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Savoy Hamburg: 1. deutsches Todd-AO-Kino


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Und solche "Filmtheater" werden immer seltener :cry: zu viele sind schon dem Multiplexwahn zum Opfer gefallen und noch immer ist kein Ende in Sicht.

 

Es schmerzt immer wieder wenn solche Erlebnisorte fĂŒr immer schließen.

 

Da hÀngen unvergessliche Erinnerungen dran. Das kann KEIN Glaspalast mehr heute bieten.

 

:?

Geschrieben

Bischen verklÀrt und nur teils richtig, aber nett.

 

Nur ein Beispiel. Der Erbauer war nicht durch Krankheit an neuer GeschĂ€ftsfĂŒhrung interessiert, sondern schlichtweg pleyte, und mußte aus diesem Grund gegen Abtretung der Hypothekenschuld verkaufen.

 

Todd AO Filme gabs nur gegen 6 stellige DM Vorauszahlungen, Geld das ihm nach dem Bau fehlte.

80 days lief in Cinemiracle Schmalfilm mit Magnetton usw....

... Ärgerlich nur, daß diese Legenden durch solche Berichte eine schei nbar wissenschaftliche Basis erhalten.

 

Und die letzten Filme in Todd AO waren Lawrence von Arabien (237 min D EA) und In 80 Tagen (D WA 1968), letzterer ganz legal in einer öffentlichen Vorstellung zu 15 DM.

Die 70mm Projektion mußte fort, da die VorfĂŒhrenden permanent "Beschwerden uber den Schrott" von sich gaben. Durch Kauf und Einbau einer neuen FP30 mit 5000 SpulenkapazitĂ€t, Entsorgung von DP und Tellerdreck waren plötzlich alle Beschwerden Vergangenheit, und es lief glatt ohne Probleme. Nicht alles alte ist halt gut.

 

Aber ĂŒber dieses Haus gibt es noch genĂŒgend Infos auch hier im Forum, und in der Galerie auch BWR Bilder.

 

St.

Geschrieben

Biete hier noch ein Heft von Bauer an.

 

 

" 70mm Projektion mit Bauer"

 

Ist Original, hat 37 Seiten und behandelt DIE Bauer U2.

 

ZusÀtzlich sind noch einige SchaltplÀne von Siemens TODD-AO Tonanlage dabei.

 

Preis 30€ plus Versand. Bei Intresse bitte PN. Gruß Schneider.

Bei aller Liebe zum Breitfilm: das gehört doch aber eher in die Rubrik "Biete"?

Und Bauer U2 hatte nie im SAVOY gestanden, also bitte nicht alles miteinander vermengen.

Danke Dir.

 

Und solche "Filmtheater" werden immer seltener :cry: zu viele sind schon dem Multiplexwahn zum Opfer gefallen und noch immer ist kein Ende in Sicht.

 

Es schmerzt immer wieder wenn solche Erlebnisorte fĂŒr immer schließen.

 

Da hÀngen unvergessliche Erinnerungen dran. Das kann KEIN Glaspalast mehr heute bieten.

 

:?

Ist ja nicht geschlossen, sondern durch die Hamburger Kinemathek weitergefĂŒhrt.

Aber der Saal sieht heute anders aus: profaner Försterling-Stil der neumodischen Renovierungen von Anfang der 1990er Jahre, also eher mulitplexal wirkend. Ohne die immer hoch "halbwegs" grosse Bildwand und den netten Eingangsbereich wÀre das Kino nichts Besonderes mehr.

Man hÀtte das GRINDEL retten sollen und die Panorama-Bildwand wiederherstellen sollen: dieses war das fortschrittlichste aller Roadshow-HÀuser, scheint mir.

Geschrieben

Der Artikel ist einfach nur Ă€rgerlich und fĂŒrchterlich dumm.

SorgfÀltige journalistische Arbeit kann heute nicht mehr erwartet werden.

Oder es sollen, wie nach dem U(ntergang der deutschen Staaten Legenden und Halbwissen, gepaart mit LĂŒgen die RealitĂ€t verschleiern.

Schade auch, so etwas ungeprĂŒft ins web zuz stellen. Aber die Seite hielt ich nie fĂŒr eine seriöse Quelle, man schaue sich den Norrelco AA Kult an, wo auch kaum was stimmt.

