carstenk
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Ist ne schwierige Situation. Der einfache Fall, Kino lässt vorhandenen alten Trailer digitalisieren, um ihn als DCP zeigen zu können, dürfte noch am einfachsten zu beantworten sein, wenn auch nicht juristisch zufriedenstellend - die Verleiher als Urheber haben da kaum was dagegen. In einigen Fällen liegt es aber auch garnicht an denen, sondern an Rechten, die sie selbst nicht mehr haben. In Einzelfällen mag es sogar möglich sein mit dem Verleih zu sprechen - die haben für Klassiker von DCPs oder BluRays oft selbst keine digitalen Trailer mehr, und offen darauf angesprochen mögen die sogar sagen 'wenn Sie das können, warum nicht, können wir dann bitte auch eine Kopie haben?'. Privatkopie wäre einfacher, weil nach §53 Urheberrechtsgesetz Privatkopien auch durch Dritte für den Besitzer des Mediums durchgeführt werden dürfen - aber nur unentgeltlich, der Aufwand darf zwar ersetzt werden, aber die reine Dienstleistung dabei darf nicht bezahlt werden. Obendrein dürfte ein Kinobetreiber so eine 'Privatkopie' auch nicht öffentlich spielen. Formal dürfte es also nur sehr wenig 35mm Material geben, dass von Euch gegen Geld digitalisiert werden darf. Naja, in der Praxis werdet Ihr dennoch vermutlich wenig Ärger kriegen, solange Ihr die Digitalisierungen nur an den schickt, der Euch auch die 35mm Vorlage gesendet hat, es überwiegend um Werbematerial geht, etc. Die Aufmerksamkeit für 35mm bei den Rechteinhabern dürfte jetzt ohnehin schnell sehr stark sinken. Urheberrechtlich geschützte Langfilme zu digitalisieren macht ja nun auch keinen Sinn, da es das Zeugs in besserer Qualität bei Bild und Ton meistens ja eh schon in der Grabbelkiste gibt. - Carsten
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Besonderheiten Ticket-Vorverkauf online
carstenk antwortete auf Jochen_openair's Thema in Allgemeines Board
Naja, die Rollenkarten sind halt die älteste Form. Klar, in der Art nicht anspruchsvoll, aber wenn Du versuchst, das Konzept auf selbst verkaufte Karten für alle möglichen OpenAirs zu übertragen wird es schon schwierig bis unmöglich. Allein die durchlaufende Nummerierung ist nicht in den Griff zu kriegen. Da ist die Variante OpenAir spezifischer Gutschein schon einfacher - es verwenden auch nicht alle OpenAirs SPIO Karten, bei vielen ist Eintritt auch kostenlos. Umsatzsteuer fällt für einen Gutschein nicht an, wenn der Wert 1:1 durchgereicht wird, ist aber dann im Kartenpreis beim Veranstalter enthalten. - Carsten- 27 Antworten
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Wer 'die'? Sauron, die Orks, Harry Potter und die sieben Zweige? Oder der militärisch-industrielle Komplex? - Carsten
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Wo, wann, und von wem? - Carsten
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Ihr könntet mal eine Demosequenz als DCP ins Netz stellen, das wäre sicher hilfreich. 25Hz wird daran liegen, dass die meisten Schmalfilmkunden eine DVD als Endprodukt haben wollen, da macht das mehr Sinn. Mutmaßlich wird die Maschinenverkopplung aber bei 24fps genauso funktionieren. Ansonsten muss man die 25fps für ein DCP halt wieder verlangsamen, das ist ja auch keine Zauberei. Ton könnte natürlich schöner sein über z.B. CP65 und ggfs. DA20. Was für ne VDSLR wird denn verwendet? - Carsten
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Besonderheiten Ticket-Vorverkauf online
carstenk antwortete auf Jochen_openair's Thema in Allgemeines Board
Man muss ja nicht die eigentlichen Tickets vorverkaufen, sondern kann Gutscheine auf die SPIO Tickets anbieten. Ansonsten glaube ich aber nicht, dass der Vorverkauf 'üblicher' OpenAir Kinos eine riesige Marktlücke darstellt. Das läuft m.E.n. anders als bei Saalkinos. - Carsten- 27 Antworten
