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TAXI DRIVER in 4k auf der Berlinale


preston sturges
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Ist ja vielleicht doch ein bisschen vorlaut. Für die Nicht-Berliner Kollegen: Der Friedrichstadt-Palast spielt an 350 Tagen im Jahr kein Kino; weder 35mm noch DCI. Und wird lediglich für die Zeit der Festspiele als Aufführungsstätte genutzt.

Hallo Sam,

 

Softwarefehler hieße doch dann in dem Fall Server und/oder Projektor? Oder sehe ich das falsch?

Also ist die Anlage dort speziell für die Berlinale verbaut worden? Oder steht im Friedrichspalast das ganze Jahr eine 4K Anlage förmlich ungenutzt?

 

Wenn es aber ein Softwarefehler wäre, so müßte das Problem auch bei anderen DCPs auf der Anlage auftreten. Und dann widerum frage ich mich, wer hat die Verantwortung gehabt, das Ganze im Vorfeld zu prüfen oder hat es geprüft? Man spielt doch bei so einem Festival nicht ein DCP ohne es vorher mal (in der Nacht vorher) angesehen zu haben, oder aber andere DCPs auf der Anlage gespielt zu haben?

 

Danke Oceanic für die technischen Erklärungen! Eine Frage noch an Dich: Warum nimmt man überhaupt einen Klassiker der damals schon vom Bild her nicht optimal war, um 4K zu promoten? Um zu zeigen, wie schlecht Filmmaterial sein kann? (Ich betone in diesem Zusammenhang: sein KANN, es geht auch umgekehrt!!) Also um die Körnung zu demonstrieren? Wenn das der Fall ist, so ist das Ganze aus meiner Sicht im Ansatz schon verkehrt. Den Zuschauer interessiert es doch nicht wie schlecht etwas sein kann, sondern wie gut etwas ist.

 

@ Sorahl: Den technischen Hintergrund für das Problem würd ich dann auch gern wissen

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Ist ja vielleicht doch ein bisschen vorlaut. Für die Nicht-Berliner Kollegen: Der Friedrichstadt-Palast spielt an 350 Tagen im Jahr kein Kino; weder 35mm noch DCI. Und wird lediglich für die Zeit der Festspiele als Aufführungsstätte genutzt.

besonders groß; über genaue Abmessungen werden andere Bescheid wissen.

Insbesondere die Kollegen, die bei Festivals eine 4K Anlage aufbauen und betreiben sollen, grade im Fpalast, grade die das nicht können - sollten das nicht machen.

punkt.

 

wenn man es nicht KANN sollte man es auch nicht MACHEN.

Ich finde daran nichts vorlautes. vorlaut finde ich die kollegen die sich für leistungen andienen die sich nicht erbringen können.

 

und die zeit in der sich von servern bis projektoren immer wieder leute lernprozesse auf dem rücken der berlinale leisten muss jetzt mal vorbei sein, es reicht. und es auf die technik zu schieben ist 2011, nach bald 5 Jahren *tausendfachen*, wenn nicht zehntausendfachen täglichem standardbetrieb in 4K einfach nicht mehr drin.

 

Einspruch, Euer Ehren. Letztes Jahr Mitte/Mitte gesessen und deutlich die Schriftenrasterung beim digitalen Berlinale-Trailer gesehen (der vor jedem Film läuft). (Der Film selbst war 35mm.) Für Nicht-Berliner: Im Verhältnis zur Raumgröße ist die Bildwand im Friedrichstadt-Palast nicht besonders groß; über genaue Abmessungen werden andere Bescheid wissen.

Was wohl eher am TRAILER als am Projektor lag...

Im Ernst, 2 BW-Höhen sollten so in etwa die Sichtgrenze sein. Schrift ist sehr gut als Referenz geeignet, aber ohne Kenntnis der Quelle weisst du nicht ob du *interpolationsfehler* der Vorlage, eine gering aufgelöste trailersequenz usw siehtst (da würde 4K auch keinen unterschied machen) oder ob du tatsächlich noch einen pixel sehen kannst.

 

Ich finde man sollte bei gelegenheit mal regelmässig, bspw. im CM1 am Potsdamer, den Kollegen mit STANDBILDERN und TESTBILDERN erlauben den Sichtabstand selbst durchzugehen.

 

4K IST besser (meine herren, wir arbeiten doch selber vorrangig in 4K), aber wenn man im splitscreen links 2K rechts 4K auf der Bildwand gesehen hat und das OFT, dann weiss man eben das das nur bei geringem sichtabstand wirklich was bringt. 8K übrigens, da muss man DIREKT an die Bildwand, da sieht man selbst bei 1BW-Höhe keinerlei Struktur.

 

Mich wundert es bloss das soviele auf die Auflösung abreiten wenn >90% aller Filme die wir spielen so oder so 2K sind, die größten Hits der letzten Jahre 2K (oder 1080P, avatar) oder scope bei ~850 Zeilen sind und währenddessen wir ALLE bald ein Jahrzehnt 2K->35mm belichtet->kopie->kopie spielen, was zwangsläufig WEIT unter 2K ist.

 

Wenn wir von 65mm sprechen - oder IMAX - da finde ich es völlig gerechtfertigt (und wichtig). Aber 70/80er Jahre Produktionen auf 35mm mit panavisionanamorphoten? Also ernsthaft, natürlich kann man da auch 7.1 ton "restaurieren", aber das Orginal hats eben nicht.