 

St

Geschrieben
Der Artikel ist einfach nur Ă€rgerlich und fĂŒrchterlich dumm.

SorgfÀltige journalistische Arbeit kann heute nicht mehr erwartet werden.

Oder es sollen, wie nach dem U(ntergang der deutschen Staaten Legenden und Halbwissen, gepaart mit LĂŒgen die RealitĂ€t verschleiern.

Schade auch, so etwas ungeprĂŒft ins web zuz stellen. Aber die Seite hielt ich nie fĂŒr eine seriöse Quelle, man schaue sich den Norrelco AA Kult an, wo auch kaum was stimmt.

 

St

 

Ich hoffe doch sehr, dass Du einen ergĂ€nzenden bzw. korrigierenden Artikel bereits an Thomas Hauerslev zur Publikation geschickt hast. WĂ€re doch jammerschade, wenn Du die Leser der von Dir kritisierten Seite mit Halbwissen und Legenden einfach so im Dunkeln stehen lĂ€sst. Nicht nur ich, auch viele andere Fans weltweit freuen sich ĂŒber fachkundige BeitrĂ€ge zum Thema 70mm. Und dafĂŒr ist Thomas' Website eine wirklich tolle Anlaufstelle.

Geschrieben

Hauerslev fĂŒhrt durchaus noch andere klassische 70-mm-Projektoren auf:

 

http://in70mm.com/projectors/index.htm

 

Ich habe gerade nachgesehen - die Domainnamen

 

www.ich-hasse-philips-kinotechnik.de

www.dp70-hatepage.com

www.u2rules.com

 

sind noch zu haben. Wie wĂ€r's mit einer Seite, die die schockierenden Fakten ĂŒber hollĂ€ndische Breitfilmtechnik schonungslos anprangert? ;)

Geschrieben
WÀre doch jammerschade, wenn Du die Leser der von Dir kritisierten Seite mit Halbwissen und Legenden einfach so im Dunkeln stehen lÀsst.

Vielleicht gelingt es Dir, auf dem Widescreen-Sektor den Anfang neuer Erkenntnisse zu begrĂŒnden? Mit 51 dĂŒrfte sich so einige Weisheit angesammelt haben. Inbesondere zur Filmproduktionspolitik und zur Restaurierungsgeschichte wĂ€re noch viel zu entdecken.

Schicke T-Shirts, die mich an Kaufhauskinomitarbeiter mit THX und Dolby erinnern, sind schon mal ein guter Anfang, um Flagge zu zeigen.

Weiter so. :D

Geschrieben
WÀre doch jammerschade, wenn Du die Leser der von Dir kritisierten Seite mit Halbwissen und Legenden einfach so im Dunkeln stehen lÀsst.

Vielleicht gelingt es Dir, auf dem Widescreen-Sektor den Anfang neuer Erkenntnisse zu begrĂŒnden? Mit 51 dĂŒrfte sich so einige Weisheit angesammelt haben. Inbesondere zur Filmproduktionspolitik und zur Restaurierungsgeschichte wĂ€re noch viel zu entdecken.

Schicke T-Shirts, die mich an Kaufhauskinomitarbeiter mit THX und Dolby erinnern, sind schon mal ein guter Anfang, um Flagge zu zeigen.

Weiter so. :D

 

Schon wieder so ein Thread-Abweichler.... :wink:

  • 3 Wochen spĂ€ter...
Geschrieben
Bischen verklÀrt und nur teils richtig, aber nett.

 

Nur ein Beispiel. Der Erbauer war nicht durch Krankheit an neuer GeschĂ€ftsfĂŒhrung interessiert, sondern schlichtweg pleyte, und mußte aus diesem Grund gegen Abtretung der Hypothekenschuld verkaufen.

Seine Frau (inzwischen ĂŒber 80 Jahre alt) hat bis vor Kurzem noch im StreitÂŽs (Hamburg) als Kassiererin gearbeitet, um die Schulden teilweise zurĂŒckzahlen zu können.

