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Cine-Reste

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  1. Einziehen der Leinwand im Karlsruher "City"  zur Eröffnung 1960
  2. "Universum" und "City" sind zwei Filmtheater desselben Betreibers, welche direkt nebeneinander errichtet wurden, wobei das "Universum" das ältere ist. Neu war beim City, das es anders als das "Universum" nicht Parterre gelegen ist, sondern in den ersten Stock des Gebäudekomplexes untergebracht wurde. So entstand ebenerdig unter dem Saal ein Supermarkt, in welchem heute ein Drogeriemarkt untergebracht ist; ein Umstand, welcher in dieser prominenten Lage zum langfristigen Ueberleben der Kinos beigetragen haben dürfte. Zu beginn hatte das "City" eine eigene Kasse, das Foyer im ersten Stock wurde über eine Treppe erreicht. Heute erfolgt der Zugang mit Kasse zentral über den Eingang des "Universums". Im Zuge der Zellteilung wurde das "Universum" an der Längsachse geteilt und der Balkon abgetrennt. Im Foyer des "City" entstand das "U 4" sowie im Saal des "City" unter der Bildwerferraumkanzel das "U 5", welches über Spiegelprojektion bedient wurde. Die Verkürzung des eigentlichen Saals fiel im "City" jedoch nie so auf und wurde m.W. zwischenzeitlich ebenso wie die Längsteilung des "Universum" durch Rückbauten aufgehoben.
  3. Wer am Ende des Europaplatzes rechts in die Hirschstrasse einbiegt und dann wieder rechts durch eine Einfahrt geht gelangt in einen Innenhof, wo die Rückseite des Citys' noch eine Ahnung auf die gekrümmte Bildwand gibt: Rückseite City-KA
  4. @heiko: coole Info, Danke! Ich war immer der Meinung, dass die UFA in München nur das Stachus-Center hatte. Ja mir gefällt die Doku als Zeitdokument auch sehr gut. Genau so etwas hatte ich gesucht um mich jn das Jahr 1977 zurückzuversetzen. Dass dann noch zwei Kinos kirz im Bild sind, hat's natürlich getoppt.
  5. @heiko: Ich bin in München nicht so bewandert und nur durch Zufall in einem anderen Zusammenhang auf die Doku gestoßen. Durch die unmittelbare Bahnhofsnähe macht das Grindhouse zu der Zeit durchaus Sinn.
  6. Sehenswerte Doku aus dem Jahr 1977 mit viel Zeitcolorit. In Minute 45 ist ein ehemaliges Pornokino, das "Colibri", nebst Vorführraum zu sehen. Ganz zu Beginn der Doku sieht man auch kurz die Fassade der "Schiller-Lichtspiele" mit rattenscharfen Titeln auf dem Programmanzeiger.
  7. Der Vorwurf des Rassismus, der durch manche Figuren und wie sie gezeichnet sind, ist ja nicht neu und aus heutiger Sicht auch zutreffend. Das sehe ich, obwohl ich die ganzen Filme, inklussive "Song of the South" als Kind gesehen habe, der Schaden dürfte also gering sein. Spannend wird, ob Disney auch auf den latenten Sexismus in den Filmen reagieren wird. Bei den Stiefmüttern in den Märchen ist es ja in der Literatur vorgegeben. Aber Mim, Cruella Deville oder Madamme Medusa schneiden nicht wirklich gut ab. Und wenn der böse Edgar in den "Aristocats" einfach nur ein Trottel ist, fallen die Damen doch öfters auf den Hintern, wobei alle Röcke runterrutschen.
  8. Frage in die Runde der alten UFA-Invaliden? Hat irgendjemand noch Kontakt zu Klaus Semmel, der einen der beiden Bau-Trupps leitete? Hatte eine Renovierung und einen Komplettumbau mit ihm, und würde mich gerne, wenn möglich, mal bei ihm melden. Info gerne per PM.
  9. Deine Frage beantwortet sich wenn Du aufklärst, ob die "kürzliche" Studie bereits im Februar publik war.
  10. Eine Frage, falls jemand konkretes weiß: Wenn das Kino 1970 (nach 10 Jahren) geschlossen wurde und 2012 eine Wiedereröffnung avisiert wurde; warum wurde dann im BWR noch eine Telleranlage installiert?
  11. Ob man Sprache in Dialogen (gewollt?) unverständlich wiedergibt oder im geschriebenen Wort (gewollt?) unverständlich formuliert kommt m.M. auf dasselbe raus, oder verstehe ich hier etwas falsch? In der Tradition des Filmes war m.E. Jacques Tati ein wahrer Meister in der "Degradierung" des Dialoges zum Geräusch.
  12. Cine-Reste

