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70mm Event in Karlsruhe


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Als wenn es nicht schon schlimm genug gewesen wäre, dass ich beim diesen jährigen Festival absolut nicht abkömmlich bin. Jetzt auch noch dieser Hammer. Habe mir gerade mehrere Bisswunden im Allerwer

BERICHT VOM 70mm-FESTIVAL Das 70mm-Festival in Karlsruhe war wieder einmal gelungen. Für Daheimgebliebene sei gesagt: Nicht nach Karlsruhe fahren ist auch keine Lösung!   Statt eines fälligen Url

OFF-Topic ... aber irgendwie doch hier passend:   Vergangenen Donnerstag 10. Oktober ... Kinoprogrammpreis 2013 - Preis-Verleihung in der Schauburg, Karlsruhe       Zu Beginn der feierlichen V

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na prima ...

 

... und um die wartezeit zu verkürzen, hier ein kleines filmbandoriginal-zwischenrätsel:

 

Was ist das und für welchen zweck?

r_tsel2007_a.jpg

 

Wer's zuerst errät, dem gebe ich in bradford an der bar des MIDLAND ein garantiert schaumfreies und randvolles glas feinstes englisches lagerbier aus ...

16mm projektor, mit koaxial angeordneten spulen für die ersten versuche, kino in flugzeugen publik zu machen... muss irgendwann mitte - ende der 60er gewesen sein, ich glaub, bei pan-am

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16mm projektor, mit koaxial angeordneten spulen für die ersten versuche, kino in flugzeugen publik zu machen... muss irgendwann mitte - ende der 60er gewesen sein, ich glaub, bei pan-am

 

mit dem projektor hast Du recht (hatte @TomCat aber schon beantwortet) ... aber die ersten versuche film im flugzeug zu zeigen waren das beiliebe nicht ... wer weiß denn, wann zum ersten mal filme (also filmbandoriginale) zur unterhaltung, ablenkung oder einlullung der zahlenden passagiere in flugzeugen gezeigt worden sind? Schwere frage, ich weiß, darum gebe ich dem ersten richtigen antworter diesmal zwei schaumlose und randvolle glas lager aus ...

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1961 wurde mit dem MGM-Film BY LOVE POSSESSED (mit Lana Turner and Efrem Zimbalist Jr. während des Fluges TWA B707 die erste Voprführung eines Spielfilms während eines Lienienfluges durchgeführt.

 

Bereits 1921 fand aber die erste Filmvorführung im Flugzeug statt, die Linie Aeromarine Airways zeigte den Film HOWDY CHICAGO an Bord eines Wasserflugzeuges, das von Chicago aus startete.

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1961 wurde mit dem MGM-Film BY LOVE POSSESSED (mit Lana Turner and Efrem Zimbalist Jr. während des Fluges TWA B707 die erste Voprführung eines Spielfilms während eines Lienienfluges durchgeführt.

 

Bereits 1921 fand aber die erste Filmvorführung im Flugzeug statt, die Linie Aeromarine Airways zeigte den Film HOWDY CHICAGO an Bord eines Wasserflugzeuges, das von Chicago aus startete.

 

Die erwähnte 1921 vorführung ist mir nicht bekannt, war das damals nitrofilm??

 

Die 1961 vorführung war nicht die erste ... es fanden bereits früher spielfilmvorführungen im liniendienst statt ... weiß jemand genaueres?

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  • 2 months later...
die kopie ist von 1983 ... zumindest kein fading zu erwarten ...

 

Ich habe vermutlich diese Kopie vor zwei Jahren in Bradford gesehen. Sie ist definitiv nicht "gefaded". Allerdings schienen mir die Farben damals etwas ins Gelbliche abzudriften. Aber das war nur mein persönlicher Eindruck. Ich kannte den Film bis zu diesem Zeitpunkt nur vom TV und LaserDisc. Die Todd-AO-Version mit den 30fps war dem gegenüber ein echtes "Aha"-Erlebnis (auch wenn es einen Filmriss gab). Daher: Wiedersehen macht Freude!

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dann hätten wir ... eine 70mm 30fps kopie, eine UP70 kopie, eine super technirama 70 kopie, eine UP70 gestaucht für Cinerama bildwand kopie, eine oder zwei neue 70mm dts kopie(n), ein 35mm<70mm blow-up, ein 55mm<70mm blow-up ... könnte ja fast eine lexikon-weekend der verschiedenen 70mm - formate werden ...

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Auf der selben Webseite gibt es ja auch noch den Prolog von "Windjammer" in herrlichen Rotfarben. Ich dachte jetzt wird bei der Hafenausfahrt der Bildschrim breiter, leider nicht, denn vom 3-streifen Cinemiracle ist nichts zu sehen.

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Auf der selben Webseite gibt es ja auch noch den Prolog von "Windjammer" in herrlichen Rotfarben. Ich dachte jetzt wird bei der Hafenausfahrt der Bildschrim breiter, leider nicht, denn vom 3-streifen Cinemiracle ist nichts zu sehen.

 

Tja, da hättest Du 2006 in Bradford dabei sein sollen :wink:

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[...] Allerdings schienen mir die Farben damals etwas ins Gelbliche abzudriften. Aber das war nur mein persönlicher Eindruck. Ich kannte den Film bis zu diesem Zeitpunkt nur vom TV und LaserDisc. Die Todd-AO-Version mit den 30fps war dem gegenüber ein echtes "Aha"-Erlebnis (auch wenn es einen Filmriss gab). Daher: Wiedersehen macht Freude!