 

Übrigens ist das SAVOY wieder eröffnet worden. Abgesehen davon, dass nur noch 22 SitzplĂ€tze pro Reihe stehen (dĂŒrfen) und die schönen glatten WĂ€nde mit rotem gefalzten Stoff bespannt wurden ist es weitgehend unverĂ€ndert geblieben.

Betrieben wird es derzeit vom Kommunalen Kino Hamburg und trÀgt den Namen METROPOLIS. Hintergrund ist der Abriss des ehemaligen METROPOLIS neben der Staatsoper, das originalgetreu wieder aufgebaut wird.

Ich habe ja die Hoffnung, dass sich bis zur Fertigstellung des METROPOLIS das SAVOY in St. Georg etablieren kann und nach RĂŒckkehr der Betreiber an die alte WirkungsstĂ€tte weiter als Kino genutzt werden kann.

 

Es ist einfach zu schön, in diesem alten Filmpalast einen Film erleben zu können.

  • 1 Monat spĂ€ter...
Geschrieben
...Übrigens ist das SAVOY wieder eröffnet worden. Abgesehen davon, dass nur noch 22 SitzplĂ€tze pro Reihe stehen (dĂŒrfen) und die schönen glatten WĂ€nde mit rotem gefalzten Stoff bespannt wurden ist es weitgehend unverĂ€ndert geblieben.

Betrieben wird es derzeit vom Kommunalen Kino Hamburg und trÀgt den Namen METROPOLIS. Hintergrund ist der Abriss des ehemaligen METROPOLIS neben der Staatsoper, das originalgetreu wieder aufgebaut wird.

Ich habe ja die Hoffnung, dass sich bis zur Fertigstellung des METROPOLIS das SAVOY in St. Georg etablieren kann und nach RĂŒckkehr der Betreiber an die alte WirkungsstĂ€tte weiter als Kino genutzt werden kann.

 

Es ist einfach zu schön, in diesem alten Filmpalast einen Film erleben zu können.

 

Ich bin ja bekennender Fan des SAVOY (s. auch mein Avatarbild).

Und dort letztens James Bond "Moonraker" wieder auf der (auch heute noch) sehr großen Leinwand wiederzusehen, war echt ein Highlight fĂŒr mich :D Die rote Stoffbespannung ist ĂŒbrigens nicht erst, seit es Metropolis heißt, es stammt noch aus der UFA-Renovierung. Die vorher vorhandene Kupfertapete hatte ĂŒbrigens frĂŒher ganz fĂŒrchterliche Halleffekte zur Folge. Das ist jetzt aber nicht mehr so.

 

Ich habe neulich mit dem VorfĂŒhrer des Savoy/Metropolis gesprochen, und er sagte mir, dass es ernsthafte Überlegungen gibt, das Savoy auch nach dem RĂŒckzug des Metropolis zum Dammtor, weiter zu betreiben. Er sagte, dass die Überlegung ist, die "großen Filme" dort zu zeigen, die anderen dann im wiedereröffneten Metropolis. An Bedeutung könnte es auch in der Zukunft gewinnen, weil es GENAU zwischen dem Hauptbahnhof und der grade neu entstehenden BĂŒro-City liegt.

 

Nachdem das alte Passage-Kino ja nun doch gerettet wird, hoffe ich natĂŒrlich instĂ€ndig, dass das Savoy auch bestehen bleiben darf.

 

Ja, solche Kinos sind alt, aber sie haben/bekommen auch Digitaltechnik.

Und sie haben allemal soviel mehr Charme als die VorfĂŒhr-Einheits-RĂ€ume von CinemaxX, UCI und Co...

 

Viele GrĂŒĂŸe

 

Stefan

Geschrieben

Jaja, immer dieser Streit wegen DP 70 und Bauer U2.

 

Vor knapp 5 Jahren wurde hier schonmal die "erste Halbzeit" ala Werner vom Duell Stefan gegen Cinerama ausgetragen. Könnte der Autor von damals bitte mal endlich die "zweite Halbzeit" schreiben?

 

Darf der Text - auch wenn er lang ist, hier nochmal gepostet werden?

 

Bittesehr:

 

 

 

Ihr beide seid unmöglich!