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Es gibt unterschiedliche Testbilder, die von unterschiedlichen Komponenten erzeugt werden. Je nachdem, bei welchen Bildern die Pixel vorhanden sind oder verschwinden kann man Schlüsse daraus ziehen, welche Komponente betroffen ist. Soweit ich weiss sind das in der Mehrzahl der Fälle nicht die DLPs, selbst, sondern Formatter, Kabel, Steckverbinder, also irgendwas davor. Das schützt einen aber nicht unbedingt vor einem Austausch der LightEngine. Wenn keine Gewährleistung oder Garantie mehr vorhanden ist, würde ich erstmal versuchen, genauer rauszufinden, woran es liegt. - Carsten
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Typische Sichtabstände? Faktisch gibts mittlerweile mindestens 3 verschiedene Perforierungen. Normal, Mini und Mikro. Allerdings hat man bei Roll-Bildwänden ja aufgrund der speziellen Ansprüche an die Maßhaltigkeit des Materials nicht soviel Auswahl wie bei Rahmenleinwänden. Die Harkness Diagramme für die Frequenzdämpfung der drei Varianten sehen eigentlich vergleichsweise unkritisch aus, in einem kleinen Saal sollte das kompensierbar sein. Geht es hier ausschließlich um Ton, sondern auch um anspruchsvolle Bildbeurteilung? Falls letzteres, kann man durch eine ungünstige Kombination von Projektor, Projektionsgröße und Perforation in einer üblen Moiré Orgie landen. Wenn es maßgeblich um den Ton geht, könnte man das ignorieren oder mit den üblichen Tricks abschwächen. Da würde ich dann eher Normalperfo nehmen. Wenn bezüglich des Bildes Unsicherheit besteht, würde ich versuchen, die Materialien zu bemustern. - Carsten
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Vielleicht gibts da maschinenspezifische Unterschiede oder es wurden Kombinationen von unterschiedlichen Geräten verbaut. - Carsten
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Wie oft passiert das denn so in etwa? Wenn das öfter passiert, mal eine Kamera mitlaufen lassen (Projektordisplay), die das Herunterfahren festhält, sofern man nicht zufällig dabei ist. Falls das realistisch möglich ist (das Netzwerk wird ja wohl nur manuell für Datentransfers verwendet), mal testweise die Netzwerkkabel für dieses Netz rausziehen für ein paar Vorstellungen. Ist jetzt nur ins Blaue geschossen, aber es gibt bei DLPs nach wie vor ein paar offene Baustellen mit korruptem Speicher, speziell im Log-Bereich. Das Problem geistert ('LD-LOG') ja schon seit einiger Zeit durch die Foren, aber fundamental ist das wohl ein TI Problem und noch nicht sauber gelöst, es gibt nur workarounds. Auch ist eine aktuelle Firmware alleine noch keine Garantie, dass das Problem beseitigt wurde, weil die Speicherprobleme auch über Firmwareupdates hinweg nicht beseitigt werden. Aber wie gesagt, das ist nur mal aus dem Hörensagen bezüglich dieser Probleme ins Blaue geschossen, keine Ahnung, ob diese Problematik auch ein spontanes Herunterfahren verursachen kann. Diesbezüglich schlummern wohl noch Probleme in vielen DLP Geräten. - Carsten
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Weil die übliche gesetzliche Gewährleistung die Übernahme von Folgeschäden ausschließt, soweit keine Absicht oder grobe Fahrlässigkeit des Kolbenlieferanten vorliegt (was sich nie beweisen ließe). Über die Gewährleistung kommst Du aber ohnehin schon nichtmal an die Ersatzteile - daran hängen Garantiebedingungen, und die darf der Hersteller des Kolbens ohnehin so festlegen wie er will. Du kannst nur zustimmen oder verzichten. Die Kostenübernahme der Ersatzteile ist also tatsächlich eine freiwillige Leistung des Kolbenherstellers oder, bei 'offiziellen' Kolben eines Projektorherstellers, z.B. 'Christie Kolben', eben desjenigen der für beides geradesteht, Projektor und Kolben. Wenn Du auf die Garantie verzichten willst, bleibt Dir nur die Gewährleistung, die Dir aber bestenfalls einen neuen Kolben bietet, und auch das wirklich stressfrei nur innerhalb der Beweislastumkehrfrist der ersten 6 Monate nach Kauf. - Carsten
