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Michael1

Polyester feucht gelagert

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Posted (edited)

Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

 

Wie ließen sich Rollen dieser Art behandeln damit sich die Lagen wieder sauber von einander lösen? z.B. Backen wie sticky-shed Bänder...

Edited by Michael1 (see edit history)

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leider gar nicht. Das Problem hatten wir auch schon mal. Mit normalen "Hausmitteln" geht da nichts mehr. Man könnte versuchen, die Wickel in PER einzulegen, aber das machen nur noch Filmdienstleister da das Zeug als hochgradig Carzinogen eingestuft ist.

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Man könnte versuchen, den Filmwickel mit FilmGuard einzusprühen und auf die Kriechwirkung zu hoffen. Habe ich einmal mit einem ähnlich verklebten Trailer gemacht, da hat's funktioniert. Ein andermal war nichts mehr zu machen. Manche empfehlen FilmRenew, aber das scheint mir auch eine hochtoxische Angelegenheit zu sein...

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Danke für die Vorschläge! Werde ein weiteres Röllchen mal in Filmguard baden.

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Pssst... es geht auch mit WD-40. Habe ich vor 20 Jahren mal auf Anraten eines alten Hasen (Vorführer) mit einer Kiste feuchtgelagerter Trailer gemacht und nebenbei damit auch noch Schimmelstellen beseitigt. Die Trailer gibts noch, haben auch keinen Schimmel mehr bekommen, riechen aber immer noch nach Fahrradwerkstatt 🙂  (aber nicht nach Essig!). 

Rolle hinlegen, leicht mit WD-40 benebeln und einwirken lassen. Anschließend vorsichtig lösen und durch ein Baumwolltuch laufen lassen um das Zeug wieder runterzukriegen. 

Aber wie gesagt, Rückstände bleiben, meine Trailer sind aber auch nicht rot geworden...

  • Thanks 1

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Kein WD40 auf Polyestermaterial, das löst den Schichtträger, da die Unterlage das WD40 nicht aufnimmt, Azetat hingegen schon.

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Ok, das kann natürlich sein, meine Trailer damals waren ziemlich alt, also mit Sicherheit kein Polyester.

Muß auch noch ergänzen, daß ein Technicolor-Trailer dabei war (Der Pate), dem die Behandlung auch nicht bekommen ist,

da war der Lappen nachher ziemlich bunt, hier wurden die Farben angelöst. Da die Trailer aber sowieso entsorgt werden sollten,

war der Verlust verschmerzbar. Wie gesagt, alle anderen Trailer haben es gut überstanden...

 

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Vermutlich wenig, du brauchst etwas, das Wasser enthält. Das soll in ie Gelatineschicht diffundieren, diese anlösen und dann das Öl für die Trennung sorgen, wenn es wieder trocknet. Soweit erkläre ich mir den Vorgang, der da stattfindet. Alkohol, Öl und Wasser als Emulsion dürfte auch gehen, also diverse Parfüme wären möglich. Ich habe mal den Linsenkitt der Klangfilmtongeräte entfernen müssen, weil spröde und auskristallisiert. Ging mit Kölnisch Wasser wunderbar, mit Spiritus, nur Wasser, Öl, Bremsenreiniger, Lösemittel nicht.

Warum, nun ich erkläre mir das so, das der Alkohol das Öl als Emulsion mit dem Wasser zusammen das Lösemittel für das Naturharz ergab. Gegen die Einzelkomponenten war das Harz beständig.

Jens

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Posted (edited)

Wie wäre es mit den gegenwärtig überall verfügbaren Desinfektionsmitteln respektive Gemischen? Typisch 70-80% Isopropanol oder Ethanol, und 20-30% destilliertes Wasser. War das nicht auch die Rezeptur von Drysonal von Tetenal?

Die kommerziellen Gemische enthalten ggfs. noch Glyzerin, etc, aber erstens weiss ich nicht, ob das schädlich ist, und zweites ist sowas auch schnell und preiswert selbst gemixt. Frage ist, wie man es dann ohne Neuverkleben getrocknet kriegt...sehr langsames Umspulen über lange Luft-Strecke und ein Fön dazwischen?

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)

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Da hier Chemiker präsent zu sein scheinen, eine kurze Frage zu Chemie: kennt jemand zufaellig die chemische Komposition des "Loesers" fuer alte Matrizen-Umdrucker (Spirit-Carbon)? Der Großteil war wohl Ethanol aber die Zusätze? Waschbenzin? Azeton? 

 

Meine Frage deshalb, weil die Originalchemie seit Jahren nicht mehr hergestellt wird (durch Fotokopierer ist die Technologie obsolet geworden). 

 

 

Danke und gruß 

 

jorg 

 

 

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