 

Euch beide möchte ich mal im Duell sehen: cinerama mit der DP70 in der einen Ecke - gegen - Stefan2 mit einer U2 in der anderen Ecke.

 

Runde 1:

 

Der Gong ertönt - beide springen aus ihrer Ringecke auf und entfernen zunĂ€chst das Objektiv ihrer Maschinen. WĂ€hrend cinerama mit einem lockeren Schwung die Feststellschraube löst, kramt Stefan2 noch in seiner Werkzeugkiste, um einen passenden InbusschlĂŒssel zu suchen.

Diesen leichten Vorteil nutzt cinerama gekonnnt aus, indem er sich schon an das Stapeln der 35mm-Aluminiumspulen macht. Das bereitet ihm einige Schwierigkeiten, da die Mitnehmerzapfen der DP70-Spulen...der Gong ertönt.

 

Runde 2:

 

Der Gong ertönt erneut - Stefan2 kann mitlerweile ausgleichen, da die grĂŒnen Blechspulen problemlos aufeinander zum Liegen kommen. Beim Demontieren der oberen SpulenkĂ€sten stellt sich heraus, daß cinerama drei Teile in HĂ€nden hĂ€lt: Spulenarm und der 2teilige, aus Blech gefertigte Spulenkasten. Stefan2 hingegen kann nur 2 Teile vorweisen: den gegossenen Spulenarm mit dem hinteren Teil des fast viereckigen Spulenkasten und die gegossene Spulenklappe. Das Publikum rast. Wer wird von den Beiden erneut einen Punkt erhalten? Inzwischen wird das Projektorenöl abgelassen. Stefan2 ist fast fertig, bei cinerama lĂ€uft das Öl und lĂ€uft und lĂ€uft und....Gong.

 

Runde 3:

 

Gong - die KabelanschlĂŒsse an den Motoren werden gelöst. Mit wenigen Handgriffen entfernt cinerama den auf 230V laufenden Motor. Stefan2 macht sich mit viel Freude an seinen Drehstrom-Kawenzmann heran und zieht ihn elegant nach hinten ab. Eine klitzekleine Unachtsamkeit lĂ€ĂŸt ihn an seine Sicherheitsschuhe denken, die an einem sicheren Platz in seinem Schuhregal stehen. Fairerweise wird diese Runde abgebrochen. Die Fortsetzung des Duells wird vom Schiedsrichter > T-J < auf Übermorgen verschoben.

 

Aber nun ist es wirklich soweit. Das Duell cinerama mit einer DP70 gegen Stefan2 mit einer U2 kann nun fortgesetzt werden.

 

Beide Kontrahenten stehen sich im Ring gegenĂŒber und warten auf den Gong zur vierten Runde. Und da ist er auch schon....

 

4. Runde

 

Gong....Fest entschlossen steht Stefan2 vor seinem Lampenhaus und hat einen weißen Kittel, Gesichtsschutz und Handschuhe angelegt. Noch vor der erneuten Duellaufnahme hat er dem Schiedsrichter versichert, daß ihn der Gipsfuß bei dieser Arbeit nicht behindert. Er öffnet sein BL 11 X-Lampenhaus, um den Hilfsspiegel auszubauen, um anschließend die SchutzhĂŒlle um den 2.500 W Vertikal-Xenonkolben anbringen zu können. cinerama schĂŒttelt derweil seinen Kopf, denn eine 2.500 W Vertikal-Xenonlampe wĂŒrde niemals in sein Lampenhaus kommen. Er schwört lieber auf die tageslichtĂ€hnliche spektrale Zusammensetzung und was ist da besser geeignet, als eine HochintensitĂ€tskohle-Bogenlampe. Schon allein deshalb kann er auf Gesichtsschutz und Schutzhandschuhe verzichten. Mit einigen weiteren Handgriffen haben beide Gegner ihr Lampenhaus demontiert. Gong.

 

Gespannt und ungeduldig warten beide auf den Gong der 5. Runde. Sie hoffen, dass jetzt das Projektorwerk in Angriff genommen wird. Doch der Ringrichter legt kurzfristig fest, dass erst die Arbeit an den elektrischen AnschlĂŒssen vorgenommen wird.