Hatte von 1982 eine neugezogene 70mm-Kopie von AROUND THE WORD IN 80 DAY aus U,S & America gekauft (seltsam billig für $ 6,000.00). Es traf etwas ein, was von Anfang bis Ende eine falsche Farbmaskierung aufwies (Extrem-Gelb). Auf den Startbändern stand "answer print", kann aber kaum als Entschuldigung für die seither grassierenden Kopierfehler gelten. Was unter primitivsten Bedingungen 1949 routiniert noch gang und gäbe war, ist heute offenbar ein Faß mit 7 Siegeln für Mitarbeiter so einiger Kopierwerke.

dann hätten wir ... eine 70mm 30fps kopie, eine UP70 kopie, eine super technirama 70 kopie, eine UP70 gestaucht für Cinerama bildwand kopie, eine oder zwei neue 70mm dts kopie(n), ein 35mm<70mm blow-up, ein 55mm<70mm blow-up ... könnte ja fast eine lexikon-weekend der verschiedenen 70mm - formate werden ...

Das müßte man dann als Hymne singen, so wie "Glorious Technicolor"; weil man das so schön launig aufzählen kann.

 

Allerdings gibt es kein "55mm<70mm-blow-up" in der Kinematographiegeschichte, soweit ich weiß. Man könnte es eher umgekehrt beschreiben. :wink:

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Tja, da hättest Du 2006 in Bradford dabei sein sollen 

Da sind ja die Farben auch nicht besser, oder?

 

Stellst Du jetzt auch noch Ansprüche? :D :D :D

Die Kopie in Bradford war fast schwarzweiß. Dafür aber war der Ton in Deutsch zu hören und das Bild in seiner vollen Breite zu erleben.

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Was unter primitivsten Bedingungen 1949 routiniert noch gang und gäbe war, ist heute offenbar ein Faß mit 7 Siegeln für Mitarbeiter so einiger Kopierwerke.

Ja, da schlägt so manches dem Buch den Boden aus!

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Sieht ja schlimm aus, neben dem Farbstich die Trennlinien. Ich dachte immer Cinemiracle hatte Soft Edge Verlauf im mittleren und jeweils dazugehörigen Rand der beiden Seitenfilmstreifen????

 

Dass man die Trennlinien mittels moderner Computertechnik vollständig eliminieren kann, demonstrierte David Strohmaier dieses Jahr in Bradford anhand eines Ausschnittes von HOW THE WEST WAS WON sehr eindrucksvoll. Auf die nächstes Jahr erscheinende DVD darf man gespannt sein.

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Dass man die Trennlinien mittels moderner Computertechnik vollständig

eliminieren kann, demonstrierte David Strohmaier dieses Jahr in Bradford anhand eines Ausschnittes von HOW THE WEST WAS WON sehr eindrucksvoll. 

Ich habe auch schon mal mit "Ben Hur" demonstriet, dass man mit einem Live Video Mixer mit 2 Eingängen Trennlinien in das Bild einbauen kann und zudem beide Seitenbilder noch zum mittleren Bild wackeln lassen kann. So habe ich das Video als Cineramaversion "verkauft".

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...Ich habe auch schon mal mit "Ben Hur" demonstriet, dass man mit einem Live Video Mixer mit 2 Eingängen Trennlinien in das Bild einbauen kann und zudem beide Seitenbilder noch zum mittleren Bild wackeln lassen kann. So habe ich das Video als Cineramaversion "verkauft"....

 

Manipulieren lässt sich Vieles - aber im Sinne der Filmemacher war das ja ganz bestimmt nicht :wink: Da ist das Entfernen von Trennlinien schon eher das, was die Schöpfer des Systems gerne gehabt hätten, gell?

 

Aber der richtige Purist will es natürlich nie "ohne" - immer nur "mit" :D :D :D

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Wer mehr über das Trennstellenproblem wissen möchte, sollte das Interview mit Cinerama-Ingenieur Wentworth Fling in der Zeitschrift FILM HISTORY lesen. Fling erklärt darin z.B., wie man bei der Produktion des Renault-Dauphine-Werbefilms erstmalig (mit Kodak-Pathé) Farbfilmnegativ aus angrenzenden Gießbahnen bekam, was in Kombination mit anderen Techniken die "Nähte" gegenüber früheren Cinerama-Produktionen so zurücktreten habe lassen, daß anhand des Werbefilms das OK zu den MGM-Produktionen gekommen sei. Anschließend habe MGM aber zahlreiche Verbesserungen ignoriert und mehr auf Kompatibilität (Herabsetzung der Bildfrequenz) Wert gelegt.

 

Kann es nicht gut zusammenfassen, weil technisch so detailliert, ist aber äußerst lesenswert!

 

Scott Marshall: Interview with Dr. Wentworth Fling, the man who brought Cinerama out of the laboratory

FILM HISTORY Volume 15, Number 1 2003

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...wie man bei der Produktion des Renault-Dauphine-Werbefilms erstmalig (mit Kodak-Pathé) Farbfilmnegativ aus angrenzenden Gießbahnen bekam...

 

Kannst Du das bitte näher ausführen? Danke!

 

(Von Kopierwerkstechnik habe ich leider wenig Ahnung...) :wink:

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Ich denke damit ist die gleiche Verfahrensweise wie bei (professionellen) Filmen aus dem Fotobereich gemeint. Für möglichst geringe Schwankungen in der Qualität der Filme und dessen Eigenschaften, werden diese gezielt selektiert. Nebeneinander liegende Bahnen sollten theoretisch die geringsten Schwankungen untereinander aufweisen.

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