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Und dann widerum frage ich mich, wer hat die Verantwortung gehabt, das Ganze im Vorfeld zu prüfen oder hat es geprüft? Man spielt doch bei so einem Festival nicht ein DCP ohne es vorher mal (in der Nacht vorher) angesehen zu haben, oder aber andere DCPs auf der Anlage gespielt zu haben?
In der Realität sieht es wie folgt aus (ab 2:25 ist der Teil, den ich meine) Radio1 Audio
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In der Realität sieht es wie folgt aus (ab 2:25 ist der Teil, den ich meine) Radio1 Audio

 

Danke für den Link!!!

 

Ich lach mich Schlapp! "Weinende Filmemacher" wegen technischer Probleme...

 

"Wir haben jetzt ein neues technisches System...man nennt das DCP...das ist eine neue Art Filme zu zeigen..."

 

So ein Mist kann sich kein Mensch anhören!!!!

 

Neu ist am DCP nix! Digitale Ausspieltechnik läuft seit einigen Jahren jeden Tag in hunderten von Häusern weltweit und zu, sagen wir mal, 99%, stabil. Nur in Berlin ist das jetzt ganz ganz neu! Wow, das ist echt fortschriftlich was da gesagt worden ist. In welchem Jahrhundert lebt die Dame???

 

 

Aber kein Wunder das das da dann nicht klappt. Anscheinend sind dort alle Involvierten auf dem technischen Stand der guten alten 50ern und die DCPs werden via "Röhrenrechner" ausgespielt.

 

Danke nochmals an TomCat für diesen Link mit dem Inhalt der Offenbahrung des technischen Unwissens mancher Personen. Denen verkauft man auch noch eine VCR LongPlay Cassette als technische Revolution des 21. Jahrhunderts.

 

Unglaublich! Als Verantwortlicher sollte man schon ein wenig mehr Durchblick haben.

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Danke für den Link!!!

Ich lach mich Schlapp! "Weinende Filmemacher" wegen technischer Probleme...

"Wir haben jetzt ein neues technisches System...man nennt das DCP...das ist eine neue Art Filme zu zeigen..."

So ein Mist kann sich kein Mensch anhören!!!!

Nun mach dir mal nicht gleich zusammen mit Tomcat in die Hosen, sonst gibts einen Gutschein für die anonymen Inkontinenzler. Das ist ein Interview mit der Tante vom "Guest Management" der Berlinale. Die muss weder etwas von Filmrollen noch von DCPs verstehen, denn dafür wird sie nicht bezahlt. Die kommt mit der Technik nur indirekt in Berührung, nämlich wenn die Technik versagt und dann ihre zu betreuenden Gäste austicken. Seid ihr denn wirklich zu beschränkt, ein simples Interview abzuhören und zu verstehen?

 

 

Zum Thema:

Sorahl, du hast doch Taxi Driver gesehen. Wie fandst du es denn? Wie war die Schärfe, die Farben, der Ton etc?

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Nun mach dir mal nicht gleich zusammen mit Tomcat in die Hosen, sonst gibts einen Gutschein für die anonymen Inkontinenzler.

 

Lieber Brillo, Deine Art und Wiese in dieser Form ist nicht gesellschaftsfähig. Punkt!

 

 

Das ist ein Interview mit der Tante vom "Guest Management" der Berlinale. Die muss weder etwas von Filmrollen noch von DCPs verstehen, denn dafür wird sie nicht bezahlt. Die kommt mit der Technik nur indirekt in Berührung, nämlich wenn die Technik versagt und dann ihre zu betreuenden Gäste austicken.

 

Die "Tante" wie Du sie nennst, muß zumindest soviel von Technik verstehen, das Sie korrekte Auskünfte an die Presse oder in Interviews gibt. DCP ist nun mal keine neue Art Filme zu zeigen. Schade das Du das nicht weißt, aber so kannst auch Du dazu lernen.

 

 

Seid ihr denn wirklich zu beschränkt, ein simples Interview abzuhören und zu verstehen?

 

Wir haben es verstanden, nur Du scheinst da wohl nicht genau zugehört zu haben, oder willst es nicht.

 

Und Deine letzten Fragen sind hier längst schon gefragt worden. Wiederholungsfaktor, bzw. Plagiat.

 

Nun mal zurück zum wirklichen Thema und nicht zu Anfeindungen a la "inkontinent"

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Lieber Brillo, Deine Art und Wiese in dieser Form ist nicht gesellschaftsfähig. Punkt!

Ich wusste nicht, dass man umso gesellschaftsfähiger ist, desto mehr Unsinn man hinnimmt. Aber nun weiß ich es ja. Danke.

 

 

 

Die "Tante" wie Du sie nennst, muß zumindest soviel von Technik verstehen, das Sie korrekte Auskünfte an die Presse oder in Interviews gibt.

Die Gäste-Tante muss von Technik gar nichts verstehen - sie muss was von den Gästen verstehen. Das nennt sich Arbeitsteilung, mein Freund: Jeder wird dafür bezahlt, was er am besten kann. Von daher ist alles, was die Gäste-Tante zur Technik sagt, irrelevant. War ja sowieso nur wenig mehr als ein Satz. Wieso man darüber (so wie du) ausflippt und gleich sämtliche DCP-Schülerweisheiten zum Besten gibt, verstehe ich nicht so recht. Muss ich aber auch nicht.

 

 

 

 

Und Deine letzten Fragen sind hier längst schon gefragt worden.

DC, nun beruhig dich mal. Ließ erstmal alles durch, dann versuche zu verstehen, erst dann antworte. Dann gibts deinerseits auch nicht so gravierende Verständnisprobleme. Ist aber auch keine Schande. Immerhin verwechselst du dann vielleicht auch nicht mehr so leicht Fragen mit Antworten. Bis dato haben hier nur zwei Benutzer aus eigener Ansicht über die Vorführung berichtet, nämlich

 

Sorahl, der zum Look nur anmerkte Sah schon gut aus, (etwas dünn)

 

und Kinomumie, und was der sagt, ist vollkommen uninteressant, weil er Digitalfilm sowieso für Teufelszeug hält. Was kann der dann schon erhellendes sagen?