 

5. Runde

 

Gong...Stefan2 fragt den Schiedsrichter, ob es regelwidrig ist, sich einen Stuhl zu nehmen. Der Schiedsrichter beauftragt einen Handlanger, der wiederum einen Cocktailsessel ohne Armlehnen in den Ring stellt. Stefan2 entfernt mit einem Schraubendreher die 6 Schrauben der Abdeckplatte an der RĂŒckseite der Tischplatte, setzt sich bequem auf den Sessel, um seinen Gipsfuß zu entlasten und macht sich an das Entfernen der Verkabelung heran. Auf dem Boden sitzt hingegen cinerama, weil sich die AnschlĂŒsse seines Projektors auf der RĂŒckseite im Trommelfuß befinden. Das sieht der Schiedsrichter und bietet ihm ein Kissen zum bequemeren Sitzen an. Doch cinerama möchte statt dessen lieber einen Lappen haben, um die vom Öl verschmierten AnschlußdrĂ€hte zu sĂ€ubern. Die Runde nĂ€hert sich dem Ende und Stefan2 erhĂ€lt einen Punktvorteil.

 

6. Runde

 

Der Gong ertönt erneut und fast synchron schrauben beide Kontrahenten das LichttongerĂ€t aus ihren Projektoren heraus, um das Projektorwerk so leicht wie möglich zu machen. Die Filmbahnen werden entfernt und auch die Magnettonköpfe werden herausgeschraubt. Hier sieht sich cinerama im Vorteil, weil seine Maschine nur ĂŒber einen Magnettonkopf fĂŒr 35mm und 70mm-Filme verfĂŒgt. Nach ein paar weiteren Anstrengungen sind auch die SchlĂŒsselschrauben entfernt, die das Projektorwerk auf der Tischplatte von Stefan2 und das Projektorwerk auf dem Trommelfuß von cinerama hielten. Beide atmen drei-, viermal tief durch, denn jetzt will jeder von Beiden punkten. Die TĂŒren werden kurz noch entfernt und mit den Armen wird um das Projektorwerk gefasst. Auch diese Runde ist bereits zu Ende, da der Gong ertönte.

 

Wer wird das Rennen machen: Stefan2, der zwar mit dem Gipsfuß leicht verhindert ist oder cinerama, weil er seine Maschine aus dem ff kennt. Der Schiedsrichter vertagt jedoch die Partie auf ĂŒbermorgen und nimmt von Euch noch Wetten an. Jetzt seid ihr gefordert. Übermorgen kommt die (meine) Auflösung.

 

Rechtschreibfehler korrigiert - beste GrĂŒĂŸe

Martin

  • Like 1
Geschrieben
Der Artikel ist einfach nur Ă€rgerlich und fĂŒrchterlich dumm.

SorgfÀltige journalistische Arbeit kann heute nicht mehr erwartet werden.

Oder es sollen, wie nach dem U(ntergang der deutschen Staaten Legenden und Halbwissen, gepaart mit LĂŒgen die RealitĂ€t verschleiern.

Schade auch, so etwas ungeprĂŒft ins web zuz stellen. Aber die Seite hielt ich nie fĂŒr eine seriöse Quelle, man schaue sich den Norrelco AA Kult an, wo auch kaum was stimmt.

 

St

 

Ich muss da mal was zu schreiben:

Der Bericht ĂŒber das SAVOY in 70mm.com ist aufgrund meiner Initiative entstanden, weil Herr Reißmann, Herr Witte und ich schon wegen eines Artikels zum Abriss des Grindel-Kinos, welcher in der nĂ€chstern "Hamburger Flimmern" abgedruckt wird, zusammengearbeitet haben. Herr Witte (der den Bericht verfasst hat), hat hier eng mit Herrn Volker Reißmann (Filmmuseum Hamburg) zusammengearbeitet. Ich habe Bilder vom "neuen" SAVOY/METROPOLIS dazugesteuert. Ich weiß von Herrn Witte, dass er bei seinen Recherchen auf viele Barrieren gestoßen ist, sei es rechtlicher Natur, sei es aus anderen GrĂŒnden. Herr Reißmann arbeitet zudem im Hamburger Staatsarchiv und hat so direkten Zugang zu Daten und Bildern wie z. Bsp. auch den alten SAVOY-Saalplan, den ich vorher auch noch nie gesehen hatte.

