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70mm Event in Karlsruhe


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...Ich habe mal eine nette Mail an den Herrn Belston geschrieben mit dem ich wegen der beiden Cinemascope 55 Titel schon einen kleinen Schriftwechsel hatte. Mal sehen, was und ob er antwortet.

 

Sehr lobenswert! Endlich macht mal jemand Nägel mit Köpfen und diskutiert nicht seitenweise. Ich hoffe doch sehr, dass Shawn zu Deiner Anfrage Stellung bezieht und Du uns diese dann ins Forum zur Diskussion einstellst.

 

Ich sehe die ganze Problematik so:

 

Man hätte sicher die DVDs ohne weiteres so "abmischen" können, dass sie dem Look der neuen Prints nähergekommen wären, in den Grenzen des Mediums natürlich.

 

Das hat man aber offensichtlich nicht gemacht und ich habe einfach mal harmlos nachgefragt wie die Disparität im Aussehen der beiden Medien zu erklären ist.

 

Shawn Belston steht der DVD ja recht nahe und ist vielleicht einer solchen Frage gegenüber aufgeschlossener als man denkt. Die 70mm-Prints sind sicher ein kleines Schmankerl gewesen, dass man sich bei Fox mal eben geleistet hat. Ein vielleicht sogar eher niedriger 6-stelliger Dollarbetrag für 7 Prestigefilme bringt Fox sicher nicht um und sollte allein mit der DVD von Cleopatra mehrfach zu verdienen sein. Dafür ist man obendrein noch das einzige Studio, dass mit neuen 70mm-Prints "angeben" kann, ein wenig positive Publicity sollte das (hoffentlich) bringen :) Daher bin ich mir eben auch nicht sicher mit welcher Konsequenz optimale Prints der hier genannten Filme angestrebt wurden, die Existenz des Studios hängt von Ihnen nicht gerade ab.

 

Ich habe gesehen, dass es inzwischen zu den technischen Aspekten einen weiteren Thread gibt, der hoffentlich nicht zu 75% aus dem Dialog Cinerama und Preston Sturges bestehen wird ;), darin werde ich eine etwaige Antwort posten wenn erlaubt.

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Als wenn es nicht schon schlimm genug gewesen wäre, dass ich beim diesen jährigen Festival absolut nicht abkömmlich bin. Jetzt auch noch dieser Hammer. Habe mir gerade mehrere Bisswunden im Allerwer

BERICHT VOM 70mm-FESTIVAL Das 70mm-Festival in Karlsruhe war wieder einmal gelungen. Für Daheimgebliebene sei gesagt: Nicht nach Karlsruhe fahren ist auch keine Lösung!   Statt eines fälligen Url

OFF-Topic ... aber irgendwie doch hier passend:   Vergangenen Donnerstag 10. Oktober ... Kinoprogrammpreis 2013 - Preis-Verleihung in der Schauburg, Karlsruhe       Zu Beginn der feierlichen V

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@oceanic:

ich bleibe bei der Aussage, daß die DVD sehr gut den Farbraum eines Positivs vom Orignalnegativ hergibt, mehr als derzeit jedes andere öffentlich verfügbare Medium (ausgenommen HD-DVD); erst recht, seitdem es im eigentlichen Sinne immer seltener ein "rein" analoges Originalnegativ gibt, und seitdem kaum mehr - wie noch in Zeiten der Vor-Kinocenter-Ära - Direktkopien vom Originalnegativ gezogen werden, welche es auch waren, als "Kino-Referenz" gewürdigt zu werden.

 

Mehrmals wurden mittlerweile die DVD-Spezifikationen bei NTSC, YUV-Transfers u.a. geändert, das verfolge ich nicht mit - am Farbraum jedenfalls habe ich nichts zu beanstanden.

 

Die rein akademische Debatte über Anhebung der Bit-Rate im digitalen Farbraum (übrigens bereits ein Vorwurf bei einigen Masters für die Digital-Cinema-Auswertungen, auch bei Restaurierungen wie SINGIN' IN THE RAIN zu konstatieren) träfe dann die gesamte Branche der digitalen Bilderzeugung und Nachbarbeitung.

 

Niemand sieht irgendwelche Verluste des Farbraums bei korrekt von filmischen Interpositiven abgetasteten DVDs, im Gegenteil bleibt es zu bedauern, daß der Farbraum des modernen Farbfilm-Negativs fast nicht mehr in Serienkopien repliziert wird aufgrund schlechter Dups, falscher Lichtbestimmung oder Digitaler Intermediates. Wer's nicht glaubt, mache TAGTÄGLICH die Vergleiche.

 

Es ist sinnlos, die meßtechnische Frage der YUV-Modulation für eine Diskreditierung des DVD-Looks (Farbraum) heranzuziehen. Um so absurder, zumal Sie ständig den Farbraum und Kontrast der von Ihnen beworbenen und vertriebenen Digitalkameras in den Himmel loben, für die aber NICHT EIN EINZIGER Film bisher photographisch annehmbare Bilder liefern konnte - wohingegen hunderte an DVD-Transfers (selbst von 1950er Jahre-Filmen) eine überragendere Farb- und Kontrastleistung erzielen, weil photochemischer Film das beste Original bleibt.

 

Somit ist die Debatte demagogisch, über Kalibierungen auszuschweifen, wenn nicht einmal die Grundlagen der digitalen Kinematographie ausgereift sind.

 

Den aktuellen Produktnamen für das japanische 8k-System der NHK (wieso falsch? So steht's auch in der Presse - außerdem bei 76XX-pix ist das der gerundete Wert) hab' ich nicht verfolgt; Sie sagten "falsch", als ich es "UHDTV" nannte, aber so bezeichnet es auch die Broadcast-Messe IBC, die das Verfahren präsentierte:

http://www.ibc.org/cgi-bin/ibc_dailynew...17&issue=2

 

Zu den mangelnd auflösenden Filmobjektiven, den gegenüber wohl die von Ihnen favorisierten UHD-Kameras mit Optiken scheinbar um das Vierfache überragen müßten: Erzählen Sie mal der Imax-Corporation, daß deren Aufnahmeoptiken keine 8k-Auflösungen erzielen.

Warum drehen die nicht auf Schmalfilm?

