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albertk

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Alle erstellten Inhalte von albertk

  1. Vor einigen Jahren gab es im Kommunikationsmuseum in Frankfurt eine Roboterausstellung. Zu sehen waren jede Menge bonbonbunte Spielzeug-Roboter, aber auch moderne funktionierende Roboter. Ein Roboter zeichnete Ausstellungsbesucher. Auf den Böden rollten selbständig Staubsauger hin und her. Es gab auch Exponate aus Japan, u.a. einen selbständig herumlaufenden Plastik-Hund, der mit dem Schwanz wedeln konnte. Kurz: Nichts, was die Menschheit braucht. Folgt man der unbeirrbaren Technikgläubigkeit, die so weit geht, daß man in einem regelmäßig von Erdbeben geplagten Land 55 AKWs baut, kann das nur heißen: Wenn die Atomindustrie Roboter herstellen würde, dann wären das solche, die uns Beruhigungs- und Jodpillen verabreichen.
  2. Bei Kinos reichen Beschreibungen selten aus, man müßte hier Fotos einstellen, die ich aber im Fall vom "Streit's" leider nicht besitze. Hier sind einige kurze Artikel über die Geschichte von Streit's Haus, ursprünglich ein Hamburger Hotel und auch eine Animation von mehreren Fotos des Kinos und Shirley MacLaine auf der Eingangstreppe: http://www.streits.de/ Übrigens hat die Fassade schon mal einen Denkmalschutz; bei Kinos ist es aber mit der Fassade allein nicht getan.
  3. Filmtheater in Streit's Haus, so der eigentliche Name, war ein elegantes Hamburger Kino. 1956 eröffnete man mit "Doktor Ahoi/Doctor at Sea", später war hier die Deutschlandpremiere von "(Das Mädchen) Irma La Douce". Das Kino lag mitten im Zentrum von Hamburg am Jungfernstieg, schräg gegenüber vom Alsterpavillion. Der Saal hatte für die 50er Jahre eine mittlere Größe. Zuletzt waren es 460 Plätze mit neuerer bequemerer Bestuhlung. Interessant war die Aufteilung des Kinosaals in Parkett und separates erhöhtes Hochparkett - ohne Balkon. Die Leinwand war mit Maßen von rund 5x9m der Größe des Kinos angemessen, also eher quadratisch als Schlauchform. Im typischen 50er Stil geschwungenen Foyer befand sich eine Cocktailbar, die vor einigen Jahren abends länger aufhatte und gut zu laufen schien. In den 70er Jahren lief hier meines Wissens gehobene Unterhaltung, in den letzten Jahren Arthouse. Ich war nur zweimal im Streit's, beidesmal mittags, aber es wirkte gut besucht, vor allem von älteren Damen, die gerade vom Einkaufen oder Konditern kamen. Ein ganz tolles Kino und vielleicht sogar eine Goldgrube. Und ein Fall für den Denkmalschutz! Allein die Außenfront mit Markise war schon ein Blickfänger. Wie kann man so etwas zumachen?
  4. In der Schweiz sollen jetzt "Die Simpsons" zensiert werden - wegen zuviel Satire gegen AKWs. Betrachtet man das Herumlavieren in Japan hat man den Eindruck, daß da vielleicht ähnliche Gründlichkeit am Werk war wie in Springfield; Zitat von Homer nach der Kernschmelze: "irgendwo muss hier ein Heft herumliegen, in dem steht, wie man das Ding bedient." http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/nukular-das-wort-heisst-nukular-1/
  5. Wo das Cinerama-Zeltkino genau stand, müßte jemand herauskriegen, der Hamburg besser kennt. Die Wallanlagen ziehen sich von Planten und Blomen in Richtung Bismarckdenkmal zu den Landungsbrücken. Deswegen kann es sein, daß das danebengelegene Heiligengeistfeld durchaus mitbenutzt wurde. Die Dschungel-Sequenz könnte aus einem anderen Cineramafilm stammen, vielleicht handelt es sich auch um einen Trailer. Wenn ich mich recht erinnere, war WINDJAMMER in Bradford übrigens vor einigen Jahren in deutscher Fassung. Übrigens: Zum Thema Atomkraft sollte es ja extra einen Cineramafilm geben, der nie fertiggestellt wurde. Läßt sich bei Hart im American Widescreen Museum nachlesen: The Eight Day. Da müßte man mal recherchieren, woran die Beteiligten Jahrzehnte später starben, wie bei jenem Film in der Wüste mit den Atombombenversuchen, an dem u.a. John Wayne mitwirkte.