 

Von daher würde mich schon interessieren, wie der Film optisch gewirkt hat (egal ob 2K oder 4K) – und zwar auf Leute, die wirklich in der Vorführung saßen, die keine stumpfen Vorurteile pflegen und die nicht wie Tomcat irgendwas von „Hörensagen“ dahersagen. Den Film „Hörensagen“ kenne ich nämlich nicht und will ihn auch nicht kennen lernen.

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Zum Thema:

Sorahl, du hast doch Taxi Driver gesehen. Wie fandst du es denn? Wie war die Schärfe, die Farben, der Ton etc?

 

Wir hatten Taxi Driver erst vor ein paar Wochen auf 35mm laufen. Ich möchte hier keine Vergleiche zwischen den beiden Versionen anstellen, weil ich der Meinung bin dass man das nur kann wenn man beide Filme nebeneinander sieht. Alles andere ist verfälscht und unseriös.

 

Ton: Meine Ohren sind nicht die besten. Die Stereo-Musik hat dem Film gut getan, was die Verständlichkeit angeht. Wobei man deutlich gehört hat, dass nur die Musik Stereo ist.

 

Bild: Ich hab mich bemüht, das Bild nicht zu mögen. Und das war schwer. Die Schärfe war in manchen Sequenzen unterirdisch und in manchen exzellent. Ich glaube, das war seinerzeit schon so gewollt. Man konnte sich einbilden, dass das Bild etwas zu rot, und in manchen Sequenzen etwas zu grün ist, aber da gestehe ich den Restauratoren einfach mal zu, dass sie das beste geliefert haben, was halt ging. Man müsste 35mm und DCP nebeneinander sehen, um die Farben beurteilen zu können.

 

Ich kann nicht beurteilen, ob man aus dem Film mehr hätte herausholen können. So sah er aber erstmal sehr gut aus. Was ich interessant fand: Durch die gute Bildqualität fiel mir ziemlich deutlich auf, wie alt der Film eigentlich ist...

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Wir hatten Taxi Driver erst vor ein paar Wochen auf 35mm laufen. Ich möchte hier keine Vergleiche zwischen den beiden Versionen anstellen, weil ich der Meinung bin dass man das nur kann wenn man beide Filme nebeneinander sieht. Alles andere ist verfälscht und unseriös.

Ja, stimmt vollkommen, nur direktes A/B ist wirklich aussagefähig. Hier werden so oft absurde Vergleiche angestellt („vor 30 Jahren sah es anders aus“ etc.), das es erfrischend ist, das hier jemand diesen grundsätzlichen Umstand beachtet.

 

 

 

Bild: Ich hab mich bemüht, das Bild nicht zu mögen.

Warum dieses Bemühen?

 

 

 

 

Die Schärfe war in manchen Sequenzen unterirdisch und in manchen exzellent.

Hing die Schärfe vielleicht auch von der Ausleuchtung ab? Viele Szenen sind ja sehr dunkel, daher vergleichsweise grobkörnig, da kam damals das Material an die Grenze.

 

 

 

 

Man konnte sich einbilden, dass das Bild etwas zu rot, und in manchen Sequenzen etwas zu grün ist, aber da gestehe ich den Restauratoren einfach mal zu, dass sie das beste geliefert haben, was halt ging. Man müsste 35mm und DCP nebeneinander sehen, um die Farben beurteilen zu können.

Ja, wobei die Frage wäre, ob heutige Restaurationen überhaupt den damaligen Zustand (wenigstens annäherungsweise) wiederherstellen sollen oder ob Restaurationen mehr auf heutige Publikumsgewohnheiten Rücksicht nehmen sollten (bei Farbe etc.). Bin da noch zu keinem Schluss gekommen.

 

 

 

 

Ich kann nicht beurteilen, ob man aus dem Film mehr hätte herausholen können. So sah er aber erstmal sehr gut aus. Was ich interessant fand: Durch die gute Bildqualität fiel mir ziemlich deutlich auf, wie alt der Film eigentlich ist...

Danke für deine Einschätzung. Interessant, deine letzte Anmerkung. Ist vielleicht wie mit manchen alten Klamotten, erst wenn man sie gewaschen hat, fällt richtig auf, wie alt sie sind.

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Die vorgestellte Digitalabtastung hat einen guten zugang wegen der Originalmaterialien. TAXI DRIVER in der Film-Serienkopierung war immer Duplikatkopierung. Damals 1976 war das betreffende Material deutlich körniger als heute. Man konnte damit arbeiten und Farben vergleichbar zum Original abstimmen wenn jemand vom Fach dransass oder der regisseur Anweisungen mitlieferte.

Die D-Cinema-Fassung mit der noch im Umlauf stehenden 35mm-Kopie vergleichen ist interessant aber nicht beweiskräftig. Duplikatmaterial und Printmaterial haben sich sehr verändert.

D-Cinema ähnelt oberflächlich gesehen der Kopierung von einem geschnittenen Kameranegativ, weil kein Duplikatnegativ Einflüsse ausübt. Zwei verschiedene Welten sind es trotzdem. Jede hat Vor- und Nachteile. ein Kampfbegriff wie "perfekt" ist in den meisten Fällen realitätsfern. Sowas gibt es nicht.