    Kinoschätze

    Die noch längere - weltweite - Liste ist ohnehin diese hier: https://www.cinematour.com/main.php In Deutschland enthält diese aktuell 1.130 Einträge geöffneter wie geschlossener Häuser, und noch ein Aspekt: gemeint ist hiermit tatsächlich die Anzahl der Häuser; an Leinwänden sind es natürlich einige mehr, da Center und Plexe nur mit einem Faktor 1 in die Rechnung eingehen.
  13. Cine-Reste

    Kinoschätze

    Der von @Bilett gepostete Link verspricht oder hinterfragt, da mit (?) versehen, das "weltweit größte Verzeichnis". Die Welt besteht nach meinem verblendeten Bild ihrerselbst aus mehr als Deutschland und ist keine Scheibe. Deutschland hat (oder hatte) selbstredend mehr als 352 Kinos. Ob alle davon Schätze (Treasures) sind oder waren sei dahingestellt. Fehlende Schätze können dort nach Registrierung ergänzt werden was vielleicht sinnvoller ist, als so manches Posting hier (einige der Einträge und Bilder dort stammen übrigens von mir, und das ist schon über 10 Jahre her).
  14. Cine-Reste

    Kinoschätze

    Sorry, @rabust, wenn ich Dir in fast allem widerspreche. Die Welt dürfte trotzdem über die Grenzen Deutschlands hinausgehen.
  15. Zur besseren Zuordnung noch die Sitzplatzanzahl der Häuser, Stand Filmtheateradressbuch 2000: LUXOR-Center -Linse 105 Pl. -Luxor 360 Pl. -Savoy300 Pl. -Scala 175 Pl. UNIVERSUM-Center -Bambi 122 Pl. -Cherie 57 Pl. -City 264 Pl. -Universum 471 Pl. METROPOL-Center -Domino 215 Pl. -Metropol 389 Pl. -Minimet 52 Pl. -Roxy 101 Pl. Alle Kinos verfügten über mimdestens Dolby SR, ab 122 Plätzen (Bambi) über SRD, das Universum zusätzlich THX.
  16. @Jean: Du schreibst für mich (um Deine vor einiger Zeit gestellte Frage zu beantworten: 20 Jahre Kino gemacht, seit der Digitalisierung nicht mehr, brauche aber vielleicht nicht alles erklärt zu bekommen) in den meisten Punkten vernünftig und nachvollziehbar. Was ich nicht nachvollziehen kann ist, wie Du für den einen Multi, der seinen Film an den Kinos vorbei ins Streaming gibt, relativ viel Verständnis aufbringst während Du gegen den anderen Verleih, der die Kinos auch ohne auf einen Wordwiderelease zu setzen beliefert so hart ins Gericht gehst, obwohl es Dich nicht tangiert, da Du mit "Tenet" aus wieder zumindest nachvollziehbaren Gründen nicht wiedereröffnen willst. Im letzteren Fall führst Du z.B. Kindervorstellungen an, die Du unter Warner-Konditionen nicht anbieten könntest. Zum einen bietest Du diese auch nicht an, so lange das Haus gechlossen ist, zum anderen gibt es nichts von einem der wichtigsten Lieferanten, der solchen Content liefern könnte, und den nimmst Du in Schutz?
  17. @Jeff Smart Keine Sorge! Stehe ganz hinten und halte den Sicherheitsabstand ein. Der Kollege aus Berlin war in den vergangenen 76 Tagen glaube ich lobenswerterweise vor allem damit beschäftigt, die Menschheit vor sich selbst zu retten und zwei Forumskollegen für das Bundesverdienstkreuz zu nominieren. Mehr geht echt nicht. In der Zwischenzeit können wir hoffentlich "Tenet" ungestört in 70mm gucken!