  6. "Windjammer" war vermutlich der erste Film im 3-Streifen-Verfahren, der in Deutschland lief. D.h. die Cinerama-Travelogues liefen erst später in Deutschland an. Ich habe hier ein Uraufführungsdatum vom 15.7.1958 - ohne Ortsangabe. Cinerama/Cinemiracle gabs in Hamburg dreimal: früherer Ufa-Palast am Gänsemarkt (Cinemiracle), im Cinerama-Grindel und in dem oben erwähnten Zeltkino zur Internationalen Gartenbauausstellung 1963. Alle drei Bauten sind abgerissen. Mit dem Savoy hat das gar nichts zu tun, dort lief Todd-AO. Hier findet man übrigens Fotos des Zeltkinos: =windjammer"]http://www.filmmuseum-hamburg.de/828.html?&no_cache=1&sword_list[]=windjammer Aber nach Heiligengeistfeld sieht das nicht aus (ich war dort öfter). Die IGA 1963 war in Planten und Blomen und in den Wallanlagen. Sehr markant ist das Haus mit den Türmchen im Hintergrund bei dem unteren Bild, das müßte herauszufinden sein. Die DVD sähe ich gern - allein wegen der New-York Sequenzen des Fotografen Weegee. Aber fürs Kino ist diese DVD wohl kaum gemacht, höchstens als Fundraising für ein freilich sehr aufwändiges Restaurierungsprojekt. Wenn man 3-Streifen-Filme wie Cinerama, Cinemiracle oder Kinopanorama richtig sehen will, nämlich auf einer stark gekrümmten Leinwand mit einer Installation von 3 Filmprojektoren gibt es auf der Welt nur 3 Kinos. Cinerama und Cinemiracle können überwältigend wirken, dagegen war Imax nur ein schwacher Abklatsch.
  7. In den britischen Music Halls soll es früher auf dem obersten Rang (Gallery) Platzanweiser mit Besen gegeben haben. Die schoben das Publikum, das dort auf Holzbänken ohne Lehnen saß, bei Bedarf einfach zusammen. Aber auch in Hessen herrschten früher harte Sitten. Ein Freund erzählte mir einmal von einem Kino in einer größeren hessischen Stadt an der Lahn. Dort hätte der Platzanweiser ins Kino gebrüllt: "Uffricke! Uffricke! Sonst fängt der Film net aa!"
  8. Bedauerlich wie Kinos in der Provinz verfallen! Aber ich habe auch manchmal den Eindruck, daß da öfter Betreiber an ihrem eigenen Sarg nageln. Wer möchte schon in solche Kinos gehen, die schon von ihren Schildern her wie ein drittklassiges Lokal der 70er Jahre aussehen. Die Leserbriefe sprechen für sich. Zwei Säle mit insgesamt 240 Besuchern ist auch nicht gerade besonders rentabel. Wer ein Auto hat fährt dann woanders hin, wer DVDs anschauen kann, leiht sich welche - und der Rest verzichtet auf solche schäbigen Genüsse.
  9. albertk

    True Grit

    Wollte heute abend reingehen, in drei Sälen in zentraler Lage schon jetzt zu dreiviertel voll, so daß ich zu weit vorne sitzen müßte.
  10. "Dieses Plagiat ist keine Doktorarbeit": http://www.youtube.com/watch?v=4tX8dL2bnh0&feature=related Weniger lustig, dafür voller Belege: Mein Link
  11. albertk

    FSK

    Auch Trailer haben ein Freigabedatum!
  12. Preston Sturges schrieb: "INFERNO wird im Rahmen des "1. International 3D Stereofestival of 3D-Cinema, 3D-TV, 3D-Art, Sound and 3D-Gaming" das vom 27. - 29. Mai 2011 in Karlsruhe stattfindet, gezeigt." Ist das noch aktuell? Einen Besucher hättet ihr schon, nämlich mich. Ich müßte in einem Monat schon mein freies Wochenende dafür als Urlaub eintragen lassen.