 

In Ihren Links, die Sie zu Ungunsten der modernen Objektivauflösungen herbeizauben, sehe ich nur Abhandlungen über den Fotografie(!)-Consumer-Markt mit Billig-Optiken, die jetzt hinlangen sollen, dem Kinofilm- oder Imaxfilm-Dreh trotz höchstauflösender Linienpaare weit oberhalb von 100 l/mm im Negativ matschige Aufnahmeobjektive entgegenzuhalten, die ja schon im Consumer-Markt verbreitet seien. Dieser Link jedenfalls ist unbrauchbar.

 

Der andere Link von Ihnen ist eine Startseite mit tausend Unterrubriken zu Spezifikationen der ITU, die ich gewiß heute nachmittag nicht alle lese, wenn Sie hier keine genaueren Links setzen wollen. Das ganze mag zwar interessant werden, berührt mich aber nicht im geringsten hinsichtlich der Filmbewertung von SOUTH PACIFIC u.a. Titeln - die Sie als Spätgebürtiger nie gesehen haben, aber mit der Keule des angeblich total degradierten Farbraums der DVD herumfuchteln. Fangen Sie mal an bei Ihren CCD- und CMOS-Chips und Ihren Lieblingsfilmen MIAMI VICE oder SUPERMAN (letzterer mit der von Ihnen favorisierten Panavision Genesis-Kamera gedreht!) zu analysieren, was da leider von oben bis unten, farblich und im Kontrast, entstellt wurde. So schlechte Bilder hat die Kinoindustrie (bislang noch auf 35mm und 65/70mm drehend) in den letzten 60 Jahren, behaupte ich, nicht mehr gesehen.

Dagegen ist jede rötliche (BOUNTY) und zu gelb kopierte Neuversion eines alten 70mm-Breit-Films (CLEOPATRA) allemal Gold.

Kurzum: jeder, der es nicht glaubt, hole sich die genannten neueren DVD-Titel oder schaue sich die alten und brandneuen Filme im Kino an, um an den Farbräumen von ordentlich gemasterten DVDs sinnvolle Abstriche zu versuchen.

Für den Massenmarkt gibt es leider derzeit kein farbgetreueres Medium als die DVD, die direkt vom filmischen Interpositiv (!) gemastert wurde. Das ist traugig, aber wahr. Einzufordern sind bessere Kinokopien für alte und neue Filme.

 

Insofern sind auch 8-bit oder besser 10-bit-Farbtiefen bei DVD vollkommen gegenstandslos in der Bewertung der Neukopierung eines Fox-Titels von 1958 mit beschriebenen Fehlleistungen auf Filmkopie 2006 sowie demgegenüber einer authentisch den Look der Premierenkopie (weil eben vom Interpositiv gemastert wurde und korrekte Lichfahrpläne angelegt wurden) wiedergebenden DVD.

 

Im übrigen wollten Sie doch bitte konkret nachweisen, daß von wirklich "massiven" digitalen Nachbearbeitungen hier gesprochen wird. Das vermuten Sie, aber den Filme (und alte Filme generell) kennen Sie gar nicht und können Sie altersbedingt auch nicht kennen.

 

Wenn ich Ihre Thesen sammle, frage ich mich, was Sie wirklich anstreben?

 

Sag das Paramount, Panavision, Universal, 20th Century, Buena Vista etc. Weil ich naemlich weiterhin datenreduziert aufzeiche, vielleicht lassen die sich ja von ihren Flops in HDCAM SR und HDCAM wie bspw. Fluch der Karibik, Superman usw. davon abbringen. Wenn man schon dabei ist koennte man gleich noch bei der DCI anrufen und sie drauf hinweisen, das der neue DCI masterstandard so wohl nicht geht, da ebenfalls verlustbehafte

Wenn RED so kommt wie sie planen, dann gibts wohl kaum einen Grund mehr für Kino Film einzusetzen, das wird dann ähnlich wie Spiegelreflexphotomarkt recht schnell gehen. [...]

Durch das Ende von Film bei den still-photochemischen Kameras und die Umstellung der Branche auf digital sind hier reihenweise Standardbaugruppen und FPGAs entwickelt worden.

5 - Nachfrage. Während 2000-2005 man jeden einzelnen DOP erstmal alles beibringen musste und sich keiner von 16/s16/35mm wegtraute, sind inzwischen hunderte, wenn nicht tausende von Produzenten, Regisseuren und Kameraleuten nicht mehr am Erwerb von 25mm Kameras interessiert, sondern wollen digitale Kinokameras.

.

Seufz, Deutschland verschläft so einiges.

"Matschig", also digital, geschossen sind derzeit bspw. Zodiac, Superman, Flyboys, Apocalypto, Click usw. usf.

 

Extrem matschig, ich muss schon sagen.

 

Wir haben unseren Ausstieg aus 35mm ~2001 begonnen, und wir, Kunden und Publikum sind rundum zufrieden.

 

 

Letztes Jahr gabs das andersrum, das wurde 65mm 4k (Sound of Music) fälschlicherweise auf 2k gezeigt, und erst nach 10 min fiel nem Techniker was auf... nicht den ~500 Fachzuschauern, Kameraleute, Regier, Post en masse im Publikum.

 

du siehst auch mit _4k_ quellbildern auf 2 und 4k projektion den Unterschied so gut wie nicht.

Dann: Der Löwenanteil der Qualität wird in Kopierwerk und im Kino gekillt, nicht in der Produktion. Gerissenen Filme, abgenudelte Kopien, unscharfe Projektion, Bild/Ton Versatz, erschöpfte Leuchtmittel, lustig verhangene Leinwände, 4eur/Stunde Kinovorführer mit mehr Knowhow in ihrem Studiengang als in Aufführung, also erstmal vor der eigenen Haustör kehren.

Übrigens, auch bei Arri und Panavision sind die teuersten, größten Kameras schon jetzt - digital.

datenreduziert...
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SPARTACUS

 

VERGLEICHSSICHTUNG

a) Deutsche 70-mm-Erstaufführungskopie, stark gefadet, auf 19-Meter-Bildwand des CINEPLEX, Frankfurt/M.

b) Restaurierte OV, "Berliner Kopie" (BK) mit deutschen Untertiteln (2005)

 

 

FARBE/LICHTBESTIMMUNG

Es handelte sich objektiv um die schlechteste Kopie der restaurierten Fassung, die ich bisher gesehen habe. Grund dafür ist die mangelhafte Lichtbestimmung, alle dunklen Szenen sind entweder am "Absaufen" oder haben kein richtiges Schwarz mehr. In den dunklen Flächen tauchen Artefakte der Restaurierungsmaßnahmen auf, zum Beispiel violette Verschleierungen und Farbflächen.