  18. Nebenbei war das mit dem Beisatz, "hat das hier eigentlich garnichts zu suchen", m.E. erwähnt, ich hatte ungesehenerweise allerdings angenommen, dass wg. erwähnter Objektive auch Schmalfimequipment mit dabei sein könnte.
  19. Und, wenn auch Videotechnik dabei sein sollte, hat das hier eigentlich garnichts zu suchen, passt das wahrscheinlich eher in der Rubrik "Schmalfilm".
  20. Vielleicht arbeitest Du noch etwas an Deiner Grammatikarbeiz. Bei nur zwei Sätzen kann man vielleicht nochmal draufschauen.
  21. Wiso? Du betreibst Dein Bashing doch auch schon vor Start!
  22. Wolltest Du im letzten Halbsatz vielleicht "Wohnzimmer" statt "Kino" schreiben?
  23. Wenn ich eine Videothek betreten habe geschah dies in der Absicht, einen oder mehrere Filme zu sehen; selbiges trifft zu, wenn ich einen Streamingdienst abonniere. In der Videothek war die tatsächliche Filmfindung übersichtlicher. Auch wenn sich die technische Verfügbarkeit unterscheidet, sehe ich eine Vergleichbarkeit von Angebot und Kunden. Grundsätzlich gilt beim Repertoirespiel natürlich, dass der Anbieter dahinter stehen muss. Halbherzig wird das nichts.
  24. @Jean: "Was bislang recht läuft sind wohl vor allem Studentenkinos mit Herr der Ringe Trilogien und ähnlichem, sowie ein differenziertes Arthouseprogramm in entsprechenden Häusern. " Für diese These -oder deren Widerlegung -fehlt bislang der Beweis. In den letzten 3 Wochen seit der Wiedereröffnung habe ich in einem Kino (zugegebenermaßen Studentenstadt) 3 Vorstellungen besucht, von denen der jüngste Film von 1980 stammmte. Alle Vorstellungen waren gut besucht bis knapp Corona-Ausverkauft. Das Publikum war, was auch mich erstaunte, zu ca. 2/3 unter 30 Jahren. Sollte hier ein mögliches Potential vorliegen, welches bislang übersehen wurde, und welches auch in der Nach-Corona-Zeit gepflegt werden könnte? Als in den 90er Jahren das Repertoirespiel weitestgehend aus den Kinos verschwand machte ich hierfür vor allem das Privatfernsehen verantwortlich. Ein "Spiel mir das Lied vom Tod" z.B. funktionierte mit einem Mal nicht mehr im Kino, nachdem er alle paar Monate auf Pro7 lief, zuvor war er noch gegangen, trotz Co-Existenz in den Videotheken. Heute muss man in den Programmen aller Anstalten nach Filmen, die vor 2000 gedreht wurden, suchen. Selten wird man fündig, und wenn, sind es häufig immer wieder dieselben Titel. Das diese auch als Stream permanent verfügbar sind, würde ich der damaligen Konkurrenz durch Video gleichsetzen. Mit ein wenig Phantasie und Kreativität dürften sich da für einige Wochen kleine Events mit überschaubarem Aufwand und Risiko initiieren lassen, die vielleicht noch über den Sommer hinaus tragen. Freitag, Samstag je ein Film, Sonntags noch ein Kinderfilm dazu. Fertig. Das ganze ist planbar, und über einen längeren Zeitraum im Vorfeld kommunizierbar. Dann zeigt man Präsenz, erschließt sich ggf. neue Publikumsschichten, und ist evtl. der Erste wo so etwas anbietet, bevor es ein Mitbewerber tut.
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