  13. Genial, Stefan2, Deine Leuchtturm-Metapher! Bei Schopenhauer heißt sowas schlicht "Augenpulver". In Frankfurt am Main überlegte man Anfang der 50er Jahre, große breite Durchgangsstraßen anzulegen, Hauptsache überall Platz für Autos. Zu diesem Zweck kam man auch auf die Idee den Eschenheimer Turm abzureißen. Ein junger Journalist, der damals bei der Frankfurter Neuen Presse täglich eine Glosse verfaßte, schrieb immer am Ende seines Artikels, egal obs paßte oder nicht: "Im übrigen bin ich der Meinung, daß der Eschenheimer Turm erhalten werden soll." Der Journalist handelte sich damit allerhand Ärger ein, aber der Eschenheimer Turm steht immer noch. Heute käme keiner mehr auf die Idee einen der wenigen hier erhaltenen Tortürme abzureißen. (Der Journalist hieß übrigens Oswalt Kolle.) Heute reißen sie stattdessen alte, geschichtsträchtige Bauten der Nachkriegszeit ab, darunter auch Kinos. Darunter sind sicher oft auch Zweckbauten, bei denen auch nicht alles Gold war. Gilt leider auch für den hier leerstehenden Turm-Palast, von dem nur zwei Säle betretbar waren. Auffallend ist aber vor allem, daß meistens nichts besseres nachkommt! Den älteren Zweckbauten folgen Allzweckbauten. Hier dominiert die Architektur der Lagerhallen: in die man beliebig Supermärkte, Baumärkte, Fabriken, Lager oder Kinos einbauen kann. Innenstädte verwaisen immer mehr, werden zu Shopping Malls, während in Schlafstädten wiederum immer weniger Läden und Kinos stehen. Der Totalabriß des früheren Dammtorkinos/Metropolis ist ohnehin ein Kapitel für sich. Auch dies ist mittlerweile kaum noch Wohngegend. Einen Bau völlig abzureißen und nur die Inneneinrichtung aufzuheben, ist wohl kaum Denkmalschutz zu nennen. Wird der Saal eigentlich auch so aufgebaut wie er früher mal war? Auf den ersten Blick wirkte der ganz originell, ich war dort aber lieber wegen des Programms. Man hatte dort leider sogar in den hinteren letzten Reihe im Parkett noch eine Rasiersitz-Perspektive, weil die Leinwand zu hoch war und der Saal nach hinten schräg abfiel. Die Leinwand hatte kaum sieben Meter Breite. Und einer der Kinomacher erzählte sogar mal stolz, dort zeige man 16mm extra kleiner! Im übrigen bin ich der Meinung, daß das Savoy als Kino erhalten bleiben solle. Ahoj Savoy!
  14. John Barry war einer der der ganz großen begabten Filmkomponisten. Melodiös, einprägsam, oft jazzig. Unvergeßlich der Song "Goldfinger", der automatisch in das James-Bond-Thema überleitet (das übrigens nur von Barry arrangiert wurde). Barry stammt aus York in Nordengland, wuchs gewissermaßen im Kino auf, da sein Vater eine Kinokette betrieb und wäre fast Vorführer geworden. Interessant zu lesender Nachruf im britischen Guardian: http://www.guardian.co.uk/music/2011/jan/31/john-barry-obituary?INTCMP=SRCH
  15. Müßte man alle Viertel meiden, wo Prostituierte und Drogenabhängige sind, dürfte man in Hamburg auch nicht auf Reeperbahn oder Große Freiheit gehen. Gegenüber der Reeperbahn gibt es zur Zeit mindestens 3 Theater (Operettenhaus, Schmitt, St. Pauli-Theater) und das Panoptikum - alles Orte die Touristen anziehen und die man nicht dem Rotlichtviertel zurechnen kann. Auf dem Steindamm gibt es zur Zeit übrigens auch zwei Theater, ehe man zum SAVOY kommt: Hansa-Theater (Varieté) und Politt-Büro (Kabarett). Vgl. http://www.hansa-theater.de/ http://www.polittbuero.de/ Ein Kino auf dem Steindamm, wo es früher mal ganz viele gab, wäre eine Bereicherung für den Stadtteil St. Georg.
