwendig, den Letterbox-Bereich mit zu kodieren.

 

 

Wie ist es denn mit dem "Schwarzwert" bei DCI-Projektoren - lassen sie wahrscheinlich auch noch etwas Licht durch, oder? D.h. sieht man ohne Kasch die komplette Projektionsfläche?

 

Gute alte 35mm-Masken haben da dann doch ihr Gutes :)

 

Was soll es denn für Artefakte geben? Schwarz RGB/0:0:0 bleibt schwarz, da ändert auch die Komprimierung nichts.

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Was soll es denn für Artefakte geben? Schwarz RGB/0:0:0 bleibt schwarz, da ändert auch die Komprimierung nichts.

 

Die Komprimierung erfolgt ja verlustbehaftet, indem (vereinfacht gesagt) hohe räumliche Frequenzen in den Bildern verworfen werden. Scharfe Kanten sind da immer ein Problem - außer wenn bei der Aufteilung des Bildes in Sub-Bilder die Kanten berücksichtigt werden, was zu hoffen wäre...

 

 

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Du wirst bei DCI/JPG2000 Mühe haben, die von üblichen JPEG Komprimierungen bekannten Kantenüberschwinger zu finden. Und wenn würden die, das es nur um die beiden vertikalen bildbegrenzenden Kanten geht, von kaum auffälliger Gleichmässigkeit sein. Und wenn jemand das wollte, könnte er die Pillarbox-Kanten auch bewusst soften.

Da gäbe es an anderen Stellen sicher mehr auszusetzen.

 

DCI Projektoren haben unabhängig von Letterboxing/Pillarboxing auch noch eine eigene elektronische Maskierung, die aber auch auf Panelebene greift und daher den Schwarzwert des Projektors durchlässt - sprich 'Balkenschwarz=Maskenschwarz.

Und der ist bei allen gegenwärtigen Projektoren wirklich nicht toll bei 1:2000, geht aber, wenn der Lampenstrom nicht total übertrieben und übliche Notbeleuchtung an ist, noch so halbwegs unter. Kaschierung macht meiner Meinung nach aber weiterhin Sinn.

 

- Carsten

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