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Ein absolut seltenes Sammlerstück: Geyer 16mm-Filmrojektor aus den 1920er Jahren!


Empfohlene Beiträge

  • 4 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

Tiefe Einblicke und das Geheimnis dieses fast 100 Jahre alten Filmprojektors gelüftet 😮
"Prof. Dr. Dr. dipl. med. dent. M. Rille" führte die Kontrolluntersuchung durch 😉
Ich mag ihn einfach nicht zerlegen, was wohl auch eine gute Entscheidung ist. 🙂

Deutlich erkennbar: Transportstift (Mitnehmer) und Sperrscheibe befinden sich auf 2 axialen Ebenen 😮

 

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Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
  • 1 Monat später...
Geschrieben

Heute Nacht wurde mein Geyer PA25 von einem Sammler aus den USA erworben und bezahlt. Es wird gewissermaßen eine "Familienzusammenführung" stattfinden, da er die dazugehörige Geyer 16mm-Kamera besitzt. Das finde ich sensationell! Grandios! Überwältigend. Am besten ich liefere ihn persönlich in die USA 😉

  • Like 1
  • Thumsbup 2
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Nun ist er fort, mein kleiner ca. 100 Jahre alter Geyer PA25 16mm-Filmprojektor, auf einer lange Reise nach New York, wo er wohl ein besseres Leben haben wird, denn der bekannte Schauspieler & Produzent möchte ihn sogar wieder restaurieren. Ich hoffe er kommt heil in New York an, wo er bereits auch von seiner Geyer 16mm-Filmkamera sehnsüchtig erwartet wird. Ich muss gerade unweigerlich an die Wim Wenders-Filme "Alice in den Städten" und "Don't come knocking" mit Sam Shepard (R.I.F.) denken.

Ich habe gerade mglw. herausgefunden, warum er so ein spezielles Malteserkreuzgetriebe hat. Meiner Auffassung nach, lässt sich so der Projektor etwas kompakter gestalten weil der Durchmesser vom Malteserkreuz bzw. Sternrad wesentlich kleiner ist, als bei herkömmlichen Malteserkreuz- bzw. Sternradgetrieben. In axialer Ebene ist ohnehin Platz, der so effizient genutzt werden kann. Schade, dass es kaum Infos gibt,
 

  • 4 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

So nach 3 Wochen ist der 100-Jährige, der hier aus dem Keller floh und nach New York flog, auch dort angekommen. Kamera und Projektor sind vereint 🙂

 

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                                                                              Happy End

                                                                         

                                                                             ❤️ :610_movie_camera: :611_projector: ❤️

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
  • Like 3
  • Thumsbup 1
  • 2 Jahre später...
Geschrieben
Am 27.3.2024 um 15:35 schrieb Martin Rowek:

Sonderausstellung vom 29. April - 31. Oktober 2024
Karl August Geyer - Pionier der Kinotechnik / Ilmenau - Goethe- und Universitätsstadt

 
Ein besonderes Schmankerl:
 


Karl August Geyer verstarb 1964 in Hamburg.

Und am Schluss, mein Lieblings-Kinofilmprojektor, auf dem ich einst das Vorführen erlernte: Die Bauer B14 😃👍

  • Like 1
Geschrieben

Die Leistungen Karl Geyers seien unbestritten. Wo er aber keine Erfindungen machte, die Ahnungslose als Geyers annehmen, möchte ich, um der Filmtechnikgeschichte zu dienen, klarstellen:

 

Das schrittweise Perforieren mit Fangstiften in Verbindung mit Werkzeug für jeweils eine Lochgruppe pro Bild hat Stuart Williamson in England erfunden. Ich nehme an, Geyer habe von Williamson & Son eine Lizenz genommen oder die Verfälschung ist so, daß einer/einem die Bell-&-Howell-Perforiermaschine, die in dem Film zu sehen ist, als Geyer-Apparat dargeboten wird. Es ist nicht schlüssig zu beurteilen.

 

Der Name Oxberry wird auch nicht genannt, während wir eine Trickkopieranlage von John Oxberry sehen.

 

Der Beweis, daß maschinelles Entwickeln besser wäre als manuelles, ist nirgends gegeben. Der einzige Vorteil der Maschine ist praktisch unbegrenzte Filmlänge.

 

Mit Christoph Geyer seit vielen Jahren bekannt habe ich wirklich rein gar nichts gegen die Familie. Bei Herrn Koerber sieht es wenig anders aus, weil ich ihm historische Vermischungen schon nachweisen mußte.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb simple.joy:

Das ist eine tolle Geschichte! Vielen Dank fürs Teilen. Wurde zufällig auch dokumentiert welches Objektiv auf dem Projektor war bevor er in die USA gewandert ist?