Die Kopie wirkt wesentlich unschärfer als die wohl vom gleichen Negativ gezogene BK, weil durch die falsche Kopierhelligkeit Details "zulaufen" oder "ausfressen".

 

AUSNAHMEN

Die Einstellungen von Varinia, die vor dem gekreuzigten Spartacus steht und ihm das Kind entgegenhält, waren bereits in der EA-Kopie unscharf, grobkörnig und von Farbschlieren entstellt. Vermutlich darauf zurückzuführen, daß nur die europäische Fassung den uns wohlbekannten Schluß hatte, während in den USA Spartacus selbst nicht mehr zu sehen ist (bzw. nur seine Beine), eventuell wurden für die Exportfassung Duplikatteile und 2. Takes von Kirk Douglas verwendet.

 

Auch die optisch bearbeiteten Totalen der Schlachtszenen (Vervielfachung der aufmarschierenden Soldaten) waren bereits in den EA-Kopien relativ schlecht.

 

Die einzigen Aufnahmen, die von der zu dunklen und "matschigen" Kopierung profitierten, waren die Matte-Aufnahmen etwa vom römischen Zeltlager und dem am Meer lagernden Sklavenheer. Diese Einstellungen sind in der BK etwas zu hell und wirkend daher unglaubhaft.

 

OFFENE FRAGEN

Woher kommt das Licht, welches in der Landkartenszene mit Herbert Lom und Kirk Douglas den herrlichen prismatischen Reflex genau in der Mitte der Karte erzeugt?

 

SCHÄRFE

Die restaurierte Fassung war insgesamt bereits deutlich körniger als die in Einzelanfertigung und Schrittkopierung vom Originalnegativ angefertigten EA-Kopien. Dennoch ist in der BK ein guter Eindruck des Films zu bekommen, während die in Karlsruhe gezeigte Kopie den Eindruck leider stark verfälscht.

 

GESAMTEINDRUCK

Der Film wirkt optisch zerrissen, alle restaurierungsbedingten Probleme des Ausgangsmaterials werden durch die unglückliche Lichtbestimmung maximal hervorgehoben.

 

Da es wohl bei SPARTACUS keine multiplen Duplikatnegative gab, bleibt nur anzunehmen, daß es sich um eine Null- oder frühe Korrekturkopie handelt, die eigentlich zur öffentlichen Vorführung nicht gedacht war.

Es ist in Ordnung, daß bei einer Restaurierung gewisse Qualitätseinbußen entstehen müssen, durch Mängel in der Vervielfältigung diese Probleme noch hervorgehoben zu sehen, ist sehr unerfreulich.

 

DVDs können natürlich keine Referenz für den Gesamteindruck einer Filmkopie sein. Dennoch erscheint es legitim, die insgesamt eher in sandfarbene gleitende Farbgebung der Criterion-DVD (von der restaurierten Fassung) anzuzweifeln und der BK den Vorzug zu geben.

Insbesondere beim Vergleich der SPARTACUS-Lichtsetzung mit anderen Arbeiten des Kameramanns Russell Metty (und damit meine ich ausdrücklich nicht die Sirk-Filme!) scheint die "moderner" wirkende "Abstimmung in Goldene" der DVD fragwürdig.

Die DVD fand ich noch unerfreulicher als jede kursierende restaurierte oder andererseits rötliche Version von SPARTACUS. Die Criterion DVD verläuft "gleitend" bis Filmende immer mehr ins Gelbliche (bitte bloß nicht mit Fox-Problemen zusammendiskutieren, wo ganz andere Ursachen vorliegen).

 

Meine These: restauriert wurde von einem neu kopiertem, aber unterbelichteten Interpositiv.

Dem stehen allerdings sämtliche Erklärungen der Restauratoren entgegen, die in sich jedoch noch widersprüchlicher sind und keinen Sinn ergeben.

 

Wäre aber auf 70mm-Theaterkopie "heller" kopiert worden, so sähe der Film noch "rußiger" aus. Die dunklere Kopierung ist u.a. dem mangelhaften Interpositiv geschuldet, lautet meine Vermutung. Umgekehrt hat VERTIGO in einigen Kopien, die zu hell gerieten, gelitten, beruht aber auf einem optisch in jeder Hinsicht vorteilhafterem Interpositiv.

 

Verwirrend bei SPARTACUS die Dolby-SR-Format-Angabe bei Dolby und dem Verleih UIP/Universal. Gilt sie doch für die SPARTACUS-35mm-Kopien, muß inzwischen bei den 70mm-Magnetton-Kopien eindeutig von Dolby-A ausgegangen werden. Wann immer ich dieser Version wo abspielte, SR haute nie hin, Umschalten aus A klang transparenten, ohne Modulationspumpen und ohne Rauschen, Abspiel auf meiner alten Röhrenanlage mit EF 40/ECC 83-Röhren klang subjektiv und unter Studio-Kellerbedingungen paradoxerweise am besten.

 

Violette Verschleierungen (etwa im Umraum des Bildstrichs) könnten mit der optischen Kopierung beim Technirama-Prozesss zusammenhängen. Dazu hatte ich mal etwas notiert, ist aber zurzeit nicht auffindbar (wird nachgeholt).

 

Die Restaurierung SPARTACUS weist aber einen hervorragenden Bildstand auf und jegliche Tendenz zum Gelbstich in weißen Flächen fehlt dort, denn der typische, neuzeitliche "Fox-Vollidi...."-Fehler war 1989 noch die Ausnahme - mittlerweile aber wohl die Regel.

 

Sound-Dynamik ist super, aber die Sprachen wurden in der Direktionalität wohl auf 3 Frontkanäle zusammengefaßt.

 

Wichtiger Indiz für sämtliche Restaurationstheorien: die Out-Takes fügen sich naht- und bruchlos in den Gesamtfilm ein. Das läßt auf die einfachste aller Umkopierungsmöglichketen schließen, oder?

 

[Der Kopie sieht man übrigens nirgendwo an, wovon sie kopiert ist. Auf dem Interpositiv jedoch könnte man es sofort ablesen.]

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@oceanic:

ich bleibe bei der Aussage, daß die DVD sehr gut den Farbraum eines Positivs vom Orignalnegativ hergibt, mehr als derzeit jedes andere öffentlich verfügbare Medium (ausgenommen HD-DVD)....

womit sie sich komplett als emotionaler laie und nicht als informierter professioneller positionieren.