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Weiss jemand, ob die Tonlampeneinschübe von E-IX und E-X identisch sind? - Carsten
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Bitte unterscheiden zwischen DVD-o-matic und DCP-o-matic. Letzteres ist noch sehr beta und eigentlich bestenfalls wegen sehr spezieller Features oder Tests zu benutzen. Die aktuelle Version von DVD-o-matic ist im Rahmen des Möglichen m.A.n. fehlerfrei. http://carlh.net/software/dvdomatic/test-download.php Ich benutze das sehr viel und habe noch nie Abstürze erlebt. Man muss halt alle Parameter sorgfältig setzen. Du wirst sicher kein Programm mehr finden, das noch MPEG2-Interops erzeugt und gleichzeitig die ganzen Hausarbeiten der Formatkonformierung erledigt. Ausserdem muss man ja beachten, dass auch die MPEG2-Interop Quelldateien zumindest auflösungsmäßig in 1080p, 1998*1080, oder 2048*1080 vorliegen müssen (von der Einhaltung der sonstigen MPEG2 Konventionen für Interop ganz zu schweigen). Wenn sie das nicht tun, muss skaliert werden, und dann geht es auch nicht ohne Rekompression. DVD-o-matic macht kein MPEG2-Interop, wird es auch nicht kriegen. Bleib bei DVD-o-matic und erzeuge damit J2k DCPs. Auf Dauer ist Zeitaufwand und Fehlertoleranz damit am besten. Die Encoding Zeiten sind bei kurzem Material wie Werbung oder Trailern kaum der Rede wert. - Carsten
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Da haben wir ein klassisches Paradoxon... - Carsten
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Gibts ausser den Projektoren sonst noch irgendeine Infrastruktur, Netzwerk, TMS, externe Automation, etc.? Haben die Projektoren USVs? Die Projektoren erfahren also einen vollständigen ordnungsgemäßen Shutdown, ohne dass aber der äußere Anlass erkennbar ist? - Carsten
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Ich denke auch, dass ein gewisser Bedarf besteht, es gibt einiges an Altmaterial, das nicht digital verfügbar ist. Der Markt ist sicher nicht groß, aber wenn man das Gerät eh schon gebaut hat und es wenig gekostet hat... Wäre die Frage, ob das wirklich eine Laufbilddigitalisierung ist (die DSLR auch im Videomodus arbeitet), oder ob es eine 'Bild-für-Bild' Digitalisierung ist, die DSLR also im Fotomodus arbeitet. In Verbindung mit einer Canon DSLR und MagicLantern gäbe es noch einen Hybridmodus (Videomodus, ohne mechanischen Verschluss, aber mit sehr geringen Bildfrequenzen). Davon hängt dann ab, ob eine synchrone Tonaufnahme möglich ist. Gleichzeitig müsste die Frage gestellt, was für ein Tongerät am Projektor hängt und ob der Lichtton über einen ordentlichen Kinoprozessor wiedergegeben/aufgezeichnet werden kann. - Carsten
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Hmm, nimm's mit Humor, aber das ist 'enttäuschend'. Wenn ich richtig rechne, komme ich da auf ca. 10-12fps im Schnitt. Von einer 16core/32threads Maschine hätte ich mir mehr erhofft. Theoretisch käme man damit also auf etwas über 20fps bei hypothetischer Vollauslastung. Wahrscheinlich skaliert die Parallelisierung bei vielen Cores nicht mehr linear. Wenn ich das richtig verstehe, dann wird NUR das Enkodieren einzelner Frames nach J2k auf mehrere threads verteilt. Der Prä- und Postprocessor läuft nicht multithreaded. Das hat dann natürlich Limits, wenn dieser Teil sich daher nicht weiter beschleunigen lässt und die verteilten J2k Encoder darauf warten müssen. Könnte also sein, dass gegenwärtig eine 8coreHT CPU das ökonomische Limit für eine DVD-o-matic optimierte Maschine ist. Schneller geht dann nur noch über mehr Takt. Du könntest mal spaßeshalber versuchen, den Sintel in 2 parallel laufenden Instanzen zu konvertieren. Eventuell schaffst Du über beide Instanzen