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30m Spulen


Carena48
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Am 17.6.2022 um 20:33 schrieb DC:

 

 

Was fuer mich und viele anderen  interessant wäre, das ist der Kern fuer den Entwurf der Steckspule.  Das dann noch mit Kunststoffplatten verschraubt und die Steckspule müsste hinhauen. Nur der Kern muss teilbar sein und ich befuerchte der Kunststoff bricht ggf. beim Zug auf die ersten Meter.

 

Hintergrund: Steckspulen in 2000m sind schwierig zu finden. Meist alle bis zu 1800m

 

Ist der Kunststoff denn "schlagfest"?

 

Das (da einfach zu verarbeiten) oft verwendete PLA dürfte zum einen nicht stabil genug dafür sein, zum anderen ist es kein langhaltbarer Kunststoff. Aber auch bei Verwendung von ABS (schwieriger zu drucken) sehe ich für diesen Anwendungsfall schwarz. Es wirken bei einer so großen Steckspule ja doch enorme Kräfte auf den Kern. Grundsätzlich ist es aber der richtige Ansatz, die Seitenteile nicht zu drucken, sondern aus Metall oder Kunststoff schneiden zu lassen. Das geht mit Laser oder Wasserstrahl. Für den Kern muss schon Metall her. Am besten eine kleinere 35mm-Steckspule ausschlachten, wobei die Befestigung des Kerns am Seitenteil bei den Steckspulen von Winkel schon immer problematisch war. Irgendwann lockert sich der eingepresste Flansch. Bei 600m geht es noch, aber 1800/2000m sind aufgrund der Kräfte, die beim Beschleunigen und Bremsen auftreten, heikel.

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vor 1 Stunde schrieb filmfool:

 

Das (da einfach zu verarbeiten) oft verwendete PLA dürfte zum einen nicht stabil genug dafür sein, zum anderen ist es kein langhaltbarer Kunststoff. Aber auch bei Verwendung von ABS (schwieriger zu drucken) sehe ich für diesen Anwendungsfall schwarz. Es wirken bei einer so großen Steckspule ja doch enorme Kräfte auf den Kern. Grundsätzlich ist es aber der richtige Ansatz, die Seitenteile nicht zu drucken, sondern aus Metall oder Kunststoff schneiden zu lassen. Das geht mit Laser oder Wasserstrahl. Für den Kern muss schon Metall her. Am besten eine kleinere 35mm-Steckspule ausschlachten, wobei die Befestigung des Kerns am Seitenteil bei den Steckspulen von Winkel schon immer problematisch war. Irgendwann lockert sich der eingepresste Flansch. Bei 600m geht es noch, aber 1800/2000m sind aufgrund der Kräfte, die beim Beschleunigen und Bremsen auftreten, heikel.

Ich verwende nur PETG das ist stabil und UV und Wetteresistend. Mache viel in Gartenbahn ,deswegen kenne ich das Material gut.

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Welche Vorteile würde Teflon hier bieten? Eine extrem geringe Benetzbarkeit wird hier eigentlich nicht gebraucht…

Zudem extrem teuer, nicht sehr hart und vermutlich hierfür nicht stabil genug.

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Warum. Kann doch jeder selber drucken ,denn die Dateien sind öffentlich und für jeden zugänglich bei Thingiverse. Es wäre nicht in Ordnung mit der Arbeit anderer ,die das noch freiwillig der Community zur Verfügung stellen, Geld zu machen. Ist nicht mein Stil.

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vor 1 Stunde schrieb filmfool:

Wenn dann Gebrauchsmuster 😉

 

Wie hoch schlagen die Stromkosten zu Buche?

Habe ich noch nicht gemessen. Aber selbst wenn es 1kwh wären dann eben nochmals 30 Cent drauf. Muss ich mal wirklich nachmessen.

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Hehe, und dann noch die Versandkosten für Filament … und Strom 🤪

 

Im Ernst: das ist ja alles vernachlässgbar! Interessanter finde ich die Frage: gibt es Materialien, die für Spulen generell ungeeignet sind, weil sie zB dauernd zu unangenehmer, stat. Aufladung führen? Oder ist auch das ein eher uninteressanter Nebeneffekt?

 

Ich denke (ohne konkrete Vorstellungen zu haben) an Materialien wie zB Acrylglas, die sich eben sehr gut laserschneiden lassen. Geht halt schneller und dann doch wieder evtl interessant für mögliche Steckspulen 🙂

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Am 20.6.2022 um 10:09 schrieb renehaeberlein:

in verschiedenen Grössen.

Wird kein Problem sein, mit Cura ist skalieren ja ziemlich einfach. Da sich die Achsen getrennt skalieren lassen, kannst Du sogar ovale Spulen mit passenden Dosen drucken - das wär doch mal ein Hinkucker für den nächsten Oster-Film 🙂

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Am 20.6.2022 um 08:24 schrieb filmfool:

 

Das (da einfach zu verarbeiten) oft verwendete PLA dürfte zum einen nicht stabil genug dafür sein, zum anderen ist es kein langhaltbarer Kunststoff. Aber auch bei Verwendung von ABS (schwieriger zu drucken) sehe ich für diesen Anwendungsfall schwarz. Es wirken bei einer so großen Steckspule ja doch enorme Kräfte auf den Kern. Grundsätzlich ist es aber der richtige Ansatz, die Seitenteile nicht zu drucken, sondern aus Metall oder Kunststoff schneiden zu lassen. Das geht mit Laser oder Wasserstrahl. Für den Kern muss schon Metall her. Am besten eine kleinere 35mm-Steckspule ausschlachten, wobei die Befestigung des Kerns am Seitenteil bei den Steckspulen von Winkel schon immer problematisch war. Irgendwann lockert sich der eingepresste Flansch. Bei 600m geht es noch, aber 1800/2000m sind aufgrund der Kräfte, die beim Beschleunigen und Bremsen auftreten, heikel.

 

Schade, dass es die alte Gallery nicht mehr gibt und auch nicht archiviert bzw. gesichert wurde. Es sind ja auch nunmehr fast 20 Jahre vergangen 😮

 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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