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Filmnostalgie


Cremers Claus

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Am 30.1.2023 um 22:10 schrieb Cremers Claus:

Hier ist ein klarer Beweis der korrekten Bildformate aus meinem privaten Videokanal.

 

Wow, Du hast einen eigenen U2B Kanal als "Sioux Indy".

 

 

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Graustufen und Nitrofilm.

 

Habe eine 4K digitalisierte Version von "Kinder des Olymp" (1945) gesehen. Im Vorspann stand zu lesen, das es sich um Nitrofilm (negativ aus der Kamera) gehandelt hat.

Ich fand die Graustufenverteilung etwas seltsam, kann das gar nicht recht beschreiben, mehr in den hellen Bereichen verteilt und trotzdem ein hartes tiefes schwarz. Ist das Nitrofilm geschuldet oder nur was kreatives aus der Postproduktion.

 

olymp.jpg

olymp1.jpg

Edited by ruessel (see edit history)
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Und hier noch interessantes zu den Dreharbeiten:

 

https://www.spiegel.de/geschichte/kinder-des-olymp-dreharbeiten-grosses-theater-a-1021960.html

 

Zitat

54 Wochen lang lief "Kinder des Olymp" im Kino Madeleine, angeblich vergeht noch heute kein Tag in Paris, an dem der Film nicht irgendwo in der Hauptstadt zu sehen ist. Obwohl sich Carnés Mentor Feyder zunächst zurückhaltend äußerte, wurde der Film später vom französischen Kinopapst François Truffaut heiliggesprochen. 1984, sechs Monate vor seinem Tod, bekannte Altmeister Truffaut: "Ich habe 23 Filme gemacht und würde sie alle eintauschen, wenn ich die Chance gehabt hätte, nur diesen einen zu drehen: die 'Kinder des Olymp'."

 

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Auch hier wieder Mangel an Kenntnis der Tatsachen

 

Die Originale waren früher dichter. Nicht nur, weil sie mehr Silber enthielten, sondern weil man auch stärker ausentwickelt hat. Von einem dichten Negativ kann man härtere Positive herstellen und mehr Kontrast war gefragt, weil die Objektive blankes Glas hatten. Mit der Vergütung der Linsen stieg der Bildkonstrast im Kino, worauf etwas weichere Kopien gezogen wurden. Wenn man also so ein Original abtastet, muß man Kontrast und Dichte anpassen.

 

Das hat mit dem Nitroträger nichts zu tun, rein gar nichts.

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Zitat

Die Restaurierung von Les Enfants du paradis (Kinder des Olymp) dauerte etwas mehr als vier Monate und erforderte fast 15.000 Arbeitsstunden. Es kostete Pathé, Produzent und Eigentümer des Films, „Hunderttausende von Euro“, einschließlich der von Léon Rousseau bereitgestellten Restaurierung des Tons von LE Diapason.

https://www.nouvelobs.com/culture/20121024.AFP3010/les-enfants-du-paradis-restaure-en-tres-haute-definition-sur-les-ecrans.html

 

Du glaubst wirklich "eclair laboratoire paris" hat keine Ahnung von alten Negativen?

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Ich glaube es nicht, ich weiß es. Sie sprechen von restauration, stellen jedoch kein frisches bestes DupPos her. Sie sind wie alle anderen dem Wahn erlegen, mit dem Rechner könnten Filme gerettet werden. Es ist vorbei. Alle laufen in die falsche Richtung. Man wird künstliche Intelligenz auf einen Thron heben und die eigene, natürliche gleichzeitig beerdigen.

https://kinematheken.info/filmtechnik-wer-braucht-noch-filmtechnik/

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Am 7.2.2023 um 11:24 schrieb Der rosarote Panther:

Wer mag den Streifen auch so gerne, wie ich?

 

 

Na ich !

 

Ein beeindruckender, mit Liebe zum Detail gemachter Film. Insbesondere die Darstellung von Michael Landau als Bela Lugosi hat mich förmlich aus dem Sessel geblasen.

 

Aber man braucht gute Nerven. "Erträgst Du die schockierenden Fakten... über Angora tragende Requisitenräuber aus Hollywood !?"

Edited by Lichtspieler (see edit history)
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Man kann übrigens Ed Woods Erstlingswerk "Glen or Glenda" auch komplett (inklusive vorangestellten Trailer) auf YouTube sehen. Allerdings nur im O-Ton, denn soweit ich weiß, gab es nie eine deutsche Synchronisation. Hier ist der Link dazu:

 

 

Im Film "Ed Wood" gibt es eine Szene, die ich zum Brüllen komisch finde. Es ist Halloween, Ed und Bela schauen sich einen von Belas alten Dracula-Filmen im Fernsehen an. Bela trägt dabei sein altes, dazu passendes Kostüm und die Vampirzähne. Dann klingelt es an der Tür und Bela ruft aufgeregt: "Ah Kinder, ich liebe Kinder!" Er öffnet die Haustür, schwingt seinen Umhang herum und zeigt seine Vampir-Fratze. Alle Kinder laufen schreiend weg, bis auf ein kleiner Junge. Bela fragt ihn: "Hast Du denn gar keine Angst vor mir mein Kleiner, hä"? Und der Knirps antwortet: "Nein, wieso? Ich weiß doch ganz genau, dass die Zähne da gar nicht echt sind"! Bela schaut ganz verblüfft von dieser schlagfertigen Antwort drein. Da kommt Ed um die Ecke, nimmt seine dritten Zähne heraus, hält sie dem Jungen vor dessen Gesicht und fragt: Ach ja, und was hälst Du hiervon"? Der Junge nimmt kreischend Reißaus. Dann fragt Bela Ed: "Wie machen Sie das Eddy"? Antwort: "Zahnersatz, die echten habe ich im Krieg verloren". 🤣

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vor 11 Stunden schrieb Der rosarote Panther:

Man kann übrigens Ed Woods Erstlingswerk "Glen or Glenda" auch komplett (inklusive vorangestellten Trailer) auf YouTube sehen. Allerdings nur im O-Ton, denn soweit ich weiß, gab es nie eine deutsche Synchronisation. Hier ist der Link dazu:

 

Ed Wood ist einfach Kult

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