 

ein letztes mal.

DVD hat weder volles schwarz noch weiss.

DVD kann nicht alle Farben darstellen, die eine RGB oder Filmprojektion hat - die Farben muessen wandern.

DVD kann nicht alle Farbnuancen darstellen, da 8 bittig.

 

Mehrmals wurden ohnehin die DVD-Spezifikationen bei NTSC, YUV-Transfers u.a. geändert, das verfolge ich nicht mit -

NTSC wie PAL stehen seit ueber 40 respektive 30 Jahren. Die sind schon das erste das Limit. YUV, sie wissen schon, wie HDCAM.

 

am Farbraum jedenfalls habe ich nichts zu beanstanden.

Klar, kein Fachwissen, kein Messequipment und autosuggestive Sehgewohnheit. Wie sollten sie.

 

Niemand sieht irgendwelche Verluste des Farbraums bei korrekt von filmischen Interpositiven abgetasteten DVDs

oh, das sieht jeder halbwegs erfahrene assistent sofort. sie nicht.

koennen sie uebrigens auch schon mit schrottequipment fuer 50 euro messen.. vektorskop einmal am scanner und am yuv out reicht.

 

Es ist sinnlos, die meßtechnische Frage der YUV-Modulation für eine Diskreditierung des DVD-Looks (Farbraum) heranzuziehen.

 

Guter Mann, ich habe nicht gegen YUV, wir drehen selbst YUV fuer Kinoauswertung.

Und exakt deswegen muessen wir uns mit solchen Details wie den Limits der jeweiligen Farbraeume, Konversionsfehler etc auskennen. Auch HDCAM ist YUV.

 

Um so absurder, zumal Sie Farbraum und Kontrast der von Ihnen beworbenen und vertriebenen Digitalkameras in den Himmel loben, für die NICHT EIN EINZIGER Film bisher photographisch annehmbare Bilder lieferte - wohingegen hunderte an DVD-Transfers selbst von 1950er Jahre-Filmen eine überragendere Farb- und Kontrastleistung erzielen, weil photochemsicher Film das Original ist.

Das unterhaltsame an ihnen ist, das sie selbst nicht mal bemerken, wenn sie paradoxen Schwachfug verzapfen und sich selbst wiedersprechen.

 

Die klassischen Digitalkameras arbeiten in YUV. Klassische Filmbearbeitung ist RGB, das bzw. typischerweise in log.

 

Wenn sie jetzt ihren Film nehmen und auf DVD bringen, transportieren sie das Filmaterial genau in den Raum der Digitalkameras. Und dieser Farbraum umfasst ein anderes Farbspektrum als photochemischer Film und vice versa.

 

Zusaetzlich: Diese digitalkinokameras bieten auf Studiolevel volle Signalbandbreite. NTSC und PAL hingegen duerfen das nicht, ich erspar mir jetzt ihnen als signaltechnischen Analphabeten zu erklaeren warum.

Also: PAL und NTSC koennen die in Film enthalteten Farben nicht komplett abbilden, sie haben einen anderen farbraum.

 

Wenn sie irgendwo Photoshop benutzen duerfen - laden sie mal ein RGB Bild und wandeln sie dieses nach CYMK, da koennen sie in XXL sehen, was bei einer Farbraumkonversion so alles passiert. Tip. Nehmen sie ein Bild mit sattem Blau....

 

 

In Ihren Links, die Sie herbeizauben, sehe ich nur Abhandlungen über den Fotografie(!)-Consumer-Markt mit Billig-Optiken, die jetzt hinlangen sollen, dem Kinofilm- oder Imaxfilm-Dreh trotz höchstauflösender Linienpaare weit oberhalb von 100 l/mm im Negativ matschige Aufnahmeobjektive entgegenzuhalten, die ja schon im Consumer-Markt verbreitet seien.

Nun, ob sie es nun glauben oder nicht, Photo und Bewegtbildoptiken gehorchen den gleichen physikalischen Gesetzen. Erstaunlich, nicht wahr?

 

Deswegen habe ich ihnen, neben meinem tip mal taylor, hobbes, cook, schneider, arri, zeiss und angenieux-optiken in bezug auf deren lpm durchzuforschen, erstmal das noetige ruestzeug geben wollen... die Linserhersteller stellten in den 50/60ties noch keine optiken mit den notwendigen hohen lpms her...

 

Der andere Link von Ihnen ist eine Startseite mit tausend Unterrubriken zu Spezifikationen der ITU, die ich gewiß heite nachmittag nicht alle lese, wenn Sie hier keine genaueren Links setzen wollen. Das ganze mag zwar interessant werden, berührt mich aber nicht im geringsten

jojo, so ne fachliche Bildung erarbeitet man sich nicht ueber nach, und das sie ebendiese nicht haben und sie das auch nicht beruehrt, das merkt man.

 

hinsichtlich der Filmbewertung von SOUTH PACIFIC u.a. Titeln - die Sie als Spätgebürtiger nie gesehen haben

hui, sie sind ja sogar ein medium.... jetzt reichen ihre seherischen Faehigkeiten schon soweit, das sie wissen, wer welche filme sah?

 

aber mit der Keule des angeblich total degradierten Farbraums der DVD herumfuchteln.

hm? total degradiert? wo haben sie das denn schon wieder her? es ist ein anderer farbraum...

 

Fangen Sie mal an bei Ihren CCD- und CMOS-Chips und Ihren Lieblingsfilmen MIAMI VICE oder SUPERMAN (letzterer mit der von Ihnen favorisierten Panavision Genesis-Kamera gedreht!) zu analysieren, was da leider komplett, farblich und im Kontrast, entstellt wurde.

Jo,

und ZODIAC (ASC dop)

und CLICK (ASC dop)

und WHAT LOVE IS

und FLYBOYS (BSC dop)

und A TIGERS TALE

und APOCALYPTO (ASC dop)

und LA MAISON DU BONHEUR

und THE LOOKOUT

und GRIND HOUSE (tarantino/rodriguez mal wieder)

und DEJA VU

und SCARY MOVIE 4 (ASC dop)

und NEXT (BSC dop, david tattersall)

und THE FERRYMAN

und EMPTY CITY (ASC dop)

und HOME OF THE BRAVE

und ROCKY VI

und so weiter und so fort... um nur mal einen bruchteil der laufenden und startenden cinealta/viper/genesis produktionen zu nennen, jojo, sind alle digital weil

So schlechte Bilder hat die Kinoindustrie (bisher noch auf 35mm und 65/70mm drehend) in den letzten 60 Jahren, behaupte ich, nicht mehr gesehen.

