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"Neuer", vorbespurter Super8-Film in 15m-Tonfilmkassette erhältlich!


Und tschüüüüsssss!

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Was würdest Du denn auf das Plakat schreiben?

 

Sagen wir mal, Deine Zielgruppe hat ein Smartphone, nimmt damit gelegentlich kostenfrei 1080p HD-Videos auf (auch bei Kerzenlicht) und hat eine Lomo-Plastikkamera, in der sie ab und zu abgelaufene Diafilme crosst.

 

Welche Botschaft würdest Du diesen (zu Hauf existierenden) Menschen geben wollen?

Also sehen wir mal von den Streuverluste ab: Etwas in der Art: Colour up your life, Film fühlt, oder was für einen Unsinn auch immer. Out of Home-Werbung für Super 8 fände ich so schrecklich schön, aber welcher Anbieter soll denn bitte Anzeigen schalten wenn die Zielgruppe derart überschaubar und heterogen ist.

 

Aber ich mache den Job sehr gerne

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.....junge menschen, die sich kreativ ausdrücken möchten, neugierig sind, auf etwas, was sie noch nicht kennen.

 

Hallo,

an das glaub ich nicht. Ich dachte an Leute die "noch latente Filmer wären", so sie nicht überzeugt wären daß "Schmalfilm tot" ist. Die Botschaft, "das gibt's noch".

Anfang der 60-er reichte das Geld für die Traumkamera nicht aber für "Foto Magazin". Ich weiß nicht mehr war es die Januarausgabe 1959 oder 1960, auf jeden Fall war da ein prächtiges Farbbild auf der Rückseite - Werbung für Anscochrome - ein knallroter Kanadier (das Boot) auf blauem See darüber ebenso blauer Himmel. Immer wieder schaute ich mir das Bild an. Gekauft als Diafilm hab ich dann doch Ektachrome.

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Hallo,

Ich dachte an Leute die "noch latente Filmer wären", so sie nicht überzeugt wären daß "Schmalfilm tot" ist. Die Botschaft, "das gibt's noch".

 

Erhard927, das reicht nicht. Leute die "noch latente Filmer wären", befinden sich in der Regel in ihrer zweiten Lebenshälfte, so wie Du und ich.

Wie Fairchild Cinephonic schon ganz richtig ansprach, es müssen wieder junge Leute erreicht werden. Nur dann hätte FILM wirklich eine Zukunft.

Dann müssen die Hersteller und Vertreiber diesen Markt aber auch wirklich wollen und bewerben. Die Großen wie Kodak und Fuji interessiert aber in der Chemiefilmsparte nur noch der Profimarkt, die Amateure laufen am Rande (Kodak) oder gar nicht mehr (Fuji) mit.

 

Und Wittner, Adox oder gar FFR haben einfach nicht die wirtschaftliche Kraft, auch noch große Marketingaktionen für Umkehr-Schmalfilm zu starten. Obwohl da sicherlich ein wenig mehr kommen könnte als bisher. Widescreen oder Pro8 machen es ja vor, was man tun kann.

 

Das Marketing kann also nur durch die Filmschaffenden selbst kommen.

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Hallo,

an das glaub ich nicht. Ich dachte an Leute die "noch latente Filmer wären", so sie nicht überzeugt wären daß "Schmalfilm tot" ist. Die Botschaft, "das gibt's noch".

Anfang der 60-er reichte das Geld für die Traumkamera nicht aber für "Foto Magazin". Ich weiß nicht mehr war es die Januarausgabe 1959 oder 1960, auf jeden Fall war da ein prächtiges Farbbild auf der Rückseite - Werbung für Anscochrome - ein knallroter Kanadier (das Boot) auf blauem See darüber ebenso blauer Himmel. Immer wieder schaute ich mir das Bild an. Gekauft als Diafilm hab ich dann doch Ektachrome.

 

Ich denke Deine Sicht der Filmerei ist von einer ganz anderen Realität geprägt als die der Menschen die heute in dem Alter sind wie Du damals 1959,

Für dich war Farbfilm die einzige Möglichkeit die Relaität festzuhalten. Heute ist das anders es geht nicht nur um das korrekte belichten eines Filmes die optimale Führung der Kamera usw... Daher macht es wenig Sinn die Zeit von damals mit heute zu vergleichen und es macht noch weniger Sinn Film sei es Standbild oder auch Bewegtbild so zu Vermarkten wie vor 50 jahren. Vielmehr geht es darum dem Suchenden die Möglichkeit zu geben eine Welt zu betreten die sich abhebt von der digitalen Foto und Videorealität und da ist nach oben hin gewaltig Potential. Das geht nicht über Zeitungsanzeigen oder Werbeaufdrucken von S8 Filmen wie Adox oder Avichrome auf Einkaufsplastiktüten. In der heutigen Welt kann ein Hippes youtube Video weltweit eine lawine ins Rollen bringen. Ich vermute aber das der Super8 Messias erst noch kommen muss. Möglicherweise bedarf es eine Betrachtung von aussen, jemand der unvoreingenommen an die Sache rangeht und das Potential voll nutzt und das besondere schafft. Das ist die Inspiration die das Medium braucht gepaart mit einigen klugen Marketingschachzügen die so in die Anregungsecke a la Hobbythek gehen.