 

Die D-Cinema-Aufführung erweckt den Verdacht dass die beauftragten Personen mittendrin im Arbeitsprozeß (workflow) abbrachen um schnellstmöglich ein A-Festival zu beliefern. Oder der Veranstalter in Berlin machte Druck um jeden Preis für dieses Festival zuerst zu liefern?

 

Rot und grüne Einstellungen in ein und der selben Sequenz untermauern fachliche Versäumnisse. Es ist ganz egal ob die Vorführung D-Cinema oder 35mm war. Die Szenenkorrektur war laienhaft. Die Sprache dumpfer wie auf der alten DVD oder Lichttonkopie. Wie gefiltert.

Dank Direktabtastung sah man die guten Möglichkeiten im alten negativ, nicht nur die schlechten. Viele Daylight-Aufnahmen sind ultrascharf und feinstkörnig. In 2k kann man das teilweise zeigen. 2k sind aber nicht das selbe wie all das was im Negativ steckt. Das weiss jedes kind und jeder anfänger in Postproduktion oder Filmkopierwerk.

 

Ich schliesse aus dass man sich mit dieser Version auf den Videomarkt trauen wird. A-festivals hätten vor Jahren dem Treiben noch einen Riegel vorgeschoben.

 

eine Anmerkung noch: wieso hacken einige aufeinander ein? gibt es dafür preise oder Lorbeeren? Am lautesten beleidigen die, die gar nicht dabei waren. und flüchten zu persönlichen Unterstellungen und possen. Ulkige Umgangsformen, voll vorbei am thema.

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mein Freund: Jeder wird dafür bezahlt, was er am besten kann.....Wieso man darüber (so wie du) ausflippt und gleich sämtliche DCP-Schülerweisheiten zum Besten gibt, verstehe ich nicht so recht.

 

......

 

 

Vorurteile pflegen und die nicht wie Tomcat irgendwas von „Hörensagen“ dahersagen. Den Film „Hörensagen“ kenne ich nämlich nicht und will ihn auch nicht kennen lernen.

 

Brillo-Beitrag: Zynische Antworten auf eigentlich sinnvolle Fragen. Und fachlich unrichtig in Fragen der Filmprojektion, Filmproduktion und Filmaufnahme. Vorsicht!

 

 

Brillo-Status: Zertifizierter E-Penis Träger

 

Ein selbsternannter E-Penisträger wird nie mein Freund. Anscheinend wirst Du dafür bezahlt hier im Forum Leute anzufeinden, aber wie Du schon selbst schreibst: Jeder wird dafür bezahlt, was er am besten kann.

 

 

DC, nun beruhig dich mal. Ließ erstmal alles durch, dann versuche zu verstehen, erst dann antworte. Dann gibts deinerseits auch nicht so gravierende Verständnisprobleme. Ist aber auch keine Schande. Immerhin verwechselst du dann vielleicht auch nicht mehr so leicht Fragen mit Antworten.

 

Anstelle von Anfeindungen auf unterstem Niveau wäre es schöner nicht sofort jeden in eine Schublade zu stecken.

 

 

Kinomumie, und was der sagt, ist vollkommen uninteressant, weil er Digitalfilm sowieso für Teufelszeug hält. Was kann der dann schon erhellendes sagen?

 

...die keine stumpfen Vorurteile pflegen...

 

 

Mit Deiner Vorverurteilung gegenüber dem Forumsmitglied "Kinomumie" begehst Du doch selbst "stumpfe Vorverurteilung" auf Grundschulniveau.

 

 

Mach Dich mal bitte Schlau was ein Gästebetreuer so alles wissen sollte, bzw. jemand der der Presse Auskunft gibt. Dann wüßtest Du auch weshalb ich mich aufrege.

 

Und nun eine Bitte. Können wir wieder gepflegt und zivilisiert zum Thema zurückkehren?

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Auf Grund von nicht näher benannten technischen Problemen lief erst nur in 2K. Sah schon gut aus, aber war halt nicht das, was man großspurig angekündigt hatte...

 

Weiss jemand woran es lag?

 

Peinliche Sache, aber reiht sich in meinen Eindruck dieses steuerverschwendenden "C" Festivals ein.

 

4k Projektion ist etwas weltweit allgewöhnliches und alltägliches, welches nicht nur in Kinos, Planetarien, der Autoindustrie, ... aber auch in kommerziellen Film-Premieren auf der Welt jede Woche irgendwo dargeboten wird.

Häufig auch in "mitgebrachten", kurzfristig aufgebauten, temporären Installationen. Das 4k DCP wird eingespielt, key dazu sollte vorhanden sein (braucht man auch bei 2k), und fertig, die Sache läuft.

Also ist hier die Ursache einfach: Technische Ursachen müssen in inkompetenten Zulieferern liegen, oder halt das Personal ist fachlich ungeeignet.

 

Einem "A" Festival wäre so etwas nicht passiert, wie auch die Panne beim Clipper vor 2 Jahren in 70mm... .

 

 

St.

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Ein selbsternannter E-Penisträger wird nie mein Freund.

Aber, aber, der E-Penis ist doch gar nicht selbsternannt, ich habe ihn offiziell verliehen bekommen, vom Moderator TJ. Und er hat mir so gut gefallen (der E-Penis), dass ich ihn in der Signatur untergebracht habe. Demnächst lasse ich ihn sogar vergolden (24 Karat). Du bist doch nicht prüde, gell? Brauchst ja nicht hinsehen.

 

 

 

Anscheinend wirst Du dafür bezahlt hier im Forum Leute anzufeinden, aber wie Du schon selbst schreibst: Jeder wird dafür bezahlt, was er am besten kann.