Jo, cinerama, jojo... :roll: weil natuerlich die poesen filmemacher im gegensatz zu ihnen keine ahnung haben... vielleicht sollten wir die filme alle auf dvd anschauen, da sieht man ja die referenz....

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Wäre aber auf 70mm-Theaterkopie "heller" kopiert worden, so sähe der Film noch "rußiger" aus. Die dunklere Kopierung ist u.a. dem mangelhaften Interpositiv geschuldet, lautet meine Vermutung.
Ich wüde einfach mal nachfragen bei den Verantwortlichen, falls das möglich ist, und nicht irgend etwas vermuten, aber nur wenn es wirklich interessiert. Ein Flug nach LA wird doch sicher drinn sein, und dann dort mal den Leuten erklären, wie man die Licht/Farbbestimmung usw richtig macht, denn die wollen ja auch was lernen!
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Die klassischen Digitalkameras arbeiten in YUV. Klassische Filmbearbeitung ist RGB, das bzw. typischerweise in log.

 

Wenn sie jetzt ihren Film nehmen und auf DVD bringen, transportieren sie das Filmaterial genau in den Raum der Digitalkameras. Und dieser Farbraum umfasst ein anderes Farbspektrum als photochemischer Film und vice versa.[...]

hm? total degradiert? wo haben sie das denn schon wieder her? es ist ein anderer farbraum...

[...]

Jo, cinerama, jojo... :roll: weil natuerlich die poesen filmemacher im gegensatz zu ihnen keine ahnung haben... vielleicht sollten wir die filme alle auf dvd anschauen, da sieht man ja die referenz....

Studiengänge über Digitalkinematographie werde ich nicht mehr belegen: es reichen wohl die analogen Restaurierungsprobleme.

Aber in schärfsten Worten: Sie verdrehen mit Ihren angesammelten Know-how-Daten die Realitäten in der visuelle Güte (Farbdifferenzierung und Kontrast, Photographie und Detals) verschiedener Filme auf DVD.

Die digital aufgenommen haben fast allesamt sichtbare Defizite, sowohl im Kino (analog oder digital) wie auch auf DVD. Die von 35mm ZwiPos gemasterten DVD der auf 35mm gedrehten Filme (ohne Digital Intermediate Prozeß) sehen dementgegen sowohl auf DVD herausragend aus: so gut wie alles ist drin, was Film hergibt (den Mangel an Auflösung bei 720p einmal unbenommen, daher auch nicht "kinofähig").

Das sind gesicherte Erfahrungen nach mehreren hundert Vergleichssichtungen, selbst wenn es Sie auf die Palme bringt und das Wörtchen Digital Intermediate Ihnen sauer aufstößt.

 

Die "DVD"-Filme sind übrigens für jedermann/jedefrau erhältlich und belegen diese Aussagen unumstösslich. Ich sage nur immer wieder: anschauen, anschauen, anschauen. Nur Sie werden es ewig leugnen, was mir Ihrer Verkaufspolitik zu tun hat, nachdem Sie sich 2005 von der 35mm-Produktion getrennt haben. Da ist klar, wie Sie argumentieren müssen, um auf dem freien Markt die orientierungslos dahinschwimmenden Felle abzugreifen.

 

Schauen Sie sich also bitte auf DVD an: z.B. eine digital geringfügig oder gar nicht manipulierte Abtastung vom 35mm-ZwiPo von A PASSAGE TO INDIA (1987/2006) und im Vergleich dazu Ihre Favoriten von Digital Source Masters, die zudem auch digital gedreht wurden wie COLLATERAL, RACHE DER SITH, SIN CITY, SCARY MOVIE, SUPERMAN. Der "Blinde mit Krückstock" sieht sofort, was dort los ist; das nackte Grauen.

Daher falle ich für meßtechnische Akrobatik und Nachhilfeunterricht für eine unentwickelte Kinematographie weg, da sich die Zeit hierfür bei mir nicht auszahlt. Solange es derart gravierende Unterschiede gibt, interessiert mich der Digitaldreh nur als abschreckendes, gelegentliches aufrichtendes Event, um einen daran zu erinnern, welches Potential der Film doch hat.

Mich können Sie in den nächsten 5 Jahren nicht bekehren. Sie leugnen ja auch allgemein bekannte Fakten wie Video-Schwenks auf der Wiese, Überbelichtungen, Clipping, HotSpots usw., die immer noch und nachwievor in jeder Video-Produktion auftauchen und nur von Ihnen als menschliches Versagen ausgelegt werden.

Es ist sinnlos, über den Look dieser Filme mit mir aber die Leser dieses 70mm-Threads erwarten eher eine 70mm-Debatte, könnte man denken.

 

Wäre aber auf 70mm-Theaterkopie "heller" kopiert worden, so sähe der Film noch "rußiger" aus. Die dunklere Kopierung ist u.a. dem mangelhaften Interpositiv geschuldet, lautet meine Vermutung.
Ich wüde einfach mal nachfragen bei den Verantwortlichen, falls das möglich ist, und nicht irgend etwas vermuten, aber nur wenn es wirklich interessiert. Ein Flug nach LA wird doch sicher drinn sein, und dann dort mal den Leuten erklären, wie man die Licht/Farbbestimmung usw richtig macht, denn die wollen ja auch was lernen!

 

Die Sache ist mittlerweile mehr als Vermutung, fürchte ich.

Da spielen altbekannte Faktoren allgemein unterbelichteter optisch kopierter ZwiPos (in fast allen Werken weltweit, ebenso auf Oxberry) eine Rolle, dann noch Erfahrungen in Western-Germany mit Eastman-Altnegativ vor noch nicht all zu langer Zeit, wo die Kopierung eben vorzüglich klappte, jedoch unter Berücksichtigung einiger Vorkehrungen und Tests (und auch erst nach der Erfahrung genau desselben Gelbstichs wie bei den allerjüngsten Todd-AO-Kopien), aber auch aufgrund von Fehlern, die man dann eindeutiger an den Restaurierungen ablesen kann wie etwa bei LAWRENCE der Bildstands- und Ausleuchtungsfehler (ersteres durch dejustierte B&H-Kontaktprinter), allgemein und unabhängig vom neuen Intermediate-Material zu hell kopierte Filme (was keinen Sinn ergibt, sondern entweder grob falsch ist oder falsche Rücksicht auf Kinos mit schmaler "Birne" [Xenonlicht] nehmen soll), oder eben mangelnder Szenenausgleich, an dem die Kopierlichter durcheinanderfallen. Und bei SPARTACUS wird sofort klar, daß bei geringfügig heller Kopierung die Schatten ausreissen, was partiell in der englischen Kopie (die ich und @magentacine wiederum mit der BK-Kopie vergleiche konnten) ersichtlich war.

