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Neuer Tonabtaster. Aber welcher?


Till
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Da sind auch erstaunlich viele Kabel am Cp50 abgeknipst worden. Vielleicht mal ein Bild in höherer Auflösung und etwas zahmer beblitzt (A4 Papier oder so vor den Blitz halten) einstellen.

 

Spannend anzugucken sind solche Installationen ja schon...

 

Mal recherchiert, ob es irgendwo noch Unterlagen der Installation oder der Geräte gibt? Pappt vielleicht irgendwo ein Aufkleber mit Name des Installateurs?

 

Die CP50 Beschaltung erscheint mir immer dubioser. Frage mich, ob da überhaupt noch irgendwas drüber läuft. Dafür bräuchte man aber höher aufgelöste Bilder der Anschlussbereiche.

 

 

Woher kriegt Ihr denn bisher eure Kopien, ist da schonmal was angedacht worden?

 

- Carsten

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Die Anschlüsse:

Ja, die Verkabelung mag eigenwillig sein, allerdings denke ich schon, dass sich damals jemand was dabei gedacht hat. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass alles über ein ziemlich überdimensioniertes Mischpult läuft (Bild hänge ich an). Unten im Kinosaal gibt es eine dazugehörige Bedieneinheit die Pult-Presets ändern kann und dementsprechend zwischen DVD-surround, DVD- Stereo, 35mm oder Laptop 3,5 Klinke umschaltet. Wenn ich die Kabel verfolge geht eines vom Projektor ins Pult und vom Pult dann welche in den Decoder. Angeblich wurde alles so eingerichtet, dass "nurnoch" der Richtige Abtaster eingebaut werden muss. Leider weis keiner genaueres.

Also meiner Meinung nach hat da jemand ordentlichen Murks gemacht:

die Verkabelung Projektor -> Pult -> Non-Sync-Eingang am CP50 -> Ausgang zu den Endstufen(?) ist totaler Quatsch. Der CP50 ist in dieser Verkabelung komplett außer Funktion und verbraucht nur Strom, da wie gesagt der Non-Sync-Eingang an der Hauptplatine nur durchgeschleift wird. Da kann man die Endstufen auch direkt ans Mischpult anschließen.

 

Fraglich ist für mich auch, ob das Mischpult eine Dolby-Rauschunterdrückung und eine Matrix-Decodierung kann. Wohl eher nicht.

 

Richtig wäre die Verkabelung Projektor -> CP50-Optical In -> Endstufe (dann braucht ihr einen separaten Saalregler für den Projektor) oder Eingang ins Mischpult (wobei hier wohl die Ausgangspegel in der CP50 angepasst werden müssen?)

 

Eigentlich habt ihr an Gerätschaften alles um einen halbwegs ordentlichen 4.1-Ton ausgeben zu können, außer natürlich die fehlende Stereozelle am Projektor.

 

Unabhängig von der Verkabelung, so unschön das ist: oberste Priorität hat die Rotlichtabtastung. Ohne Rotlicht bekommt ihr bei keiner Kopie der letzten 4-5 Jahre und allen noch kommenden Kopien einen vernünftigen Ton raus. Wenn die Tonspur in Cyan ist und nicht Magenta oder Schwarz, ist mit Weißlicht kein vernünftiger Ton zu erzielen.

 

Ich weiß nicht, wie ihr organisiert seid und ob die Spielstätte bei der Filmförderungsanstalt angemeldet ist? Aber für die Rotlichtumrüstung hat es auch mal Fördermittel gegeben. Ggf. kann man sich dort mal telefonisch erkundigen, ansonsten hilft evtl. auch die MFG Baden-Württemberg weiter, die sind finanzielle Zuschüsse derart durchaus offen.

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Das Yamaha kann sicher intern keine A und Maxtrixdecoding. Wäre aber möglich, dass die zumindest ein Prologic noch irgendwo als Outboard Gerät sitzen haben. Die Anlage wird sich vermutlich kaum nur auf CP50, Endstufen und das 02R beschränken. Wenn Mono, haben die im Pult vermutlich nur ein bißchen Höhen abgesenkt und Bässe angehoben...

 

Da sollte wirklich mal jemand vorbei gehen, der sich ein bißchen auskennt. Soll man tatsächlich annehmen, dass die den Tonzellen Ausgang der Meo direkt ans Pult gelegt haben?

 

Brrrr..., erstaunlich...