Ja,ja, wenn man nicht jedes Geschwalle von jedem kleinen Großexperten für Manna nimmt, sind die immer gleich tödlich beleidigt. Dann muss man ja ein bezahlter Provokateur sein. Leider zahlt aber keiner dafür, ich bedaure das selbst am meisten.

 

 

 

 

Zum Thema gibts aber auch noch etwas:

Hier nun einige Meinungen des gemeinen Volks über die Vorführung von Taxi Driver. Ja, auch wenn es schwer fällt zu glauben, aber Taxi Driver wurde nicht fürs Filmvorführerforum restauriert, sondern fürs zahlende Publikum. Interessant, was diese ganz normalen Zuschauer so sagen. Ihr werdet bemerken, das deren Meinungen ziemlich weit entfernt sind von der Kritik unseres selbsternannten Color-Grading-Spezialisten Kinomumie. Woran das wohl liegen mag? Ich weiß es natürlich nicht.

 

 

Ich habe "Taxi Driver" auch am Donnerstag im Friedrichstadt-Palast geschaut, sieht echt phantastisch aus, der "Film-Look" ist wunderbar erhalten. Scorsese hat die Restaurateure sogar gezwungen, extra ein bewusst verrauschtes und unansehnliches Columbia-Logo voranzustellen, weil das Verleih-Logo 1976 bei der Premiere auch nicht besser ausgesehen habe. Klasse! Man darf sich auf die BluRay auf dieser Basis also echt freuen. (Und ja, die Sitzplatz-Situation im Friedrichstadt-Palast ist wahrhaftig eine Zumutung, zumal am Donnerstag beim Gala-Screening auch noch der gesamte Mittelbereich mit den besten Plaetzen abgeperrt war fuer Promis etc.und nachher mindestens ein Drittel dieser Plaetze unbesetzt blieb..)

Quelle: http://www.dvduell.de/_forum/viewtopic.php?p=20667&sid=abc532d332d3fcded63b6f25fdd6cc34

 

 

 

 

Komme gerade aus der 4K-Projektion von Taxi Driver.

Auf Grund eines Softwarefehlers konnten sie nur einen Upscale von 2K auf 4K zeigen.

Wenn die BD auch nur annähernd so gut ausschaut wie das da auf der Leinwand, brauchen wir nach der besten BD 2011 gar nicht mehr suchen, weil das Ergebnis steht schon fest. Es ging ein Raunen durchs Publikum bei den ersten Bildern. Die sind sowas von fantastisch scharf und detailreich. Und die Farben und Kontraste - der Wahnsinn! Der Film sieht aus, als wäre er gestern gedreht worden. Das Korn wurde erhalten, Scorsese hat die Vorgabe gemacht, nicht am Bild herumzufummeln. Das hat der anwesende Chefrestaurator Grover Crisp gesagt. Scorsese hat sich sogar durchgesetzt bei der Frage, ob man die alte oder neue Columbia-Frau vor den Film setzt.

Quelle: http://forum.cinefacts.de/193188-taxi-driver-kommt-anfang-februar-2.html

 

 

 

 

Gerade gesehen: Taxi Driver

Aus der versprochenen 4K-Projektion auf der Berlinale wurde wegen eines "Software-Fehlers" eine auf 4k hochskalierte 2K-Projektion, was den 35 Jahre alten Film immerhin noch wie eine aktuelle Kinoproduktion aussehen ließ. Ordentliches Filmkorn bei Nacht, wunderbare Farben und Kontrastwerte bei Tag sorgten für ein einzigartiges Kinoerlebnis, das lediglich durch einen beschissenen Ton getrübt wurde. Das kann aber auch an der Sitzposition im oberen Rang gelegen haben.

Die kommende Blu-ray kann man nach dieser Vorführung jedenfalls bedenkenlos vorbestellen; sie ist nur unwesentlich teurer als die Kinokarte.

Quelle: http://demalfonsseinblog.blogspot.com/

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Selber gesehen und überprüft? Oder Videomagazine abgekupfert?

Einmal sieht alles alt aus. Weil Colourgrading eingesetzt wurde? Weil zum ersten mal eine digitale Kopie gute filme schlecht aussehen lässt, richtig? Ein anderes mal schaut TAX DRIVER in weichen Dupkopien 1976 jünger, schärfer und moderner aus, wo er aber heute alt aussieht? Macht das der echte Filmlook?

Alt oder wie neu gedreht wie die Foren berichten?

Farblich perfekt, grün rot oder original filmisch wiedergeben?

Schlechter Ton, Stereomusik aber perfektes Bild und schönes Korn?

Neue oder alte Columbia-Frau? Extra vorgesetzt? Sah sie so wirklich aus?

Referenz Bluray für 2011? Ja wirklich?

 

Wie kommt das zusammen?

 

Scorsese versinnbildlicht das alles unter http://www.film-foundation.org/common/11004/default.cfm?clientID=11004&thispage=homepage

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Der Txi Driver sah gut aus, und hatte etwa das Aussehen, was ich erwünscht hatte.

Die Dijektion war, trotz Hochskalierung, aber aufgrund des weitaus besseren Projektors um Längen besser, als alle anderen dort gezeigten D-kino Kopien. Macht also doch einen entscheidenden Unterschied, eine 4k Maschine zu nutzen.

 

Einen Vergleich mit 1980er Programmkinoerfahrungen kann und will ich nicht anstellen, dafür ist der Film dann doch zu unbedeutend.

 

Die Körnung dürfte etwa dem entsprechen, was hochempfindliches Material um 1975 zu leiten vermochte, und das sind nun einmal keinne 2000 Punkte. Trotzden, das macht nichts, denn verglichen mit modernen, farbfrei bläulich getrimmten, kornfrei "entrauschten" DI Produkten der Gegenwart lebte der Taxi Driver von bunter Realitöt, satten Schwärzen und leuchtenden spitzen in den Nachtszenen.