 

Gruß

 

Marwan

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so sehe ich das auch.

 

sagen wir mal, justin bibi würde seine freundin, bibilini mit super 8 filmen und die bravo würde darüber berichten. das würde weiterhelfen.

 

Hallo,

ich würde nicht Bravo davon berichten lassen sondern durch ein hippes YouTube Video weltweit eine Lawine auslösen....

Die Schilderung mit der Anscochrome Werbung war eine (indirekte) Antwort an Friedemann. Mich hat sie damals beeindruckt und dies festzustellen, darum ging es.

Den Rest des Gelesenen kommentier ich nicht da zwecklos. Die Realität findet man hier im Forum (durchaus) wenn bestimmte Leute die augenblicklich abgetaucht sind ihren Sarkasmus über die Schmalfilmszene ausgießen. Als die Butter der Kinokunst kürzlich hier agierte waren ein paar der Leute die ich meine anwesend....

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Thorsten und Marwan to the Resue! Ihr habt so so sehr Recht.

 

Heute ist das anders es geht nicht nur um das korrekte belichten eines Filmes die optimale Führung der Kamera

 

Heute ist es schon eine der großen Herausforderungen, jungen Leuten das Filmen im Querformat nahezubringen. Wie unendlich oft sehe ich Hochformatvideos, gerade auf Konzerten...

 

Diese, Manfred?

 

2013-09-02%20at%2021.36.png

 

(Gefunden auf Heft Juni 1959)

 

Interessant, dass schon damals die Vorzüge des 21-DIN-Filmes erwähnt wurden.

 

Übrigens, Manfred: In selbiger Ausgabe wird der "Zeiss Ikon Ikolor U12 (Doppel-Acht)" Film zu DM 18,50 beworben. Das 100 Seiten starke, teils farbige Photo Magazin selbst kostete nur DM 2,-.

 

Was hat man 1959 für DM 18,50 so kaufen können?

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Übrigens, Manfred: In selbiger Ausgabe wird der "Zeiss Ikon Ikolor U12 (Doppel-Acht)" Film zu DM 18,50 beworben. Das 100 Seiten starke, teils farbige Photo Magazin selbst kostete nur DM 2,-.

 

Was hat man 1959 für DM 18,50 so kaufen können?

 

Hallo,

dieses Motiv war es nicht, es war ein viel schönerer "Kanadier" (vorne und hinten die Bootsform viel stärker betont) und der See war schöner - wie man sich "die Lederstrumpf-Landschaft" (Cooper) vorstellt die ja im Siebenjährigen Krieg spielt, der dann auf dem amerikanischen Kontinent zwischen Engländern und Franzosen ausgetragen wird wobei auf Seiten der Franzosen die Huronen kämpften. Die "großen Seen" von denen einer Huron-sea (oder lake?) heißt, das ist die Landschaft.

Für 18,50 DM bekamst Du zwei Agfacolor CT18 Rollfilme (einer 9 DM) oder fast einen Kodachrome (21 DM). Da gabs Preisbindung.

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Heute ist es schon eine der großen Herausforderungen, jungen Leuten das Filmen im Querformat nahezubringen. Wie unendlich oft sehe ich Hochformatvideos, gerade auf Konzerten...

 

Das machen sogar ältere Leute, die sich erstmals ein Smartphone kaufen ;-) Möchte mal wissen, ob sie schonmal ein Film im Hochformat gesehen haben.

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Ein Flashmob wäre auch ganz schick - der (Super 8)-Film dazu ließe sich dann gehörig via SocialMedia pushen

 

Flashmob? Quatsch! Da muß eine gute alte Demo her, zusammen mit den Fotografen! Motto "Für bezahlbare Mieten...äähhh ... Filme". Politisches Ziel: verringerter Märchensteuersatz auf Filmmaterial und Entwicklung! Wenn man das noch kurz vor der Wahl machen würde, würden sich bestimmt auch noch ein paar Politiker von der Piraten und der SPD finden, die mit auftreten würden... Dann muß das Ganze nur noch in die Nachrichten...

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Von Adox hört man aber als "Otto-Normalknipser" nichts. Es fehlt an einem in der Öffentlichkeit wirklich wahrnehmbaren Marketing.

 

Wobei die Neukundengewinnugn nicht nur mit einem einfachen "Hallo es gibt uns noch" funktioniert. Es ist komplizierter:

  1. Wahrnehmung, hoppla das gibt es noch
  2. langes Grübeln ob man es eventuell noch mal ausprobieren soll
  3. Preisschock, wenn man die Materialkosten vs. Digi-Medien sieht
  4. wieder langes Grübeln
  5. dann eventuell Check der Ausrüstung und dann erst einen Test

Die Branche selber (vorallem Kodak !!!) hat den Amateur über Jahre so sträflich vernachlässigt, dass der Markt selber ziemlich ruiniert wurde.

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Von Adox hört man aber als "Otto-Normalknipser" nichts. Es fehlt an einem in der Öffentlichkeit wirklich wahrnehmbaren Marketing.