Obwohl Harris & Katz schon etwas Ahnung von Roadshow-Formaten haben, sind dennoch grobe Schnitzer unterlaufen: großen Teils muß neu restauriert werden - und das brauche ich nicht zu erfagen, denn das ist offensichtlich. Ebenfalls wurden bereits die verhallten Soundmischungen kritisiert, nicht zuletzt von Dir-

Bei den Fox-Restaurierungen gehe ich nun von absoluten Profis (scheinbar auch mit jahrzehntelanger Erfahrung - oder kongenial auf diesen aufbauend) beim DVD-Mastering aus, aber von völlig unterbelichteten Gestalten im Filmkopierwerk.

 

Die Sache muß erst ausformuliert werden. Bislang nur 25 Seiten notiert, muß das ins Englische inkl. der richtigen Fachterminologie. Jedenfalls reist man nicht nach L.A. und läuft dort in eines der Kopierwerke, die allgemein für Fremde als unzugänglich gelten.

 

Bei Harris halte ich die Diskussion für sinnlos, bei Belston hätte ich etwas Hoffnung. Ansonsten überwiegt Pessimismus.

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Die Sache muß erst ausformuliert werden. Bislang nur 25 Seiten notiert, muß das ins Englische inkl. der richtigen Fachterminologie.

 

kleiner pragmatischer und praxiserprobter hinweis: Halte Deine anmerkungen knapp, dafür aber äußerst präzise. 25 seiten oder mehr liest kein mensch, die leute haben viel zu tun (sollen uns schließlich nächstes jahr eine neue 70mm CAN-CAN kopie bescheren) und nicht Deine muße.

 

Fachterminologie Hilfe: "Vollidiot" ... nun, da gibt es viele fachtermini, aber "headbanger" oder "doofus" wird sofort die sympathien auf Deine seite bringen.

 

"bekloppt" ... da liegst Du mit "raving bonkers" schon mal ganz gut, "not in the right ballpark" ist Dir sicher zu seriös.

 

Ansonsten laß mal ordentlich den schimpfenden, unzufriedenen und besserwissenden deutschen raushängen ... kommt immer wieder gut.

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Da finde ich doch den Ansatz von @ultra panavision 70 als weitaus sinnvoller. Ich gehe davon aus, dass wir da innerhalb kürzester Zeit eine fundierte Stellungnahme zum Thema bekommen. Die 25+ Seiten von @cinerama (Quantität statt Qualität?) kann man dann immer noch nachreichen :wink:

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Die Sache muß erst ausformuliert werden. Bislang nur 25 Seiten notiert, muß das ins Englische inkl. der richtigen Fachterminologie.

 

kleiner pragmatischer und praxiserprobter hinweis: Halte Deine anmerkungen knapp, dafür aber äußerst präzise. 25 seiten oder mehr liest kein mensch, die leute haben viel zu tun (sollen uns schließlich nächstes jahr eine neue 70mm CAN-CAN kopie bescheren) und nicht Deine muße.

 

Fachterminologie Hilfe: "Vollidiot" ... nun, da gibt es viele fachtermini, aber "headbanger" oder "doofus" wird sofort die sympathien auf Deine seite bringen.

 

"bekloppt" ... da liegst Du mit "raving bonkers" schon mal ganz gut, "not in the right ballpark" ist Dir sicher zu seriös.

 

Ansonsten laß mal ordentlich den schimpfenden, unzufriedenen und besserwissenden deutschen raushängen ... kommt immer wieder gut.

 

Darin sind Sie um keinen Deut bescheidener: "Gelbseher", "Erbenszähler", "Fundamentalist", "Querulant", "Psychopath", "fehlsichtiger Brillenanwärter" ist Ihr in unserer Debatte eingebrachtes Rüstzeug bei der Beschäftigung mit der Filmrestaurierung. Es hat in keinem einzigen Ansatz wirklich weiter gebracht, und es wird leider nicht das letzte Mal sein, daß Sie die Fassung verlieren. :(

 

Ohnedies zögere ich mit einem US-Schreiben, um nicht unterschwellige Antipathien "durchdringen" zu lassen.

Evtl. sollten andere namentlich gegenzeichnen. Fernerhin ist das "A" und "O" an weitere Materialproben zu gelangen. Da empfiehlt es sich, sich als Bewunderer der Restaurierungen vorzustellen, die in voller Würdigung aller Verdienste einiger Personen von herausragender Bedeutung für die Rettung des Filmerbes gerne ein umfänglichere Dokumentation verfassen möchten.

 

Da finde ich doch den Ansatz von @ultra panavision 70 als weitaus sinnvoller. Ich gehe davon aus, dass wir da innerhalb kürzester Zeit eine fundierte Stellungnahme zum Thema bekommen. Die 25+ Seiten von @cinerama (Quantität statt Qualität?) kann man dann immer noch nachreichen :wink:

Na wenn keine Qualität bei raus kommt, dann darfst Du oder @preston sturges das verfassen. Ist ja Unsinn, daß ich noch "Senf" dazugebe.

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Haben die Labs in USA eigentlich noch die ganzen Listen vorliegen für die A und B Rollen um Kopierlicht und Filterwerte zu übernehmen, oder muß das Herr Katz und Harris jeweils neu bewerten? Werden vorher Tests gefahren mit dem heutigen Kopiermaterial das sicher mit den Filterwerten von damals andere Ergebnisse erreicht? Da ja angeblich die Negative gefadet sind, nützt dann die alten Listen ehe nichts mehr oder wie löst man das Problem. Fading bedeutet ja unterschiedliche Veränderung, die im Schwarz und Graubereich anders wirkt als bei hellen Szenen oder ist das anders? Wurden eigentlich die s/w Separationen nur auf 35 mm gemastert?