 

Die Lichtton-Anschlüsse des CP50 scheinen nie beschaltet worden zu sein.

 

- Carsten

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In einem Uni-BWR muss die Technik bekanntlich von äußerster Einfachheit sein, weil es keine kontinuierliche Pflege der Technik und keine kompetente Einweisung gibt. Von daher ist der volldigitale O2R dort ziemlich überraschend. Der kann zwar alles, was man in einem BWR braucht (außer natürlich A, SR usw.), aber der ist viel zu kompliziert für ein Uni-BWR (und meines Erachtens zu kompliziert für jeden BWR). Das ist ein Pult, für das man solide Grundlagen haben muss und lange Einarbeitung, aber die hat man in einem Uni-BWR nicht. Durch die Menüsteuerung des O2R gibts da außerdem tausend Möglichkeiten, Werte versteckt zu vergurken. Was das betrifft, wäre es das Beste, den O2r zu verkaufen, das ist Version 1, dafür sollte man noch ungefähr 400-500 Euro bekommen, falls er einwandfrei funktioniert. Für die Hälfte des Gelds kann man dann ein übersichtliches kleines Pult kaufen mit Kanalzügen, bei denen man ohne Menüsteuerung sofort alle Werte des Kanalzugs sieht, ohne das tief in einer Menüsteuerung noch irgendwo versteckte Eier gelegt wurden.

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Achgott, das Pult darf man ruhig stehen lassen, man sollte es aber aus dem Filmton rausnehmen. Da dürfen die Medieningenierure ruhig weiter mit rumbasteln.

 

 

Man darf die Endsufen ja ruhig parallel aus CP50 und Mixer beschicken, dagegen spricht ja nix, da kann man ja sogar 35mm Film kommentieren über die Anlage, DVD Player etc. ginge auch.

 

Ein korrekt standardmäßig beschalteter CP50 mit Rotlicht wäre aber viel einfacher einzumessen und zu bedienen als die jetzige Lösung. Die dafür nötige Neu-Verkabelung wäre ja trivial.

 

- Carsten

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Achgott, das Pult darf man ruhig stehen lassen, man sollte es aber aus dem Filmton rausnehmen. Da dürfen die Medieningenierure ruhig weiter mit rumbasteln.

 

 

Man darf die Endsufen ja ruhig parallel aus CP50 und Mixer beschicken, dagegen spricht ja nix, da kann man ja sogar 35mm Film kommentieren über die Anlage, DVD Player etc. ginge auch.

Du willst nicht wirklich zwei Ausgänge ohne Umschaltung oder Mischstufe an einem Eingang betreiben?

 

 

Gruß

 

Salvatore

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Viele viele Antworten...

Wie ich sehe verwundert die Verkabelung über das Pult hier einige, was ich in sofern auch verstehen kann, dass ich auch nicht verstehe warum der Projektor nicht direkt am Decoder hängt. Allerdings bin ich bisher davon ausgegangen, dass der Techniker davon mehr Ahnung hat/hatte als ich. Das dieses eher komplizierte Pult dort steht hat gleich mehrere Gründe. Zum einen beherbergte der Raum früher ein Tonstudio, welches jetzt woanders in der Hochschule ist. Dafür wurde gleich ein Anderes Pult besorgt. Das Alte war halt noch über. Zum anderen wird von verschiedenen Medien wie DVD, Laptop oder halt auch 35mm gespielt. Die verschiedenen Einstellungen sind als Presets auf dem Pult abgelegt und lassen sich Per "Fernbedienung" im Kinosaal einfach auswählen (Die Fader fahren dann in die richtige Position). Das hat den Vorteil, dass nur einmal Presets angelegt werden müssen und dann keiner mehr an das Pult dran muss.

Was den Zustand unseres Projektors angeht kann ich nur sagen, dass der Zähler bei 470 Stunden steht, alles Funktioniert und auch meiner Meinung nach sehr gut aussieht. Der Bildstand ist leider nicht ganz perfekt. Aber da wäre mit einer Fachkundigen Wartung bestimmt einiges getan. Da werden wir uns auf jeden Fall mal drum kümmern müssen.

Ein Dokument mit Informationen gibt es durchaus! Es beschreibt ganz grob die Geräte und halt auch den Zustand, dass angeblich nur der Abtaster für Dolby fehlen würde. Der genannte Ansprechpartner ist noch an der Hochschule meint aber trotzdem keine Ahnung von der Technik dort zu haben. Er steht halt anscheinend nur auf dem Papier.