 

Wer (in Deustchland) heute analog fotografiert, kennt FotoImpex. Zumindest wohl ein sehr großer Teil derer. Und wer FotoImpex kennt, kennt Adox. Ich fürchte, für Litfasssäulenwerbung fehlen Mirko die Mittel, bzw. er investiert die lieber in Produktion neuer Materialien.

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Die Branche selber (vorallem Kodak !!!) hat den Amateur über Jahre so sträflich vernachlässigt, dass der Markt selber ziemlich ruiniert wurde.

 

Hallo,

zu dem Zeitpunkt als ich nach 20 Jahren Pause mit Schmalfilm wieder weitermachte hab ich auch noch andere Dinge gemacht: "Wiederbeginn" (ich hatte Jahrzehnte nur mit Mittelformat fotografiert)der Kleinbildfotografie. Die Varex wurde restauriert (an der hing ich), ein Zweitgehäuse und fehlende Wechselobjektive angeschafft, dann Urlaub bei der Tante in Wien und das Burgenland und die Wachau abgeklappert mit Abstecher in die kleinen Karpaten (Slowakei) mit Kodachrome.

Lange Rede kurzer Sinn: Auffallend die Preispolitik - da gabs mit Entwicklung und es gab mit Entwicklung und Rahmung. Die eine Variante war extrem teuer und die andere relativ günstig. Dann verschwand das günstige Produkt aus dem Angebot. Es gab nur noch teuren Kodachrome. Dann endlich "die erlösende" Nachricht daß Kodachrome eingestellt wird weil ihn (angeblich) keiner mehr wollte. Wundern würde es mich nicht unbedingt, das Produkt war beim Preis (ich rede vom Kleinbildfilm) stets mit an der Spitze.

Ich kann mir nícht denken, daß meine Beobachtungen reiner Zufall sind. Manchmal kam mir der Gedanke, ob es sein könne daß man Kodachrome mit Gewalt loswerden will.

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Hallo,

Nachtrag zur Untermauerung des Gesagten: Es gibt einen Herrn der auch (z.B. für den Laterna Magica Verlag in München) zahlreiche Bücher schrieb (Leica M6, Leica R5). Der hatte eine Rubrik in PTI (früher "Großbildtechnik"), den Mannheimer Report und den Ruf, das Gras wachsen zu hören. In dieser Zeitschrift las ich vom Erscheinen der damals neuen Rolleiflex 2,8 GX und in derselben Ausgabe von Herrn L. A. Mannheim "daß in Rochester Überlegungen angestellt würden Kodachrome einzustellen". Das war ca. 1984 (!) und seitdem beobachtete ich die Szene mit Argusaugen.

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Manchmal kam mir der Gedanke, ob es sein könne daß man Kodachrome mit Gewalt loswerden will.

 

Kann schon sein, dass Kodak den Kodachrome loswerden wollte. Der Aufwand für den Kodachrome-"Workflow" rechnete sich für Kodak irgendwann nicht mehr.

 

Im Zeitalter von allgemeinen herstellerübergreifenden Entwicklungsstandards (heute z.B. E-6) braucht man keine eigenen teuren Labore mit noch teurerem Fachpersonal mehr vorhalten.

Die Umkehrfilme mit standardisiertem Entwicklungsverfahren konnten günstiger angeboten werden und haben schließlich Spezialmaterial wie Kodachrome schlichtweg vom Markt verdrängt (von der Umweltproblematik mal ganz abgesehen). Schau mal, wieviele MF-Formate es früher gab. Übrig geblieben ist der 120er.

 

Analog-Fotografie/Film kann in der Nische neben den digitalen Pendants meiner Meinung nach nur überleben, wenn es einigermaßen standardisiert ist.

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hat jemand diese homepage verstanden?

 

(hier zeigt sich mal wieder, dass nicht jeder eine homepage erstellen kann. gewisse gestalterische grundkenntnisse gehören eben dazu)

 

wie kann ich denn den film dort bestellen. ich finde keine bestellauslösung. versuchen werde ich das mal.

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Was natürlich nicht stimmt, aber egal...

 

Weiß schon, es gibt es auch noch 220er, und 127er ist als "Kreativfilm" wieder auf dem Markt, nachdem Efke als letzter Hersteller/Konfektionierer ausgestiegen war. Aber der 220er ist letztlich doch nur ein längerer 120er ohne Papierträger und 127er gibt es öfter nicht, als es ihn gibt.

 

Die vielen anderen Formate, die es mal gab, sind inzwischen alle vom Markt. Oder kennt noch jemand eine Quelle z.B. für 116er? Ich habe da noch eine alte Kodak für dieses Format, die ich gern mal ausprobiert hätte ...

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Es gibt an Mittelformat auch noch 620, div. Instantfilme, ... 65mm/75mm breite MF-Formate werden mit "Kinofilmen" bestückt; für merkwürdige Sonderformate, für die es nur einige wenige Graflex-Pressekameras gab, werden Röntgenfilme umformatiert; ...

 

...und auch der Discfilm feiert ggf. relativ bald seine Wiederauferstehung...

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