Es müsste wohl ein 50er gewesen sein mit durchschnittlicher Lichtstärke, ich habe den Geyer PA-25 so wenig wie möglich belastet, um ihn zu schonen. Mich hat auch nur das "Herz" dieses Projektors interessiert, zu welchem ich mir auch Zugang verschafft habe 🙂 Und dann schickte ich ihn gut verpackt auf die Reise, dank Bauschaum aus dem Baumarkt. Es war geplant, ihn direkt durch mich zu überführen, jedoch war der Versand erheblich günstiger, eine Mitnahme im Handgepäck wahrscheinlich schwierig und ob man mich selbst in die USA hätte einreisen lassen, wäre wohl auch fraglich gewesen...

Taco Bell go home, Taylor Swift welcome!

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Martin Rowek:

und ob man mich selbst in die USA hätte einreisen lassen, wäre wohl auch fraglich gewesen...

Wieso? Hast Du etwa was ausgefressen? Mal so überhaupt nicht Neugierig gefragt... So lange Du auf keiner Fahndungsliste stehst, lässt man Dich doch als Tourist jederzeit rein. Du willst ja nicht gleich dort als illegaler Einwanderer Leben und Arbeiten... Oder hast Du das insgeheim vor? 😁Ich weiß, ich bin "e echdie Vorwitztut" (wie man bei uns im Saarland so schön sagt) 🤪

  • Smile 1
Geschrieben (bearbeitet)

Ne, aber man kommt wohl auch nicht rein, wenn man sich negativ über die USA äußert. Ob das stimmt, weiß ich jedoch nicht. Einem Touristen wurde wohl schonmal die Einreise verwehrt. Auch auch weiß ich nicht, ob es stimmt.

Mal davon abgesehen, bin ich auch garnicht scharf drauf, in einem Schmalrumpf-Flieger (Single Aisle) mit 2 Triebwerken und einem erweitertem Tank 6h über den großen Teich zu fliegen.  Die Einreiseformalitäten sind m. W. auch nicht gerade niedrigschwellig.

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Martin Rowek:

Ne, aber man kommt wohl auch nicht rein, wenn man sich negativ über die USA äußert.

Du darfst immer noch sagen, was Du willst. Bei uns herrscht nach wie vor Meinungsfreiheit. Auch ich bin nicht gerade positiv von den U.S.A. angetan. Den Grund dafür kann sich jeder wohl denken. Das hindert mich persönlich jedoch nicht daran, dieses Land auch mal zu Besuchen. Ein jeder hat seine persönlichen Ansichten, die er auch in den Staaten immer noch frei äußern darf (zum Glück). Daran dreht auch so ein Düffeldoffel wie Trump nichts dran. Das mit dem Flugzeug, verstehe ich in Sofern jetzt, dass Du wohl etwas Platzangst hast und der Technik nicht so ganz über den Weg traust. Okay, vielleicht, kann man da ja im Voraus schauen, welche Fluggesellschaft mit einer Maschine deines Vertrauens fliegt.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Der rosarote Panther:

So lange Du auf keiner Fahndungsliste stehst, lässt man Dich doch als Tourist jederzeit rein

Das ist eine Annahme, die definitiv so nicht mehr gültig ist. 
Sowohl Touristen als auch Geschäftsreisende werden zunehmend oft abgewiesen oder in verschiedenerlei Schwierigkeiten gebracht. Mach dich mal mit den aktuellen ESTA Regeln vertraut, dann weißt Du mehr — auch dass es durchaus relevant ist, wie kritisch Du Dich äußerst. (Gehört hier nicht her aber ist so als Aussage eben einfach nicht mehr richtig.)

  • Thumsbup 2
Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb Der rosarote Panther:

Okay, das stimmt mich jetzt aber mehr als Nachdenklich. Sind wir mittlerweile schon so weit gekommen, das wir nicht mehr sagen dürfen, was wir wollen? Na Dankeschön... 

nicht in den beiden Großmächten und dem dritten im Osten, das sich dafür hält.

  • Sad 1
Geschrieben (bearbeitet)

Politische Diskussionen können unter der Rubrik Talk weitergeführt werden z.B. unter dem Thema "Abbau der Demokratie" oder "Aufbau eines demokratischen Sozialismuses ohne Diktatur" Dass der Kapitalismus mMn nun zusammenbricht, dürfte ja nun jeder sehen.

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
  • Smile 1
  • Sad 1

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