 

Bei der Filmförderungsanstalt sind wir angemeldet. Das war ein sehr guter Tip. Da werde ich mich auf jeden Fall drum kümmern.

 

Hier noch ein paar Bilder (Spulenturm, Kinosaal, Leinwand)

Höher aufgelöste bilder reiche ich die Tage nach, wenn ich eine bessere Kamera habe.

 

20110301-gn1j5waw5mic2gd5rhi2bgdfu9.jpg

 

20110301-hwu579ndksg6x9cu4m6nitwj7.jpg

 

20110301-bre1duc6jwgkr3mkfuquq8cf6b.jpg

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Was ab ihr eigentlich gegen das Pult im Filmton?. 2,2kOhm Abschlußwiderstand und gut ists. Allemal besser wie eine alte Cat 108. Schlechter Bildstand bei MEO5 ist normal, weniger Öl isn Getriebe und ganz dünnes nehmen, dann ist das weg. Till, ich klär das mal mit meinem Terminplan, dann wird sich schon ein Termin finden.

Jens

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Und noch was zum Tongerät Meo5. Die Filmführung mittels der Pendelrollen und damit die korrekte Filmlage an der Tonwelle ist eine empfindliche Sache. Die Pendelrollen, vor allem die Obere, dürfen Null Seitenspiel haben, dazu sind Scheibchen auf die Welle geschoben. Die Grundspurlage wird mit Unterlegscheiben unter der Welle eingestellt. Sollte man mal die Schlaufe zu eng gemacht haben und der Projektor dann ratternd gelaufen sein, dann kommt es vor, das sich der Zinkdruckgußhalter der beiden Pendelrollen ganz leicht verbiegt. Das führt dann dazu, das der Film leider meist genau am Spalt nicht mehr an der Tonwelle anliegt und außerhalb der Schärfeeinstellung läuft. Es braucht einiges an Fingerspitzengefühl, das wieder korrekt einzustellen. Denn leicht abbrechen kann man den Pendelrollenhalter auch noch beim Biegen.

Jens

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Du willst nicht wirklich zwei Ausgänge ohne Umschaltung oder Mischstufe an einem Eingang betreiben?

 

Davon war nicht die Rede, nur davon Pult und Prozessor autonom zu betreiben.

 

Die korrekte Lösung hatte ich ja oben bereits skizziert - Mehrkanalausgänge des Prozessors zurück zum Pult und dort 1:1 auf die Subgruppenausgänge zu den Endstufen.

 

 

- Carsten

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Was ab ihr eigentlich gegen das Pult im Filmton?. 2,2kOhm Abschlußwiderstand und gut ists. Allemal besser wie eine alte Cat 108. Schlechter Bildstand bei MEO5 ist normal, weniger Öl isn Getriebe und ganz dünnes nehmen, dann ist das weg. Till, ich klär das mal mit meinem Terminplan, dann wird sich schon ein Termin finden.

 

Naja, Jens, Dolby SR aus der Zelle direkt in den Eingang eines Digitalpultes mit ein bißchen EQ soll besser sein als der CP50 mit immerhin DolbyA? Das halte ich nun doch für ein Gerücht...

 

 

- Carsten

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Abweichend vom eigentlichen Thema: Zwei Geräte an einem Eingang geht so: Entweder Entkoppelwiderstände dazwischen, also einen passiver Mischer bauen oder, bei symmetrischem Eingang und kurzen Kabeln das Eine auf Pin 2 (Plus) das Andere auf Pin 3 (Minus), gemeinsame Masse. Das das eine Signal invertiert wiedergegeben wird, spielt dabei keine Rolle.

Jens

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Die korrekte Lösung hatte ich ja oben bereits skizziert - Mehrkanalausgänge des Prozessors zurück zum Pult und dort 1:1 auf die Subgruppenausgänge zu den Endstufen.

Ok, dann hatte ich Dich falsch verstanden. Sorry!

 

 

Was ab ihr eigentlich gegen das Pult im Filmton?

Keine NR wie Carsten schon geschrieben hat. Dann lieber CP50 mit CAT 108 und Dolby A, zumal der schon vorhanden ist.

Auch kostet ein SRA5 nicht viel ...