Unbedingt bedurft hat es einer 4 k Vorführung daher nicht, es bleibt halt der unbefriedigende Eindruck einer nicht erfüllten Werbebotschaft im Vorfeld, und einem Fehler, der gerade bei einer seit Jahren eingeführten Technik nicht passieren darf. Ein erheblicher Mangel, der aus anderen Gründen, als den real real sehr gut aussehenden Bildern, nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden darf. Es gibt Kompetente Instanzen, die das versprochene bieten können. Aus, basta.

In Meinen Augen wird das "Publikumsfestival" Berlin nie ein "A" Festival, diese Dskussion will ich nicht weiter verfolgen.

 

Und was noch auffiel, ohne Bernhard Hermanns großartige Musik, dieser Film hätte kaum eine Wirksamkeit gehabt. Zeigt die Symbiose von Musik und Bild. Nun ja, die Dialoge, grottige Reisz Mikrophonierung der US Filmproduktion ist halt gewerkschaftliche Tradition. Da kann man relativ wenig dran ändern, und es wär sogar frevelhaft.

 

Ob der Film im Kino neues Publikum findet? Ich glaube mal nein, da wird man mit 5 Gleichgesinnten drin sitzen.

 

Über den "Palast" an der Friedrichstraße verliere ich lieber kein Wort. Oder doch? Die Bestuhlung und die Reihenabstände sind eine Zumutung. Nein, da mächte ich keine Liveschau sehen, die noch länger dauert, als die 2 Stunden Film im Mittel.

 

Resumee, eine brillante, gelungene Erinnerung an vergangene Zeiten, im nicht befriedigenden Umfeld einer ungeeigneten Stätte.

 

Stefan

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Schlechter Ton, Stereomusik aber perfektes Bild und schönes Korn? (...)

Wie kommt das zusammen?

Das ist ganz einfach, wie das zusammenkommt. Im Gegensatz zu deiner eigenen Meinung verfügst du nicht über das notwendige technische Basiswissen, denn sonst würdest du dich vor einer technischen Kritik erstmal fragen, inwieweit die Abspielstätte das Vorführergebnis beeinflusst - gerade beim Ton, aber auf die Idee kommst du überhaupt nicht, und deshalb erwähnst du sie auch nicht. Einfachste Vorführerüberlegungen: Was kommt vom Film, was kommt von der Vorführung. Aber du weißt so etwas eben nicht.

 

 

Hier noch zwei weitere Einblicke von Zuschauern, die den Film gesehen haben:

 

Kann ein Film, den man schon ein Dutzend mal gesehen hat, auf VHS, auf DVD und im Kino, einen noch umhauen? Er kann. Wenn es sich bei dem Film um ein unumstrittenes Meisterwerk handelt und man die Gelegenheit erhält, eine so liebevolle wie behutsame und technisch tadellose Restaurierung dieses Meisterwerks auf der großen Leinwand zu sehen. Vor dem Beginn der Vorstellung im Friedrichstadtpalast betreten Drehbuchautor Paul Schrader und Restaurator Grover Crisp die Bühne; Schrader ist anzumerken, daß er seine Beweggründe und Inspirationen für TAXI DRIVER schon allzu oft erzählen musste, und Crisp verliert sich in tech talk, den das in Teilen ohnehin ignorante Publikum nicht zu goutieren weiß. Der Film selbst beginnt mit einer bewußt schrabbeligen Columbia-Schutzmarke von einst und erstrahlt dann in Schärfe und Pracht, packt einen nach wie vor an der Gurgel und legt Zeugnis ab für die (einstige) Meisterschaft Scorseses. Der Authentizität des Films und seines Bildes von New Yorks stehen die kräftigen Farben in Spiegelungen in Pfützen und Fenstern gegenüber, das höllische Rot und das irrsinnige Grün, das man bisher so nie zu sehen bekam. Ein großes Erlebnis, das allerdings einige jüngere, premierensatte Zuschauer nicht davon abhielt, in den letzten Minuten bereits auf ihren iPhones rumzufingern und dem Autoren dieser Zeilen damit den letzten Nerv zu rauben. Vor dem Kino gab es dann noch das schräge Nachpfeifen des grandiosen Hermann-Scores und Sätze wie "Die Kameraarbeit habe ich nicht verstanden." zu erleiden.

Eines Tages wird ein großer Regen all diesen Abschaum von den Straßen waschen.

Quelle: http://forum.dasmanifest.com/viewtopic.php?p=163676

 

 

 

 

Die wunderbar restaurierte Kopie von "Taxi Driver" bei einem Gala-Screening im Friedrichstadtpalast gab's als Schmankerl obendrauf.

Quelle: http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/kultur/special/berlinale/berlinale_tagebuch/1498345_Kein_Empfang_auf_dem_Empfang.html

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Hier noch zwei weitere Einblicke von Zuschauern, die den Film gesehen haben:

 

 

Mr. Brillo ... danke für die "links" ...

 

Hier eine weitere Betrachtung der Restauration und des Filmes ... in Englisch ... die Autorin schien schwer begeistert gewesen zu sein und versucht auch zu erklären, warum gerade diese Fassung ihr eine neue Sicht auf den Film ermöglichte.

 

Artikel From Berlin: 4K 'Taxi Driver' World Premiere von Kim Morgan ... (was für eine aparte Kritikerin!)

 

Alles in allem muss man wohl sagen, dass, außer den üblichen Großbedenkenträgern, der Film und die gezeigte Fassung wohl sehr positiv beim Publikum und der Kritik ankam.