 

Ich denke nicht, dass man hier von schlechtem Journalismus sprechen sollte, wenn man nur schreihben kann, was (verbliebene) Quellen hergeben.

 

Gruß

 

Stefan

  • 1 Jahr spĂ€ter...
Geschrieben

Im neuen Metropolis-Programmfleyer fĂŒr Februar 2011 wird fĂŒr Mittwoch, d. 2.2. um 19.00 Uhr folgende Veranstaltung angekĂŒndigt:

ÖFFENTLICHES HEARING

"WAS WIRD AUS DEM SAVOY-KINO?"

Mit GĂ€sten, Eintritt frei

 

Hat jemand aus dem Forum eventuell schon Infos, was dort geplant ist?

 

Ich muß gestehen, daß ich leider erst vor kurzem zum ersten Mal in diesem Kino war.

Ich hatte mir dort einen Sergio-Leone-Western auf der wirklich tollen Cinemascope-Leinwand angesehen und war total begeistert. Wenn ich in Hamburg wohnen wĂŒrde, wĂ€re ich in diesem Kino bestimmt Stammgast. Hoffentlich bleibt es nach dem Umzug vom Metropolis erhalten.

Geschrieben

Hier ist ein Auszug aus dem LSF-Hamburg-Newsletter vom 25.1.2011:

 

Das Savoy erhalten!

 

Die Fertigstellung des „Metropolis Hauses“ neben der Oper schreitet voran – im Herbst ist der Neubau bezugsfertig. Was aber geschieht mit dem Savoy-Kino am Steindamm, wenn die Kinemathek Hamburg mit dem Kommunalen Kino „Metropolis“ in dessen alte RĂ€ume an der Dammtorstraße zurĂŒckkehrt?

Einen Plan zum Erhalt des letzten Hamburger Traditionskinos in St. Georg hat eine Projektgruppe im Stadtteil gemeinsam mit Hamburger Kino- und Filmschaffenden erarbeitet. Sie prĂ€sentiert ihn der Öffentlichkeit am 2. Februar um 19 Uhr im Savoy-Kino, Steindamm 54

 

Die Filmtage finden: wir sollten alles dafĂŒr tun, um zum Erhalt des fĂŒr uns so wichtigen Festivalkinos nach der RĂŒckkehr des Metropolis in die Dammtorstraße beizutragen!

Es ist wichtig, dass diese Veranstaltung gut besucht ist. Bitte erzÀhlt es weiter. Es wÀr klasse, wenn möglichst viele von uns da sein könnten!

 

(Quelle: LSF Hamburg)

Geschrieben

Noch mal erinnert: Ich kenne die Bausubstanz, und wir waren froh, als das Haus einen KĂ€ufer gefunden hatte.

Und welch ein Besucher bahnt sich schon seinen WEg durch Nutten und DrogensĂŒchtige, bis der Standort endgĂŒltig gut ist, da vergehen noch einige Wahlperioden.

Erinnert an die Worte eines skandinavischen Freundes "Did you notice: We are the only North Europeans here".

 

Chancenlos!

 

Vorschlag zur GĂŒte: Jeder, der an der Petition teilnimmt, nimmt gleichzeitig jĂ€hrlich 10000 Euro aus seinem Einkommen (Hamburgern ist das uneingeschrĂ€nkt möglich, werden hier doch ca 7000 pro Monat verdient, laut Statistik) und zahlt diese auf das Konto eines "Savoy Betreibervereines" Mal sehen, wieviel Interesse dann noch besteht. Und 10000 ist nicht einmal viel, soviel sollte edinem die StĂ€tte doch wert sein.

Quelle LSF Hamburg... gerader die mĂŒssen hier laut werden...

 

Stefan

Geschrieben

MĂŒĂŸte man alle Viertel meiden, wo Prostituierte und DrogenabhĂ€ngige sind, dĂŒrfte man in Hamburg auch nicht auf Reeperbahn oder Große Freiheit gehen. GegenĂŒber der Reeperbahn gibt es zur Zeit mindestens 3 Theater (Operettenhaus, Schmitt, St. Pauli-Theater) und das Panoptikum - alles Orte die Touristen anziehen und die man nicht dem Rotlichtviertel zurechnen kann.