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...
Da finde ich doch den Ansatz von @ultra panavision 70 als weitaus sinnvoller. Ich gehe davon aus' date=' dass wir da innerhalb kürzester Zeit eine fundierte Stellungnahme zum Thema bekommen. Die 25+ Seiten von @cinerama (Quantität statt Qualität?) kann man dann immer noch nachreichen :wink:[/quote']

Na wenn keine Qualität bei raus kommt, dann darfst Du oder @preston sturges das verfassen. Ist ja Unsinn, daß ich noch "Senf" dazugebe.

 

Jetzt lass uns doch einfach mal abwarten, was uns @ultra panavision 70 demnächst zu diesem Thema posten wird. Seinem Beispiel sollten wir alle eigentlich folgen und nicht seitenweise Spekulationen posten. Unabhängig davon darfst Du natürlich (und solltest dies auch!) Deine Abhandlung an Shawn & Co. weiterleiten.

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Studiengänge über Digitalkinematographie werde ich nicht mehr belegen: es reichen wohl die analogen Restaurierungsprobleme.

Lassen sie mich anmerken, daß Restauration schon jetzt mehrheitlich digital, nicht photochemisch gemacht wird. Und _echte_ Haltbarkeit, so im Sinne für die Nachwelt, kriegen sie digital perfekt hin. auf Film sehen sie den Salat.

 

... sehen dementgegen sowohl auf DVD herausragend aus: so gut wie alles ist drin, was Film hergibt (den Mangel an Auflösung bei 720p einmal unbenommen, daher auch nicht "kinofähig").

Sie haben ja wirklich nicht mal von den grundlegensten Aspekten der DVD Ahnung.

Also, mal wieder bisschen Basiswissen, damit sie nicht ewig unwissend bleiben.

 

Die DVD:

(NTSC) ist 486p/i brutto (720*486)

(PAL) ist 576p/i (720*576)

 

Bei 720p wären sie beim kleinen HDTV (1280*720). Dafür wollten sie dann ein VC1/WM9, H264, MP2/4 encodiertes Blueray/HD-DVD Medium. Ebenfalls YUV, aber das nur am Rande...

 

Nur Sie werden es ewig leugnen, was mir Ihrer Verkaufspolitik zu tun hat, nachdem Sie sich 2005 von der 35mm-Produktion getrennt haben. Da ist klar, wie Sie argumentieren müssen, um auf dem freien Markt die orientierungslos dahinschwimmenden Felle abzugreifen.

Danke ihrer rührenden Anteilnahme, in der digitalen Kinoproduktion haben wir dreistellige Wachstumsraten, geht ganz gut. Und mit 35mil haben wir noch Jahre zu tun, ausbelichten, restaurieren, dienstleistung und, nun ja, die teuren 35mm Leihgeräte gehen auch ganz gut raus. Was aber nichts daran ändert, daß Produktionen, in denen mein Geld steckt oder in denen ich das letzte Wort habe, eigentlich kaum, genaugenommen garnicht mehr in 35mm geschossen werden. Ihre Kunden und Kollegen mögen wie sie selbst orientierungslos und unwissend seien. Deswegen machen und restaurieren sie ja auch keine Filme, cinerama.

 

Mich können Sie in den nächsten 5 Jahren nicht bekehren.

Ja, da sprechen sie nun ausnahmsweise ein wahres Wort.

Sie sind hochemotionalisiert und subjektiv, ihre fachliche inkompetenz (die sie ja nichtmal bestreiten) findet ihren Ersatz in einem nahezu religiösen Verhältnis zu einer ausklingenden technologischen Ära.

 

Dementsprechend ist ihre Wortwahl "bekehren" zutreffend, genaugenommen, symptomatisch.

 

Nur im Kontrast: Als professioneller Filmemacher sollten sie:

Nüchtern und objektiv, hochkompetent mit einem pragmatischen Bezug zu den Werkzeugen arbeiten.

 

Es ist sinnlos, über den Look dieser Filme mit mir aber die Leser dieses 70mm-Threads erwarten eher eine 70mm-Debatte, könnte man denken.

Klar, und wenn dann irgendwelche Zausels daherkommen und 65mm nach DVD-Vorlagen remastern wollen (argh) sollte man diesen irrlichternden Zeitgenossen schon mal ein wenig andeuten, warum das handwerklich ein klein wenig hirnrissig wäre.

 

Die Sache muß erst ausformuliert werden. Bislang nur 25 Seiten notiert, muß das ins Englische inkl. der richtigen Fachterminologie. Jedenfalls reist man nicht nach L.A. und läuft dort in eines der Kopierwerke, die allgemein für Fremde als unzugänglich gelten.

Paar kleine Übersetzunghilfen von mir, scheint sie ja im deutschem schon zu überfordern...

YUV heisst YUV

RGB heisst RGB

Datenreduktion&Farbraumreduktion werden zusammgefasst: Encoding genannt.

die verlustbehaftete Farbraumwandlung heisst : colorspace conversion

und um die Schwarz und Weiss anteile auf der DVD zu löschen nutzt man den "legalizer".

Achja, und 720p auf cineramisch heisst weltweit ganz einfach : NTSC, was auch brachenhalber "Never the same Color" gespitznamt wird.

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An die, die sich hoffentlich angesprochen fühlen:

 

Ich weiß zwar nicht wie die Diskussion über digitales Filmen und Farbräume in diesem Thread begonnen hat aber der Diskussion über 70mm-Filmkopien ist es nicht wirklich dienlich.

 

Es gibt doch den einen oder anderen Thread zum Thema digitales Kino, vielleicht da weiterposten ?

 

Danke !

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An die, die sich hoffentlich angesprochen fühlen:

 

Ich weiß zwar nicht wie die Diskussion über digitales Filmen und Farbräume in diesem Thread begonnen hat aber der Diskussion über 70mm-Filmkopien ist es nicht wirklich dienlich.

 

Es gibt doch den einen oder anderen Thread zum Thema digitales Kino, vielleicht da weiterposten ?

 

Danke !

 

ich fühle mich angesprochen und gebe Dir zu 100% recht. Auch vergleiche mit dvd's (da digital) sind der diskussion über 70mm filmkopien (da analog) nicht dienlich und nicht angemessen. Es sind eben 2 welten und das ist auch gut so!

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Lassen sie mich anmerken, daß Restauration schon jetzt mehrheitlich digital, nicht photochemisch gemacht wird. Und _echte_ Haltbarkeit, so im Sinne für die Nachwelt, kriegen sie digital perfekt hin. auf Film sehen sie den Salat.

Interessant. Sie scheinen mehr zu wissen als Fotokom, die bei SOUTH PACIFIC und CLEOPATRA die "mehrheitlich photochemische" Restaurierung hervorhob.