 

Das DCP ist ab Ende Februar verfügbar ... wir werden uns darum bemühen.

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Allerhand gegoogelt für jemand der gar nicht in der Vorstellung war. Weiter so, junger mann brillo.

 

 

 

Nach dem der Film auch für Stefan "unbedeutend" ist und ihm nach seinen Ausführugen der vergleich fehlt zerbricht die gesamte Argumentation. Tatsache ist, der Film war recht billig produziert worden und man sieht es ihm an. Noch lange keine Rechtfertigung für eine dermassen vermasselte Restaurierung wie auf der Berlinale.

Stefan liegt nicht ganz richtig mit seinen Eindrücken. Zitat: "lebte der Taxi Driver von bunter Realitöt, satten Schwärzen und leuchtenden spitzen in den Nachtszenen."

Seine Einschätzung der Nachtszenen trifft das Gegenteil. Im Film gab es niemals satte farben und "leuchtende Spitzen in den nachtszenen", denn sie sind mit available light gedreht. Das vorhandene Restlicht soff leider in dieser Restaurierung erbarmungslos ab. Genau so die Innenszenen und der Amoklauf. Wenn man weiss, welche Negative im Einsatz war, versteht auch die Auswirkungen beim Kunstlichtdreh mit offener Blende. Das kompensierte man zu seiner zeit mit forcierter Entwicklung und konnte Farbkreuzungen nicht ausschliessen.

Weiß man bescheid über die Materialschwächen und die Drehproblematik, kann man erstmals einen Vergleich ziehen.

Das beste aus dem Film machte die DVD von 1998. Die Restaurierung hat die beste Schärfe aber einen mißglückten Look, schlechtestes Grading auseinanderreissende Einstellungen. Die 35mm-Kopien liegen im Mittelfeld irgendwo dazwischen.

 

"Negativ von 1975 hat keine 2000 Punkte" ist von Stefan genau so dahergesagt. Es hat mit dem Typ und nicht mit dem Jahr zu tun.

 

Crover Crisp hat nicht übertrieben, "Nur bei 4K", so erklärt Crisp, "bleibt die Auflösung der alten 35mm-Bilder erhalten." http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0217/feuilleton/0175/index.html

 

Die Mikrophonierung bei TAXI DRIVER ist ein Kapitel für sich. Die Sprachen hörten sich auf dem DCP von Sony viel schlechter an als je zuvor. Die Herrmann-Musik klang brillant. Erklärungen parat?

 

 

Einfach keine kenntnisse vorweisen können ist bei den Aussagen aus den zitierten Foren bezeichnend. Absurde Annahmen, dieser TAXI DRIVER sollte Referenz-Blu rays hergeben.

Man darf sich glücklich schätzen wenn die Blu ray so aussehen könnte wie die tolle DVD von 1998. beides digitale Medien mit Arbeitsweisen der Coloristen die das geisterhafte Abgleiten vieler Szenen auf der Berlinale-Restaurierung als Stückwerk entpuppen.

Und warum versagt da regelmässig ein A-festival in Berlin mit angeblich geballter Kompetenz? Weil bei der Berlinale kaum Kenntnisse zur älteren Filmherstellung vorhanden sind. Zur modernen digitalen Projektion leider auch nicht wie die ganzen Pannen seit jahren beweisen und oceanic mit fug und recht anprangerte. Das zeigt sich immer wieder und wird zukünftig lustigste Restaurierungen herbeizaubern.

 

Zu hoffen ist, es stimmt wenigstens der zugrunde liegende Scan mit technischem Licht damit das mißratene Produkt bis zum Erscheinungsstermin der Blu ray nachgebessert werden kann. Die Veranstaltung war also eine Werbeveranstaltung für die Home Cinema Auswertung die im April anläuft.

So lange müssen wir uns die alte DVD warm halten. Sie gibt sehr weitgehend das wieder was aus dem Film filmisch-analog oder digital heute wie damals herauszuholen war ohne ihn zu verzerren.

 

Dank an preston sturges für seinen Artikel aus der Hand jüngerer Leute wie sie den Film heute erleben. Die junge Dame ist etwa 20 und Filmwissenschaftlerin, stimmt? Darüber kann man diskutieren und auch Zeitzeugen und Produktionsmitarbeiter heranziehen.

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Hier noch zwei weitere Einblicke von Zuschauern, die den Film gesehen haben:

 

"....Der Film selbst beginnt mit einer bewußt schrabbeligen Columbia-Schutzmarke von einst..."

 

 

Kannst Du uns, oder aber auch andere, Auskunft über die Torch Lady Marke geben, welche in der Restauration Verwendung findet? Welche wurde verwendet?

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Hier eine weitere Betrachtung der Restauration und des Filmes ... in Englisch ... die Autorin schien schwer begeistert gewesen zu sein und versucht auch zu erklären, warum gerade diese Fassung ihr eine neue Sicht auf den Film ermöglichte.

Artikel From Berlin: 4K 'Taxi Driver' World Premiere von Kim Morgan ... (was für eine aparte Kritikerin!)

Ah, in der Tat hübsch. Sehr ungerecht, die haben Kim und wir haben Rüdiger Suchsland.

 

 

 

 

Allerhand gegoogelt für jemand der gar nicht in der Vorstellung war.

Wenn man Google zu bedienen weiß (Optionen etc) bekommt man in 3 Minuten heraus, was die Leute über die Vorführung geschrieben haben. Keine Zauberei, kann man von 8 bis 88 Jahren. Übrigens waren das tatsächlich alle Artikel, die ich gefunden hatte, habe also keine negativen weggelassen.