 

Für diese Lösung müsste aber an der Uni jemand Spass am Basteln haben, da die Kiste mit professionellen Support zu teuer ist (siehe Posting von Stefan2).

 

 

 

Abweichend vom eigentlichen Thema: Zwei Geräte an einem Eingang geht so: Entweder Entkoppelwiderstände dazwischen, also einen passiver Mischer bauen oder, bei symmetrischem Eingang und kurzen Kabeln das Eine auf Pin 2 (Plus) das Andere auf Pin 3 (Minus), gemeinsame Masse. Das das eine Signal invertiert wiedergegeben wird, spielt dabei keine Rolle.

Jens

Die Idee mit Pin 2 und 3 ist witzig, aber nur im asymmetrischen Heimumfeld zu gebrauchen.

Ich würde lieber einen (oder zwei) Kleinmischer vorschalten.

 

 

@Till: Euch fehlt zu dem Projekt ein angehender Ing., der hier spezielle Fragen stellt. Der das Routing Eurer Anlage schon dokumentiert hat und auf dem Service Manual vom CP50 schläft.

Gibt es da niemanden?

 

 

Gruß

 

Salvatore

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@Till: Euch fehlt zu dem Projekt ein angehender Ing., der hier spezielle Fragen stellt. Der das Routing Eurer Anlage schon dokumentiert hat und auf dem Service Manual vom CP50 schläft.

Gibt es da niemanden?

 

Ehm, ja hier ^^ Ich kannte den CP50 mal auswendig vor wenigen Jahren. Vielleicht sollten sich Jensg und ich mal kurzschliessen und dann zusammen nach Stuttgart fahren? ^^

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Carsten zuerst mal eine möglichst verzerrungsfreie Vorverstärkung des Lichttones. Geht natürlich am Besten mit den entsprechenden Eingangsschaltungen, eine CAT 108 mit NF über Tantale und Eingangsübertrager ist da bestimmt nicht erste Wahl. Und Dolby A als Dekodierung für SR ist auch nicht geeignet. Klar, es rauscht weniger, aber das Verfahren unterscheidet sich doch erheblich vom SR. 4 feste Filterfrequenzen gegen 5, von denen 4 Gleitfilter haben (soweit ich das verstanden habe). Passt nicht, da ist die Nichtdekodierung die bessere Wahl, das Signal wird dann wie über einen Multibandkompressor wiedergegeben.

Soweit meine Erfahrung und Meinung dazu.

Jens

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Carsten zuerst mal eine möglichst verzerrungsfreie Vorverstärkung des Lichttones.

Stimmt, damit sollte man anfangen.

 

 

 

Und Dolby A als Dekodierung für SR ist auch nicht geeignet. Klar, es rauscht weniger, aber das Verfahren unterscheidet sich doch erheblich vom SR. 4 feste Filterfrequenzen gegen 5, von denen 4 Gleitfilter haben (soweit ich das verstanden habe). Passt nicht, da ist die Nichtdekodierung die bessere Wahl, das Signal wird dann wie über einen Multibandkompressor wiedergegeben.

Bin da anderer Meinung. SR-Kopien ohne Dekodierung habe ich noch nie anders als katastrophal erlebt, egal was da gebastelt wurde. Dolby A Dekodierung ist für SR-Kopien sicher nicht optimal, hat aber immer noch einiges an akustischer Abwärtskompatibilität. Das ging damals bei Einführung von SR auch gar nicht anders, bekanntlich wurden damals viele Jahre lang unzählige SR-Kopien in A gespielt, und bei einigermaßen eingemessener Anlage war das auch akzeptabel. Von daher halte ich SR-Kopien gespielt in A für eine akzeptable Lösung (in einem Unikino), zumal Aufrüstung auf SR jederzeit möglich ist.

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So unterscheiden sich die Erfahrungen.

Wenn man sich die Funktionsweise der beiden Verfahren ansieht, ist es vernünfiger, wenn SR, falls kein passendes Gerät vorhanden ist, unbearbeitet abspielt. Ein falscher Expander verschlechtert nur das Ergebnis.

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So unterscheiden sich die Erfahrungen.

Wenn man sich die Funktionsweise der beiden Verfahren ansieht, ist es vernünfiger, wenn SR, falls kein passendes Gerät vorhanden ist, unbearbeitet abspielt.