 

Auf dem Steindamm gibt es zur Zeit ĂŒbrigens auch zwei Theater, ehe man zum SAVOY kommt: Hansa-Theater (VarietĂ©) und Politt-BĂŒro (Kabarett). Vgl.

http://www.hansa-theater.de/

http://www.polittbuero.de/

Ein Kino auf dem Steindamm, wo es frĂŒher mal ganz viele gab, wĂ€re eine Bereicherung fĂŒr den Stadtteil St. Georg.

Geschrieben

Stefan hat völlig Recht, es ist an diesem Standort zwecklos. Zum Ausweichen fĂŒr kurze Zeit fĂŒr ein hochsubventioniertes Kino o.k. Aber auf Dauer keine Chance. An diesem Standort bei diesem Milieu hat nicht nur ein Programmkino keine Chance, sondern ĂŒberhaupt kein Kino. Außer Pornokino natĂŒrlich.

 

 

 

GegenĂŒber der Reeperbahn gibt es zur Zeit mindestens 3 Theater (Operettenhaus, Schmitt, St. Pauli-Theater) und das Panoptikum - alles Orte die Touristen anziehen und die man nicht dem Rotlichtviertel zurechnen kann.

Albert, die leben zu gutem Teil von Touristen, das Operettenhaus fast ausschließlich von Touristen. Ohne Touristen wĂ€re die Reeperbahn bestenfalls 50 Meter lang - jedenfalls der Teil, wo etwas los ist. Aber wieviel Touristen kommen, um in ein Programmkino zu gehen?

 

 

 

Ein Kino auf dem Steindamm, wo es frĂŒher mal ganz viele gab, wĂ€re eine Bereicherung fĂŒr den Stadtteil St. Georg.

Klar wĂ€re das eine Bereicherung. Aber frĂŒher sah der Steindamm auch noch etwas anders aus... Es ist ja kein Zufall, das die Kinos aus der Umgebung verschwunden sind. Aber bitte, wer will, soll es dort versuchen. Es ist aber rausgeworfenes Geld, da sollte man sich lieber andere Standorte ansehen.

Geschrieben

nun muss man mal dazu sagen, dass man vom ZOB aus auch 10 Minuten zum Savoy gehen kann, ohne durch die "Sexstraße zu gehen. Zudem hat es ja nun fast 3 Jahre lang auch so gut funktioniert. Klar wird es jetzt bezuschusst, aber ich sehe oft große Mneschenmengen vor dem Kino. Zudem wird der Steindamm und die Umgebung derzeit komplett umgestaltet. Es werden immer mehr BĂŒros und Hotels dort gebaut. Die "tĂŒrkische Meile" wird dort mehr und mehr verdrĂ€ngt. Die Drogenwelt ist schon lĂ€nger in andere Gebiete gedrĂ€ngt worden. Es gibt zwar noch vereinzelt ein paar Sex-Shops, aber Nutten gibt es nur noch einzelne da. Und die sind ja auch nicht direkt vor dem Kino. Bitte nicht als Argumentation Situtationen von vor 10 Jahren anfĂŒhren. Und Bau-Substanz hin oder her, auch da kann man was machen mit einem geeigneten Investor. Tatsache ist eben, dass es immer noch ein schönes Kino ist, was eben auch, wenn auch nostalgischen, Charme hat, was fast allen "neuen" Kinos fehlt. Und die große gekrĂŒmmte Leinwand mit dem schönen Vorhang ist immer noch sensationell.

 

Klar, als ErstauffĂŒhrungstehater hat es mit nur einem großen Saal keine Chance, aber mit einem Konzept des "Andersartigen" ggf. schon. Angeblich suchte Herr Flebbe ja immer noch ein Kino in HH, welches er zu einem Luxuskino wie das Astor Film Lounge in Berlin umbauen kann. Und wenn das stimmt, vielleicht "entdeckt" er ja das Savoy, was somit auch schon den passenden Namen hĂ€tte. Da der komplette Eingangsbereich ja fĂŒr das Metropolis schon restauriert und saniert wurde, mĂŒsste man dann eben nur an den Saal ran.