 

 

 

 

 

Noch lange keine Rechtfertigung für eine dermassen vermasselte Restaurierung wie auf der Berlinale.

Kinomumie, ich hoffe, das ist nicht ansteckend. Ich mein, nach Cinerama bist du nun schon der zweite, der glaubt, er könne eine Filmrestauration besser beurteilen als die Filmemacher, die diese Filme erst gemacht und dann später restauriert haben (bzw. die Restauration begleitet haben). Also wenn sich das ausbreiten würde, wäre das schon etwas beunruhigend.

Na ja, solange die Sache nicht seuchenartig wird, seit ihr aber trotzdem sehr nützlich, denn in eurem restlos verbohrten und verwirrten Zustand gebt ihr immerhin ein warnendes Beispiel ab für alle anderen. Das ist ja auch eine hübsche Funktion. Muss ja auch jemand machen.

 

 

 

Und hier noch eine Meinung zu Taxi Driver:

 

A. ist dann froh, dass er den zweiten Film, den ich ausgesucht habe, schon lange kennt und schätzt. Taxi Driver wird in einer restaurierten Fassung als 4K-Produktion gezeigt, was einfach gesagt „in noch nie da gewesener Bildqualität“ heißt. Das Bild sieht in der Tat kristallklar aus, man kann die Wassertropfen (auch hier regnet es) an Travis’ Taxi zählen.

 

Quelle: http://www.critic.de/aktuell/berlinale-2011-eine-langsame-scheidung-und-ein-angeblich-langweiliger-klassiker-3323/

(Der Artikel ist noch länger, der Rest bezieht sich aber nicht auf den technischen Aspekt des Films, sondern eher auf den Inhalt, das Publikum usw.)

 

Es ist bemerkenswert, das kein einziger der oben zitierten Zuschauer erwähnt: Schade, ich wollte ihn unbedingt in 4K sehen (die im letzten Zuschauerzitat haben noch nicht einmal mitbekommen, das er in 2K gespielt wurde).

4K interessiert die Zuschauer offenbar nicht sonderlich. Ist ja auch eine interessante Feststellung.

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Zwischen den Vorstellungen und zwischen den Zeilen.

Man kann es nicht in zehn Zeilen und n zwei Minuten aufschlüsseln. Im dem restaurierten TAXI DRIVER gibt es Szenen nach dem heutigen Geschmack die "schöner" aussehen. Das Originalnegativ gab das einfach nicht her. Andere Szenen saufen ab. Szenenweise sind die Hauttöne bei Schnitt/Gegenschnitt nicht korrigiert worden. Ich beziehe mich auf die Restaurantszene zwischen DeNiro und Cybill Shephard. Stimmte überwiegend noch in der DVD.

Auf DVD verrutschen leider aber Aussenaufnahmen zum Blaustich weil die vorhergehende Innenaufnahme nicht ausgeglichen wurde. Bei den Titel/Titelbändern fehlen Schattierungen. Die Amokszene ist definitiv missglückt.

 

Kann man alles nachkorrigieren und die Bluray kommt sowieso erst im April.

 

Rundum sind die meisten Reviews inkompetent und geschmäcklerisch. Und da Stefan von Highspeed-Material redete um so absurder, weil es 1975 kein Highspeed-Material gab. Sondern nur altes ECN und neues ECN, das man um 1976 nur von der Körnung her unterscheiden konnte. So perfekt waren beide Typen trotz unterschiedlicher Entwicklungsprozeduren angeglichen wordenl

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Der Rüdiger Suchsland gefällt mir. Den brillo entdeckte, also danke.

Er hat ja recht. Freut sich auch über die gute Auflösung der neuen kopierung vom originalnegativ was sich im digitalen Zeitalter per Abtastung oder auch Scannen vollzieht. bedauern überkommt einem dass so wenige Menschen an der neuen Formatpräsentation interessiert sind. Ein workflow der TAXI DRIVER nicht geschadet hat um bis zum April wie gewünscht korrigiert wird was bei fast allen Filmen nach der Kinopremiere mittlerweile gang und gäbe ist.

Bei Suchsland werden junge Leute vorgestellt die der langsamen Erzählweise von TAXI DRIVER nicht so ganz folgen wollen auch wenn die Präsentation so sauber und klar wie die erlebte ist. Suchsland vergisst leider dass zum beispiel eine Schmuddeldarbietung des Klassikers viel zügiger zur Ermüdung oder zum Verlassen des Saals führt. 99 Prozent Publikum hat den Film aber ganz gut überstanden.

Wenn der Restaurator Mr. Crisp während seiner rede ein Video über die Bearbeitung des alten Material eingespielt hätte könnte man den Zusammenhang zum 4k Prozess viel schöner vermitteln als in so abgekürzter annoncierung wie "D-Cinema 4k". Das verstehen von der Bedeutung her sicher nur die wenigsten, weniger als 8mm oder 35mm.

DC hat sich aber mit seiner Kritik einen anderen Film zur markteinführung von 4k gewünscht dem man beipflichten möchte. Der allererste STAR WARS von 1976 zeigt mehr Bildtiefe und breitwand und leidet wiederum an an einem sehr instabilen Negativ. Ein brandaktueller echter Scope-Film hätte das Ruder für 4k rumgerissen. Auch ein alter Large Format Klassiker wie DER SCHWARZE FALKE. Nein noch besser; DER UNSICHTBARE DRITTE lief vor kurzem in Los Angeles nach aufwendigem Scannen in 4k.

Eine Anregung wäre das schon für die noch nicht so zahlreichen 4k Kinos in unserem Land einige der Klassiker ins 4k-Programm aufzunehmen. Würde sich herumsprechen.

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