Tomcat, das ist ganz normal, das wir da zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Denn ich habe ein geschultes Ohr, du offenbar nicht. Da du also deinem Ohr offenbar nicht vertrauen kannst, entscheidest du rein theoretisch, nämlich nach, wie du sagst: der Funktionsweise der beiden Verfahren. Ich hingegen entscheide aufgrund dessen, was vorne aus den Lautsprechern herauskommt, und da halte ich SR-Kopien abgespielt mit A zwar nicht für großartig, aber immerhin für ok für die Ansprüche eines Unikinos. Außerdem, was soll der Quatsch, wir wissen alle hier, das in der Vergangenheit Miliarden Vorführungen (kein Spaß) so gefahren wurden. Und ab und zu taucht hier immer noch jemand auf, der zugibt, bei ihnen würde (ja, im Jahre 2011) der Lichtton mangels SR immer in A gespielt. Für ein kommerzielles Kino seit vielen Jahren inakzeptabel, für ein Unikino aber sicher kein Beinbruch.

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... Und ab und zu taucht hier immer noch jemand auf, der zugibt, bei ihnen würde (ja, im Jahre 2011) der Lichtton mangels SR immer in A gespielt. Für ein kommerzielles Kino seit vielen Jahren inakzeptabel, für ein Unikino aber sicher kein Beinbruch.

 

ist nicht wirklich ein Problem, sofern es sich um gutes A handelt, korrekt eingestellt und alles. Das klingt dann besser, als irgendeine, aus welchen Gründen auch immer, hingepfuschte SR-Installation, wo Cat. 69T ein Fremdwort ist. Und 99,9% der Kinobesucher hört nicht, ob da nun gerade A oder SR gespielt wird. Da heutzutage schon Werbefilmchen mit SRD kommen, sehe ich außer als Backup keine Verwendung mehr für Analogton im professionellen Kino, und das, obwohl ich garkein Fan von diesem Digitalkabbes bin, aber so iust halt die Realität. Für ein Unikino oder für Daheim reicht Lichtton eigentlich aus. Die aktuelle Königsdisziplin, was Ton angeht ist sowieso DTS (SDDS war ja eh ne Totgeburt...), alleine schon wegen der größeren Ausfallsicherheit. Die hat man bei SRD zwar auch, aber im verkehrten Sinne, denn da ist der Ausfall sicher. Bei der heutigen KopienQUALität allemal...

 

Und dann verstehe ich auch nicht, wo das Problem liegt, sich für den CP50 den SRA5 zu organisieren, dann hat man auch SR. In der jetzigen Zeit dürften SRA5 Massenweise in die Mulde fliegen... Das Mischpult ist auch ne Prima Sache, allerdings HINTERM CP50 bitte. Dann kann man auch mal testen, wie sich die einzelnen Kanäle im Saal anhören...wenn ichs mir recht überlege, dann bin ich davon so begeistert, dass ich mir sowas ins Keimkino einbauen will!

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ist nicht wirklich ein Problem, sofern es sich um gutes A handelt, korrekt eingestellt und alles. Das klingt dann besser, als irgendeine, aus welchen Gründen auch immer, hingepfuschte SR-Installation, wo Cat. 69T ein Fremdwort ist. Und 99,9% der Kinobesucher hört nicht, ob da nun gerade A oder SR gespielt wird. Da heutzutage schon Werbefilmchen mit SRD kommen, sehe ich außer als Backup keine Verwendung mehr für Analogton im professionellen Kino, und das, obwohl ich garkein Fan von diesem Digitalkabbes bin, aber so iust halt die Realität. Für ein Unikino oder für Daheim reicht Lichtton eigentlich aus. Die aktuelle Königsdisziplin, was Ton angeht ist sowieso DTS (SDDS war ja eh ne Totgeburt...), alleine schon wegen der größeren Ausfallsicherheit. Die hat man bei SRD zwar auch, aber im verkehrten Sinne, denn da ist der Ausfall sicher. Bei der heutigen KopienQUALität allemal...

 

Und dann verstehe ich auch nicht, wo das Problem liegt, sich für den CP50 den SRA5 zu organisieren, dann hat man auch SR. In der jetzigen Zeit dürften SRA5 Massenweise in die Mulde fliegen... Das Mischpult ist auch ne Prima Sache, allerdings HINTERM CP50 bitte. Dann kann man auch mal testen, wie sich die einzelnen Kanäle im Saal anhören...wenn ichs mir recht überlege, dann bin ich davon so begeistert, dass ich mir sowas ins Keimkino einbauen will!