in Summe deutlich mehr fps und Auslastung, auch wenn das natürlich sinnlos ist, aber es würde die Hypothese stützen. Die Platten sollten da noch locker mitkommen, Input (und Output sowieso) ist beim Sintel ja komprimiert. Und wenn Du Lust am Rumprobieren hast - Stichwort Netzwerksättigung, setz doch dein vorheriges Setup mal als Netzwerkrenderer zusätzlich zum Neuen ein und berichte mal, wie die Sintel Performance über zwei Maschinen aussieht. Ich hatte ja schonmal gemutmaßt, dass das Netzwerk ab etwa 10-12fps gesättigt ist und das Verwenden von Netzwerknodes bei so schnellen Maschinen daher kaum noch Sinn macht. Ausserdem dürfte auch hier der 'Masterprozess' genau wie bei deinem Einzelmaschinenbenchmark wieder der Flaschenhals sein, der die vielen J2k encoderthreads ausbremst. Mal über den Daumen extrapoliert - ein 2h DCP zu rechnen dürfte auf einer single 8core/16thread CPU Maschine dann noch etwa 4-5h dauern. Hast Du mal DCP-o-matic statt DVD-o-matic probiert? Vielleicht gibts damit noch maßgebliche Abweichungen nach oben oder unten. - Carsten
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Ich werde mal Aufnahmen mit beiden Lichtquellen zum Vergleich hier einstellen. Ein netter Forenuser hat mir einen E-IX Einschub zugesichert. Das ist das schöne an der Digitalisierung, dass man jetzt etwas entspannter mit der 35mm rumspielen kann... - Carsten
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Das ist ebenfalls Croco Film. Der Normalfall ist, dass ein Kino sich beim Verleih das professionelle Verleihmedium - 35mm oder DCP - INKL. der Aufführungsrechte besorgt. Da Ihr vermutlich weder 35mm noch DCI Projektor habt, werdet Ihr wohl von BluRay oder DVD zeigen. Dafür bietet der Verleih entweder eine Verleih-DVD/BluRay an, oder Ihr könnt mit denen verhandeln, dass Ihr eine existierende Scheibe zeigt. Das reduziert dann die Verleihkosten um ein paar Euro, weil Versand etc. wegfällt, ausserdem wird ggfs. die Mindestgarantie etwas reduziert. Croco Film ist zwingend, wenn Ihr Eintritt nehmt und/oder die Veranstaltung öffentlich bewerben wollt. - Carsten
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Ich wüsste zumindest nicht, was im Vergleich gegen eine LED Lösung spräche. Die Energieeffizienz ist etwas schlechter, aber wen kümmert das bei 3Watt ernsthaft? - Carsten
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Naja, besser als in irgendeiner Garage eingelagert bis zum St.Nimmerleinstag. Eine Verhöhnung kann ich, ungeachtet allerlei möglicherweise berechtigter Kritik an Saturn, auch nicht erkennen. - Carsten
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Ich denke auch, dass Laser zwar recht einfach eine präzise Spaltausleuchtung über Zylinderlinse und eine recht hohe Intensität durch geringe Streuverluste erreicht, aber ähnlich wie bei der Verwendung als Projektionsbeleuchtung die hohe Kohärenz der Lichtquelle zu Problemen führt, weil unterm Strich nach Optik und Durchleuchtung des Films zuviel Dreck durch Interferenz entsteht. Diesbezüglich sind LEDs in der Praxis besser. Man darf Laser nicht grundsätzlich idealisieren. In speziellen technischen Anwendungen lassen sich Laserlichtquellen aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften sehr vorteilhaft nutzen. Aber in vielen anderen Anwendungsfällen sind genau die gleichen Eigenschaften auch sehr hinderlich. - Carsten