 

Machen Sie doch Pause, guter Mann. Sie haben von der hier angeführten Filmproblematik nicht den geringsten Schimmer, da Ihre Scheinwelt um Digitalaufnahmen kreist, die nichts mit 65mm und anderen Prozessen zu tun haben. Sprechen Sie doch mit der FIAF, dem NFM, BFI, der LoC, den Majors u.a., ob dort die Originale neuerdings "mehrheitlich" nur als Digitalkonserve noch gesichert werden. Völlig weltfremd sind Sie!

 

Der ganze Consumer-Müll um 1080 i oder p, 720 i oder p, 2k oder full HDTV, SDV oder HDV, SD oder HD, 24 p oder 25 p ... den ganze Kram haben wir langsam durch. Er führt auch nicht im geringsten weiter bei der Erörterung im Archivwesen und der Large-Format-Restaurierung. Hier wird mangels Alternative nachwievor auf Film (und haltbar für mehr als 100 Jahre, d.h. Polyester) optimal restauriert. Digitaleinsatz empfiehlt sich nur dort, wo Retusche dringend anfällig wird. Alles andere, was Sie für sich und Ihre Firma restaurations-geschäftlich reklamieren, ist nichts anderes als ein fauler Kompromiß und unverfrorende Augenwischerei. Das weiß jedes Kind, weshalb die großen US-Studios immerhin neue analoge 65mm-Interpositive als Sicherungspaket erstellen und davon für Roadshow-Einsätze eine 70mm-Kopie ziehen.

Diesen Studios ist offenbar entgangen, daß @oceanic einen fantastischen UHD-(TV)-Vertrieb ihrer Large-Format-Classics insgeheim schon in der Pipeline führt, die das grausige Interpositiv auf den Schutthaufen der Geschichte überführt.

 

Komplett unseröses Gerede von Ihnen, das in Sachen 70mm keinen Millimeter weiterführt. Sie kennen ja nicht mal die Filme, wie Ihren amüsierten Äußerungen zu fünf Minuten 4k-Sichtung von THE SOUND OF MUSIC zu entnehmen war. Da Sie anderenorts seitenlang (!) den Usern hier weißmachen, dies sähen nicht einmal den Unterschied zwischen 2k und 4k-Projektionen und nebenbei SUPERMAN und MIAMI VIDE anpreisen, sollten Sie nicht noch ihren Virus im einzigen verbliebenen Large-Format-Thread verbreiten.

 

Mit besten Empfehlungen!

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Das weiß jedes Kind, weshalb die großen US-Studios immerhin neue analoge 65mm-Interpositive als Sicherungspaket erstellen und davon für Roadshow-Einsätze eine 70mm-Kopie ziehen.

 

interessant ... welches studio (ausser FOX) macht denn noch 65mm-interpositive? Und man kann doch nicht von einem 65mm-interpositive wie von Dir angeführt eine 70mm kopie ziehen, oder? Wäre mir neu. Wird die dann auf 70mm umkehrmaterial hergestellt?

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Sie haben wirklich alles verpaßt seit 1988.

Restaurierungen: LAWRENCE OF ARABIA, VERTIGO, SPARTACUS, MY FAIR LADY, BEN HUR, WEST SIDE STORY, 2001, THE SOUND OF MUSIC, SOUTH PACIFIC, PLAYTIME, STAR!, GRAND PRIX, THE GREATEST STORY EVER TOLD erhielten entweder jüngst erstmalig oder anderenfalls erneuerte 65mm-Interpositive.

Universal, MGM, Warner, Fox, Janus oder United Artists heissen oder hießen die Companies.

 

Auch vergleiche mit dvd's (da digital) sind der diskussion über 70mm filmkopien (da analog) nicht dienlich und nicht angemessen. Es sind eben 2 welten und das ist auch gut so!

Selbstverständlich darf und muß man bei gravierenden Abweichungen, wie wir sie erlebt haben, vergleichen dürfen, wenn mittlerweile nur noch Fehlkopien auf dem Filmbandoriginal ausgeliefert werden.

Da gibt die DVD durchaus sehr nahe am Farboriginal liegende Hinweise zumindest auf die Farbwerte des Interpositivs wieder, die mitunter die geringfügigere Verfälschung des Originals darstellen. Keinesfalls ist damit gesagt, die Filme sollten nur auf DVD weiterleben - im Gegenteil. Es geht darum Zugzwang auszuüben, als daß für den Theatersektor brauchbare Filmkopien gezogen werden. Völlig unseriös ist vor dem Mißstand der heutigen Kinokopierung die Behauptung, durch digitalen Transfer auf ein digitales Medium wären den Filmen CLEOPATRA, SOUTH PACIFIC u.v.a. Farbaumverfälschungen anheimgefallen. Diese digitalen Medien brächten rein gar nichts zustande, wenn nicht analog-filmische und weitgehend intakte Ausgangsmaterialien vorlägen!

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Sie haben wirklich alles verpaßt seit 1988.

Restaurierungen: LAWRENCE OF ARABIA, VERTIGO, SPARTACUS, MY FAIR LADY, BEN HUR, WEST SIDE STORY, 2001, THE SOUND OF MUSIC, SOUTH PACIFIC, PLAYTIME, STAR!, GRAND PRIX, THE GREATEST STORY EVER TOLD erhielten entweder jüngst erstmalig oder anderenfalls erneuerte 65mm-Interpositive.

 

Das weiß ich schon ... nur seit jahren ist alleine die FOX aktiv, sonst niemand (allerdings steht eine neue europäische 70mm umkopierung an, evtl. im nächsten jahr zum festival dabei). 1988 ist fast 20 jahre her, das hat ja schon "nostalgischen" charakter. Bei "2001" wurde auch "nur" ein neues dupnegativ hergestellt auf der basis eines alten 65mm interpsotives.

 

 

Das weiß jedes Kind, weshalb die großen US-Studios immerhin neue analoge 65mm-Interpositive als Sicherungspaket erstellen und davon für Roadshow-Einsätze eine 70mm-Kopie ziehen.

 

... und wie stellt man nun vom 65mm interpositiv kopien her?

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...aber der Diskussion über 70mm-Filmkopien ist es nicht wirklich dienlich.

 

Es gibt doch den einen oder anderen Thread zum Thema digitales Kino, vielleicht da weiterposten ?

 

 

Der Thread heißt 70-mm Event in Karlsruhe...

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