  16. albertk

    Alte DEFA Filme

    1:1,66. Nach Filmportal.de im Internet und nach dem Buch von F.B. Habel "Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme".
  17. Im Zoo-Palast gab es früher eine größere Leinwand. Die Gründe, warum später eine kleinere installiert wurde, kenne ich nicht. Man erwartet durch die geschwungene Wand eine große Leinwand, die diese fortsetzt - wie bei Todd-AO oder Cinerama - aber wenn sich der Vorhang öffnet, wurde man in den letzten Jahren durch eine viel zu kleine Leinwand enttäuscht. Wenn selbst bei Scope die Leinwand gerade mal höchstens 60% der Saalbreite ausmacht, wie auf dem Foto oben zu sehen, muß man als Zuschauer einen Großteil der seitlichen vorderen Sitze meiden. Ein Partizipationseffekt ist dadurch ebenfalls verdorben. Die Leinwand wirkte, als ich sie vor 30 Jahren von einem hinteren Sitzplatz (~20. Reihe von 29 Reihen) sah, bei Panavision/Scope fast so breit wie die Bühne, d.h. ~8x20m. War die frühere Leinwand nicht auch leicht gekrümmt? Anfang der 80er es in Berlin allerhand ziemlich heruntergekommene Kinos, aber der Zoo-Palast schien mir ein Kino zu sein, das damals seinen Namen Palast verdiente. Der Zustand vor einigen Jahren war erbärmlich. Allein die Farbgebung: Die Farben der obigen Fotos wirken gräßlich, mein Eindruck war leider ähnlich. Die rosa Sitze (gegenüber ockergelb wie früher) und rosa geblümter Teppichboden fand ich ausgesprochen geschmacklos. Lediglich der größere Beinkomfort war akzeptabel - weil weniger Sitzreihen. Leider habe ich keine Farbfotos des Zoo-Palasts aus früheren Jahren. An der Decke fehlten zahllose Glühbirnen, von einer freischwebenden Decke wie einst konnte keine Rede mehr sein. Die treppenartigen Zugänge zu beiden Seiten des Kinos waren ebenfalls völlig mit gräßlichen Teppichmustern verunstaltet, das Foyer hatte seinen Charme verloren. Nicht zuletzt war die Außenfront fleckig und renovierungsbedürftig. Wie toll wäre es, in einigen Jahren dort, nach einer gründlichen Renovierung auf einer wirklich großen Leinwand 70mm bewundern zu dürfen!
  18. Die hamburger Webseite ist interessant, aber bezüglich dieses Projektors falsch. Über 70mm und 3-Streifen-Cinerama (zwei völlig verschiedene Verfahren) kann man sich bei "in70mm" und im "American Wide Screen Museum" mittlerweile sehr umfassend im Internet informieren. Ist das Rätsel jetzt gelöst?
  19. Danke für die Darstellung. Hier findet sich eine interessante Webseite auf Englisch zur WEST SIDE STORY. U.a. sind auch Auszüge von Bernsteins Notizen zu lesen: http://www.westsidestory.com/archives_excerpts.php
  20. Ihr Berliner seid zu beneiden um solche Reihen im BABYLON! Fast der gesamte Billie Wilder, der gesamte Chaplin! Da stänkern die Grünen um einen Zuschuß, der gemessen an anderen Förderungsbeträgen wie Peanuts wirken. Aber Kino ist (Kultur)-Politikern meist völlig anrüchtig, erst recht Komödien. Kunst muß in Deutschland immer noch bedeutungsschwanger, unverständlich und trübsinnig daherkommen. Wilders Filme lassen sich auch nach Jahrzehnten noch genießen. Selbst sein früher MENSCHEN AM SONNTAG ist trotz aller Einfachheit Jahrzehnte seiner Zeit voraus, ein Werk der Freiheit der Weimarer Zeit, aber auch schon episodisches modernes Werk wie aus den 1960ern. Viele Werke deutscher Emigranten in Hollywood lassen ihren Stil vermissen, aber Wilder kommt in seinen amerikanischen Filmen erst richtig zur Entfaltung. Nutzt die Chance und geht ins Kino, solange es noch 35mm-Filme gibt, die eine Leinwand brauchen!