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Ich glaube, so ganz ist uns nicht klar, worauf Du da hinaus willst. Das oben verlinkte Panel ist ja nicht flexibel. Jetzt erwähnst Du die Eurolight LSDs, das sind in der Tat Vorhänge mit eingenähten RGB LEDs. Wenn die Kosten nicht das Problem sind und es um größere Betrachtungsabstände geht, kommt man da sicher mit den angebotenen 'Auflösungen' hin. Die Dinger sind aber nicht dafür gedacht, als einzelner Vorhang schon eine ausreichende Auflösung zu haben, sondern das sind Einzelteile für modularen Aufbau. Der Vorhang in 1.6m*1.6m hat insgesamt nur eine Auflösung von 16*16 Pixeln. Also eine LED im Abstand von 10cm. Das langt aus einigen Metern Entfernung bestenfalls für die Darstellung von Buchstaben und Zahlen oder einfachen Symbolen. Dazu kommt die Hardware für die Ansteuerung. Das größere Modell mit 1.6*1.2m kostet 3000€ und hat dann gerade mal 64*48 Pixel Auflösung. Du solltest mal in einem Bildverabeitungsprogramm irgendein simples Motiv auf diese Auflösung runterrechnen und Dir anschauen, was davon übrig bleibt, und dabei die Größe des Vorhangs und die geplante Sehentfernung dabei berücksichtigen. Weiterhin die Frage, woher ergibt sich die Erfordernis eines flexiblen Trägers 'Vorhang', und wer entscheidet über die Kosten? Für ein Modell kann man sowas natürlich grundsätzlich auch mit SMD LEDs auf Stoff simulieren, wobei die Frage ist, ob eine statische Verschaltung reicht, oder auch eine animierte Darstellung nötig wird. In dem genannten Zeitfenster wird sowas ohne fremdes KnowHow jedenfalls sehr sehr eng. 1:20 wären 6*8 cm. Da könnte man LEDs in einer Matrix mit dünnem Draht aufnähen. Für die Ansteuerung gibts spezielle ICs oder uC. In RGB wird das aber schon wieder deutlich aufwendiger. - Carsten
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Ohne das im konkreten Fall in Berlin gesehen zu haben - bei vielen Projektoren sind Unschärfen und mangelhafte Konvergenz ein dynamisches Problem aufgrund eines Temperaturganges. Sprich, im kalten Zustand nach dem Einschalten sind die optischen Parameter andere als nach einiger Zeit wenn die Betriebstemperatur sich stabilisiert hat. Normalerweise sollte man bei DCI Projektoren davon ausgehen, dass die Hersteller diese Einflüsse durch geeignete Materialwahl und gezielte Temperierung minimieren können. Mag sein, dass dieser Einfluss in der Realität, bei großen Leinwänden, Neuinstallationen, etc. dennoch eine sichtbare Rolle spielt, dann je nach Justagezeitpunkt entweder unmittelbar nach dem Einschalten besonders deutlich auftritt oder aber eben auch erst nach einiger Zeit sichtbar wird. Im Idealfall sollte eine Justage aller bildbestimmender Parameter erst nach einer Mindestbetriebszeit von z.B. einer halben Stunde erfolgen. Und bei einer Neuinstallation auf großer Bildwand ist es sicher auch möglich, dass man das nach einem halben Jahr nochmal wiederholen sollte. Ob und was da in Berlin möglicherweise sichtbar ist, wie gesagt, keine Ahnung. Aber auch 4k Installationen in Premium Sälen KÖNNEN deutlich sichtbare Fokus und Konvergenzprobleme aufweisen, zumindest das habe ich schon selbst mehrfach gesehen, und da ging es wirklich nicht um Haarspaltereien. - Carsten
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Habe ihn nur in 2D gesehen. Die Optik ist etwas besser, und meiner Meinung nach hat man das kritisierte HFR mit etwas mehr Motionblur zugekleistert, das kann ich aber mangels HFR Sichtung nur nach der 24fps Version annehmen. Zumindest die üblen Ausrutscher bei den Hauttönen wie im ersten Teil habe ich nicht mehr gesehen. Story lässt mich etwas kalt, zu episodenhaft und offensichtlich großzügig extrudiert, dabei bin ich nichtmal ein 'so nah am Original wie möglich Fanatiker' und hab das Buch auch garnicht mehr so präsent. Einiges an CG nicht auf dem heutigen Stand der Technik umgesetzt, das sah teilweise wie ein Pixar Film aus (wobei Pixar das nun freilich absichtlich so macht). Farben insgesamt kann man ja kaum kritisieren, das oft zitierte 'Feuer und Eis' halt, wie es seit Jahren modern ist, aber vom Grundsatz her zumindest ansatzweise begründet, die Handlung spielt in Herbst und Winter, was will man da machen... ;-) Vielleicht hatten die Jungs das Auenland-Bonbon Grün auch mal wieder satt. - Carsten