 

Da´SRA 5 Adapter "massenweise in den Schrott gehen, bezweifele ich. Die Gesamtzahl der Stereoinstallationen in der BRD 1994 betrug weniger als 25% der Kinos, der Rest war Mono! Und ab 1994 kommt dann direkt der Aufbau auf SR Stereo und SDDS / DTS / SRD, angeregt durch die Multiplexe, wo dann auch private Kinos nachrüsten mußten.

In den USA findet man hingegen sehr häufig A Stereo, weshalb dort Kopien mit A Stereo Backup Spur gebräuchlich waren.

CP 50 / 100 / 200 (manchmal, weil prime Häuser)... hat damals eigentlich Niemand aufgerüstet, die wurden gleich rausgerissen und gegen CP 65 / Cp 500 / JSX 1000 / ... ersetzt, weil es kostenmäßig nicht lohnte sich an dem Zeug zu vergnügen Arbeitszeit kostet Geld. Somit ist die Zahl der SR Adapter relativ gering, zumindest imn der BRD.

 

Übrigens laufen SDDS Spuren auch nach über 10000 Shows noch wie am ersten Tag, auch wenn das Bild mittlerweile nicht mehr ansehbar ist. SRD auf Ernemann oder Samt: Nicht mal 100, und bei DTS ist einfach die zu billige Hardware der Tod der Geräte.

Tatsächlich, seit 1994 ist Analogton tatsächlich nur noch die allerletzte Backup Stufe, und dementsprechend sind auch verschiedenste Analogmixe heute, nicht mehr schön. Und Synkronfassungen sind noch ein ganz anderes Problem.

 

Nochmal auf meinen Initialpost. Es fliegt im Zuge der Digitalisierung wirklich derartig viel "moderneres Kinomaterial" in den Müll, daß es absolut sinnlos ist, auch nur anzudenken, an sozialistischer Maschine und Dolby aus 1977 irgendetwas nachzurüsten oder gangbar zu machen.

post-74763-0-21268300-1299092211_thumb.jpg

Augen und Ohren aufhalten, und es sollte klappen, denn die Umstellung ist nicht mehr aufzuhalten.

 

Grüße

 

 

Stefan

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sorry stefan 2

 

Aber der dolby ist sicher nicht besser als dts,nur kostet er 3mal mehr....

Hab aber nichts gegen die geräte(Es haben doch alle den gleichen grümppel drinn.. :shock1:

 

 

Ich würde ja jeden Prozessor ab CP65 aufwärts auffangen, den man mir zuwirft. Aber wenn ich mir anschaue, was diese bekloppten Sammler dafür in Auktionen immer wieder bieten ;-)

 

Kinosammler müsste man verbieten! Die sind der Untergang der Filmkunsttheater!

 

- Carsten

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@Brillo: Selbst Dir als - ähem - Digitalfuzzi :rolleyes: muß ich zustimmen, wenn Du sagtst, daß A für SR immer noch besser ist, als völlig ohne NR. Und die CAT 108 kann man ja zur 108C umlöten, wenn man weiß, wies geht.... :rolleyes:

 

@ Stuttgart: Auch wenn meine lieben persönlichen Freunde @JensG und @THX die Sache anders sehen, bist Du garantiert bei denen in guten Händen. Und ich glaube, daß mal ein bißchen basteln zur Abwechslung den beiden mal wieder richtig Spaß machen würde.... :rolleyes:

 

Liebe Grüße

MArtin

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@Brillo: Selbst Dir als - ähem - Digitalfuzzi :rolleyes: muß ich zustimmen, wenn Du sagtst, daß A für SR immer noch besser ist, als völlig ohne NR.

Ja, ich erinnere mich auch an eindeutige Anweisungen der Dolby Labs, SR-Kopien in A zu spielen, wenn kein SR vorhanden. Hat damals auch sowieso jeder gemacht, welcher Vorführer hätte denn damals eine SR-Kopie ohne NR abgespielt? Die waren ja auch nicht alle doof.

Im Übrigen, Martin, im Gegensatz zu vielen "Analog-Fuzzis" ist mir die verwendete Technik vollkommen gleichgültig. Sie ist nur Mittel zum Ziel. Wenn das die Digitaltechnik besser kann, ist es mir recht, wenn es die Anlogtechnik besser kann, ist es mir auch recht.

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