Geschrieben

Stefan, nicht ein Investor.

Geh mit gutem Beispiel voran, selbst. Als hamburger kannst Du auch 20000 Euro im Jahr geben, du kannst immewr noch gut leben, vom statistischen Rest. Nicht auf andere kucken, auf Investoren oder Sponsoren hoffen (die wollen etwas im "Return").

Redet nicht immer davon, wie schön es wĂ€r, und warum das Savoy erhaltebn werden muß, da bin ich sogar bei Euch. Mir hat das auch mal gefallen.

Ja diew Gegend hat sich schon zum positiveren gewandelt, nur sind es noch weitere 10 Jahre, die ĂŒberstanden werden wollen.

 

Bis dahin kann ein tragfĂ€higes Konzept entwickelt welten, eine Grundsanierung in Angriff genommen werden. Nochmal: Ca 7000 Euro statistisches Gehalt ermöglicht Euch ein Einsetzen fĂŒr das Haus, ohne auf unbekannte Dritte zu hoffen.

 

Setz dich ein, den von mir genannten Verein zu grĂŒnden, Ihr seit in HH reich genug dafĂŒr! Der gelegentliche (Nicht) Kauf einer Karte, siehe Grindel, reicht halt nicht. Da hĂ€ttet Ihr auch an den Investor herantreten können, und jeder 5-10000 Euro im Jahr anbieten können, dann gebe es das Kino noch, und nicht den Budni im ex Foyer.

Was man will, muß man heutzutage selbst organisieren.

 

Stefan

Geschrieben

Wenn Ihr beide einen Verein grĂŒndet, trete ich evtl. gern bei.

Es mag sein, dass bei Investitionen in Entertainmentbetriebe Orte mit modernerer und "sauberer" Infrastruktur bei Implementierung von InvestitionsgĂŒtern die begehrteren Standorte abgeben. Das entsprĂ€che auch der gĂ€ngigen BWL-Perspektive.

 

Aus kultureller und historischer Sicht ist der Steindamm meiner Erinnerung nach (1994 und 2009) viel interessanter - und vermutlich "werthaltiger".

 

Schaut man dann auf die Postmoderne am Potsdamer Platz in Berlin (Muster merkanilistischer Event-Kultur) mit seinen ausschließlich miserablen Kino-Neubauten, wĂŒnscht man sich verlotterte Bezirkskinos zurĂŒck: das deutlich kleinere Übel.

 

Das SAVOY Hamburg befindet sich im Spielbetrieb sollte anstelle des ĂŒberflĂŒssigen Wiederaufbaus des dortigen KoKis mit seiner kleinen Bildwand weiterhin betrieben werden.

 

Dennoch: gegenĂŒber dem ganz alten GRINDEL von 1963 bis 1988 kann auch kein SAVOY beeindrucken: man hat in Hamburg die falschen Kinos abgerissen, und der letzte Versuch, das GRINDEL wiederzubeleben, wurde ja von CxX heftig attackiert.

Geschrieben

MĂŒĂŸte man alle Viertel meiden, wo Prostituierte und DrogenabhĂ€ngige sind, dĂŒrfte man in Hamburg auch nicht auf Reeperbahn oder Große Freiheit gehen.

Dort gibt es ja auch keine Kinos (mehr)!

 

 

Klar wĂ€re das eine Bereicherung. Aber frĂŒher sah der Steindamm auch noch etwas anders aus...

So ist es. In den 50er Jahren hatte der Steindamm den Stellenwert eines "Neuen Walls" in Hamburg.

 

Danach verkam der Steindamm zum Drogenmilieu mit erheblicher Prositution, Straßenstrich.

Das ist inzwischen deutlich zurĂŒckgegangen. Auch die NĂ€he zur "Langen Reihe" (Szeneviertel in der Parallelstraße) dĂŒrfte sich nun positiv auswirken, weil auf der anderen Seite der "Langen Reihe" Wohnungen kaum noch bezahlbar sind.

 

Ich wĂŒrde mich freuen, wenn das SAVOY weiter betrieben wĂŒrde - einhergehend mit einer ordentlichen Renovierung der Bild/Tontechnik.

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