  21. Ich schätze, es handelt sich um das "Radiant" auf der Reeperbahn 31 in Hamburg, das steht zumindest auf dem Plakat vor dem der Passant steht. Hier findet sich ein Foto des ebenen Eingangs mit ähnlicher Anordnung von Schaukästen und Lichtreklamepfeil an der Decke: Mein Link Auf der Reeperbahn wurden viel Filme gedreht. "Graf Porno und seine Mädchen" hatte am 17.1.1969 Premiere. Da der Film laut Schaukasten schon in der 8. Woche läuft, haben wir mindestens Anfang oder Mitte März 1969. Möglich wäre u.a. der Titel "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" (1969, nicht der von 1954) von Rolf Olsen oder "Eros-Center Hamburg" von Günter Hendel, geschrieben und produziert wiederum von Alois Brummer - beide Filme entstanden 1969. (Es kommt mir ungewöhnlich vor, daß ein Sexfilm damals so groß beworben wurde - und 8 Wochen (siehe hinterer Schaukasten) lief. Was machte man sich damals für eine Mühe mit extra Plakat vorm Eingang, Aushangfotos und beklebten Glasscheiben! Anfang der 70er gabs in Hamburg Kinos, die spielten von 9 bis 23 Uhr jede zweite Stunde.)
  22. Gerade auf Youtube gefunden: Norman McLaren: Eröffnungsrede für das Montreal Film Festival
  23. In Darmstadt auf der Mathildenhöhe läuft immer noch die große Ausstellung "Gesamtkunstwerk Expressionismus". Ich war vor einigen Monaten dort. Die Ausstellung ist groß, beeindruckend und gibt jede Menge Anregungen, sich mit dem Expressionismus in Literatur und Malerei und Film zu beschäftigen. Obwohl es diese Kunstrichtung nur rund 20 Jahre gab, vereint sie fast alle Modernen von der Kaiserzeit bis in die Weimarer Republik hinein. (Man sollte sich Zeit nehmen, evtl. zwischendurch eine Kaffeepause einschieben.) Der Aspekt Film wird eher nebenher abgehandelt, allerhand bekannte Namen fehlen. Auf so etwas Ungewöhnliches wie auch im expressionistischen Stil geschriebene Drehbücher wie z.B. Carl Mayers "Sunrise" (einst vom DIF in Kopie erhältlich) wird man nicht hingewiesen. Die Filmreihe in Frankfurt bot Überraschendes: exzellente 35mm-Kopien, mehrere viragiert, eine sogar getintet und getont! Alle mit Live-Begleitung. Das Highlight war RASKOLNIKOV, ein Beispiel für den Stanislavski-Schauspiel-Stil! Die Ausstellung in Darmstadt läuft noch bis zum 13.Februar 2011: Mein Link
  24. Zeigt das Schwarzweiß-Foto hinter der Leinwand die Vorrichtung, mittels derer man die Krümmung der Leinwand von leicht (CinemaScope) auf stärker durchgebogen (Todd-AO ~90°) verändern konnte? Wäre gern zu West-Side-Story gekommen, aber habe zur Zeit weder Zeit noch Geld noch Urlaub. Dieser im Kino selten zu sehende Klassiker (auch auf der Bühne eher rar, weil Ballett-Musical) wird einschlagen. Das ist eines jener Werke, die nicht altern. Außerdem wird das Publikum zudem noch mit einer farblich exzellenten Kopie belohnt - und das auch noch in einem schönen guterhaltenen alten Kino.
  25. Der Regisseur in der vierten Reihe, fünfter von links, also zwischen Curtiz und Wise, ist ARTHUR PENN. (Sah gerade seinen völlig ungewöhnlichen MICKEY ONE auf Scheibe: sowas gehört natürlich eine große Leinwand.) Ich bin der Meinung, wer die meisten erraten hat, soll das Poster kriegen, also Woody! Schöne Feiertage!
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